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Religiöse Stätten

  • Dreikönigskirche
    Die barocke Kirche entstand zwischen 1732 und 1739 nach Plänen Pöppelmanns. Bauausführung und Innengestaltung übernahm George Bähr. 1984-90 erfolgte der Umbau des 1945 ausgebrannten Sakralbaus zum Haus der Kirche mit Kirchraum (Mo-Sa 10-18 Uhr, So 11-16 Uhr), Veranstaltungs-, Seminar- und Begegnungsräumen. Turm mit Aussichtsplattform in 45 m Höhe. (Eingang D, März-Okt. Di 11.30 bis 16 Uhr, Mi-Sa 11-17 Uhr, So 11.30-17 Uhr, Nov.-Feb. Mi 12-16Uhr, Do/Fr 10-16 Uhr, Sa 10-17 Uhr, So 11.30-16.30 Uhr, 1,50 Euro)
    Straße:
    Hauptstr. 23
    PLZ/Stadt:
    01097 Dresden
    Telefon:
    0351 8124101
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 6-8, 11 Albertplatz, 3, 4, 8, 11 Neustädter Markt
    Karte
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  • Frauenkirche
    Frauenkirche am Neumarkt
    Frauenkirche am Neumarkt
    © Christoph Münch / dresden.de
    Dresdens neues altes Wahrzeichen! Das beeindruckende protestantische Gotteshaus entstand 1726-43 nach Plänen von Ratszimmermeister George Bähr, der sich von den Kuppeln italienischer Kirchen hatte inspirieren lassen. Weder der Architekt noch August der Starke, der den Kirchenbau trotz seines Übertritts zum Katholizismus unterstützte, erlebten ihre Fertigstellung. Die riesige Kuppel, die "Steinerne Glocke", widerstand dem Bombardement der Preußen im Siebenjährigen Krieg. Auch die Bombennacht des 13. Februar 1945 hatte sie zunächst - obwohl ausgebrannt - überstanden: ein Zeichen der Hoffnung über rauchenden Trümmern. Am Vormittag des 15. Februar jedoch gaben die ausgeglühten Pfeiler nach, und die Kirche sank in sich zusammen. Nach dem Krieg avancierte die Ruine zum Mahnmal gegen den Krieg, in den 1980er-Jahren zum Symbol der DDR-Friedensbewegung.
    1993 begann mit der Bergung und Inventarisierung der noch verwendbaren Steine der Wiederaufbau, am 30. Oktober 2005 erfolgte die festliche Weihe der Frauenkirche. Das lichtdurchflutete Kircheninnere in der Form eines Zentralraumes mit fünf Emporen und Platz für 1800 Menschen empfängt den Besucher in barocker Pracht. Der Altar von Johann Christian Feige konnte unter Verwendung erhaltener Teile wieder hergestellt werden. Auch der Orgelprospekt wurde rekonstruiert, die Orgel im Geiste Silbermanns von der Straßburger Firma Kern gebaut. Das beschädigte Original-Kuppelkreuz erinnert an die Dresdner Bombennacht, das neue - Sinnbild der Versöhnung - schuf ein Londoner Kunstschmied, Sohn eines britischen Bomberpiloten. In der Unterkirche, dem "Ort der Stille", befindet sich das restaurierte Grabmahl George Bährs. Unbedingt zu empfehlen ist ein Aufstieg auf die Laternenplattform über der Kuppel. Regelmäßig Gottesdienste (So 11 und 18 Uhr) sowie Konzerte und andere Veranstaltungen.
    Blick zur Frauenkirche über Elbufer
    Blick zur Frauenkirche über Elbufer
    © tmgs.de
    Freie Besichtigung (Eingang D, mit Rollstuhl Eingang A): in der Regel Mo-Fr 10-12 Uhr und 13-18 Uhr, am Wochenende variierende Öffnungszeiten, Einschränkungen bei Veranstaltungen. Orgelandacht/ -vesper mit Führung: Mo-Sa 12 Uhr, Mo-Mi, Fr 18 Uhr (Eintritt frei). Kuppelaufstieg (Eingang G) April bis Okt. täglich 10-13 Uhr, 14-18 Uhr, Nov. bis März 10-13 Uhr, 14-16 Uhr (8 Euro); Besucherdienst: Tel. 65 60 61 00, Veranstaltungskarten: Tel. 65 60 67 01, Besucherzentrum Frauenkirche (Galeriestraße/Kulturpalast), Souvenirs im Treffpunkt Galerie Frauenkirche (neben dem Coselpalais), Besucherdienst: Tel. 498 11 31
    Straße:
    An der Frauenkirche 12
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 65606100
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 1, 2, 4 Altmarkt
    Karte
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  • Hofkirche/ Kathedrale Ss. Trinitatis
    Karthedrale St. Trinitatis
    Karthedrale St. Trinitatis
    © Christoph Münch / dresden.de
    Friedrich August II. beauftragte den italienischen Architekten Gaetano Chiaveri 1739 mit dem Bau der katholischen Hofkirche. 78 Figuren des Bildhauers Lorenzo Mattielli schmücken Fassade und Balustraden des Gotteshauses im Stil des römischen Spätbarock. Um die katholischen Prozessionen von den Straßen des protestantischen Dresden fernzuhalten, wurde ein Prozessionsumgang eingefügt. Einen Kontrast zum schlichten Inneren der Kirche bildet die verspielte Kanzel von Balthasar Permoser. Die Silbermannorgel überlebte den Krieg durch Auslagerung. In der Gruft steht neben den Sarkophagen sächsischer Herrscher eine Urne mit dem Herz Augusts des Starken, sein Leib ruht in Krakau. Ein Mahnmal des Bildhauers Friedrich Press erinnert in der Nepomuk-Kapelle an die "Opfer des 13. Februar und aller ungerechten Gewalt". 1980 wurde die Hofkirche zur Kathedrale Ss. Trinitatis des Bistums Dresden-Meißen erhoben. Öffnungszeiten variieren, Führungen Fr-So 13 Uhr, Mo-Do, Sa 14 Uhr, Orgelvorspiel Mi und Sa 11.30 bis 12 Uhr, geistliche Orgelmusik jeden 3. Mi 20 Uhr.
    Straße:
    Theaterplatz
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 4955135
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 4, 8, 11 Theaterplatz
    Karte
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  • Kreuzkirche
    Kreuzkirche am Altmarkt
    Kreuzkirche am Altmarkt
    © Bildpixel / pixelio.de
    Die älteste Dresdner Kirche, deren Ursprünge im 13. Jahrhundert liegen, hat eine bewegte Geschichte. Nach dem Einsturz des Renaissanceturms erfolgten ab 1764 der Wiederaufbau in ihrer heutigen Form und nach dem Brand 1897 eine Umgestaltung im Inneren. Das im Zweiten Weltkrieg erneut schwer beschädigte Gotteshaus wurde 1955 wieder geweiht, die eigentlich provisorische Gestaltung des Innenraums in ihrer Schlichtheit von den Dresdnern als angemessene dauerhafte Lösung angenommen. In der Schütz-Kapelle befindet sich das Nagelkreuz, ein Versöhnungsgeschenk der Kathedrale von Coventry. Seit Jahrhunderten in der Kreuzkirche zu Hause ist der berühmte, aus 150 jungen Sängern bestehende Kreuzchor. Wenn sich das Ensemble nicht auf Tournee befindet, kann man es samstags zur Vesper (im Sommer ab 18 Uhr, im Winter ab 17 Uhr), bei Gottesdiensten sowie bei verschiedenen Aufführungen - etwa in der Oster- und der Weihnachtszeit - erleben. Im Turm führen 256 Stufen vorbei am zweitgrößten Geläut Deutschlands zur Aussichtsplattform in 54 m Höhe. April-Okt. Mo-Sa 10-18 Uhr, Nov. bis März 10-16 Uhr (während des Striezelmarktes bis Marktschluss), So ab 12 Uhr, letzter Turmaufstieg (1,50 Euro) 30 Min. vor Schließung.
    Straße:
    An der Kreuzkirche 6
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 4393920
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 1, 2, 4, Altmarkt, 8, 9, 11, 12, Busse 75, 82 Prager Straße
    Karte
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  • Neue Synagoge
    Neue Synagoge Dresden
    Neue Synagoge Dresden
    © Christoph Münch / dresden.de
    Am 9. November 2001 wurde die neue Dresdner Synagoge geweiht. Im Boden des baumbestandenen Hofes zwischen Gotteshaus und Gemeindezentrum ist der Grundriss der in der Pogromnacht des 9. November 1938 von den Nationalsozialisten zerstörten Semper-Synagoge markiert. Einzig der Davidstern einer der beiden Türme blieb erhalten - von einem Dresdner Feuerwehrmann geborgen und versteckt. Der Stern hat seinen Platz über dem Eingang der Neuen Synagoge gefunden. Diese besteht aus einem in sich gen Osten gedrehten massiven Kubus, der Innenraum wird umschlossen von einem symbolischen Stiftszelt aus durchscheinendem Metallgeflecht. Café Schoschana (So-Do 12-18 Uhr) im Gemeindezentrum. Öffentliche Führungen außer Fr und Sa kosten 4 Euro, mit Musik 5 Euro (Termine im Gemeindezentrum), Infos zu Gruppenführungen über HATiKVA, Tel. 802 04 89.
    Straße:
    Hasenberg 1
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 656070
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 3, 6, 7 Synagoge
    Karte
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  • Russisch-Orthodoxe Kirche
    Russisch-Orthodoxe Kirche
    Russisch-Orthodoxe Kirche
    © Christoph Münch / dresden.de
    Das Gotteshaus mit seinen fünf blauen Zwiebelkuppeln und dem 40 m hohen Glockenturm wurde 1872-74 für die russisch-orthodoxe Gemeinde Dresden gebaut und dem Heiligen Simeon vom Wunderbaren Berge geweiht.
    Montag von 13-17 Uhr geöffnet, Dienstag bis Sonntag von 10-17 Uhr, zweisprachiger Gottesdienst Mittwoch und Samstag um 17 Uhr, Sonntag um 10 Uhr.
    Straße:
    Fritz-Löffler-Str. 19
    PLZ/Stadt:
    01069 Dresden
    Telefon:
    0351 4719414
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 3, 8, Busse 72, 76 Reichenbachstraße
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  • Schifferkirche Maria am Wasser
    Schifferkirche in Wachwitz
    Schifferkirche in Wachwitz
    © Christoph Münch / dresden.de
    In ihrer 600-jährigen Geschichte diente die Kirche immer auch den Andachten der Elbschiffer und Treidler. Ihre heutige Gestalt mit barockem Dachreiter und Turmzwiebel erhielt sie 1774. Im Sommerhalbjahr meist von 10-18 Uhr offen, im Winter kürzer.
    Straße:
    Kirchgasse 6
    PLZ/Stadt:
    01326 Dresden - Dresden-Hosterwitz/Pillnitz
    Telefon:
    0351 2618330
    Nahverkehr
    Bus 83 Van-Gogh-Straße
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  • Loschwitzer Kirche
    1705-08 wurde die barocke Dorfkirche unter Ratsmaurermeister Johann Christian Fehre und Ratszimmermeister George Bähr errichtet. Am 13. 2. 1945 brannte sie aus. Nach vergeblichen Anläufen zu DDR-Zeiten wurde sie in den 1990er-Jahren wiederhergestellt. Seit 2002 steht hier der Nosseni-Altar aus der im Krieg beschädigten und 1962 abgerissenen Dresdner Sophienkirche. Täglich 8-18 Uhr(im Winter bis Sonnenuntergang).
    Straße:
    Pillnitzer Landstr. 7a
    PLZ/Stadt:
    01326 Dresden
    Nahverkehr
    Busse 61, 83, Standseil/Schwebebahn Körnerplatz
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