Zurzeit verstellen Gerüste und Netze den Blick auf die bekannteste Budapester Kirche. Das neugotische Schmuckstück, dessen Mauerwerk saniert wird, entstand durch den Umbau von 1873-96. Im Innern erzählt die Matthiaskirche ihre 700 Jahre umfassende Geschichte. Benannt ist sie nach König Matthias, der hier seine beiden Hochzeiten mit großem Pomp zelebrierte. Während der Türkenbesetzung diente sie als Moschee. Im Innern ruhen in einem Sarkophag König Béla III. und seine Frau. 1867 fand in der Matthiaskirche die Krönung des österreichischen Kaiserpaares Franz Joseph und seiner Frau Elisabeth (Sisi) zum ungarischen Königspaar statt. Zu sehen ist in der Kirche auch eine Sammlung kostbarer liturgischer Objekte. Montag-Freitag von 9-17 Uhr geöffnet, Samstag von 9-12 Uhr, Sonntag von 13-17 Uhr.
Das Gotteshaus mit den Zwiebeltürmen, gebaut im byzantinischmaurischen Stil, zählt zu den großartigsten Bauwerken der Stadt. Entworfen wurde diese größte Synagoge Europas Mitte des 19. Jahrhunderts von einem Wiener Architekten. Sie bietet 3000 Gläubigen Platz. In ihrem Hof, wo sich das Holocaust-Denkmal des Bildhauers Imre Varga befindet - ein silbrig schimmernder Baum des Lebens - wurden Tausende Opfer des Faschismus begraben. Ein Seitenflügel der Synagoge beherbergt das Jüdische Museum (Zsidó Múzeum) mit einer reichen Sammlung von Judaika von der Römerzeit bis zum 20. Jahrhundert. An der Stelle des heutigen Museums stand im 19. Jahrhundert das Geburtshaus von Theodor Herzl (1860-1904), dem Begründer des Zionismus. Montag bis Donnerstag von 10- bis 16.30 Uhr geöffnet, Freitag und Sonntag von 10 bis 13.30 Uhr.
Von 1867 bis 1906 wurde an dieser gewaltigen neoklassizistischen Kirche gebaut. Ihre Kuppel ist 96 m hoch; sie stürzte 1868 bei einem Sturm ein und zerstörte das damals halbfertige Bauwerk. Die bedeutendsten Kunstwerke in der Kirche sind die Statuen von Alajos Stróbl und das Gemälde "Der hl. Stephan empfiehlt Ungarn der Hl. Jungfrau Maria" von Gyula Benczúr. In der Basilika wird eine bedeutende Reliquie, die mumifizierte Hand des Königs Stephan, ausgestellt. Von der Kuppel haben Sie einen großartigen Panoramablick. Die aufwändige Restaurierung der Basilika bringt die Pracht des Gotteshauses noch besser zur Geltung.
Die Barockkirche von 1723 hat eine markante doppeltürmige Fassade und liegt in Pest an der Elisabethbrücke. Im Innern sind ein spätgotischer Chor, eine neugotische Kanzel und ein Fresko aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Eintritt während der Gottesdienste (täglich geöffnet).
Ein barockes Meisterwerk unweit der Markthalle in Pest, das 1725 begonnen und 1771 mit dem Bau der Türme vollendet wurde. Besonders schön sind die zarten Fresken und die Kanzel.
Die Kapelle liegt wunderschön im Gellértfelsen. Man genießt beim Hinaufgehen den Blick über die Donau und findet drinnen eine Oase der Ruhe. Die Kirche gehört zum 1989 wieder gegründeten Kloster der Paulaner. Es liegt nebenan, die vier Mönche freuen sich über Besucher. Sie bitten um Teilnahme an den oder stilles Verhalten während der Messen (11, 17, 20 Uhr, So auch 8.30 Uhr). Täglich von 9-20 Uhr geöffnet.
Die Kirche mit den sehenswerten Glasfenstern ist ein Werk des bekannten Architekten József Hild (1789-1867) im neugotischen Stil. Er entwarf auch die Kanzel und die Orgelempore. Täglich geöffnet.