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Dresden beeindruckt mit Kunst und Kultur. Doch es ist die Elbe, die das Lebensgefühl bestimmt.
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Stadtviertel

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Kreuzberg
Kunst am Haus in Kreuzberg
Kunst am Haus in Kreuzberg
© Laura Januschke
Neben Wedding der Bezirk mit den meisten türkischen Mitbürgern. Viele Geschäfte, Imbisse, Cafés und Restaurants bieten landestypische Lebensmittel und Gerichte an. Interessant der Türkenmarkt am Maybachufer: Da wird gefeilscht und laut die Ware angepriesen. Im Kiez rund um die Oranienstraße wohnen viele junge Leute. Das Angebot an coolen Bars und Restaurants ist entsprechend groß. Am Paul-Linke-Ufer haben sich in großen Fabriklofts Akademiker etabliert.
Stadtteil: Kreuzberg
U-Bahn: Kottbusser Tor, Görlitzer Bahnhof (U 1, 8)
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Mitte
Die Hackeschen Höfe von oben
Die Hackeschen Höfe von oben
© Berlin Partner/FTB-Werbefotografie
Viele Bars, Cafés und Restaurants haben sich in der Nähe des Hackeschen Markts etabliert. Boutiquen und Geschäfte zeugen von internationaler Klientel, die sich zwischen Oranienburger Tor und Volksbühne tummelt. Berühmt wegen der verwinkelten Architektur sind die 1905-07 erbauten Hackeschen Höfe. Hier haben sich Kneipen, Kinos, Galerien, Varietés und Boutiquen etabliert. Rund um die angrenzende Sophienstraße mit ihrer Handwerks- und Einzelhandelstradition wohnten vor dem Krieg viele Juden. Davon zeugt noch die teilweise wiedererrichtete Neue Synagoge in der Oranienburger Straße. Das Nikolaiviertel mit der Nikolaikirche südöstlich vom Alexanderplatz gilt als Wiege der Stadt; hier standen im 13. Jahrhundert die ersten Häuser. Die jetztige Bebauung ist nur auf den ersten Blick Architektur des 18./19. Jahrhunderts, in Wahrheit entstand sie erst in den 1980er-Jahren.
Nahverkehr: S-Bahn Hackescher Markt
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Prenzlauer Berg
Die Kulturbrauerei im Bezirk Prenzlauer Berg
© TLG KulturBrauerei GmbH & Co. KG
Viele junge Akademiker bevölkern den Kiez zwischen Zionskirchplatz und Prenzlauer Allee. Abends zieht rund um die Kastanienallee scharenweise Szenevolk von Bar zu Bar, tagsüber kommen Shopping-Bummler auf ihre Kosten. Kino- und Konzertgänger besuchen die Kulturbrauerei, eine ehemalige Brauerei mit Clubs und Kinos (Knaakstr. 97), oder das Pfefferwerk, ein alternativ angehauchtes Konzerthaus mit Club und Biergarten (Schönhauser Allee 176, www.pwag.net).
Stadtteil: Prenzlauer Berg
U-Bahn: U 2, Eberswalder Straße
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Regierungsviertel
Moderne Gebäude im Regierungsviertel
Moderne Gebäude im Regierungsviertel
© Laura Januschke
Rund um den Reichstag scharen sich moderne Parlamentsgebäude, die sich spangenartig von Westen nach Osten ziehen. Das Ensemble wird "Band des Bundes" genannt. Das Bundeskanzleramt im Nordwesten wurde nach Plänen der Architekten Axel Schulte und Charlotte Frank errichtet, die auch das Gesamtkonzept für das Regierungsviertel entwarfen. Wegen seiner boxartigen Gestalt wird das 2001 fertig gestellte Kanzleramt im Volksmund "Bundes-" oder "Kanzlerwaschmaschine" genannt. Vor dem Portal symbolisiert die 5,50 m hohe Stahlplastik "Berlin" des 2002 verstorbenen spanisch-baskischen Künstlers Eduardo Chillida mit vier ineinandergreifenden Armen die deutsche Einheit.
Bundeskanzleramt
Bundeskanzleramt
© Berlin Partner/FTB-Werbefotografie
Nördlich vom Reichstag steht das Paul-Löbe-Haus, benannt nach dem Reichstagspräsidenten der Jahre 1924-32. Es beinhaltet u. a. 550 Räume für 275 Abgeordnete. Auf der gegenüberliegenden Seite der Spree zeigt als Pendant das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus gen Osten. Es wurde nach der gleichnamigen Reichstagsabgeordneten benannt und beherbergt u. a. die Parlamentsbibliothek, die als drittgrößte ihrer Art in der Welt gilt. Architektonisch interessant sind auch die so genannten Ministergärten mit etlichen Landesvertretungen in der Nähe des Potsdamer Platzes.
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Botschaftsviertel
Südlich des Tiergartens sind zahlreiche neue Botschaften wiederauferstanden. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg residierten hier die Diplomaten, wovon nur noch die renovierten Botschaften Japans und Italiens zeugen. Architektonische Glanzlichter sind die Vertretungen von Schweden, Norwegen, Island, Dänemark und Finnland. Sie teilen sich einen Gebäudekomplex ("Botschaften der Nordischen Länder") mit einem öffentlichen Gemeinschaftshaus, einem Restaurant und Ausstellungsräumen. Die Botschaft Mexikos nebenan wiederum gibt sich avantgardistisch mit einem 18 m hohen Foyer, Dachgarten und einer markanten Fassade. All diese Botschaften legen Wert auf ein öffentlich zugängliches Kulturprogramm. So finden hier regelmäßig Ausstellungen, Konzerte oder Lesungen statt.
Botschaft der Nordischen Länder, Tiergarten, Rauchstr. 1, Tel. 50 50 20 00, www.nordischebotschaften.org, Gemeinschaftshaus geöffnet Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 16 Uhr.
Botschaft der Vereinigten Staaten von Mexiko, Tiergarten, Klingelhöfer Str. 3, Tel. 269 32 30, , Ausstellungssaal geöffnet Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr.
Stadtteil: Tiergarten
Nahverkehr: Bus 100, Haltestelle Nord-Botschaften
Homepage: www.embamex.de
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