Geografisches Zentrum der Stadt, wichtiger Verkehrsknotenpunkt, beliebter Treff für Verabredungen, Veranstaltungsort und vieles mehr - nur eines ist die Plaça de Catalunya ganz sicher nicht: ein schöner Platz. Seit ihrer Entstehung Mitte des 19. Jhs. wurde die Plaça so oft umgemodelt, dass sich auch architektonisch kaum etwas hervorheben lässt. Bankgebäude und Shoppingcenter bestimmen das Bild.
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Plaça de Sant Felip Neri
Malerischer kleiner Platz im Gotischen Viertel, idyllischer Ruhepunkt mitten im Labyrinth der Altstadtgassen. Antoni Gaudí kam auf seinen allabendlichen Spaziergängen hierher, während er an der Sagrada Família baute. Der romantische Platz blieb bis heute verschont von moderner Hektik. Sehenswert sind die Barockkirche Sant Felip Neri und die Renaissancefassade des Schuhmuseums.
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Plaça de Sant Jaume
An diesem Platz des Gotischen Viertels wurde und wird katalanische Geschichte geschrieben. Schon vor 2000 Jahren, als Barcelona noch die von den Römern gegründete Siedlung Barcino war, liefen hier alle Fäden zusammen. Auf dem Platz wurde 1931 die katalanische Republik ausgerufen, von hier schmetterte der aus dem Exil heimkehrende Landespräsident Josep Tarradellas 1977 der begeisterten Menge seinen legendären Satz entgegen: "Ja sóc aquí", "Ich bin wieder da". Zur Plaça de Sant Jaume kommen die Katalanen bis heute, um zu demonstrieren, ihre Feste zu feiern oder einen Sieg des F. C. Barcelona zu bejubeln. Auch architektonisch ist er bemerkenswert. Auf einer Seite steht der Palau de la Generalitat (Führungen jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 10.30 bis 13.30 Uhr), Sitz der autonomen katalanischen Landesregierung. Der Palast wurde zwischen 1403 und 1630 um ein gotisches Kerngebäude errichtet. Schön die Sant-Jordi-Kapelle, der Kuppelsaal Sant Jordi mit Deckenmalereien, der prunkvolle Goldene Sitzungssaal, den man über den bezaubernden Orangenhof erreicht. Während im Palau Kataloniens Präsident Jordi Pujol regiert, sitzt im Ajuntament, im Rathaus (Sonntag von 10 bis 13.30 Uhr geöffnet), gegenüber der sozialistische Bürgermeister Barcelonas - zum größten Unbehagen des konservativ-nationalistischen Landesvaters. Sehenswert ist der gut erhaltene gotische Teil des Ajuntament (14. Jahrhundert) mit dem prächtigen Ratszimmer des Consell de Cent (Rat der Hundert) und seinem herrlichen Innenhof. Die neoklassizistische Fassade stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Die beiden Plätze um die Kirche Santa María del Pi gehören zu den stimmungsvollsten der Innenstadt. In den kleinen Terrassenbars und Cafés bekommen Sie einen Eindruck von dem, was mediterranes Lebensgefühl ausmacht. Ein Platz zum Dasitzen und Schauen, alte Läden zum Stöbern, sonntagvormittags Bildermarkt.
Eines der schönsten Platzensembles der Stadt, entstanden zwischen 1848 und 1859 nach französischen Vorbildern aus der Ära Napoleons. Der arkadengeschmückte Komplex klassizistischer Bauten wurde anstelle eines ehemaligen Kapuzinerklosters errichtet. In seinem Zentrum der Drei-Grazien-Brunnen; später kamen die von Antoni Gaudí entworfenen modernistischen Laternen dazu. Nachdem der Platz verfallen und zum Milieu für Drogenhandel und Prostitution heruntergekommen war, wurde er zwischen 1981 und 1983 total saniert und bietet Terrassencafés, Lokale, Jazzclub, Diskos. Vorsicht, Taschendiebe!
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