Dresdner Musikfestspiele
Im Mittelpunkt der Dresdner Musikfestspiele 2012 steht das "Herz Europas"
Manfred Honeck
©Toshiyuki Urano / musikfestspiele.com
Vom 15. Mai bis 3. Juni 2012 wird unter dem Motto "Herz Europas" bei den 35. Dresdner Musikfestspielen eine einzigartige Musikkombination zu erleben sein – aus der Wiege der Musik: dem Dreieck Wien-Budapest-Prag.
Intendant Jan Vogler, der zum vierten Mal die Dresdner Musikfestspiele verantwortet, meinte zu seinem Programm: "Ich freue mich, mit den Dresdner Musikfestspielen 2012 jene Region in den Fokus zu rücken, der jeder Musiker oder Musikliebhaber den Titel "Herz Europas" zuerkennen wird: das Dreieck Wien-Budapest-Prag. Dieses starke Herz hat dem musikalischen Titan Europa bis heute weltweit den Ruf als "Wiege der Musik" eingebracht. Ob Kaiserpracht, französische Revolution, Romantik oder industrielle Revolution – alles wurde zwischen Donau und Moldau zu Musik und strahlt bis heute für die gesamte Menschheit."
Vier Elemente
© Sebastian Bolesch / musikfestspiele.com
Mit dem Schwerpunkt auf der Dreiecksregion präsentieren die Dresdner Musikfestspiele 2012 traditionelle Rhythmen der böhmischen, ungarischen und österreichischen Volksmusik mit einer außerordentlichen Kreativität zwischen Glanz und Verfall der Donaumonarchie.
Die Besucher können auch in diesem Jahr eine Star-Gala namenhafter Künstler bestaunen. Es treten unter anderem die Wiener Philharmoniker, die Wiener Sängerknaben, die Tschechische Philharmonie, das Artemis Quartett, Midori und Angelika Kirchschlager auf.
Let´s dance
© Patrick Roth / musikfestspiele.com
2012 jagt ein Programmhöhepunkt den anderen und für jede Altersgruppe ist bestens gesorgt. Die Premiere des neuen Dresdner Festspielorchesters wird mit Konzertmeister Giuliano Carmignola, dem italienischen Stargeiger, zu einem ganz besonderen Highlight. Auch das Orchestra in Residence, mit Mitgliedern des renommierten Curtis Institute Philadelphia, sollten Sie nicht verpassen. Dieses gibt unter anderem auch das Eröffnungskonzert am 15. Mai.
Die hohe Dichte an international anerkannten Künstlern beinhaltet auch den britischen Tenor Ian Bostridge, das NDR Sinfonieorchester, das Orchester des Mariinsky Theaters, Martin Grubinger, die Filarmonica della Scala und viele weitere.
Verfemten jüdischen Komponisten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert widmen verschiedene Veranstalter ihr Werk. So zum Beispiel Daniel Hope und Sebastian Knauer oder die Neue Jüdische Kammerphilarmonie.
Auch für das junge Publikum gibt es mehrere Angebote. Nach dem Erfolg im Jahre 2010 ist das Projekt Let's dance! zurück, bei dem Schüler die Möglichkeit haben, die Musik auch tänzerisch zu spüren.
Sinfonieorchester / © Mischa Salevic / musikfestspiele.com
Textmaterial: Dresdner Musikfestspiele