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Bauwerke

  • Altstädter Wache
    Altstädter Hauptwache 1830
    Baumeister Karl Friedrich Schinkel lieferte die Entwürfe für die "Neue Hauptwache" am Theaterplatz, die deshalb auch Schinkelwache genannt wird. Das 1830-32 errichtete klassizistische Gebäude beherbergt heute den Besucherdienst der Semperoper, eine Tourist-Information und ein Café.
    Straße:
    Theaterplatz
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 4903909
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 4, 8, 11 Theaterplatz
    Karte
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  • Blockhaus
    Blockhaus in Dresden
    Am rechtselbischen Brückenkopf der Augustusbrücke befindet sich die 1732-55 nach Plänen von Zacharias Longuelune erbaute Neustädter Wache. In dem "Blockhaus" genannten Barockbau sitzen die Sächsische Akademie der Künste und die Landesstiftung Natur und Umwelt.
    Straße:
    Neustädter Markt
    PLZ/Stadt:
    01097 Dresden
    Telefon:
    0351 46332994
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 3, 4, 8, 11 Neustädter Markt
    Karte
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  • Cholerabrunnen
    Zwerg am Cholerabrunnen
    Zwerg am Cholerabrunnen
    © Klearchos Kapoutsis / flickr.com
    Eugen von Gutschmid stiftete den Brunnen, weil die Stadt von der 1841/42 grassierenden Choleraepidemie verschont blieb. Der Entwurf für den 18 m hohen neugotischen Spitzturm mit 40 Wasserspeiern stammt von Gottfried Semper.
    Straße:
    Sophienstraße
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 1, 2, 4, 8, 9, 11, 12, Busse 75, 94 Postplatz
    Karte
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  • Coselpalais
    Coselpalais
    Bei den Bombenangriffen des 13.2. 1945 wurde das spätbarocke Palais von Friedrich August von Cosel, einem Sohn Augusts des Starken und der Gräfin Cosel, bis auf die Flügelbauten vernichtet. Die bis 1999 originalgetreu wiederhergestellte Außenhülle beherbergt Büros, das Grand Café & Restaurant sowie in den Mauerresten eines Pulverturms ein rustikales Restaurant gleichen Namens.
    Straße:
    An der Frauenkirche 12a
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 4962444
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 1, 2, 4, Altmarkt
    Karte
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  • Elbschlösser
    Schloss Albrechtsberg
    Schloss Albrechtsberg
    © Christoph Münch / dresden.de
    Zwischen Stadtzentrum und "Blauem Wunder" schmiegen sich drei Perlen der Schlossarchitektur des 19. Jahrhunderts an den Elbhang.
    Das nach Prinz Albrecht von Preußen benannte und von Schinkel-Schüler Adolph Lohse geplante Schloss Albrechtsberg (1850-54) vermittelt den Eindruck einer römischen Renaissancevilla. Zu DDR-Zeiten Pionierpalast, befinden sich hier jetzt eine Jugendkunstschule und eine gastronomische Lehreinrichtung. Im prunkvollen Kronensaal, im Türkischen Bad, auf der Gartenterrasse oder im unterhalb des Schlosses gelegenen Römischen Bad finden Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
    Das benachbarte - von Adolph Lohse weitaus bescheidener konzipierte - Lingnerschloss entstand nahezu gleichzeitig als Villa Stockhausen für den Kammerherrn des Prinzen. 1906 erwarb Odol-König und Hygiene-Museums-Begründer Karl August Lingner den spätklassizistischen Bau. Seit 2002 kümmert sich ein Förderverein um die Sanierung und die Einrichtung eines "Treffpunktes für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur" samt Café (während der Bauphase Sommerwirtschaft auf der Terrasse).
    Schloss Eckberg
    Schloss Eckberg
    © anschi / pixelio.de
    Eingebettet in eine reizvolle Parkanlage liegt auf einem Hangsporn über der Elbe Schloss Eckberg. Es wurde 1859-61 von Semper-Schüler Christian Friedrich Arnold für den Großkaufmann John Daniel Souchay im neogotischen Tudorstil errichtet. Heute residiert hier ein exquisites Hotel mit Restaurant. Den besten Blick auf alle drei Schlösser hat man vom Käthe-Kollwitz-Ufer.
    Die Parks der Schlösser sind zugänglich, Führungen im Schloss Albrechtsberg (Termine: Tel. 811 58 21) und im Lingnerschloss (April-Okt. Mi 15 und 17 Uhr, Tel. 646 53 82)
    Straße:
    Bautzner Str. 130-134
    PLZ/Stadt:
    01099 Dresden
    Nahverkehr
    Straßenbahn 11 Schloss Albrechtsberg
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  • Erlweinspeicher
    Erlweinspeicher
    Erlweinspeicher
    © Bildpixel / pixelio.de
    Gebaut wurde der zwischen Sächsischem Landtag und dem Internationalen Congress Center an der Elbe liegende Speicherkoloss von dem Mann, der das Bild der Stadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts wie kein anderer prägte: Hans Erlwein. Seit Mai 2006 beherbergt der stattliche Bau das Hotel Maritim.
    Straße:
    Devrientstraße 10-12
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 2160
    Nahverkehr
    Straßenbahn 9 Kongresszentrum (Haus der Presse)
    Karte
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  • Fürstenzug
    Das größte Porzellanbild der Welt
    Das größte Porzellanbild der Welt
    © Christoph Münch / dresden.de
    Fast 100 überlebensgroße Figuren zählt der 102 m lange Reiterzug an der Nordwand des Langen Gangs. Neben Adligen, Militärs und Vertretern des Dresdner Bildungsbürgertums sind dies vor allem die Herrscher des Hauses Wettin, von Konrad dem Großen (1098-1157) bis König Georg I. (1832-1904). Sachsens letzter König fehlt: Friedrich August III. war bei Fertigstellung des Wandfrieses in Sgraffitotechnik 1876 noch ein Knabe. 1904-07 übertrug man das Bild auf 25 000 Meissener Porzellankacheln.
    Straße:
    Augustusstraße
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 4, 8, 11 Theaterplatz
    Karte
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  • Gewandhaus
    Das 1768-70 errichtete Gewandhaus beherbergte einst Fleischhauer und Gewandschneider, ein Theater und die Stadtbank. Heute ist es ein Hotel. 1945 brannte das stilistisch zwischen Rokoko und Klassizismus angesiedelte Gebäude aus. Beim Wiederaufbau wurde ein Atrium eingefügt und an der Rückseite der Dinglinger-Brunnen angebracht.
    Straße:
    Ringstr. 1
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 49490
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 1-4, 6, 7, 12, Bus 82 Pirnaischer Platz
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  • Gläserne Manufaktur
    Gläserne VW - Manufaktur
    Gläserne VW - Manufaktur
    © Christoph Münch / dresden.de
    Luxuslimousinen für alle! Zumindest zum Anschauen: Mitten in der Stadt lässt der VW-Konzern seinen "Phaeton" sowie einige Bentley-Modelle montieren. Neben Einblicken in die Produktion erwarten die Besucher ein Schauturm, Fahrsimulationen, das Kugelhaus mit Multimedia-Installation, Bar und Restaurant Lesage sowie Ausstellungen der Galerie Neue Meister. Führungen täglich von 8-20 Uhr geöffnet, nur nach Voranmeldung über das Customer Care Center.
    Straße:
    Lennéstr. 1
    PLZ/Stadt:
    01069 Dresden
    Telefon:
    0351 42040
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 1, 2, 4, 10, 12, 13 Straßburger Platz
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  • Goldener Reiter
    Denkmal an August den Starken
    Denkmal an August den Starken
    © Renate Franke / pixelio.de
    1736, über drei Jahre nach dem Tod Augusts des Starken, wurde auf dem Neustädter Markt sein imposantes Reiterstandbild enthüllt. Der in Kupferblech getriebene Monarch, 2003 neu vergoldet, reitet im Gewand eines römischen Cäsaren in Richtung seines polnischen Königreichs.
    Straße:
    Hauptstr. 38
    PLZ/Stadt:
    01097 Dresden
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 3, 4, 8, 11 Neustädter Markt
    Karte
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  • Japanisches Palais
    Das "Porzellanschloss"
    Das "Porzellanschloss"
    © Christoph Münch / dresden.de
    Aus einem 1717 erworbenen Palais an der Elbe wollte August der Starke zusammen mit seinen besten Architekten - de Bodt, Longuelune, Knöffel und Pöppelmann - ein "Porzellanschloss" für seine Sammlung machen. Der Tod des Kurfürsten verhinderte die Vollendung, der Name und die geschweiften Dächer weisen jedoch noch immer auf die Bestimmung des Bauwerks hin. Heute präsentieren hier das Museum für Völkerkunde, das Landesmuseum für Vorgeschichte und die Naturhistorischen Sammlungen Dresden wechselnde Ausstellungen. Vor dem Palais steht ein Denkmal König Friedrich Augusts I.
    Straße:
    Palaisplatz 11
    PLZ/Stadt:
    01097 Dresden
    Telefon:
    0351 8144860
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 3, 4 Palaisplatz
    Karte
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  • Johanneum
    Das mehrfach umgebaute imposante Gebäude beherbergte früher unter anderem Ställe und Wagenremise, die Gemäldegalerie Alte Meister und die Porzellansammlung. Seit 1956 Verkehrsmuseum. Vor dem Eingang steht der Türkenbrunnen.
    Straße:
    Augustusstr. 1
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 86440
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 1, 2, 4 Altmarkt
    Karte
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  • Jägerhof
    Museum für Sächsische Volkskunst
    Museum für Sächsische Volkskunst
    © Bildpixel / pixelio.de
    Die dem kurfürstlichen Jagdwesen dienende Anlage wurde ab 1568 auf dem Gelände eines aufgegebenen Augustinerklosters errichtet. Im 19. Jahrhundert verfiel der Jägerhof, lediglich der Westflügel mit seinem Renaissancegiebel und drei Treppentürmen blieb erhalten. Der Volkskundler Oskar Seyffert fand hier 1913 einen Rahmen für sein Museum für Volkskunst (heute Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung).
    Straße:
    Köpckestr. 1
    PLZ/Stadt:
    01097 Dresden
    Telefon:
    0351 8030817
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 3, 6-8, 11 Carolaplatz
    Karte
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  • Kulturpalast
    Veranstaltungstempel Dresdens
    Veranstaltungstempel Dresdens
    © Christoph Münch / dresden.de
    Der 1969 eingeweihte Veranstaltungstempel mit Glasfassade und Kupferdach bietet Raum für Konzerte, Bälle, Kongresse (der Festsaal bietet bis zu 2435 Plätze). Die Dresdner Philharmonie, die Musikfestspiele und das Dixielandfestival geben sich hier die Ehre. Das monumentale Wandbild "Der Weg der roten Fahne" von Gerhard Bondzin an der Schlossstraßenfassade wird seit der Wende durch ein - zunächst blickdichtes, jetzt durchscheinendes - Sicherheitsnetz bedeckt.
    Straße:
    Schlossstr. 2
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 48660
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 1, 2, 4 Altmarkt
    Karte
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  • Landhaus
    Der spätbarock-klassizistische Bau (1770-75) diente einst als Tagungsgebäude der sächsischen Landstände. 1945 stark beschädigt und nach dem Krieg rekonstruiert, beherbergt das Haus seit 1965 das Stadtmuseum Dresden, seit 2005 zudem die Städtische Galerie Dresden. Spektakuläre Außen-Fluchttreppe.
    Straße:
    Wilsdruffer Str. 2
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 4887301
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 1-4, 6, 7, 12, Bus 82 Pirnaischer Platz
    Karte
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  • Rathaus
    Goldener Rathausmann
    Goldener Rathausmann
    © Will Palmer / flickr.com
    Als Neues Rathaus ersetzte es 1910 das zu eng gewordene alte Rathaus am Altmarkt. Auf der Spitze des Rathausturms steht der frisch sanierte, fast 5 m hohe Goldene Rathausmann: Herkules mit einem Füllhorn. Die Aussichtsplattform (von April bis Oktober täglich von 10-18 Uhr geöffnet, Eintritt 2,50 Euro) in 68 m Höhe ist mit einem Fahrstuhl zu erreichen. Vor der "Goldenen Pforte" steht die Trümmerfrau, ein Denkmal für die Frauen, die Dresden nach 1945 aus dem Schutt gruben.
    Straße:
    Doktor-Külz-Ring 19
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 4880?
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 1-4, 6, 7, 12, Bus 82 Pirnaischer Platz
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  • Residenzschloss
    Südflügel des Rezidenzschlosses
    Südflügel des Rezidenzschlosses
    © Christoph Münch / dresden.de
    Die einstige Residenz der Wettiner ist ein wahres Kleinod deutscher Schlossarchitektur. Aus einer mehrfach umgebauten Burg entstand nach 1547 eines der prachtvollsten Renaissanceschlösser Deutschlands. 150 Jahre später erfolgte unter August dem Starken eine Neugestaltung in barockem Prunk, zum 800-jährigen Wettin-Jubiläum Ende des 19. Jahrhunderts ein letzter großen Umbau im Neorenaissance-Stil. In der Bombennacht des 13. Februar 1945 brannte das imposante Bauwerk vollständig aus. Nachdem zwischen 1964 und 1979 Georgenbau und Stallhof wieder hergestellt worden waren, begann 1985 der umfassende Wiederaufbau des Schlosses. Nach der Wende erhielt der Stumpf des Hausmannsturms eine neue Turmspitze, wurden der Süd- und der Westflügel sowie Teile des Großen Schlosshofs mit den Treppentürmen und Fassaden in Sgraffito-Gestaltung rekonstruiert. Mittlerweile schreitet der Wiederaufbau des Ostflügels voran, die endgültige Fertigstellung der Anlage wird jedoch wohl noch Jahre in Anspruch nehmen.
    2004 konnten das Kupferstich-Kabinett, die Kunstbibliothek und das Neue Grüne Gewölbe, im Herbst 2006 das Historische Grüne Gewölbe ihre Räume im Schloss beziehen, Teile der Münzsammlung werden im Hausmannsturm präsentiert. Von der Aussichtsplattform des 101 m hohen Turms hat man den Überblick über das gesamte Areal und die historische Altstadt (April-Okt. Mi-Mo 10-18 Uhr, über Eingang Sophienstraße, 2,50 Euro).
    Der Stallhof
    Der Stallhof
    © Christoph Münch / dresden.de
    Der Stallhof östlich des Georgenbaus war einst ein Ort höfischer Vergnügungen. Begrenzt wird er vom Johanneum und dem Langen Gang (1586-88) mit dem berühmten Fürstenzug an der Außenwand. Eine um 1900 gebaute Brücke verbindet das Schloss mit der Hofkirche, eine weitere mit dem Taschenbergpalais. Das ließ August der Starke Anfang des 18. Jahrhunderts an der Südwestecke des Schlosses für seine Mätresse, die Gräfin Cosel, errichten. Nach jahrzehntelangem Ruinendasein wurde das Palais wieder aufgebaut und beherbergt seit 1995 ein Kempinski-Hotel.
    Straße:
    Schlossstraße 1
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 491461?
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 1, 2, 4, 8, 9, 11, 12, Busse 75, 94 Postplatz; Straßenbahnen 4, 8, 11 Theaterplatz; St
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  • Schloss und Park Pillnitz
    Sommerresidenz von Dresden
    Sommerresidenz von Dresden
    © Christoph Münch / dresden.de
    1706 überließ August der Starke seiner Mätresse, der Gräfin Cosel, das Anwesen - und nahm es ihr nach dem Ende der Liaison wieder weg. 1720-23 entstand auf dem Gelände nach Plänen von Pöppelmann und Longuelune eine herrschaftliche Sommerresidenz: Berg- und Wasserpalais (heute Kunstgewerbemuseum) im Chinoiserie-Stil, spiegelbildlich angelegt und verbunden durch einen Lustgarten. In den folgenden 100 Jahren wurden Flügelbauten und das Neue Palais, das seit Juni 2006 das Schlossmuseum Pillnitz (April-Okt. 10-18 Uhr, 3 Euro) beherbergt, ergänzt. Berühmtestes Gewächs des Schlossparks ist die Pillnitzer Kamelie. Diese gelangte vermutlich gegen Ende des 18. Jahrhunderts aus Japan über Umwege nach Dresden. 1905 überstand sie bei minus 20 Grad Celsius einen Brand ihres hölzernen Schutzhauses. Seit 1992 wird die fast 9 m hohe Pflanze im Winter von einem fahrbaren Glashaus geschützt. Von Mitte Februar bis April trägt sie Tausende roter Blüten (Besichtigung kostet 1 Euro).
    Schlosspark Pillnitz
    Schlosspark Pillnitz
    © Christoph Münch / dresden.de
    Am reizvollsten ist die Parkanlage mit ihren verschiedenen Gärten, Pavillons und Teichen in den frühen Morgenstunden oder im letzten Sonnenlicht (Zugang von 5 Uhr bis Sonnenuntergang). Nehmen Sie an einer Parkführung teil oder besuchen Sie eines der Openairkonzerte oder eine Teezeremonie im Chinesischen Pavillon. Besucherinformation »Alte Wache«: Mai-Okt. 9-18, Nov.-April 10-16 Uhr, Übernachtung und Restaurants im Schloss Hotel Dresden-Pillnitz.
    Straße:
    August-Böckstiegel-Str. 2
    PLZ/Stadt:
    01326 Dresden
    Telefon:
    0351 2613260
    Nahverkehr
    Bus 83 Pillnitzer Platz
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  • Semperoper
    Wahrzeichen Dresdens
    Wahrzeichen Dresdens
    © Christoph Münch / dresden.de
    Nachdem das erste Semper-Opernhaus 1869 abgebrannt war, entstand 1871-78, an gleicher Stelle und wiederum entworfen von Gottfried Semper, das zweite Königliche Hoftheater im Stil der italienischen Hochrenaissance. Nach der Zerstörung am 13. Februar 1945 und der Fassadensicherung bis 1956 entschied man sich für einen weitgehend originalgetreuen Wiederaufbau. Am 13.2. 1985, dem 40. Jahrestag ihrer Zerstörung, wurde die Semperoper wieder eröffnet. Achten Sie bei einem Besuch auf die meisterhaften Marmorimitationen in den Vestibülen, die Bilder des Deckenplafonds im Zuschauersaal und die doppelfenstrige Uhr über der Bühne. Die bronzene Pantherquadriga über dem Portal schuf Johannes Schilling, die Skulpturen Goethes und Schillers neben dem Eingang Ernst Rietschel. Theaterplatz, Informationen zu Eintrittskarten siehe "Am Abend"; Führungen (ca. 45 Min., 6 Euro) nur außerhalb von Proben und Vorstellungen, Termine über Besucherdienst Schinkelwache.
    Straße:
    Theaterplatz 2
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 4911731
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 4, 8, 11 Theaterplatz
    Karte
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  • Yenidze
    Ehemalige
    Ehemalige "Tabakmoschee"
    © Bildpixel / pixelio.de
    Was aussieht wie ein muslimisches Gotteshaus, wurde ab 1907 als Zigarettenfabrik gebaut - mit einem als Minarett getarnten Schornstein. Der Architekt Martin Hammitzsch flog wegen des umstrittenen Entwurfs aus der Reichsarchitektenkammer. Heute sind in der "Tabakmoschee" Büros und das Kuppelrestaurant Yenidze mit Terrasse in luftiger Höhe (täglich ab 11 Uhr geöffnet, €-€€) untergebracht. Außerdem 1001 Märchen in der bunten Glaskuppel.
    Straße:
    Weißeritzstr. 3
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 4951001
    Nahverkehr
    Straßenbahn 9 Kongresszentrum (Haus der Presse), Bus 75 Heinz-Steyer-Stadion
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  • Zwinger
    Der Zwinger in Dresden
    Der Zwinger in Dresden
    © el_ninjo / pixelio.de
    Den martialischen Namen verdankt die luftig-heitere Anlage ihrem Standort an der einstigen Stadtbefestigung. Zwischen 1709 und 1732 entstand hier im Auftrag Augusts des Starken und nach Entwürfen des Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann und des Bildhauers Balthasar Permoser ein einzigartiges barockes Gesamtkunstwerk. Um einen rechteckigen Hof mit Wasserspielen gruppieren sich spiegelbildlich der Wall- und der Glockenspielpavillon sowie vier durch Bogen- und Langgalerien verbundene Eckpavillons. Den Hauptzugang bildet das Kronentor mit einer Zwiebelkuppel und der von Adlern getragenen polnischen Königskrone. Durch den Wallpavillon gelangt man in das verspielte Nymphenbad sowie auf die Dächer der Galerien. Den Ausblick auf die gesamte Anlage sollten Sie sich ebenso wenig entgehen lassen, wie einen Spaziergang entlang der Balustrade bis zum Glockenspielpavillon. Dessen Glocken aus Meissener Porzellan spielen Melodien von Vivaldi, Mozart und Bach (Ostern bis Dez. täglich 10.15 Uhr, 14.15 Uhr und 18.15 Uhr).
    Blick auf den Innenhof
    Blick auf den Innenhof
    © Dittrich, Silvio / tmgs.de
    1847-55 wurde das Ensemble zur Elbseite mit einem von Gottfried Semper entworfenen Galeriegebäude geschlossen, hier befinden sich die berühmten "Alten Meister". Nach schweren Zerstörungen in der Dresdner Bombennacht begann man noch 1945 mit dem Wiederaufbau des Baudenkmals, der bis Mitte der 1960er-Jahre dauerte. Heute beherbergt der Zwinger vor allem mehrere Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden - neben der Gemäldegalerie die Porzellansammlung, den Mathematisch-Physikalischen Salon und die Rüstkammer. Romantisch: Ein Abend mit Konzert oder Ballett im Zwingerhof (Karten beim jeweiligen Veranstalter oder der Touristinfo).
    Straße:
    Theaterplatz 1
    PLZ/Stadt:
    01067 Dresden
    Telefon:
    0351 438370312
    Nahverkehr
    Straßenbahnen 1, 2, 4, 8, 9, 11, 12, Busse 75, 94 Postplatz
    Karte
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