BONBONmacherei Berlin
Kindheitserinnerungen, die auf der Zunge zergehen
Traditionell zubereitete Leckereien
Die BONBONmacherei in Berlin ist ein Spezialladen mit eigener Werkstatt, deren süße Kreationen auf besondere Qualität angelegt sind.
Katja Kolbe und Hjalmar Stecher produzieren über 30 Bonbonsorten wie vor hundert Jahren. Hier kann man in der Schauküche live miterleben wie die traditionell zubereiteten Leckereien entstehen.
Qualitätsbonbons im Nostalgieladen
Die Bonbonmacher bringen Kinderaugen zum Leuchten und Erwachsene werden durch den Geschmack der original Berliner Süßigkeiten an vergangene Zeiten erinnert. In Handarbeit werden Qualitätsbonbons hergestellt und im eigenen Nostalgieladen verkauft.
Die flüssige Zuckermasse wird auf ein Blech gegossen
Mit alten Berliner Rezepturen und einer aus dem Jahre 1920 stammenden Walzmaschine stellen die Bonbonmacher fast vergessene Spezialitäten wie die legendären Maiblätter auf traditionelle Weise her. Nach einem Besuch in der BONBONmacherei gehen viele Kunden mit einem Lächeln und ihrer geliebte Mischung in der Hand nach Hause.
Traditionelle Herstellung
In einem Kupferkessel werden in Wasser aufgelöster Zucker und Glukosesirup über dem offenen Feuer erhitzt.
Informationen rund um die Zusammensetzung und Raffinesse der einzelnen Zutaten, Kuriositäten sowie Currywurst in Film und Fernsehen komplettieren die Ausstellung. Kinder können speziell für sie aufbereitete Informationen entdecken.
Durch Falten der Zuckermasse wird der Geschmack gleichmäßig verteilt
Museumskonzept
"Wir wollen mit dem Museum Zusammenhänge lebendig darstellen", erklärt Birgit Breloh. Damit umreißt die die designierte Leiterin des Museums das Konzept, das die Berliner E. I. Edutainment International GmbH als Bauherr und Betreiber mit Unterstützung des Atelier Markgraph aus Frankfurt entwickelt hat.
Danach wird der flüssige Zucker auf eine Stahlplatte gegossen. Hier bekommen die verschiedenen Sorten ihren Geschmack, der durch mehrmaliges Falten mit einem Spachtel gleichmäßig verteilt wird.
Die weiche und 10 Kilogramm schwere Masse wird portioniert und durch die Prägwalzen geschoben. Manche Besucher haben auch die Möglichkeit die noch warmen und frisch hergestellten Bonbons zu probieren.
Die Walzmaschine formt Maiblätter
Nachdem die langen Bahnen aus zusammenhängenden Bonbons ausgehärtet sind, zerfallen sie über eine Stufe im Arbeitstisch zu einzelnen Stücken. Bruchstücke und Krümel werden herausgesiebt.
Zum Schluss erhalten die Bonbons im Dragierkessel einen Zuckerüberzug, damit die Prägung deutlicher hervortritt.
Klassiker und besondere Kreationen
In über 30 verschiedenen Bonbonsorten finden sich Klassiker, wie die berühmten Berliner Maiblätter, Karamellbonbons mit Sahne oder der sauren Mischung. Eine besondere Kreation ist die Feuerhimbeere mit Cayenne-Pfeffer. Wenn man die Gelegenheit hat Feuerhimbeere zu probieren, wird man den einzigartigen Geschmack nicht mehr vergessen. Produziert werden die Bonbons am Samstag um 14, 16 und 20 Uhr.
Die Maiblätter werden gesiebt
Einzigartige Bonbonschauküche
1994 erlernen Katja Kolbe und Hjalmar Stecher den fast ausgestorbenen Beruf des Bonbonmachers und erwerben jahrzehnte alte Rezepturen und Maschinen.
Ein Jahr später stellen sie in Handarbeit in der "alten Garage" im Stadtteil Prenzlauer Berg Qualitätsbonbons in kleiner Menge her.
Die Bonbonschauküche in der Weiber-Wirtschaft e.G. in Berlin-Mitte ermöglicht einen Einblick in die Herstellung der Leckereien und hebt sich somit von den Massenprodukten ab. Gleichzeitig eröffnet eine kleine Ladenecke für den direkten Verkauf.
Seit September 2000 findet man die BONBONmacherei in den Heckmann Höfen.
Öffnungszeiten
Mittwoch - Samstag: 12 - 20 Uhr
Sommerpause: Juli und August
Winterpause: von Weihnachten bis zur 1. oder 2. KW
Die BONBONmacherei in Berlin
Kontakt - BONBONmacherei in den Heckmann Höfen
Straße:
Oranienburger Str. 32
PLZ/Stadt:
10117 Berlin-Mitte
Telefon:
030 – 44 05 52 43 – 0
E-Mail:
Homepage:
Fotos: © Katja Kolbe - Hjalmar Stecher GbR