Eine Besonderheit der Hauptstadt sind ihre Tempel der ungarischen Küche mit einem atemberaubend schönen Dekor. Dazu zählen z. B. das Kárpátia (Täglich geöffnet, V., Ferenciek tere 7-8, Tel. 317 35 96, www.karpatia.hu) und der Matthias-Keller (Mátyás Pince, täglich geöffnet, V., Március tér 15, am Pester Brückenkopf der Elisabethbrücke, Tel. 266 80 08) mit seiner hervorragenden Zigeunerkapelle. Diese Adressen sind ein optischer Genuss, aber man muss wissen, dass sie bevorzugte Ziele von Reisegruppen und Touristen sind.
In einem 400 Jahre alten gotischen Haus auf dem Burgberg zelebriert das Alabardos in mittelalterlichem Ambiente und kleinem, erlesenem Rahmen gehobene ungarische Küche. Das Tischdekor bestimmen feines Porzellan, Kristallgläser, Silber und Kerzenlicht. Sonntag geschlossen.
Von außen wirkt das Restaurant in unmittelbarer Nähe der Oper unscheinbar, innen eröffnet sich dagegen eine einzigartige Atmosphäre. Der Rahmen ist elegant, die Stimmung entspannt. Kapelle, Sänger und singende Kellner sorgen für eine unvergessliche Stimmung zum guten Essen. Täglich geöffnet.
Diese kulinarische Oase liegt an der Buda zugewandten Seite des Gellértbergs mit schöner Aussicht. Drinnen erwartet den Gast das stilvolle Restaurant, draußen (von Mai bis Oktober) ein großer Terrassenbereich mit Grill, zwei großen ungarischen Back- und Bratöfen sowie Live-Zigeunermusik täglich.
Ein Paradies für Fleischliebhaber. Aber es gibt nicht nur Braten, Geflügel und Steaks, sondern auch Salate, wie z. B. Waldorfsalat mit frischen Garnelen, und verschiedene Suppen. Täglich geöffnet.
An Paris orientiert sich das Képiró nicht allein beim Ambiente. Die Küche kombiniert französische, ungarische und andere Einflüsse zu einer eigenen kulinarischen Note. Sonntags geschlossen.
Der Chef des Hauses stammt aus Marseille und vermittelt mit dem Bistro und dem angrenzenden Restaurant französisches Flair. Exquisite Küche. Sonntag geschlossen.
Ungarische Nouvelle Cuisine in gekonnt schnörkellosem Rahmen. Es werden Gerichte wie Foie gras von der Ente in Honigsauce oder Kotelett vom Mangalica-Schwein serviert. Man sitzt in direkter Nachbarschaft zu einer Galerie. Der offene Durchgang schafft auch die Verbindung zu den Kunstwerken im Restaurant. Mit Pianobar.
Sowohl bei heimischen als auch ausländischen Feinschmeckern genießt der Matthiaskeller höchsten Rang. Mit seinen unverwechselbaren ungarischen Spezialitäten – Fischsuppe, Dorozsma-Karpfen, Matthiasteller oder verschiedenen Strudeln – und mit einer Auslese aus den besten Weinprovinzen Ungarns erwartet der Matthiaskeller seine Gäste. Abends wird die Stimmung durch Zigeunermusik aus der Lakatos-Dynastie gesteigert. Täglich geöffnet von 11:00-01:00 Uhr.