Ein hochseetüchtiger Kulturdampfer für geistreiches Kabarett und Kabinettstückchen mit großer Fangemeinde. Christa und Eberhard Möbius hatten schon 1961 die Idee, in Hamburg ein Theaterschiff vor Anker gehen zu lassen.
Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg entstand vor hundert Jahren aus einer privaten Initiative Hamburger Bürger, die für ihre Stadt ein anspruchsvolles Sprechtheater planten. Es wurde von den Wiener Architekten Fellner und Helmer im neobarocken Stil erbaut und am 15. September 1900 mit Goethes "Iphigenie auf Tauris" eröffnet. Der Zuschauerraum, dessen ursprüngliche Gestalt 1984 wiederhergestellt wurde, umfaßte damals über 1800 Plätze. Mit Beginn der Spielzeit 2005/2006 übernahm Friedrich Schirmer die Leitung des größten deutschen Sprechtheaters. Vor allem mit dem Jungen Schauspielhaus im ehemaligen Malersaal und den Stücken für Kinder und Jugendliche erntet seine Truppe inzwischen viele Lorbeeren.
Der Hamburger Theatersalon Die 2te Heimat vereint mit viel Charme Kultur und Kulinarisches unter einem Dach: Auf 320 Quadratmetern bieten die Gastgeber Thomas Gisiger und Andreas Löher ihren Besuchern beste Theaterunterhaltung sowie erlesene Speisen und Getränke.
Der gemütliche Essbereich und das stilvoll eingerichtete Foyer mit Accessoire-Shop und Bar laden die Besucher zum ungezwungenen Verweilen und Einkaufen ein - alle Einrichtungsgegenstände sind zu verkaufen. Für Firmenevents und zu privaten Anlässen können die loftartigen Räume inklusive Catering und Unterhaltungsprogramm gemietet werden.
Das Blaue Zelt der Fliegenden Bauten ist ein Viermast- Chapiteau für 500 Personen. Es steht ganzjährig mitten in Hamburg im Park der großen Wallanlagen in Fußnähe der Messe, unmittelbar neben der Reeperbahn und im Sommer auf der Ferieninsel Sylt. Internationale Musik-, Theater- und Circusprojekte sorgen für Unterhaltung, darüberhinaus gibt es einen hervorragenden Gastronomie-Service. Tipp: Reservieren Sie einen Menütisch.
Das traditionsreiche Privattheater hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich.
Zunächst ein Versammlungsort der jüdischen Freimaurerloge war das Theater Anfang des 20. Jahrhunderts das Zentrum der jüdischen Gemeinde im Viertel am Rotherbaum. Zur Nazizeit wurde das Theater zwangsweise verkauft und die jüdischen Mitbürger sogar in ihrem ehemaligen Gemeindehaus zur Deportation gesammelt.
Nach den Schrecken des Krieges und der NS-Herrschaft stand die Wiedereröffnung der Hamburger Kammerspiele für den Neuanfang und für die Idee eines "Theaters der Menschlichkeit und Toleranz".
Heute sorgt Intendant Axel Schneider mit anspruchsvollen Inszenierungen für Stil.
Die Hamburgische Staatsoper zählt zu den führenden Opernhäusern in Europa: Herausragende Opernaufführungen und hinreißende Ballette stehen auf dem abwechslungsreichen Programm, das fast 400 Jahre Musikgeschichte umspannt. Von der Barockoper bis hin zu Uraufführungen von Werken zeitgenössischer Komponisten finden sich auf dem Spielplan die Klassiker des Opern- und Ballettrepertoires ebenso wie seltener gespielte "Schätze" des modernen Musiktheaters.
Zum Beginn der Spielzeit 2005/06 übernahm die australische Dirigentin Simone Young die Künstlerische Leitung des Hamburger Opernhauses. Mit ihr begann eine neue Zeitrechnung an einem der besten Häuser Deutschlands. Weiterhin bejubelter Liebling des Publikums ist John Neumeier mit seiner Balletttruppe (www.hamburgballett.de).
Seit kunstliebende Bürger 1678 am Gänsemarkt das erste öffentliche Opernhaus Deutschland gründeten, prägt die Hamburgische Staatsoper das Kulturleben Hamburgs entscheidend mit. Opern von Händel wurden hier uraufgeführt, Gustav Mahler leitete das Haus mehrere Jahre, Weltkarrieren großer Stars wie Placido Domingo begannen an der Staatsoper. Und auch heute kann das Publikum im Hamburger Opernhaus große Künstlerpersönlichkeiten und ein glänzend besetztes Ensemble erleben.
Als 2001 das letzte Vorhang im Hansa-Theater fiel, ging für viele Hamburger ein Wahrzeichen ihrer Stadt verloren. 2009 jedoch belebten die Leiter des St. Pauli Theaters, Thomas Collien und Ulrich Waller, mit einem vollkommen neuen Theaterprogramm eine alte Tradition wieder. Kabarettisten, Artisten und Schauspieler sorgen nun wieder, begleitet von der Varieté-Kapelle "Die Rhythmus Boys", für die Unterhaltung der Abendgäste.
Hamburgs Krimitheater sorgt für mörderische Unterhaltung mit Krimiklassikern von Agatha Christie oder Edgar Wallace. Als größte Krimibühne Deutschlands bietet das Imperial Theater spannende und humorvolle Inszenierungen von der "Mausefalle" über "Bei Anruf Mord" bis zu "Der Unheimliche".
Am 2. September 1988 fiel der Startschuss: Mit der Aufführung "Stürmische Überfahrt" von Tom Stoppard wurde die Komödie Winterhuder Fährhaus eröffnet. Vor nunmehr 19 Jahren hat die Komödie Winterhuder Fährhaus damit eine Lücke in der Hamburger Theaterlandschaft geschlossen. Gehobene Unterhaltung und prominent besetzte Komödien bilden den Kern des Spielplans. Ein großer Vertrauensbeweis des Publikums sind die rund 14.000 Abonnenten. Mit rund 180.000 Besuchern ist die Komödie Winterhuder Fährhaus das erfolgreichste deutsche Komödientheater in privater Hand.
Das Ohnsorg-Theater – berühmt und populär wie der Hamburger Michel oder die Reeperbahn - geht zurück auf die von Dr. Richard Ohnsorg anno 1902 gegründete "Dramatische Gesellschaft". Ab 1916 spezialisierte man sich darauf, ausschließlich in plattdeutscher Sprache Theater zu spielen. Das Ensemble, das zunächst kein eigenes, festes Theater hatte, etablierte sich 1936 in den Großen Bleichen.
Die regelmäßigen Fernsehausstrahlungen und Stars wie Henry Vahl, Heidi Kabel und viele andere machten das Haus über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und das aktuelle Ensemble sorgt dafür, dass die Popularität nicht abreißt.
Seit 1996 lenkt Intendant Christian Seeler die Geschicke der Bühne und beweist erfolgreich, dass Volkstheater keinesfalls nur "platte Unterhaltung" sein muss: Der abwechslungsreiche plattdeutsche Spielplan variiert von Charakterkomödien, Lustspielen und Schwänken über Singspiel, Operette, Oper und Rock-Revue bis hin zum ernsten Schauspiel.
Lisa Politt ist eine Vollblutkünstlerin, als Solistin ebenso wie im Duo "Herrchens Frauchen" zusammen mit Gunter Schmidt. Im Jahr 2003 wurde sie als erste Frau mit dem Deutschen Kabarettpreis ausgezeichnet. Außerdem erhielt Lisa Politt den Deutschen Kleinkunstpreis 2005 in der Sparte Kabarett. Dazu gibts auf der Bühne im alten Kino in St. Georg bunte, politisch engagierte Kleinkunst.
Der bunte Show-Cocktail des Pulverfass Cabaret wird jeden Monat neu gemixt!
Im Showprogramm wechseln sich Confèrencen und Live-Gesang, internationale Starparodien, Comedy, Striptease, Man-Strip-Total und farbenprächtige Revuen in atemberaubendem Tempo ab.
Die Confèrencen der Travestie-Stars bieten kesse, manchmal auch leicht
frivole Sprüche und die Pointen werden im Sekundentakt "abgefeuert".
Dazu werden Schlager, Chansons und Welthits geboten - natürlich live gesungen!
Bei den Comedy-Nummern ist Lachen garantiert: witzig, manchmal
skurril, aber immer Comedy at it`s best!
Die Traumakrobaten der Travestie bieten ihren Gästen jede Nacht die
wahnsinnlichste Show der Shows und entführen sie in ihre Welt der Illusion
Erliegen auch Sie dieser Faszination und geniessen Sie Entertainment der
Extraklasse mit internationalen Stars der Travestie im Pulverfass Cabaret!
Showzeiten : täglich um 20:30 Uhr und 23:30 Uhr, Freitag und Samstag auch um 02:30 Uhr.
Kult. Ob nun das St.-Pauli-Musical "Heiße Ecke", ob Caveman oder Georgette Dee - mit dem neu erbauten, knallig-roten Schmidt-Theater und dem Tivoli nebenan hat sich Gründer Corny Littmann noch zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt.
Zwei Hamburger Kulturdarlings, Schauspieler Ulrich Tukur und Intendant Ulrich Waller zeigen, dass anspruchsvolles Theater auch auf dem Kiez sein Publikum findet. Im ältesten Theater auf der Reeperbahn und mit großem Erfolg!
Das Theater in Hamburg. Intendant Ulrich Khuon freut sich über die Treue des Stammpublikums ebenso wie über internationale Anerkennung. In Altona, auf der Probebühne in der Gaußstraße, geht es legerer zu.
Deutschlands ältestes Kindertheater mit wunderbaren Produktionen und eine Kammeroper für Erwachsene, deren barocke Inszenierungen immer beliebter werden. Das Hamburger Theater für Kinder wurde am 27. Februar 1968 gegründet und ist somit Deutschlands ältestes Privattheater, das ganzjährig für Kinder spielt. Grundidee: Kindern ab 5-6 Jahren Bühnenstücke in einem "richtigen" Theater mit professionellen Künstlern anbieten. Neben zahlreichen Ur- und Erstaufführungen (Astrid Lindgren, Otfried Preußler, Paul Maar, Michael Ende u. a.) ist es eine besondere Pioniertat des Theaters für Kinder, seinen Zuschauern klassische Opern zu erschließen (seit 1979).
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