Überbordende Pflanzenfülle in Themengärten und riesigen, prachtvollen Gewächshäusern. Die ganze Welt der Natur vereint auf einer 43 Hektar großen Fläche: Sibirisches Steppengras, japanische Kirschbäume und deutsches Gartengemüse gedeihen in nächster Nachbarschaft. Highlights sind die riesigen Tropenhäuser, u. a. mit Riesenseerosen, Bambus und Palmen; toll sind auch die Orchideenhalle und die Kaktussammlung. Täglich geöffnet von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit, der Eintritt kostet 5 Euro.
Straße:
Eingänge: Unter den Eichen oder Königin-Luise-Straße
Europas größter chinesischer Garten bietet auf 2,7 Hektar unter anderem eine Felslandschaft mit Wasserfällen, einen See mit Brücken und landestypische Pavillons. Beeindruckend: die Teezeremonie im "Berghaus zum Osmanthussaft". Auf dem gleichen Areal befinden sich auch ein kleiner japanischer und ein balinesischer Garten. Täglich geöffnet von 9 Uhr bis Sonnenuntergang, der Eintritt kostet 2 Euro, Führungen (April bis Oktober, Tel. 512 94 98) sowie Teezeremonien (5 Euro, Tel. 0179/394 55 64) finden nach Anmeldung statt.
Ein wunderbarer Ort zum Flanieren wie in alten Zeiten, als Kurfürsten und Prinzessinnen unter Eichenlaub Händchen hielten und den phantastischen Blick über die Havel genossen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Lenné und Schinkel gestaltet, bietet die 116 Hektar große Parklandschaft gepflegten Baumbestand, italienisch inspirierte Pavillons, Fontänen, Laubengänge und Arkaden. Besonders gelungen ist der von Schinkel 1835 entworfene Rundtempel mit korinthischen Säulen. Auf der Glienicker Brücke nach Potsdam am Südende des Parks fanden während des Kalten Krieges die spektakulären Agentenaustausche statt.
Straße:
Königstraße
PLZ/Stadt:
Berlin - Wannsee
Nahverkehr
Bus 116, Haltestelle: Glienicker Brücke
Karte
Grunewald
Als größtes Waldgebiet im Westteil der Stadt war der Grunewald zu Mauerzeiten das Naherholungsziel schlechthin. Heute geht es selbst an Wochenenden ruhiger zu. Mehrere idyllische Seen wie z. B. der Teufelssee sowie die Havel laden zum Baden ein. Am Teufelssee liegt auch das Ökowerk (Tel. 300 00 50) mit lehrreichem Naturgarten, Bienenstöcken zum Anschauen und Survivalkursen für Kinder. Am Ufer des Grunewaldsees bietet das Jagdschloss Grunewald aus dem 16. Jahrhundert eine wertvolle Gemäldesammlung sowie ein Jagdmuseum (Geöffnet von Mitte Mai bis Mitte Oktober Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, im Winter nur Samstag, Sonntag und feiertags mit Führungen um 11, 13 und 15 Uhr). Der 120 m hohe Teufelsberg im Norden entstand aus 21 Mio. Kubikmetern Bauschutt der kriegszerstörten Stadt. Der Berg bietet Berlins einzige Skiabfahrt. Am Wochenende treffen sich auch Drachenfans.
Straße:
Grunewald
Nahverkehr
S 7 und 9, Grunewald
Karte
Gärten der Welt
Im Rahmen der Belriner Gartenschau öffneten die "Gärten der Welt" 1987 ertstmals ihre Tore. In den Jahren danach wurde die Anlage zu einer riesigen Erholungslandschaft erweitert. Mit der Eröffnung des Chinesischen Gartens im Jahr 2000 entwickelte sich der Park mehr und mehr zu einer touristischen Attraktion - so folgten in den weiteren Jahren der Japanische, Balinesische, Orientalische und Koreanische Garten, sowie ein Irrgarten und ein Bodenlabyrinth. Der Park bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen Aufenthalt. Ob Erholung, Unterhaltung oder einfach nur Naturbeobachtung. Täglich geöffnet von 9-18 Uhr (März bis Oktober).
Berlins größte innerstädtische Parkanlage war nach dem Zweiten Weltkrieg fast nur noch abgeholztes Ackerland. Heute erholen sich die Berliner wieder unter ausladenden Bäumen, und sommers ziehen Düfte von Gegrilltem durch die 207 ha große Anlage. Doch auch das hat seine Grenzen: Wenn an warmen Sommertagen türkische Großfamilien ganze Hammel über offenem Feuer garen, schreitet auch schon mal die Polizei ein. Am Neuen See im Süden treffen sich im Winter Schlittschuhläufer, im Sommer gibt es Ruderboote zu mieten. Im herrschaftlichen Schloss Bellevue nordwestlich der Siegessäule residiert der Bundespräsident.
PLZ/Stadt:
Berlin - Tiergarten
Nahverkehr
Bus 100, Haltestelle: Großer Stern
Karte
Tierpark Friedrichsfelde
Der Tierpark Friedrichsfelde mit ca. 8000 Tieren fasziniert durch die Weitläufigkeit des von Lenné ursprünglich als Schlosspark angelegten Geländes. Das um 1690 errichtete Schloss kann besichtigt werden (Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr). Täglich von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet , im Winter bis ca. 17 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro.
Besonders Familien lieben die waldartige grüne Lunge mit Parkeisenbahn, Spielplätzen und dem Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ). Rund 10 000 Veranstaltungen jährlich bieten Kindern und Erwachsenen die Gelegenheit, z. B. Theater oder Musik zu spielen, Kunsthandwerkstechniken zu erlernen oder im Raumfahrtzentrum den Raketensimulator zu testen. Auch Tiergehege, Ponyreiten, Skateboardanlage und Spielgeräteverleih.
Der 160 Jahre alte Tierpark ist der älteste zoologische Garten Deutschlands und gilt mit 13 300 Tieren in über 1437 Arten als artenreichster der Welt. Ein Höhepunkt: das Aquarium mit Krokodilhalle.
Hier ist der berühmte Eisbär Knut zu Hause.
Täglich von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet, im Winter bis ca. 17 Uhr, der Eintritt für Zoo und Aquarium kostet 16,50 Euro.
"Berlin und ich, das war Liebe auf den ersten Blick."
Rasso Knoller und Dr. Christian Nowak, einer Wahl-, der andere Urberliner, zeigen Ihnen "ihr Berlin". Hier kaufen »
Nützliches in Berlin
Von Ärzten über Banken bis hin zu Telefonzellen. Die wichtigsten Infos für Ihre Städtereisen, übersichtlich zusammengefasst, finden Sie hier >>
Hörbuch Berlin
Urlaub im Ohr: Erleben Sie eine akustische Städtereise nach Berlin, zwischen Alex und Wannsee. mehr >>