Städtereisen, Kurzurlaub, Online Reiseführer

Städtereisen Reiseführer Kurzurlaub

|   Home   |  Billigflieger   |  Reiseangebote   |  Ratgeber   |  Magazin   |  Newsletter   |  RSS Feed

Stadtviertel

  • De Pijp
    Caféterrasse in De Pijp
    Caféterrasse in De Pijp
    © ATCB
    Gegen Ende des 19. Jahrhunderts in kürzester Zeit hochgezogen, um dringend benötigten Wohnraum für Arbeiterfamilien zu schaffen, waren die Wohnungen in De Pijp klein, die Straßen eng. Das trug dem Viertel seinen Namen ein: de Pijp heißt so viel wie "Der Schlot". Was damals als ärmlich galt, finden heute viele pittoresk. Der Aufstieg begann Anfang der Neunzigerjahre, als die ersten Studenten das Viertel entdeckten, in dem heute zwischen Stadhouderskade und Jozef Israëlskade, Amsteldijk und Ruysdaelkade Menschen aus etwa 100 Nationen wohnen. Inzwischen zieht es auch viele betuchtere junge Holländer in das "Kreuzberg Amsterdams". Vor allem samstags ist rund um den Albert Cuypmarkt echtes Großstadtleben angesagt. Dann brummt es in den Cafés, Geschäften und exotischen Imbissstuben. Abends hat De Pijp nun auch angesagte Bars und Restaurants zu bieten.
    PLZ/Stadt:
    Amsterdam
    Nahverkehr
    Tram: 16, 24 (Ferdinand Bolstraat)
    Karte
     Zur Karte
  • Jordaan
    Bloemgracht 87-91 im Jordaan
    Bloemgracht 87-91 im Jordaan
    © bMA / www.bma.amsterdam.nl
    Lauschige Gässchen, Blumenkübel vor den Häusern, gemütliche Eckkneipen und kleine Läden: Der Jordaan ist die gezelligste Gegend von Amsterdam. In manch einem holzgetäfelten Café tönen noch immer die alten "Jordaan-Schnulzen" aus den Lautsprechern, in denen das legendäre Nachbarschaftsgefühl besungen wird. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war die Gegend zwischen Brouwersgracht, Lijnbaansgracht, Leidsegracht und Prinsengracht jedoch ein berüchtigtes Armenviertel, dessen brackige Kanäle zum Himmel stanken und wo Familien in feuchten Souterrainwohnungen hausten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Jordaan saniert. Die Arbeiter waren froh, wegziehen zu können, und wurden von Intellektuellen und Künstlern abgelöst, die von der beinahe dörflichen Atmosphäre fasziniert waren.
    PLZ/Stadt:
    Amsterdam
    Nahverkehr
    Tram 13, 14, 17 (Westerkerk)
    Karte
     Zur Karte
  • Oostelijke Haveneilanden
    Moderne Architektur in Java
    Moderne Architektur in Java
    © ATCB
    Nachdem die Stadt dem Fluss IJ jahrelang den Rücken zugekehrt hatte, fielen den Stadtplanern zu Beginn der 90er-Jahre die alten Hafeninseln östlich des Zentrums ins Auge. Seither sind auf den ehemaligen Docks KNSM, Java, Borneo und Sporenburg mehrere neue Stadtviertel mit Wohnraum für mehr als 15 000 Menschen entstanden. Aus den "eilanden" wurde eine Art Freilichtmuseum der zeitgenössischen niederländischen Architektur. Jede Insel erhielt einen eigenen städtischen Charakter. Werden die Kanäle und Molen des Javaeiland von postmodernen Grachtenhäusern gesäumt, so reihen sich auf dem KNSM-Eiland mehrere große Blocks, darunter das Piraeusgebäude vom deutschen Architekten Hans Kollhoff, entlang eines Boulevards.
    Der Wohnblock
    Der Wohnblock "Wal"
    © ATCB
    Auf Borneo und Sporenburg bestimmen dagegen niedrige Reihenhäuser das Straßenbild, unterbrochen von riesigen Wohnblocks wie dem weithin sichtbaren "Walfisch" mit seiner glitzernden Zinkfassade. Ein winziges Luxusviertel ist in der Scheepstimmermanstraat auf Borneo entstanden, wo reiche Amsterdamer sich Reihenvillen mit Bootsanlegestelle bauen lassen konnten. Bei schönem Wetter lohnt sich eine Unterbrechung des Spaziergangs auf der Terrasse des Café Kanis en Meiland auf KNSM-Eiland an der Levantkade, von wo aus man einen wunderschönen Blick auf die alten Lagerhäuser am gegenüberliegenden Ufer hat.
    PLZ/Stadt:
    Amsterdam
    Nahverkehr
    Bus 32 ab Centraal Station, Tram: 10 (C. van Eesterenlaan)
  • Chinatown
    Der Zeedijk bildet das Zentrum dieses kleinen Viertels, das eine kuriose Mischung aus altholländischer Architektur, Rotlichtszene und chinesischer Kultur bietet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen die ersten Chinesen als Matrosen auf den großen Ozeankreuzern; einige blieben. Inzwischen leben etwa 10 000 Chinesen in Amsterdam. Sie bilden eine recht geschlossene Gemeinschaft und haben sich ihre Traditionen weit gehend bewahrt. In der Chinatown gibt es neben chinesischer Mode, Lebensmitteln, Büchern und Restaurants auch chinesische Ärzte. Der erst 2000 eröffnete, quietschbunte Fo-Kuang-Shan-Tempel kann besichtigt werden. Ein unterhaltsames Spektakel ist auch das Chinesische Neujahrsfest, das im Januar oder Februar mit Umzügen gefeiert wird.
    U-Bahn
    Metro: Nieuwmarkt
    Karte
     Zur Karte
  • Nieuwendam
    Wer der Stadt einmal entflüchten und holländisches Dorfleben sehen will, ohne weit fahren zu müssen, sollte sich den Nieuwendammerdijk ansehen. Im ehemaligen Deichdorf an der Nordseite des Flusses IJ reihen sich niedliche, denkmalgeschützte Holzhäuser aneinander. Im Sommer sitzt man sehr schön vor dem kleinen Café am Hafen.
    PLZ/Stadt:
    Amsterdam
    Nahverkehr
    Bus 32 ab Centraal Station
    Karte
     Zur Karte
Stadtplan Amsterdam
Stadtplan Amsterdam starten
Kleine Geschichte AMSTERDAMS
Kleine Geschichte AMSTERDAMS
Millionen Touristen besuchen jährlich Amsterdam, dabei gibt es weder Schlösser noch Prachtstraßen oder Dome. Dafür gibt es überraschende Erklärungen...
Hier kaufen »
Nützliches in Amsterdam
Von Ärzten über Banken bis hin zu Telefonzellen. Die wichtigsten Infos für Ihre Städtereisen, übersichtlich zusammengefasst, finden Sie hier »
Amsterdam im Ohr
Amsterdam
Ohren auf in der Grachtenstadt! Eine akustische Städtereise zwischen Haven und Prinsengracht.
mehr »
Merian Reiseführer Amsterdam
AMSTERDAM
Reiseführer
Erleben Sie die außerordentliche Vielfalt einer internationalen Metropole: Amsterdam steht für Vielfalt, Weltoffenheit und Lebensfreude.
Hier kaufen »