Das "Baukastenprinzip", nach dem sich der Reisende zuerst den Flug und erst im zweiten Schritt das passende Hotel dazubucht, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Mit Hilfe klug kombinierter Online-Angebote lässt sich auf diese Weise durchaus einiges sparen. Hier erfahren Sie die Tricks der Billig-Airlines und wie Sie trotzdem günstig in den Urlaub kommen.
Billigflieger-Angebote
Gut zu wissen
Diverse Aufschläge, beispielsweise für Abfertigung, Gepäck oder die Zahlung per Lastschrift, lassen die Preise schnell ansteigen, sodass in vielen Fällen am Ende keine wirkliche Ersparnis mehr vorliegt.
Bei den günstigsten Fluggesellschaften gibt es außerdem ohne Zusatzzahlung weder Essen noch Trinken. Informieren Sie sich deshalb vor der Buchung eingehend über eventuelle Servicepauschalen und versteckte Kosten.
Da die Billig-Airlines häufig von etwas abgelegenen Flughäfen aus starten, sollten Sie vor Ihrer Buchung die Kosten und die Zeit für den Transfer berücksichtigen.
Frühes Buchen lohnt sich
Bei fast allen Fluggesellschaften steigen die Preise bis kurz vor dem Start noch erheblich an - vor allem in den letzten drei Wochen vor Abflugtermin. Deshalb heißt es rechtzeitig Preise vergleichen um wirklich zu sparen.
Vorausgewählte Aufschläge
Die Tester der Stiftung Warentest haben in ihrem aktuellen Billigflieger-Test festgestellt, dass bei vielen Onlinebuchungen Extras, die Zusatzkosten nach sich ziehen, wie beispielsweise eine Reiseversicherung, bereits vorausgewählt sind. Wer wirklich sparen möchte, muss diese vor der Buchung erst deaktivieren.
Preise vergleichen
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Stornieren oder Umbuchen
Und auch an anderer Stelle kann es unter Umständen sehr teuer werden: Wer den gebuchten Flug aus persönlichen Gründen nicht antreten kann, bekommt das Geld für sein Billigticket in den meisten Fällen nicht wieder zurück. Denn wer storniert, hat nur noch Anspruch auf Steuern und Gebühren - wenn überhaupt.
Und auch umbuchen lohnt sich kaum. Wie die Zeitschrift COMPUTER BILD in ihrem Beitrag über die Tricks der Billigflieger berichtet, werden dabei pro Person und Strecke bis zu EUR 50,- fällig.