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Bauwerke Barcelona

  • Antic Hospital de la Santa Creu
    Aussenansicht des antiken Hospitals
    Einzigartige gotische Krankenhausanlage, eine der ältesten überhaupt. 1401 begonnen, diente sie bis 1926 als Zentralkrankenhaus; in einem der Säle starb Barcelonas berühmter Baumeister Antoni Gaudí. Heute ist hier die Biblioteca de Catalunya (nicht öffentlich) untergebracht. Versäumen Sie auf keinen Fall, sich die romantische Innenhofanlage anzusehen - besonders schön während der Konzerte im Sommer.
    Straße:
    Carrer del Carme, 47
    PLZ/Stadt:
    Barcelona
    U-Bahn
    Metro: Liceu (L3)
    Karte
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  • Camp Nou
    Innenraum des Stadion Camp Nou in Barcelona
    Stadion Camp Nou in Barcelona
    © FC Barcelona
    Das Camp Nou ist seit seiner Eröffnung 1957 die Heimat des FC Barcelona und das größte Fußballstadion Europas. Zur Weltmeisterschaft 1982 in Spanien fasste das Stadion 120.000 Zuschauer. Aufgrund strengerer Sicherheitsbestimmungen wurde die Anzahl der Plätze im Stadion danach gesenkt und so passen heute 99.354 Besucher in das Stadion.
    Der FC Barcelona gilt als eine der besten Vereinsmannschaften der Welt. Der Verein ist spanischer Rekordpokalsieger und gewann in den vergangenen zehn Jahren drei Mal die Champions League und wurde fünf Mal spanischer Meister. Der Club ist Symbol für die gesamte katalanische Region und steht seit Beginn der Franko-Diktatur für die Autonomie Katalaniens. Daraus ergab sich auch das Vereinsmotto "Més que un club" ("Mehr als ein Verein"), denn für die Fans in Katalanien und der ganzen Weld steht Barça für Freiheit, Demokratie und Solidarität.
    Camp Nou kann im Rahmen der Stadion Tour "Camp Nou Experience" besichtigt werden. Die Tour beginnt im Vereinsmuseum, das ebenfalls im Stadion untergebracht ist. Das Barça-Museum ist das meistbesuchte Sport-Museum der Welt und bringt den Besuchern auf 3.500 m² die Geschichte, die Mentalität und die Erfolge des FC Barcelona näher. So kann man auf Touchscreens durch die Vergangenheit des Clubs reisen und viele Informationen zu ehemaligen Spielern und Funktionären erhalten. In einer großen Vitrine sind außerdem die gewonnen Pokale des Vereins ausgestellt.
    Camp Nou in Barcelona
    Spielfeld im Camp Nou
    © Alex Caparros
    Im Rahmen der Stadion-Tour kann man unter anderem die Umkleidekabine der Auswärtsmannschaft, die Trainerbänke, die Zuschauerränge und den Raum für Pressekonferenzen besichtigen.
    Das Museum hat Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr (im Sommer bis 20 Uhr) geöffnet. An Sonn- und Feiertagen von 10 bis 14.30 Uhr. An Spieltagen schließt das Museum vier Stunden vor Spielbeginn. Der Eintritt kostet für Erwachsene 22 Euro, ermäßigt 16,50 Euro, Kinder unter 6 Jahren sind frei. Im Eintrittspreis ingebriffen ist das Museum, die Stadion Tour und ein Audio-Guide, der auch in deutsch erhältlich ist.
    Vor dem Stadion befindet sich der FCBotiga, der Fan-Shops des Vereins, der auf 2.000 m² über 3.000 verschiedene Merchandising-Artikel des FC Barcelona verkauft. Der Fanshop hat Montag bis Samstag von 10 bis 20.30 Uhr geöffnet, an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 14.30 Uhr.

    Straße:
    C/Arístides Mallol 12
    PLZ/Stadt:
    08028 Barcelona
    U-Bahn
    Metro: Collblanc i Badal (L5), Maria Cristina (L3), Palau Reial (L3), Zona Universitària (L3)
    Karte
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  • Casa Amatller
    Das von Puig i Cadafalch gestaltete Gebäude (1898-1900) gehört zu dem berühmten Häuserblock am Passeig de Gràcia (zwischen den Straßen Consell de Cent und Aragó), der im Volksmund Mançana de la Discòrdia heißt: Zankapfel. Der Name bezieht sich auf den Streit darüber, welches dieser architektonischen Kunstwerke das schönste sei (dazu gehören Gaudís Casa Battló und die Casa Lleó Morera von Domènech i Montaner). Die Casa Amatller zeugt von der Inspiration des modernisme durch die Neugotik, das "goldene Zeitalter" Kataloniens. Vestibül tagsüber frei zugänglich.
    Straße:
    Passeig de Gràcia, 41
    PLZ/Stadt:
    Barcelona
    U-Bahn
    Metro: Passeig de Gràcia (L2, L3, L4)
    Karte
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  • Casa Battló
    Von Antoni Gaudí zwischen 1904 und 1906 umgestaltetes Gebäude, Teil der Mançana de la Discòrdia. Auch für dieses phantastische Baukunstwerk wurde Gaudí in der Natur inspiriert: sanft gewellt die Fassade, überzogen mit glitzernden Mosaiksteinchen; bizarre Balkons und Erker, die wie Knochen oder Masken wirken; skurrile elefantenfüßige Steinsäulen. Die Dachkonstruktion erinnert an ein schuppiges Riesenreptil - eine Anspielung auf die Allegorie vom Drachentöter Sant Jordi, dem Schutzpatron der Stadt. Tgl. 9-20 Uhr (falls Veranstaltungen nur bis 14 Uhr), Eintritt 10 Euro Belle Étage oder Dachgeschoss, 16 Euro für beide Etagen (inkl. Audioguide).
    Straße:
    Passeig de Gràcia, 43
    PLZ/Stadt:
    Barcelona
    U-Bahn
    Metro: Passeig de Gràcia (L2, L3, L4)
    Karte
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  • Casa Lleó Morera
    Das dritte Gebäude der phantastischen Mançana de la Discòrdia, von Domènech i Montaner gestaltet (1902-06). Kunstvoll gearbeitetes Dekor in reinstem Jugendstil mit einer schier unerschöpflichen Vielfalt von Blumenelementen, ob gemalt, in Stein, Stuck, Glas, Holz oder Keramik. Nicht öffentlich zugänglich.
    Straße:
    Passeig de Gràcia, 35
    PLZ/Stadt:
    Barcelona
    U-Bahn
    Metro: Passeig de Gràcia (L2, L3, L4)
    Karte
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  • Casa Milà / La Pedrera
    Casa Milà / La Pedrera
    Casa Milà / La Pedrera
    © Turisme de Barcelona / Lluís Bertran
    Antoni Gaudís berühmtestes Haus nennt der Volksmund bezeichnend La Pedrera, der Steinbruch: ein aus Naturstein gehauener Bau ohne tragende Wände, mit wuchtig wuchernden gewellten Fassadenformen, baumstammartigen Säulen und pflanzenhaft geschwungenen Balkons. Bei diesem gewagten Gebäude, das eher aussieht wie eine gigantische, aus Ton oder Wachs geknetete Skulptur, ließ der Architekt seiner überbordenden Phantasie freien Lauf. Einzigartig die (begehbare) exzentrische Dachlandschaft aus skurrilen Schornsteinen und Kaminschächten, die mal wie Totems wirken, mal wie behelmte Soldaten - ein Vorläufer des modernen Environment. 1984 von der Unesco zum Welterbe erklärt. Zu besichtigen sind eine Wohnung, die Dachterrasse und der Espai Gaudí mit multimedialen Informationen über Leben und Werk des Meisterarchitekten. Im ersten Stock wechselnde Kunstausstellungen. Täglich von 10-20 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 7 Euro, von Juli bis August Freitag und Samstag" Pedrera de nit" von 21-24 Uhr (Einlass bis 22.30 Uhr) Musikprogramm auf der Dachterrasse, der Eintritt inklusive einem Getränk kostet 10 Euro, (nur mit Reservierung, www.telentrada.com).
    Straße:
    Passeig de Gràcia, 92
    PLZ/Stadt:
    Barcelona
    U-Bahn
    Metro: Diagonal (L3, L5)
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  • Casa Terrades/Casa de les Punxes
    Casa de les Punxes
    Casa de les Punxes
    © GNU / Yearofthedragon
    Der 1905 errichtete rote Backsteinbau von Puig i Cadafalch verbindet Elemente der nordeuropäischen Gotik mit Motiven der katalanischen Tradition. Mit seinen sechs Spitztürmen, die aussehen wie Hexenhüte (daher der Spitzname Casa de les Punxes, Haus der Spitzen) wirkt der exzentrische Bau ein wenig wie aus der Märchenwelt der Brüder Grimm. Innenräume nicht öffentlich zugänglich.
    Straße:
    Av. Diagonal, 416
    PLZ/Stadt:
    Barcelona
    U-Bahn
    Metro: Diagonal (L3, L5)
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  • Casa Vicens
    Casa Vicens
    Casa Vicens
    © GNU / Porto
    Das verspielte Stadtpalais (1883 bis 1888), ein eklektisches Frühwerk Antoni Gaudís im Gràcia-Viertel, trägt bereits die Handschrift des berühmten Baumeisters. Mit ihren maurischen Motiven, den Türmchen, Schloten, Erkern und Balkons erinnert die Anlage an orientalische Paläste. Innenräume nicht öffentlich zugänglich.
    Straße:
    Carolines, 18-24
    PLZ/Stadt:
    Barcelona
    U-Bahn
    Metro: Fontana (L3)
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  • Hospital de Sant Pau
    Hospital de Sant Pau
    1902 entwarf Lluís Domènech i Montaner ein neues, für damalige Verhältnisse revolutionäres Stadtkrankenhaus. Damit die Patienten an frischer Luft und im Grünen besser genesen, baute er 26 einzelne Pavillons in einen Park; Verbindungsgänge und Diensträume wurden unterirdisch versteckt. Die Pavillons stattete Domènech i Montaner mit reichlich Kunst und Farben aus, an deren heilende Wirkung er glaubte. Schön die keramikgefliesten Dächer mit ihren Türmchen und die reich mit Mosaiken gestaltete Eingangshalle. Tagsüber teilweise frei zugänglich.
    Straße:
    Carrer de Sant Antoni Maria Clare 167-171
    PLZ/Stadt:
    Barcelona
    U-Bahn
    Metro: Hospital de Sant Pau (L5)
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  • Palau de la Música Catalana
    Palau de la Música Catalana
    Palau de la Música Catalana
    © GNU / Yearofthedragon
    Von Lluís Domènech i Montaner zwischen 1905 und 1908 errichteter Musikpalast in üppigstem Jugendstil: ein einzigartiges Juwel des modernisme, als »Ode an Katalonien« konzipiert. Opulent geschmückte Straßenfassaden, zur Carrer Sant Pere més alt mit mosaikbedeckten Säulen, gekrönt von den Büsten Bachs, Beethovens, Wagners und Palestrinas. Von einzigartiger Schönheit ist die nach innen gewölbte Kuppel aus buntem Glas in der Mitte des Auditoriums. Decken, Wände und Säulen des Saales sind überzogen mit Ornamenten aus Blüten und Ranken in scheinbar unendlichen Variationen, dazu Drachenköpfe und andere symbolträchtige Skulpturen. Führungen tgl. 10.30-15.30 Uhr, im Juli an vielen Tagen bis 18 Uhr, Eintritt 8 Euro.
    Straße:
    Sant Francesc de Paula, 2
    PLZ/Stadt:
    Barcelona
    Telefon:
    932 95 72 00
    U-Bahn
    Metro: Urquinaona (L1, L4)
    Karte
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  • Palau Güell
    Ein Frühwerk Antoni Gaudís, das seinen Ruf als einer der größten Architekten und Kunsthandwerker seiner Zeit begründete. 1889 wurde es für den Gönner und Industriellen Eusebi Güell erbaut. Die asymmetrische Fassade und die bizarren Schornsteine der Dachlandschaft deuten bereits Gaudís Bruch mit der noch dominierenden geometrischen Form an. Achtung: das Gebäude bleibt wegen Renovierung bis 2007 geschlossen!
    Straße:
    Nou de la Rambla, 3
    PLZ/Stadt:
    Barcelona
    U-Bahn
    Metro: Liceu (L3)
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