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Aquincum

Außenansicht des Ruinenparks
© Tourism Office of Budapest
Wer sich für Ausgrabungen aus der Römerzeit interessiert, für den halten das Museum und das Ruinenfeld Aquincum auf der Budaer Seite wichtige Funde bereit. Zu sehen sind z. B. eine Sammlung von Wandgemälden, Statuen und ein Mosaikbild mit Herkules und Diana. Der zur Römerzeit (4. Jh.) bedeutende Kurort Aquincum soll etwa 40 000 Einwohner gehabt haben. Mai-Sept. Di bis So 9-18 Uhr, 15.-30. April und Okt. Di-So 9-17 Uhr.
Straße:
Szentendrei út 139
PLZ/Stadt:
Budapest - III.
Nahverkehr
HÉV: Aquincum, Bus 42, 106
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Bartók Béla Emlékház
(Béla-Bartók-Gedenkhaus)

© Bartók Béla Emlékház
In dieser Villa lebte und arbeitete der Komponist Béla Bartók (1881 bis 1945) bis zu seiner Auswanderung in die USA (1932). Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Straße:
Csalán út 29/Ecke Csévi utca
PLZ/Stadt:
Budapest - II.
Nahverkehr
Bus 5 (Endstation Pasaréti tér)
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Budapesti Történeti Múzeum
(Historisches Museum)
Archäologische Funde zur Entwicklung der Stadt von der Römerzeit bis ins 13. Jh. Der schönste Teil ist der große gotische Rittersaal, der aus Originalteilen rekonstruiert wurde. Von dem Renaissancepalast, den König Matthias 1476 bauen ließ, sind nur wenige, aber kulturhistorisch wertvolle Teile erhalten geblieben. März-Okt. Di-So 10-18 Uhr, Nov.-Feb. Di-So 10-16 Uhr.
Straße:
Szent György tér 2 (im Burgpalast Flügel E)
Nahverkehr
Bus 16, Burgbus (Várbusz), Standseilbahn,
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Csodák Palotája
(Palast der Wunder im Millenaris Park)

© Haus der Zukunft
Das faszinierende interaktive Spielehaus für Groß und Klein wird Jahr für Jahr um neue Experimente erweitert. Auf 1000 m² gibt es über hundert spannende wissenschaftliche Spiele zum Ausprobieren, beispielsweise den Zaubertrichter oder den "Flüsternden Spiegel". Zu den visuellen Wundern gehört ein dreidimensionales Kino, und man kann sogar das "Zauberfahrrad" ausprobieren.
Das gesamte Areal umfasst allerdings noch eine Menge mehr als nur Spielereien. Auf dem Gelände hat sich der Staat nicht weniger vorgenommen, als die neuesten Errungenschaften in Wissenschaft, Technologie und Kunst den Besuchern Nahe zu bringen. Das nationale Digitalarchiv hat hier ebenso seine Heimat wie das staatliche Archiv audiovisueller Medien. Fast alle Bereiche sind zu besichtigen.
Montag-Freitag von 9-17 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
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Ernst Múzeum
(Ernst-Museum)
Das Museum zeigt Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst. Schwerpunkt: ungarische Kunst und Architektur. Dienstag-Sonntag von 11-19 Uhr geöffnet.
PLZ/Stadt:
Budapest - VI.
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Hadtörténeti Múzeum
(Militärhistorisches Museum)
Der imposante Bau liegt mit der Rückseite am Kapisztrán tér auf dem Burgberg. Mittelpunkt des Platzes sind die Ruinen und der stehen gebliebene spätgotische Turm der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Maria-Magdalena-Kirche. Der Eingang des Museums (von Kanonen flankiert) liegt an einer Promenade, die weite Ausblicke bietet. In dem mächtigen Bau der einstigen Ferdinands-Kaserne wird eine große Sammlung von Militär- und Kriegsgerät präsentiert, von den Türkenkriegen bis zum 20. Jh. Die Ausstellung "13 Tage" ist dem Aufstand von 1956 gegen das kommunistische Regime gewidmet. Von April bis September Dienstag-Sonntag von 10-18 Uhr geöffnet, von Oktober bis Dezember und von 18. Januar-31. März Dienstag bis Sonntag von 10-16 Uhr.
Straße:
Tóth Árpád sétány 40
Nahverkehr
Bus 16, Burgbus (Várbusz)
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Holocauszt Emlékközpont
(Holocaust-Erinnerungszentrum)

Gedenktafel
© Holocaust Memorial Center
Das nach jahrelangen Debatten 2004 eröffnete Zentrum hat im Herbst 2005 seine Dauerausstellung eröffnet. Der Holocaust in Ungarn wird unter anderem mit drei Ausstellungen dokumentiert. Eine zeigt zum Beispiel 20 Fahnen, jede fünfeinhalb Meter lang, mit den Namen aller Orte in Ungarn (in den Grenzen von 1941), die jüdische und Roma-Opfer zu beklagen hatten. Im Frühjahr 1944, noch unter der Regierung des Reichsverwesers Miklós Horthy, wurden 440 000 Menschen nach Auschwitz deportiert. Die Pfeilkreuzler (die ungarischen Nazis), die im Herbst 1944 an die Macht kamen, haben den Tod weiterer Zehntausender Menschen zu verantworten. Insgesamt wird die Zahl der ermordeten ungarischen Juden und Roma auf über 600 000 geschätzt. Dienstag-Sonntag von 10-18 Uhr geöffnet.
PLZ/Stadt:
Budapest - IX.
Nahverkehr
Straßenbahn 4, 6,
U-Bahn
UBahn 3: Ferenc körút
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Hopp Ferenc Múzeum
(Ferenc-Hopp-Museum für ostasiatische Kunst)
Im 19. Jahrhundert sammelte Ferenc Hopp Tausende ostasiatische, vor allem japanische und chinesische, Kunstwerke. Sie sind in der einstigen Villa des Sammlers ausgestellt. Dienstag-Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
PLZ/Stadt:
Budapest - VI.
U-Bahn
UBahn 1: Bajza utca
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Iparmüveszeti Múzeum
(Kunstgewerbemuseum)
Der Museumsbau, eine Perle des ungarischen Jugendstils, ist eine Pracht. Den Besuch lohnt aber auch das ausgestellte Kunstgewerbe, z. B. Aristokratentrachten und Wandteppiche, Jugendstilgläser und italienische Majolika, Porzellan, französische Möbel und Silber. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet.
PLZ/Stadt:
Budapest - IX.
Nahverkehr
Straßenbahn 4, 6
U-Bahn
U-Bahn 3: Ferenc körút
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Kassák Lajos Múzeum
(Lajos-Kassák-Museum)
Lajos Kassák war der führende Künstler der ungarischen Avantgarde. Seine Bildhauerkunst ist im ehemaligen Zichy-Schloss ausgestellt. Eine zweite ständige Ausstellung präsentiert ungarische Kunst des 20. Jhs. aus dem Nachlass ungarischer Schriftsteller. In dem Schloss befindet sich auch das Óbuda-Museum mit ständigen Ausstellungen, wie z. B. Jugendstil-Interieur. Di-So 10-18 Uhr.
PLZ/Stadt:
Budapest - III.
Nahverkehr
Vorortbahn Station Árpád híd, Bus 6, 86
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Kereskedelmi és Vendéglátóipari Múzeum
An das kleine Handels- und Gastgewerbemuseum hat manch langgedienter Mitarbeiter sein Herz verloren, das spüren Besucher deutlich. Doch draußen bröckelt der Putz, und innen geht es bescheiden zu. Dennoch: Der kleine Streifzug durch die Restaurant- und Kneipenszene Budapests an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert hat nostalgischen Charme. Im rechten Ausstellungsraum (gegenüber dem Eingang zur Kasse) ist ein Raum der Tradition der in Restaurants aufspielenden Zigeunerkapellen gewidmet. Manche Chefs dieser Kapellen - Primás genannt - wurden zu Legenden. Mittwoch bis Freitag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
Nahverkehr
Bus 16, Burgbus (Várbusz)
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Kiscelli Múzeum
(Kiscelli-Museum)
Das Barockschloss, im 18. Jahrhundert für den Trinitanerorden in den Hügeln von Óbuda gebaut, beherbergt zwei Sammlungen des Historischen Museums: Die Kunstsammlung der Hauptstädtischen Bildergalerie und eine neuzeitliche stadtgeschichtliche Ausstellung. Dienstag-Sonntag von 10-16 Uhr geöffnet.
Straße:
Kiscelli utca 108
PLZ/Stadt:
Budapest - III.
Nahverkehr
Straßenbahn 17, Bus 60, 165
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KOGArt Ház
(KOGArt)

© Kovacs Gabor Art Foundation
Die sanierte Villa nahe dem Stadtwäldchen ist eine Augenweide. Sie beherbergt seit 2004 die Sammlung von Gábor Kovács, einem der erfolgreichsten Investmentbanker Ungarns. Seine Leidenschaft galt der ungarischen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Im KOGArt mit seinem modernen Ausstellungskonzept kann man außer der Kunst auch Kulinarisches genießen: Unten gibt es ein modernes Restaurant und Café. Täglich von 10-18 Uhr geöffnet.
PLZ/Stadt:
Budapest - VI.
U-Bahn
U-Bahn 1: Bajza utca
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Közlekedési Múzeum
(Verkehrsmuseum)
Die Modelleisenbahnen sind bei groß und klein gleichermaßen beliebt. Auf den 8000 m² Ausstellungsfläche erleben Besucher die Entwicklung aller Fortbewegungsmittel, ob zu Lande oder zu Wasser. Dienstag-Freitag von 10-16 uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 10-17 Uhr, von Mai bis September ist jeweils eine Stunde länger geöffnet.
Straße:
Városligeti körút 11
PLZ/Stadt:
Budapest - XIV.
Nahverkehr
Trolleybus 72, 74
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Ludwig Museum

© Ludwig Museum
Die wichtigste Sammlung zeitgenössischer internationaler Kunst (u. a. Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg, Claes Oldenburg) verdankt Budapest den Aachener Kunstsammlern Irene und Peter Ludwig. Ein zweiter Schwerpunkt ist die junge ungarische Kunst seit 1990. Auch Wechselausstellungen. Das Ludwig Museum zog 2004 vom Burgpalast in den Palast der Künste. Di-So 10-18 Uhr.
Straße:
Komor Marcelli sétány 1
PLZ/Stadt:
Budapest - IX.
Nahverkehr
Straßenbahn 1, 2, 24, Bus 23, 54, 103, HÉV: Csepeli
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Magyar Nemzeti Galéria
(Ungarische Nationalgalerie)

Nationalgalerie
© Tourism Office of Budapest
Der Burgpalast ist die Heimat der ungarischen Nationalgalerie, der wichtigsten Sammlung ungarischer Kunst, die das Land zu bieten hat. Zu den ständigen Ausstellungen gehören z. B. ein mittelalterliches und ein Renaissance-Lapidarium, gotische Holzfiguren und Tafelbilder, spätgotische Flügelaltäre sowie Malerei und Bildhauerei des 19. Jahrhunderts. Zu sehen sind auch Werke von Mihály Munkácsy (1844-1900), dem einzigen ungarischen Maler, der sich auch international einen Namen machte. Er lebte und arbeitete in Wien, München und, über 25 Jahre lang, in Paris. Von 9. März bis 31. Oktober Dienstag-Sonntag von 10-18 Uhr geöffnet, von 1. November bis 8. März Dienstag-Sonntag von 10 bis 16 Uhr.
Straße:
Dísz tér 17, (im Burgpalast Flügel B, C und D)
Nahverkehr
Bus 16, Burgbus (Várbusz), Standseilbahn
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Magyar Nemzeti Múzeum
(Ungarisches Nationalmuseum)
Das markante weiße Gebäude mit der großen Freitreppe und dem von acht korinthischen Säulen getragenen Portikus wurde 1847 - nach zehn Jahren Bauzeit - als Museum eröffnet. Es zählt zu den beeindruckendsten Bauwerken der Stadt.
Die zentrale Ausstellung präsentiert die Geschichte Ungarns von 1000 bis 1990. Im ausgesprochen geschichtsbewussten Ungarn ist die Historie sehr präsent. Um einen Zugang zur Mentalität des Landes zu bekommen, ist die Ausstellung des Nationalmuseums ein Schlüssel. Die Insignien der Macht des Königs Stephan, des ersten ungarischen Königs, kehrten 1978 nach 30-jährigem Exil in Amerika nach Ungarn zurück. Im Jahr 2000 wurden sie vom Museum ins Parlament gebracht. Der Garten des Museums ist eine beliebte Erholungsoase der Stadt. 15. März-14. Okt. Di-So 10 bis 18 Uhr, 15. Okt.-14. März Di bis So 10-17 Uhr.
Straße:
Múzeum körút 14-16
PLZ/Stadt:
Budapest - VIII.
Nahverkehr
Straßenbahn 47, 49
U-Bahn
U-Bahn 3: Kálvin tér
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Magyar természettudományi Múzeum
(Naturwissenschaftliches Museum)
Ein klassizistischer Museumskomplex mit einer Mineralien- und Gesteinssammlung, der nach dem 2004 vollendeten Umbau neue Attraktionen und eine um 3000 m² vergrößerte Ausstellungsfläche bietet. So ist z. B. der Boden in der Passage zur Ausstellung aus Glas und gibt den Blick frei auf Korallenriffe. In der Eingangskuppel schwebt das 2 Tonnen schwere Knochengerüst eines Furchenwals. Geöffnet von April bis September Mittwoch bis Montag von 10 bis 18 Uhr, von Oktober bis März Mittwoch bis Montag von 10 bis 17 Uhr.
Straße:
Ludovika tér 6 (Haupteingang am Fogado tér)
PLZ/Stadt:
Budapest - VIII.
U-Bahn
U-Bahn 3: Klinikák
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Magyar Vasúttörténeti Park
(Park der Ungarischen Eisenbahngeschichte)
Das ehemalige Eisenbahndepot ist heute ein 7 Hektar großer Erlebnispark mit vielen Eisenbahnraritäten wie einer Dampflok von 1870 und dem eleganten Speisewagen des Orient Express von 1912. Besucher können nicht nur schauen, sondern viel unternehmen, zum Beispiel eine Dampflok oder ein Auto auf Schienen fahren oder in einem Simulator erfahren, wie es ist, mit einer Elektro-Lok durch die Landschaft zu düsen. Geöffnet von April bis 26. Oktober Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, 15. bis 31. März und 27. Oktober bis 21. Dezember Dienstag bis Sonntag von 10 bis 15 Uhr.
PLZ/Stadt:
Budapest - XIV.
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MEO
Eine alte dreistöckige Lederwarenfabrik, die hervorragend restauriert und mit Glas ergänzt wurde, ist der tolle Rahmen für zeitgenössische Kunst (ungarische und internationale ab den 1990er-Jahren). Das Projekt basiert auf einer Privatsammlung. Mit Buchhandlung und einem Café. Dienstag-Donnerstag, Samstag und Sonntag von 11-18 Uhr geöffnet, Freitag von 11-22 Uhr.
Straße:
József Attila utca 4-6
PLZ/Stadt:
Budapest - IV.
U-Bahn
U-Bahn 3: Újpest oder Városkapu, von dort 5 Minuten Fußweg
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Mezögazdasági Múzeum
(Landwirtschaftsmuseum)
Das liebevoll gestaltete und besonders für den Besuch mit Kindern geeignete Museum im barocken Flügel der Burg Vajdahunyad informiert über die Land-, Forst- und Viehwirtschaft der Ungarn seit der Landnahme. Dienstag-Freitag und Sonntag von 10-17 Uhr geöffnet, Samstag von 10 bis 18 Uhr, von 16. November bis 31. März ist jeweils eine Stunde früher geschlossen.
Straße:
Stadtwäldchen (Városliget)
U-Bahn
U-Bahn 1: Széchenyi fürdö
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Mücsarnok & Szépmüveszeti Múzeum
(Kunsthalle & Museum)
Die beiden klassizistischen Kunsttempel (Kunsthalle & Museum der Bildenden Künste) säumen den Heldenplatz. Die Kunsthalle hat keine ständige Ausstellung, sondern präsentiert bedeutende Wechselausstellungen. Das 1906 fertig gestellte Museum der Bildenden Künste zeigt neben umfangreichen ägyptischen, griechischen und römischen Sammlungen auch ein großes Angebot italienischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert.
Die spanische Sammlung verfügt über elf Werke von El Greco. Von herausragender Bedeutung ist die grafische Sammlung des Museums, zu der u. a. Werke von Marc Chagall, Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Pablo Picasso, Nicolas Poussin, Raffael, Rembrandt, Peter Paul Rubens und Giovanni Battista Tiepolo gehören. Sie wird nur in Ausschnitten im Rahmen von Sonderschauen präsentiert.
Kunsthalle: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet; Museum der Bildenden Künste: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17.30 Uhr. www.mucsarnok.hu
PLZ/Stadt:
Budapest - XIV.
U-Bahn
U-Bahn 1: Hö sök tere, Bus 4
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Néprajzi Múzeum
(Ethnografisches Museum)

Ethnographiemuseum
© Tourism Office of Budapest
Der Prachtbau, stilistisch ein Mix aus Renaissance, Barock und Klassizismus, wurde 1893-96 gebaut. Die ständigen Ausstellungen: die kulturellen Traditionen Ungarns sowie die Entwicklung des Landes von den Urgesellschaften bis zur Neuzeit. Dienstag bis Sonntag von 10-18 Uhr geöffnet.
Straße:
Kossuth Lajos tér 12
U-Bahn
U-Bahn 2: Kossuth tér
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Petöfi Irodalmi Múzeum
(Petöfi-Literaturmuseum)
Sándor Petöfi (1823-49) ist nicht nur Ungarns bedeutendster Schriftsteller. Er wurde auch als Kämpfer für die Freiheit und Unabhängigkeit des Landes zum Nationalhelden. Petöfi schrieb das so genannte Nationallied (Nemzeti Dal), ein Gedicht, das jeder Ungar kennt. Erinnert wird auch an die Schriftsteller Ady Endre (1867-1919) und Attila József (1905-37). Dienstag-Sonntag von 10-18 Uhr geöffnet.
Straße:
Károlyi Mihály utca 16
U-Bahn
U-Bahn 3: Ferenciek tere
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Szoborpark
(Skulpturenpark)

Lenin-Statue
© Tourism Office of Budapest
Für Besucher, die keine Erfahrungen mit einem kommunistischen Regime gemacht haben, ist der Skulpturenpark ein Kuriosum, für vom Kommunismus Geprägte markiert er das Ende einer Ära: Im Außenbezirk Budatétény haben die aus der Stadt ausrangierten ideologischen Größen (Marx, Engels, Lenin) und andere Monumente des sozialistischen Realismus eine Ruhestätte gefunden. Zum Kult wurden inzwischen viele der Souvenirs, die im Shop des Skulpturenparks angeboten werden. Vom innerstädtischen Deák tér (bei der UBahn) fährt täglich ein Bus (März bis Oktober um 11 und 15 Uhr, November bis Februar um 11 Uhr), Tickets für ein Programm mit Führung gibt es im Bus. Täglich von 10 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet.
Straße:
Ecke Balatoni út/Szabadkai utca
PLZ/Stadt:
Budapest - XXII.
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Terror háza
(Haus des Terrors)
Wer sich mit Kapiteln der ungarischer Geschichte befassen möchte, die im Bewusstsein der meisten Ungarn ausgesprochen lebendig sind, hat dazu im 2002 eröffneten Haus des Terrors Gelegenheit. Es setzt den Opfern zweier Epochen des 20. Jahrhunderts ein Denkmal: den Opfern des Kommunismus und denen der Juden- und Romaverfolgung. Und das an genau dem Ort, der von 1937 an der Sitz der grauenvollen Geheimdienst- und Folterschergen der Nazis wie der Kommunisten war. In den Folterkellern dieser Villa wurden ungezählte Menschen physisch und psychisch ruiniert und zu Tode gequält. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs übernahmen die sowjetischen Geheimdienst- und Sicherheitsorgane das Anwesen, internierten, quälten und schickten Hunderttausende in sowjetische Lager. Dienstag-Freitag von 10-18 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 10-20 Uhr.
PLZ/Stadt:
Budapest - VI.
Nahverkehr
Straßenbahn 4, 6
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Tropicarium
Der Clou dieser 3000 m² großen Unterwasserwelt sind fünf Haie, die zum Greifen nahe in einem transparenten Tunnel an den Besuchern vorbeischwimmen. Außer den riesigen Aquarien mit vielen Wassertieren und -pflanzen gibt es auch einen Tropenwald mit Reptilien und Vögeln. Kinder zieht es vor allen zu den kleinen Äffchen, die Erwachsenen zur Tigerpython und zu den Alligatoren. Täglich von 10-20 Uhr geöffnet. Im Einkaufszentrum Campona.
Straße:
Nagytétényi út 37-45
PLZ/Stadt:
Budapest - XXII.
Nahverkehr
Bus 3, 14, 114
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Vasarely Múzeum
(Vasarely-Museum)

© Vasarely-Museum
Als Győző Vásárhelyi wurde der ab 1930 in Frankreich lebende Victor Vasarely (1908-97) in Ungarn geboren. Diese Ausstellung in einem Flügel des Zichy-Schlosses in Óbuda wurde aus den 400 Werken zusammengestellt, die der "Vater der Op-Art" dem Museum für Bildende Künste 1982 vermachte. Dienstag-Sonntag von 10-17 Uhr geöffnet.
PLZ/Stadt:
Budapest - III.
Nahverkehr
HÉV: Árpád híd