Die Akustik in Amsterdams Konzerthaus ist legendär. Im kastenförmigen, zurückhaltend dekorierten Großen Saal hört man jede Stecknadel auf der Bühne fallen. Das Concertgebouw wurde 1888 von musikbegeisterten Bürgern gestiftet, nachdem sogar Brahms sich einmal über die schlechten Konzertsäle in Amsterdam mokiert hatte. Ursprünglich stand der Neorenaissancebau auf 2186 Holzpfählen, die allerdings anlässlich des 100. Geburtstags gegen 400 dauerhaftere Metallrohre ausgetauscht wurden. Das Concertgebouworkest gilt als eines der besten Orchester der Welt und pflegt eine lange Mahler- und Bruckner-Tradition. Im Kleinen Saal kann man von September bis Mai mittwochs um 12.30 Uhr Lunchkonzerte hören (kostenlos).
In diesem früheren Kloster wohnen heute zahlreiche Musiker. Aus dem Refektorium hat man einen Konzertsaal mit 120 Sitzplätzen gemacht, in dem vornehmlich Kammermusik gespielt wird - manchmal auch von den Bewohnern.
Im prachtvollen ehemaligen Börsengebäude treten die Niederländischen Philharmoniker, das niederländische Opernorchester, das Kammerorchester und das neu gegründete Amsterdam Symphony Orchestra auf.
Zentrum für neue Musik, in dem schon John Cage auftrat. Minimal Music, improvisierte, tonale und atonale, serielle und aleatorische Musik gehören zum anspruchsvollen Programm. Seit 2005 im selben Neubau wie das Bimshuis untergebracht.
Millionen Touristen besuchen jährlich Amsterdam, dabei gibt es weder Schlösser noch Prachtstraßen oder Dome. Dafür gibt es überraschende Erklärungen... Hier kaufen »
Hotels für Partygänger in Amsterdam
Feiern in den Niederlanden bedeutet Party bis in den Morgengrauen! Fehlt nur noch ein geeignetes Hotel in Amsterdam.