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Bauwerke

  • Alter Elbtunnel
    Ausstellung im Alten Elbtunnel
    Ausstellung im Alten Elbtunnel
    © Bernd Sterzl / pixelio.de
    Die 426,5 Meter lange Röhre galt bei ihrer Eröffnung 1911 als technisches Wunderwerk und ist bis heute in Betrieb. Personen werden gratis, Autos gegen Gebühr mit dem Fahrstuhl nach unten transportiert und fahren unter der Elbe durch nach Steinwerder. Von dort hat man einen phantastischen Blick auf Hafen und Landungsbrücken. Für Fußgänger, Radfahrer und Skater ist der Tunnel rund um die Uhr geöffnet, für Autos Montag-Freitag von 5.30-20 Uhr.
    Straße:
    Landungsbrücken
    PLZ/Stadt:
    Hamburg - St. Pauli
    Nahverkehr
    S 1 und 3, U 3, Landungsbrücken
    Karte
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  • Altonaer Rathaus
    Das Rathaus von Altona
    Das Rathaus von Altona
    © Cekora / pixelio.de
    Das monumentale schneeweiße Bauwerk ist Ausdruck der alten Konkurrenz zwischen Hamburg und Altona. Bis zur Eingemeindung im Jahre 1937 war es Sitz der selbstständigen Stadtregierung, heute ist es das beliebteste Standesamt Hamburgs.
    Straße:
    Platz der Republik 1
    PLZ/Stadt:
    Hamburg - Altona
    Nahverkehr
    Bus- und S-Bahnhof Altona
    Karte
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  • Bischofsturm/Domplatz
    Vom mittelalterlichen Hamburg ist praktisch nichts mehr zu sehen - bis auf die Fundamente des Bischofsturms, ca. 1040 für den Bremer Erzbischof Bezelin als Wohnturm errichtet. Gegenüber auf dem Domplatz wurden 2005/06 bei Bauarbeiten Reste der Hammaburg entdeckt und mit großem Begleitgetöse in der Presse ausgegraben. Einiges davon ist im Schauraum des Bischofsturms ausgestellt, im geplanten Bürokomplex soll ein Archäologiemuseum eingerichtet werden. Montag-Freitag von 10-13 Uhr und von 15-17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 1 Euro.
    Straße:
    Speersort 10
    PLZ/Stadt:
    Hamburg - Altstadt
    U-Bahn
    U 3, Mönckebergstraße
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  • Bismarck-Denkmal
    Das größte Bismarck-Denkmal der Welt
    Das größte Bismarck-Denkmal der Welt
    © Thomas Stallkamp / pixelio.de
    Martialisch erhebt sich der zum "Roland" stilisierte Reichskanzler auf einem Geestrücken über die Stadt und kehrt ihr den Rücken zu. Die Statue wurde 1901/02 aus Schwarzwälder Granitstein errichtet.
    Straße:
    Elbpark am Millerntor
    PLZ/Stadt:
    Hamburg - St. Pauli
    U-Bahn
    U 3, St. Pauli
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  • Bäckerbreitergang
    Von Nr. 49 bis Nr. 58 stehen hier noch einige Fachwerkhäuser. Sie bilden den letzten Rest des verwinkelten Hamburger Gängeviertels, das seit dem 17. Jahrhundert hier entstanden war.
    Straße:
    Bäckerbreitergang
    PLZ/Stadt:
    Hamburg - Neustadt
    U-Bahn
    U 2, Gänsemarkt
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  • Chilehaus & Sprinkenhof
    Das Chilehaus erinnert an eine Schiff
    Das Chilehaus erinnert an eine Schiff
    © Domsen / pixelio.de
    Das expressionistische Backsteingemäuer mit seiner kühnen, schiffsbugartig zulaufenden Spitze liegt mitten im Kontorhausviertel. Das Chilehaus, 1922-24 mit 4,8 Millionen Backsteinen erbaut, gilt als Hauptwerk des Architekten Fritz Höger, auch der "Klinkerfürst von Hamburg" genannt. Der Name des Hauses hat übrigens mit den Geschäften des Bauherrn zu tun: Henry B. Sloman war durch den Import von Chile-Salpeter reich geworden.
    Noch größer als das Chilehaus ist der ebenfalls von Höger erbaute benachbarte Sprinkenhof mit seinen riesigen Innenhöfen. Vor einigen Jahren wurde der dreiteilige Bau wunderbar renoviert und sollte edle Läden beherbergen. Doch die Mieten sind offenbar zu hoch - vieles steht leer.
    Straße:
    Fischertwiete 2
    PLZ/Stadt:
    20095 Hamburg - Altstadt
    U-Bahn
    Burchardplatz, U 1, Messberg
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  • Deichtorcenter
    Der gläserne Bau am Einfallstor zur Speicherstadt wurde von dem Hamburger Architektenteam Bothe, Richter, Teherani entworfen. Wintergärten gepaart mit Hightechanlagen für die Fensteröffnungen sorgen selbst im Hochsommer für angenehme Temperaturen, ganz ohne Klimaanlage. Der Blick aus den Strandkörben im 4. Stock ist leider für die Mitarbeiter des Architekturbüros reserviert.
    Straße:
    Oberbaumbrücke 1
    PLZ/Stadt:
    20457 Hamburg - Altstadt
    U-Bahn
    U 1, Messberg
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  • Dulsbergsiedlung
    Schönes Beispiel für den Hamburger sozialen Wohnungsbau der 1920er-Jahre, von Oberbaudirektor Fritz Schumacher geplant. Galt als vorbildliche Siedlung und wurde nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg weitgehend originalgetreu wieder aufgebaut.
    U-Bahn
    U 1, Straßburger Straße
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  • Fernsehturm
    Außenalster mit Fernsehturm
    Außenalster mit Fernsehturm
    © Bernd Sterzl / pixelio.de
    Der Heinrich-Hertz-Turm ist mit 279,8 Metern der höchste Turm der Stadt. Rundum entsteht die neue Hamburger Messe. Der Turm selbst ist nicht zu besichtigen. Wenn Sie ein Investitionsobjekt suchen - die Telekom freut sich!
    Straße:
    Lagerstraße/Rentzelstraße
    PLZ/Stadt:
    Hamburg - Schanzenviertel
    Nahverkehr
    S 21 und 31, U 3, Sternschanze
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  • Fischauktionshalle
    Eingang zur Fischauktionshalle
    Eingang zur Fischauktionshalle
    © Bernd Sterzl / pixelio.de
    Seit 1703 wird hier Fisch verkauft. 1895 entstand die prachtvolle Halle als "Kathedrale des Fisches". Schön restauriert dient sie heute Veranstaltungzwecken. Sonntags findet regelmäßig ein Jazzfrühschoppen statt.
    Straße:
    Fischmarkt
    PLZ/Stadt:
    Hamburg - Altona
    Nahverkehr
    Bus 383, Fischauktionshalle; Fähre bis "Altona/Fischmarkt"
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  • Grindelhochhäuser
    Nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete, älteste Wohnhochhaussiedlung Deutschlands. Die Anlage galt als Nonplusultra der Moderne und wirkt heute noch erstaunlich zeitgemäß.
    Straße:
    Grindelberg
    PLZ/Stadt:
    Hamburg - Harvestehude
    Nahverkehr
    Metrobus 5, Bus 115, Bezirksamt Eimsbüttel
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  • Gruner+Jahr Pressehaus
    © Gruner + Jahr AG & Co KG
    Der Sitz von Hamburgs größtem Medienkonzern, erbaut von den Münchner Architekten Otto Steidle und Uwe Kiesler, galt lange Jahre als Vorbild für viele neue Bürobauten in der Stadt. In der Eingangshalle finden regelmäßige kostenfreie Ausstellungen statt und die Kantine ist wahrscheinlich die beste in der Stadt.
    Straße:
    Am Baumwall 11
    PLZ/Stadt:
    20459 Hamburg
    Telefon:
    370 30
    U-Bahn
    U 3, Baumwall
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  • Hauptbahnhof
    Der Hauptbahnhof von oben
    Angeblich hat Wilhelm II. bei der Gestaltung dieses Monuments seine Finger mit im Spiel gehabt. Das sieht man dem Bahnhof auch an: wilhelminisch durch und durch. Die Wandelhalle an der Nordseite freilich ähnelt schon wieder einem postmodernen Einkaufszentrum. Verwirrend ist die Zahl der Ausgänge. Wenn Sie sich verabreden, seien Sie präzise, sonst wird das nichts.
    Nahverkehr
    S- und U-Bahn Hauptbahnhof
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  • Hühnerposten (Zentralbibliothek)
    Das eindrucksvolle Gebäude wurde 1907 von Kaiser Wilhelm II. als "Posthaus Hamburg am Centralbahnhof" eingeweiht. Jetzt residiert hier die Zentralbibliothek (geschätzte Umbaukosten 20 Millionen Euro) mit Hunderttausenden von Büchern, Zeitschriften, CDs, Videos, DVDs, Noten und Hörbüchern. Es gibt diverse Datenbanken und Internetstationen. Die Internetnutzung über Funk (Wireless-Lan-Technik) ist im ganzen Haus möglich. Montag von 14-19 Uhr geöffnet, Dienstag-Freitag von 11-19 Uhr, Samstag von 10-19 Uhr.
    Straße:
    Hühnerposten 1
    PLZ/Stadt:
    20097 Hamburg
    Telefon:
    42 60 62 15
    Nahverkehr
    S- und U-Bahn Hauptbahnhof
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  • Jarrestadt
    Geschlossenes Bauensemble aus der Zeit der Weimarer Republik. Hamburgs vielleicht wichtigster architektonischer Beitrag zur Moderne. Das Viertel liegt zwischen Jarrestraße, Wiesendamm und Barmbeker Straße.
    PLZ/Stadt:
    Hamburg
    Nahverkehr
    U 3, Saarlandstraße
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  • Krameramtsstuben
    Blick in eine Gasse der Krameramtsstuben
    Blick in eine Gasse der Krameramtsstuben
    © Cekora / pixelio.de
    Diese historischen Fachwerkbauten wurden im 17. Jahrhundert vom Amt der Krämer für die Witwen verstorbener Amtsbrüder errichtet. Wie durch ein Wunder hat diese kleine Gasse die Luftbombardierungen des Zweiten Weltkrieges unbeschadet überstanden. Die kleinen, putzigen Wohnungen sind heute zum Teil als Läden eingerichtet und veranschaulichen die Bauweise von Alt-Hamburg.
    Straße:
    Krayenkamp 10
    PLZ/Stadt:
    Hamburg
    Nahverkehr
    S 1 und 3, U 3, Landungsbrücken
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  • KZ-Gedenkstätte Neuengamme
    Mahnmal im ehemaligen KZ Neuengamme
    106 000 Häftlinge sperrten die Nazis hier ein, die Hälfte starb an Unterernährung, Seuchen oder Misshandlungen. Zur Erkundung dieser eindrucksvollen, neu gestalteten Gedenkstätte sollten Sie gutes Schuhwerk anziehen - hier ist viel zu erlaufen. Montag-Freitag von 9.30-16 Uhr geöffnet, Samstag/Sonntag von 12-19 Uhr (Oktober-März nur bis 17 Uhr), der Eintritt ist frei. Das Gelände ist auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich.
    Straße:
    Jean-Dolidier-Weg 75
    PLZ/Stadt:
    21039 Hamburg
    Telefon:
    428 13 15 00
    Nahverkehr
    S-Bahnhof Bergedorf (S2/S21), anschließend Bus 227 und 327, KZ-Gedenkstätte
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  • Köhlbrandbrücke
    Die Köhlbrandbrücke in der Dämmerung
    Die Köhlbrandbrücke in der Dämmerung
    © Bernd Sterzl / pixelio.de
    In kühnem Schwung führt die Brücke (nur frei für KFZ) 4 km weit über die Süderelbe. Den schönsten Blick auf die Brücke hat man vom "Altonaer Balkon" (südlich vom Altonaer Rathaus). Erreichbar über BAB A 7, Anschlussstelle Waltershof.
    PLZ/Stadt:
    Hamburg
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  • Planetarium
    Planetarium im Stadtpark
    Planetarium im Stadtpark
    © Cekora / pixelio.de
    Der monumentale Backsteinbau von 1912 im Stadtpark wurde ursprünglich als Wasserturm errichtet. Mit einigen Millionen frisch renoviert, gehört das Planetarium heute zu den modernsten Anlagen in Europa (z.B. mit dem "Kosmologie-Simulator", Digistar 3 und anderem). Ein umfangreiches Programm wird geboten: vom simplen "Sternenhimmel-über-Hamburg" Begucken bis zur "Deep Space Night Show".
    Straße:
    Hindenburgstr. 1b
    PLZ/Stadt:
    Hamburg
    Telefon:
    428 86 52 11
    U-Bahn
    U 3, Borgweg
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  • Rathaus / Rathausmarkt
    Blick aufs Rathaus von den Alsterarkaden
    Blick aufs Rathaus von den Alsterarkaden
    © Cekora / pixelio.de
    Blicken Sie nach oben: Dort steht geschrieben: "Libertatem quam peperere - maiores digne studeat - servare posteritas", was übersetzt so viel bedeutet, dass die Nachkommen die Freiheit erhalten mögen, die ihre Väter erwarben. Hoch geht es alljährlich am 24. Februar her, wenn das Matthiae-Mahl zelebriert wird - das älteste noch begangene Festmahl der Welt (seit 1356). Geladen sind ausschließlich "Hamburg freundlich gesonnene" Gäste, was der Hansestadt schon viel Nutzen eingebracht hat. Nach dem großen Brand von 1842, bei dem das alte Rathaus dran glauben musste, wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, der sich ewig hinzog, bis das neue Rathaus endlich am 26. Oktober 1897 eingeweiht werden konnte.
    Das Gebäude ist auf etwa 4000 Rammpfählen errichtet, denn der Alstermarschboden konnte den 70 Meter breiten und 111 Meter langen Bau zunächst nicht tragen. Schon von außen wirkt der Bau prachtvoll, innen geht es dann tatsächlich mehr als großbürgerlich und gar nicht mehr hanseatisch bescheiden zu. Eine Besichtigung lohnt unbedingt. An der linken Ecke des Gebäudes befindet sich der Eingang zum Ratsweinkeller mit gutbürgerlicher Küche. Die schönsten Säle heißen "Remter" und "Die Rose" (Sonntag abends geschlossen, Tel. 364 15 39, €€). Rathausbesichtigungen sind möglich Montag bis Donnerstag von 10-15 Uhr, Freitag, Samstag und Sonntag von 10-13 Uhr, außerdem gibt es halbstündliche Führungen (allerdings nicht während Senatssitzungen und Staatsbesuchen), der Eintritt kostet 2 Euro.
    Auf dem Rathausmarkt
    Auf dem Rathausmarkt
    © Bernd Sterzl / pixelio.de
    Was den Berlinern und Münchnern ihre Plätze sind, das sind den Hamburgern eher die Alster- und Elbufer. Wenn es überhaupt einen Platz in der Stadt gibt, der als urbaner Treffpunkt herhalten kann, dann ist es der Rathausmarkt. In seiner jetzigen Form entstand der "Rote Platz" unter dem Bürgermeister Ulrich Klose. Seitdem sind die Autos weg, richtiges Leben aber kehrt nur ein, wenn mal wieder eines der unzähligen Budenfeste stattfindet.
    Straße:
    Rathausmarkt
    PLZ/Stadt:
    Hamburg
    Telefon:
    428 31 24 70
    U-Bahn
    U 3, Rathaus
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