Ein ban ist ein Haus oder ein Dorf. In diesem über 200 Jahre alten Teakhaus aus Nordthailand hat die Siam Society ihren Sitz. Ausgestellt sind Gebrauchsgegenstände von Fischern und Bauern. Nichts Spektakuläres, aber wenn Sie ohnehin in der Sukhumvit Rd. wohnen, liegt es gleich um die Ecke. Die Siam Society veranstaltet Vorträge und Exkursionen im ganzen Land (Termine in den Tageszeitungen "Bangkok Post", "The Nation"). Dienstag-Samstag 9-12, 13-17 Uhr, Eintritt 100 Baht.
Straße:
131 Soi Asoke (Seitenstraße 21 links ab von der Sukhumvit Rd.)
In einem unblutigen Staatsstreich wurde 1932 die absolute Monarchie in Thailand abgeschafft und durch eine konstitutionelle ersetzt. Den demokratischen Neubeginn soll dieses vom Verkehr umtoste Denkmal symbolisieren. Optisch ist es zwar keine bemerkenswerte Attraktion, aber für die Thai hat es große Bedeutung. Immer wenn es seit der Einführung der Demokratie zu Putschversuchen der Militärs kam, versammelten sich besonders hier die demokratischen Kräfte der Hauptstadt. Und bei den Unruhen im Mai 1992 bezahlten einige Demonstranten ihr Eintreten für die Demokratie unter dem Democracy Monument sogar mit dem Leben.
Dieser Schrein ist dem Hindugott Brahma geweiht. Eigentlich ist er ein überdimensionales Geisterhaus. Als in den Fünfzigerjahren gleich nebenan das Erawan Hotel gebaut wurde, kam es immer wieder zu tödlichen Unfällen auf der Baustelle. Um die offenbar erzürnten Geister des Grundstücks zu besänftigen, wurde der Schrein gebaut. Schwer zu beweisen, ob deshalb auch der weitere Bau des Hotels, dessen Abriss 1988 und der Wiederaufbau zum heutigen Grand Hyatt Erawan ohne Probleme verliefen. Jedenfalls wurde der Schrein im ganzen Land ob seiner wundersamen Wirkung berühmt. Auf der Suche nach göttlichem Beistand pilgern Thai aus allen Schichten hierher. Sie bedecken den Schrein mit Blütengirlanden, opfern Holzelefanten und Räucherstäbchen. Gegen Gebühr spielt eine Kapelle auf klassischen Thai-Instrumenten, führen junge Frauen in Prunkgewändern rituelle Tänze auf.
Der legendäre Amerikaner Jim Thompson baute nach dem Zweiten Weltkrieg die thailändische Seidenherstellung wieder auf. Thompson, dem Verbindungen zum amerikanischen Geheimdienst CIA nachgesagt wurden, verschwand 1967 spurlos in den Bergen Malaysias. Seine ehemalige Residenz besteht aus sieben Teakhäusern im klassischen Thaistil. Die riesige Sammlung asiatischer Kunstgegenstände und Antiquitäten ist von erlesener Schönheit. Mo-Sa 9-16.30 Uhr, Eintritt 100 Baht inkl. englischsprachiger Führung.
Straße:
2 Soi Kasemsan, Rama I. Rd.
Telefon:
022 16 7368
Nahverkehr:
Saen-Saep-Klongboot: Pier Tha Jim Thompson / Sky Train: Station National Stadium
Der Grundstein der Stadt, gelegt von König Rama I., ist in einem tempelartigen Schrein zu besichtigen. Besucher bekleben ihn mit Blattgold, legen Blumen nieder, zünden Kerzen und Räucherstäbchen an. Täglich werden klassische Thaitänze aufgeführt.
Straße:
Ratchadamnoen Nai Rd., nahe Forderfront des Grand Palace am Sanam Luang