Die Akustik in Amsterdams Konzerthaus ist legendär. Im kastenförmigen, zurückhaltend dekorierten Großen Saal hört man jede Stecknadel auf der Bühne fallen. Das Concertgebouw wurde 1888 von musikbegeisterten Bürgern gestiftet, nachdem sogar Brahms sich einmal über die schlechten Konzertsäle in Amsterdam mokiert hatte. Ursprünglich stand der Neorenaissancebau auf 2186 Holzpfählen, die allerdings anlässlich des 100. Geburtstags gegen 400 dauerhaftere Metallrohre ausgetauscht wurden. Das Concertgebouworkest gilt als eines der besten Orchester der Welt und pflegt eine lange Mahler- und Bruckner-Tradition. Im Kleinen Saal kann man von September bis Mai mittwochs um 12.30 Uhr Lunchkonzerte hören (kostenlos).