Die 36 m hohe Säule auf dem Heldenplatz wurde anlässlich der Tausendjahrfeier der "Landnahme" von 896 errichtet. 1896 beschloss das Parlament, ein Monument in Auftrag zu geben, doch bis es stand, vergingen 33 Jahre (1929). Auf der Säule steht der Erzengel Gabriel. Er soll König Stephan (997-1038) im Traum erschienen sein und ihm befohlen haben, die Ungarn zum Christentum zu bekehren.
Es steht nahe der Elisabethbrücke am Gellértberg und erinnert an den Heiligen Gellért, einen Bischof, der den Märtyrertod starb. Er soll von heidnischen Ungarn an ein Fass genagelt und den Berg hinunter in die Donau geschleudert worden sein. Sein Standbild säumt eine halbrunde Kolonnade.
Der Name des Budaer Rosenhügels (Rózsadomb), ein Viertel mit Gassen und Treppen, erinnert an Gül Baba, was so viel heißt wie Rosenvater. Er kam 1541 als Derwisch nach Buda und starb kurz darauf in der zur Moschee umgestalteten Matthiaskirche. Das Grabmal, ein achteckiger Kuppelbau, das der damalige Pascha Jaja für ihn errichten ließ (1543-48), ist eines der wichtigen Baudenkmäler aus der türkischen Zeit. Mai-Sept. Di-So 10 bis 18 Uhr, Okt. Di-So 10-16 Uhr.