"Das Phantom der Oper" mal anders: Das Madách-Theater erhielt als erste Bühne das Recht, das Musical von Andrew Lloyd Webber nach eigenen Vorstellungen zu inszenieren. Von der Choreografie über das Bühnenbild bis zu den Kostümen ist alles neu. Im August geschlossen.
Der untere Teil des Gebäudes wird saniert, aber im Großen Saal dieses traditionsreichen Musentempels finden weiterhin Vorstellungen (Operette, Konzerte) statt.
In dieser neobarocken Musikhalle finden Konzerte des Donau-Symphonieorchesters statt, das vor allem populäre Stücke von Lehár, Brahms, Liszt, Strauß, Kálmán, Haydn oder Schubert spielt. Mo, Mi und Fr steht zumeist das Folkloreensemble Rajkó auf dem Programm.
Die von 1904 bis 1907 errichtete Akademie ist noch immer die bedeutendste Musikhochschule Ungarns. Sie hat auch zwei Konzertsäle, in denen klassische Konzerte stattfinden. Der große Saal ist ein Meisterwerk des Jugendstils. In den heiligen Hallen der Musikakademie werden erstmals auch Walzer- und Operettenshows (April-Okt. Mi und Fr 20.30 Uhr) gezeigt.
Architektonisch ein Meisterwerk des Eklektizismus, 1896 eröffnet. Gespielt werden beispielsweise Klassiker wie Arthur Miller, William Shakespeare, Friedrich Dürrenmatt. Auch gute Produktionen, für die man kein Ungarisch verstehen muss, wie »Dschungelbuch« oder das Tanzstück »Lets dance together«. Juni-September Theaterpause.