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Parks Barcelona

  • Parc Güell
    Parc Güell
    Parc Güell
    © Turisme de Barcelona / Jordi Trullàs
    Märchenhäuser, Drachenfiguren, gigantische Grotten, schräg gegen den Berg gestemmte Arkaden: Der von Antoni Gaudí über der Stadt angelegte malerische Park, der schon Dalí begeisterte, wurde von der Unesco 1984 als Welterbe unter Schutz gestellt.
    Das innovative Werk Gaudís, ein Auftrag seines Gönners Eusebi Güell, war eigentlich als großzügige Siedlung gedacht. Die Anlage offenbart wie sonst nirgendwo Gaudís Universalgenie als Architekt, Künstler, Kunsthandwerker und Landschaftsplaner. Im Zentrum steht eine von dorischen Säulen getragene riesige Terrasse (ursprünglich geplant als Markt), unter der die Säulen eine bizarre Halle bilden. Auf der Terrasse mit atemberaubendem Panoramablick eine lang geschwungene, schlangenförmige Mauerbank, gearbeitet - wie viele Werke Gaudís - nach der Trencadiz-Methode, einer Collagetechnik, bei der farbenprächtige Mosaike aus Glasscherben und Bruchkeramik entstehen.
    Pavillion im Park Güell
    Pavillion im Park Güell
    © Susanne K. / pixelquelle.de
    Überall sind symbolhafte Motive und Skulpturen zu entdecken; am Treppenaufgang der leuchtend bunte Drache Python, der der griechischen Sage nach die unterirdischen Gewässer bewacht. Der Park ist eine einzigartig geglückte Verbindung von Architektur und Natur. Auf dem Gelände befindet sich auch das Gaudí-Museum im Wohnhaus des Baumeisters, mit biografischen Zeugnissen und Objekten. März und Oktober täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, April und September täglich von 10 bis 20 Uhr, Mai bis August täglich von 10 bis 21 Uhr, Nov bis Februar täglich von 10 bis 18 Uhr.
    Straße:
    Carrer d'Olot
    PLZ/Stadt:
    Barcelona
    U-Bahn
    Metro: Lesseps (L3), Alfonso X (L4)
    Karte
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  • Aquàrium
    Grandiose Schau von über 8000 Tieren und Pflanzen aus allen Meeren der Welt, mit nachgebauten Korallenriffen, Biotopen und Tiefseeszenarien. Die Attraktion des größten europäischen Aquariums ist ein über 80 m langer Acryltunnel, durch den die Besucher ein gigantisches Ozeanarium unterqueren, während Haifische und andere skurrile Meeresbewohner über sie hinwegschwimmen. Juli und Aug. tgl. 9.30-23 Uhr, Sept.-Juni Mo-Fr 9.30-21 Uhr, Sa und So 9.30 bis 21.30. Eintritt 13,50 Euro.
    Straße:
    Moll d‘Espanya del Port Vell
    PLZ/Stadt:
    Barcelona
    U-Bahn
    Metro: Barceloneta (L4)
    Karte
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  • Botanischer Garten (Jardí Botànic de Barcelona)
    Atemberaubender Ausblick
    Atemberaubender Ausblick
    © Jardí Botànic de Barcelona
    Im Botanischen Garten von Barcelona erleben Sie einen Spaziergang durch vier Kontinente. Auf 14 Hektar weit über der Stadt beeindruckt die Kombination aus Pflanzenpracht und Panorama.
    Auf dem Hausberg der Stadt, dem Montjuïc, bietet der Botanische Garten nicht nur einen atemberaubenden Ausblick, sondern wird zum internationalen Bezugspunkt für die Erhaltung der Flora des Mittelmeerraumes.
    Begeben Sie sich auf eine farbenfrohe Reise durch die Pflanzenwelt von Chile, Australien, Südafrika und Nordamerika. Insgesamt sind 2000 unterschiedliche Arten zu bestaunen.
    Eingangsbereich
    Eingangsbereich
    © Jardí Botànic de Barcelona
    Neben den gängigen öffentlichen Verkehrsmitteln haben Sie auch die Möglichkeit, mit dem Teleférico auf den Montjuïc zu fahren. Die Seilbahn führt vom Hafen der Stadt bis auf die Spitze des Berges. Von hier aus fährt die Buslinie 150.
    Täglich ab 10 Uhr geöffnet. Oktober bis März bis 18 Uhr, April, Mai und September bis 19 Uhr und Juni, Juli und August bis 20 Uhr. Der Eintritt für Kinder unter 16 Jahren ist frei. Erwachsene zahlen 3,50 Euro (Ermäßigung für Personen unter 29 und über 65 Jahren: 1,70 Euro).
    TIPP: Jeden ersten Sonntag im Monat und jeden Sonntag nach 15 Uhr ist der Eintritt frei!
    Straße:
    C/ Font i Quer, 2 / Parc de Montjuïc
    PLZ/Stadt:
    08038 Barcelona
    Telefon:
    +34-93 256 41 60
    Nahverkehr
    150 - Pl. Espanya - Castell Montjuïc (Fußweg von 5 Minuten entlang des Passeig Olìmpic)
    13 - Mercat Sant Antoni - Parc Montjuïc (hält direkt vor dem Eingang)
    U-Bahn
    L1, L3: Placa Espanya
    Karte
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  • Montjuïc
    Der 173 m hohe Hausberg Barcelonas ist nicht wegzudenken aus Geschichte, Kultur und Freizeit der Stadt. Die kastilischen Belagerer nutzten die im 17. Jh. errichtete Festungsanlage auf dem Gipfel (heute Militärmuseum), um die Stadt in Schach zu halten. Von hier aus wurde bei sozialen Unruhen bombardiert, während der Franco-Diktatur war die Festung ein gefürchtetes Gefängnis. Am steil abfallenden Osthang, der berüchtigten Curva del Morrot, wurden die politischen Häftlinge erschossen und ins Meer geworfen.
    Deutscher Weltausstellungspavillon
    Deutscher Weltausstellungspavillon
    © GNU / Marb
    Aber mit dem Montjuïc verbinden sich nicht nur schmerzhafte Erinnerungen. Anfang des 20. Jhs. unternahm man erste Versuche, den Berg in ein Naherholungsgebiet umzugestalten. Die Weltausstellung von 1929 brachte die entscheidenden Impulse. Es entstanden zahlreiche Paläste, Pavillons und Gärten, die als Campanile gestalteten Türme an der Plaça de Espanya, das Spanische Dorf, das Amphitheater Grec. Aber erst mit der Olympiade 1992, zu deren zentralem Schauplatz der Montjuïc wurde, kam die völlige Erschließung. Heute ist das Gelände so groß und reich an Attraktionen, dass Sie sich konkrete Ziele vornehmen sollten. Unterhalb des Palau Nacional mit dem unbedingt sehenswerten Museu d‘Art de Catalunya liegt der originalgetreu rekonstruierte deutsche Weltausstellungspavillon (tgl. 10-20 Uhr, Eintritt 3,50 Euro), den Bauhausarchitekt Mies van der Rohe 1929 für die Weimarer Republik entwarf. Ein paar Schritte weiter die Font Màgica: eine riesige Artdecó-Fontäne, die an manchen Abenden ein faszinierendes Schauspiel von Wasser, Licht, Farbe und Musik bietet (Mai-Sept. Do-So 20-24 Uhr, Musik- und Lichtspiele 21.30-23.30 in halbstündlichem Rhythmus, Okt.-6. Jan., März, April Fr und Sa 19-20.30 Uhr Musikund Lichtspiele in halbstündlichem Rhythmus).
    Olympische Anlagen
    Olympische Anlagen
    © Turisme de Barcelona / Espai d‘Imatge
    Etwas höher, an der Carrer Lleida, ist um den Mercat de les Flors herum ein riesiger Theaterkomplex entstanden: Ein Blick ins Foyer des ehemaligen Blumenmarktes lohnt sich schon wegen des Deckengemäldes von Miquel Barceló. Wenn Sie links um die Ecke biegen, stoßen Sie auf das Archäologische Museum, gleich nebenan auf das Ethnologische Museum. Von dort steuern Sie auf das Teatre Grec zu, ein nachgebildetes Amphitheater inmitten bezaubernder mediterraner Gärten. Etwas höher die Fundació Joan Miró - eine Station, für die Sie sich Zeit lassen sollten. Auch das Caférestaurant der Miró-Stiftung (tgl. 10-19 Uhr) ist empfehlenswert, nicht nur wegen des traumhaften Panoramablicks. Von hier aus ist es nur ein Sprung zu den olympischen Anlagen. Das Stadion, 1929 gebaut, wurde für die Spiele von 1992 total renoviert. Unübersehbar der von Stararchitekt Arata Isozaki errichtete Palau Sant Jordi: der eigenwillige Sportpalast, der an einen gigantischen Schildkrötenpanzer erinnert. Ein Spaziergang durch Gärten und Parkanlagen führt zum Spanischen Dorf.
    Die beste Aussicht haben Sie oben von der Festung - Sie können zu Fuß gehen oder mit der Drahtseilbahn fahren (Station ein paar Schritte von der Miró-Stiftung). Einen Steinwurf von der Festung finden Sie den Cementeri del Sud-Oest: Auf dem Friedhof ruhen etliche derer, die hier oben hingerichtet wurden. Die trostlos aneinander gereihten Grabnischen der kleinen Leute stehen im Kontrast zu den prachtvollen Pantheons und Jugendstilmausoleen der Highsociety. Am Südrand liegt das Grab des legendären Anarchisten Buenaventura Durruti.
    Wenn Sie über die Carrer Montjuïc hinabsteigen, legen Sie einen Zwischenstopp ein am Mirador: Die Aussicht über Stadt und Hafen ist herrlich.
    U-Bahn
    Metro: Espanya (L1, L3)
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  • Parc de la Ciutadella
    Anischt der Zitadelle
    Anischt der Zitadelle
    © GNU / Year of the dragon
    Wo heute der beschauliche Park zum Besuch einlädt, stand einst die den Katalanen verhasste Zitadelle. Errichtet 1715 von Philipp V. nach seinem Belagerungssieg über Barcelona, diente die Festung als gefürchtetes Gefängnis, zur Unterwerfung der aufmüpfigen Katalanen. Die ruhten nicht, bis die Zitadelle 1878 fiel und auf dem Gelände ein Park entstand. 1888 wurde die Anlage dann zum Schauplatz der Weltausstellung, die Barcelonas Aufbruch in die Moderne einläutete. Am Haupteingang des Parks steht ein märchenhaft-burgartiger Bau mit glänzenden Goldzinnen: das ehemalige Ausstellungsrestaurant Castells dels Tres Dragons, ein Entwurf des Architekten Domènech i Montaner (heute Museum für Zoologie).
    Daneben zwei weitere sehenswerte Pavillons: das Hivernacle, eine luftige Konstruktion aus Kristall und Gusseisen. In dem Restaurant können Sie die schöne Fin-de-Siècle-Atmosphäre bei Kaffee oder einem Aperitif genießen, mitunter auch ein Jazzkonzert - essen sollten Sie lieber woanders. Nebenan das Umbracle, eine Art von tropischem Gewächshaus im Stil des 19. Jhs. Mittelpunkt des Parks ist die große Kaskade mit ihren überbordenden Skulpturen, an deren Bau der junge Gaudí als Student beteiligt war. Am unteren Parkende liegt der Zoologische Garten (März und Okt. tgl. 10-18 Uhr, April und Sept. tgl. 10-19 Uhr, Mai-Aug. tgl. 9.30-19.30 Uhr, Nov.-Feb. tgl. 10-17 Uhr, Eintritt 12,90 Euro, www.zoobarcelona.com). Gleich daneben befindet sich das Katalanische Parlament. Park März und Nov. tgl. 10-19 Uhr, April und Okt. tgl. 10-20 Uhr, Mai-Sept. tgl. 10-21 Uhr, Dez. 10-18 Uhr.
    U-Bahn
    Metro: Arc de Triomf (L1), Ciutadella (L4)
    Karte
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  • Parc de l‘Espanya Industrial
    Parc de l‘Espanya Industrial
    Parc de l‘Espanya Industrial
    © GNU / Year of the dragon
    Der Park entstand im Zuge der olympischen Rundumerneuerung, anstelle einer nicht mehr genutzten Textilfabrik: Er ist eine gelungene Verbindung von ultramoderner Architektur, zeitgenössischer Kunst und Freizeitvergnügen wie Bootfahren. Alles wird überragt von zehn futuristischen Türmen, die als Aussichtsplattform dienen - eine Mischung aus Blade-Runner und Entenfüttern im Park.
    U-Bahn
    Metro: Sants Estació (L3, L5)
    Karte
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  • Parc del Laberint
    Die prächtige Gartenanlage ist ein Meisterwerk des ausgehenden 18. Jhs., gestaltet von seinem Besitzer, dem Marquis von Alfarràs. Der Besucher wird überrascht von verspielten Amorstatuen, Wasserkaskaden, Brücken, Brunnen und kleinen Teichen, Marmortempeln - ein neoklassizistisches Ensemble nach italienischem Vorbild. Obwohl der Park inzwischen etwas renovierungsbedürftig ist, bezaubert er durch seinen dekadenten Charme. Im Zentrum steht das hübsche, naiv-arabeske Palais des Marquis mit modernistischen Elementen. Dazu ein verzwicktes Labyrinth aus beschnittenen Zypressen, in dem Sie sich getrost verlieren können. März, Okt. tgl. 10-19 Uhr, April, Sept. tgl. 10-20 Uhr, Mai-Aug. tgl. 10-21 Uhr, Nov.-Febr. tgl. 10-18 Uhr, Eintritt 1,90 Euro, So und Mi gratis.
    U-Bahn
    Metro: Mundet (L3)
    Karte
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  • Poble Espanyol (Spanisches Dorf)
    Spaniens volkstümliche Architektur im Überblick: In dem 1929 zur Weltausstellung erbauten Poble Espanyol am Montjuïc finden Sie die charakteristischen Bauformen der einzelnen spanischen Regionen detailgetreu nachgebildet. Wenn Sie durch die Gässchen des Spanischen Dorfes schlendern, können Sie auf der andalusischen Plaça einen Aperitif nehmen oder in einer baskischen Schänke einkehren. Restaurants, Cafés, Bars, Clubs, Musiklokale - darunter einige recht gute, sogar ein empfehlenswertes Flamencolokal. Neben Ramschgeschäften auch eine Reihe hübscher Kunsthandwerksbetriebe. Auf dem Dorfplatz finden im Sommer attraktive Rock-, Pop- und Weltmusikkonzerte statt. Auch nach umfassender Modernisierung ist das Museumsdorf geblieben, was es war: Attraktion und Ausflugsziel für Touristen. Mo 9-20 Uhr, Di-Do 9-2 Uhr, Fr und Sa 9-4 Uhr, So 9-24 Uhr, Eintritt 7 Euro, Familienticket 14 Euro, www.poble-espanyol.com, Metro: Espanya (L1, L3), Bus: Poble Espanyol (61,13)
    PLZ/Stadt:
    Barcelona
    Nahverkehr
    Bus: Poble Espanyol (61,13)
    U-Bahn
    Metro: Espanya (L1, L3)
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