1894-1905 unter Federführung des Architekten Julius Carl Raschdorf erbaut, wurde der Dom im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Erst Mitte der 1990er-Jahre war die Haupthalle für Gottesdienste wiederhergestellt. Vom vorherigen Dom, der hier an gleicher Stelle seit 1750 stand, stammen noch der Altar mit Apostelwand, der Taufstein und zwei Kandelaber. Die Hohenzollerngruft beherbergt ca. 90 zum Teil reich verzierte Särge von Monarchen und Adeligen Preußens. Von April bis September geöffnet Montag bis Samstag von 9 bis 20 Uhr und Sonntag von 12 bis 20 Uhr, von Oktober bis März Montag bis Samstag von 9 bis 19 Uhr und Sonntag von 12 bis 19 Uhr, der Eintritt kostet 5 Euro. Andachten finden täglich von 12 bis 12.30 Uhr und von 18 bis 18.30 Uhr statt, Gottesdienste sind sonntags um 10 und 18 Uhr, Führungen mehrmals täglich.
Straße:
Am Lustgarten
Stadtteil:
Mitte
Nahverkehr:
S-Bahn Hackescher Markt, , Bus 100, Haltestelle: Schlossplatz
Im Krieg stark beschädigt, wurde der Dom 1983 wiederaufgebaut. Er war 1701-05 für die damals rund 8000 Hugenotten in der Stadt erbaut worden. Eine Ausstellung im Dom informiert über das Leben dieser Migranten. Der 70 m hohe Turm kam übrigens erst 1780-85 hinzu. Nach dem Ende der Sanierung Mitte 2006 haben Besucher jetzt wieder einen schönen Blick auf den Gendarmenmarkt.
Dienstag bis Sonntag von 12 bis 17 Uhr geöffnet, der Turm ist täglich von 9 bis 19 Uhr offen (Gendarmenmarkt 5). Der gleichaltrige Deutsche Dom am anderen Ende des Platzes wird nicht mehr als Kirche genutzt, sondern beherbergt eine Ausstellung zur Deutschen Geschichte.
Mit dem 1824-30 errichteten Gotteshaus schuf Schinkel ein Hauptwerk der deutschen Neugotik. Im Inneren sind Skulpturen des frühen 19. Jahrhunderts ausgestellt. Schwerpunkt ist die klassizistische Bildhauerei mit Werken von Johann Gottfried Schadow, Christian Daniel Rauch und vielen anderen. Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Wie ein mahnender Zeigefinger ragt die Turmruine der 1891-95 zum Gedenken an Wilhelm I. gebauten Kirche gen Himmel. Nach der fast vollständigen Zerstörung der Kirche im Zweiten Weltkrieg entschieden die Kirchenoberen, wenigstens den Turm stehen zu lassen. Daneben entstand 1958-61 ein von Egon Eiermann entworfener moderner Kirchenraum in Form eines Achtecks aus blaugetönten Glasbausteinen. Im Erdgeschoss des alten Turms eine Ausstellung zur Geschichte der Kirche. Täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Samstag um 18 Uhr Kirchenkonzert.
Straße:
Breitscheidplatz
Stadtteil:
Charlottenburg
U-Bahn:
U-Bahn Zoologischer Garten
Nahverkehr:
S-Bahn Zoologischer Garten
Karte:
Kapelle der Versöhnung
Auf dem ehemaligen Mauerstreifen beeindruckt diese im Jahr 2000 aus Holz und Lehm gebaute Kirche nicht nur durch ihre eigenwillige Architektur. Auch die Andachten und wöchentlich stattfindenden Meditationen sind einmalig in Berlin. Die Kirche ist Teil des Dokumentationszentrums Berliner Mauer. Sie wurde auf den Resten der 1894 geweihten Versöhnungskirche erbaut, die 1985 auf Befehl der DDR-Regierung gesprengt wurde. Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Andachtszeiten können telefonisch erfragt werden.
"Berlin und ich, das war Liebe auf den ersten Blick."
Rasso Knoller und Dr. Christian Nowak, einer Wahl-, der andere
Urberliner, zeigen Ihnen "ihr Berlin".