Antiquitäten gibt es an jeder Ecke. Aber nicht alles, was alt aussieht, hat deswegen auch schon ein paar hundert Jahre auf dem Buckel. In Thailand lebt eine ganze Industrie vom Kopieren. Nach Schätzungen sind bis zu 80 Prozent der erhältlichen Antiquitäten Fälschungen. Antiquitätenkauf in Bangkok ist also etwas für Experten. Zudem dürfen die Stücke nicht ohne Genehmigung ausgeführt werden. Das gilt auch für Reproduktionen. Ein seriöses Geschäft wird die Ausfuhrgenehmigung für Sie beschaffen. Wer das amtliche Papier auf eigene Faust besorgt, muss eine Wartezeit von rund zwei Wochen einkalkulieren. Ausführliches Merkblatt zum Antiquitätenkauf auf der Website der Deutschen Botschaft: www.german-embassy.or.th; weitere Infos beim Department of Fine Arts
Es gibt sie überall. In Antiquitätengeschäften für Tausende von Euro oder bei Straßenhändlern und in Souvenirshops für wenig Geld. Aber: Offiziell ist die Ausfuhr solcher Statuen für Nichtbuddhisten verboten. Egal ob es sich um ein antikes Stück oder eine Figur aus Plastik handelt. Lediglich Amulette, die am Körper getragen werden, dürfen exportiert werden. Erfahrungsgemäß sind die Kontrollen bei der Ausreise nicht streng. Aber wer mit einer Buddhastatue erwischt wird, besonders wenn sie wertvoll ist, muss mit Beschlagnahmung und erheblicher Strafe rechnen.
River City Shopping Complex
Das größte Einkaufszentrum für Antiquitäten und Kunstgewerbe. Jeden ersten Samstag im Monat ab 13.30 Uhr Auktionen.
Straße:
23 Trok Rongnamkhaeng, Yota Road, beim Hotel Royal Orchid Sheraton
Über die Hälfte der auf fünf Stockwerke verteilten Geschäfte bieten Antiquitäten und Kunsthandwerk an. Bei Neat gibt es wunderschöne Modelle von alten Segelschiffen.
Straße:
919/1 Soi Silom 19, Silom Road, beim Hotel Holiday Inn