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Museen

  • Arkeoloji Müzesi (Archäologisches Museum)
    Eingang des Archäologischen Museums
    Eingang des Archäologischen Museums
    © Giovanni Dall‘Orto / Creative Commons
    Das archäologische Museum unterhalb des Topkapi-Palastes wurde vor allem gebaut, um ein herausragendes Fundstück angemessen ausstellen zu können: den Alexandersarkophag, den türkische Archäologen in Sidon im heutigen Libanon fanden. In dem Sarkophag wurde zwar nicht Alexander der Große, sondern ein libanesischer König bestattet, aber Alexander ist hier in einer sehr alten, einzigartig erhaltenen Form dargestellt. Der weltberühmte Sarkophag stammt aus dem Jahr 310 v. Chr., ist völlig unzerstört und zeigt in wunderbaren Marmorreliefs den Kaiser bei einer Löwen- und Pantherjagd.
    Exponat im Archäologischen Museum
    Exponat im Archäologischen Museum
    © Giovanni Dall‘Orto / Creative Commons
    Außer diesem Prunkstück sind weitere Sarkophage aus Sidon und in mehreren Sälen Skulpturen aus griechischer, römischer und byzantinischer Zeit ausgestellt. In einem Nebentrakt kann man sich Fundstücke aus der Frühgeschichte Istanbuls anschauen.
    Das 2000 renovierte Museum für Altorientalische Kunst (Eski Sark Eserleri Müzesi) in einem eigenen Gebäude auf demselben Gelände ist sehr schön und übersichtlich gestaltet und versammelt sehenswerte Exponate aus dem alten Mesopotamien, hauptsächlich aus babylonischer und assyrischer Zeit. Die besondere Attraktion ist der in hethitischer Keilschrift verfasste, 1259 v. Chr. zwischen dem hethitischen Großkönig Hattusili II. und dem ägyptischen Pharao Ramses II. geschlossene Friedensvertrag von Kadesch - das älteste überlieferte Dokument dieser Art überhaupt.
    Ein drittes, kleines Gebäude auf dem Museumsareal wurde restauriert und im Frühjahr 2005 wieder eröffnet. Es ist das Cinili Kösk (Fayencenmuseum) mit wertvollen Exponaten aus mehreren Epochen. Die Kunst, farbige, durch Glasur geschützte Kacheln zu produzieren, war im Osmanischen Reich hoch entwickelt. Da der Islam Porträtmalerei aus Angst vor neuen »Götzen« verbot, wurde viel künstlerische Energie auf ornamentale Kunst verwendet. Ein beliebtes Motiv war die Tulpe, farblich dominiert das Azurblau, dessen Formel nur wenige Meister beherrschten. Das Schlösschen selbst wurde 1472 von Mehmet II. erbaut. Der Cinili Kösk ist das älteste Gebäude des Topkapi-Palastes. Dienstag-Sonntag von 9-17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet ca. 8 Euro.
    Straße:
    Osman Hamdi Bey, Yokusu, Gülhane, Zugang vom Gülhane- Park
    PLZ/Stadt:
    Istanbul - Eminönü
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  • Elgiz Museum of Contemporary Art
    Ein Werk aus der Elgizsammlung
    © Elgiz Museum
    Das Elgiz Museum of Contemporary Art wurde im Jahr 2001 von Sevda und Can Elgiz gegründet. Als die erste öffentlich zugängliche Sammlung zeitgenössischer Kunst umfasst die Elgizsammlung sowohl Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus der Türkei als auch aus dem Rest der Welt.
    Neben international bekannten Namen, wie Tracey Emin, Gilbert & George, Jan Fabre, Barbara Kruger, Cindy Sherman, Peter Halley, Paul McCarthy und Robert Rauschenberg können auch türkische Meister, wie Nejad Devrim, Erol Akyavas, Oemer Uluc, Mehmet Gueleryuez und Fahrenissa Zeid bewundert werden.
    Geöffnet von Mittwoch bis Freitag von 10.00 bis 17.00 Uhr und Samstag von 10.00 bis 16.00 Uhr, Dienstag nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei.
    Straße:
    Meydan Sokak Beybi Giz Plaza B Blok
    PLZ/Stadt:
    34398 Istanbul
  • Rahmi Koc Sanayi Müzesi (Rahmi Koc Industriemuseum)
    Exponat im Rahmi Koc Industriemuseum
    Exponat im Rahmi Koc Industriemuseum
    © www.rmk.museum.org.tr
    Das von dem Großindustriellen Rahmi Koc gestiftete Museum ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man historische Bauten einer neuen Nutzung zuführen kann. Im ehemaligen Ankerhaus des früheren Arsenals (der Schiffswerften) am Goldenen Horn hat die Stiftung ein Industriemuseum aufgebaut, das von seiner Präsentation her den besten europäischen Standards entspricht. Versammelt sind neben Eisenbahn, Flugzeug und Schifffahrt auch Entwicklungen der Kommunikationstechnik und der Astronomie. Begehbare Kapitänsbrücken, ein echtes U-Boot am Steg und schöne Miniatureisenbahnen machen das Museum auch für Kinder interessant. Dienstag-Sonntag von 10-17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet ca. 5 Euro.
    Straße:
    Hasköy Caddesi 27
    PLZ/Stadt:
    34445 Istanbul - Hasköy
    Telefon:
    0212 369 66 00
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  • Askeri Müzesi (Militärmuseum)
    Liebhaber militärischen Geräts können hier eine Fülle von Exponaten besichtigen. Berühmt ist die Sammlung von Prunkzelten, in denen die osmanischen Sultane während ihrer Feldzüge zu nächtigen pflegten. Dienstag-Sonntag von 9-17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet ca. 3 Euro.
    Straße:
    Cumhuriyet Caddesi
    PLZ/Stadt:
    Istanbul - Harbiye
    Telefon:
    0212 240 62 55
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  • Basin Müzesi (Pressemuseum)
    In dem 1870 als erstes Universitätsgebäude Istanbuls erbauten Haus wird auf vier Stockwerken die Geschichte des türkischen Pressewesens dargestellt. Satz- und Druckmaschinen, Reprints aus dem 19. Jahrhundert, eine Kollektion persönlicher Gegenstände bekannter Journalisten und eine Ausstellung über die halbstaatliche Nachrichtenagentur Anadolo Ajansi. Bibliothek und Lesesaal sind zugänglich. Montag-Samstag von 10-18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet ca. 2,50 Euro.
    Straße:
    Divanyolu Caddesi 84
    PLZ/Stadt:
    34122 Istanbul - Sultanahmet
    Telefon:
    0212 513 84 58
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  • Deniz Müzesi (Marinemuseum)
    Das Marinemuseum ist kein reines Militärmuseum, sondern gibt einen guten Überblick über die osmanische Seefahrt insgesamt. Für nautisch Interessierte ist es eine kleine Fundgrube, weil es neben einer Vielzahl von Schiffsmodellen auch alte osmanische Seekarten und Navigationsinstrumente zeigt. Besonders eindrucksvoll ist die Sammlung alter Sultansbarken. Freitag-Dienstag von 9-17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet ca. 4 Euro.
    Straße:
    Barbaros Hayrettin Pasa Iskelesi Sokak
    PLZ/Stadt:
    80690 Istanbul - BeIiktaI
    Telefon:
    0212 327 43 45
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  • Divan Edebiyati Müzesi (Museum der Diwanliteratur)
    Im alten Derwischkloster von Galata sind kostbare Handschriften von osmanischen Dichtern ausgestellt. Wer die so genannte Diwanliteratur besichtigt, sollte sich aber auf keinen Fall das Sektenhaus entgehen lassen, in dessen zentralem Raum Gewänder, Schriften und alte Musikinstrumente ausgestellt sind. Mittwoch-Sonntag von 9.30-17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet ca. 3 Euro.
    Straße:
    Galipdede Caddesi 15
    PLZ/Stadt:
    Istanbul - Tünel
    Telefon:
    0212 245 41 41
  • Dogancay Müzesi (Kunstmuseum Dogancay)
    Der berühmte türkische Maler der Moderne Burhan Dogancay kehrte 2005 nach vierzig Jahren aus New York in seine Geburtsstadt Istanbul zurück, kaufte und restaurierte ein altes Haus am Taksim- Platz und verwandelte es in ein modernes Kunstmuseum, wo seine und seines Vaters (Adil) Werke ausgestellt sind. Im Keller ist ein Atelier für Kinder und im Erdgeschoss ein kleines Café untergebracht. Täglich von 10-17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet ca. 5 Euro.
    Straße:
    Balo Sokak 42
    PLZ/Stadt:
    34335 Istanbul - Beyoilu
    Telefon:
    0212 244 77 70
  • Halive Kilim Müzesi (Teppich- und Kelimmuseum)
    In einem Nebengebäude der Blauen Moschee untergebracht, können Sie hier wertvolle alte Teppiche und Kelims aus allen Regionen Anatoliens anschauen. Dienstag-Sonntag von 9-12 Uhr und von 13-16 Uhr geöffnet, de Eintritt kostet ca. 4 Euro.
    Straße:
    Hünkar Kasri
    PLZ/Stadt:
    Istanbul - Sultanahmet
  • Hat Sanatlari Müzesi (Kalligrafiemuseum)
    Untergebracht in der "medrese" (Schule) der Beyazit-Moschee am Rande des Großen Basars, zeigt das Museum ausgesuchte Beispiele feiner Kalligrafien, darunter Sultanssiegel und Werke weiblicher Kalligrafen. Das interessanteste Exponat des Museums ist eine Tafel, auf der Scheich Mehmet Selim el-Kadiri 1880-87 den gesamten Koran einarbeitete. Dienstag-Samstag von 9-16 Uhr geöffnet, de Eintritt kostet ca. 3 Euro.
    Straße:
    Beyazit Meydani
    PLZ/Stadt:
    Istanbul - Beyazit
    Telefon:
    0212 527 58 51
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  • Miniatürk (Miniaturpark)
    In einem Park am Ende des Goldenen Horns sind seit 2003 ca. 100 Modelle türkischer Monumente versammelt. Die Ausstellung umfasst auch die griechische Antike und osmanische Werke außerhalb der Türkei. Sehr interessant! Täglich von 10-18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet ca. 4 Euro.
    Straße:
    Imrahor Caddesi
    PLZ/Stadt:
    Istanbul - Sütlüce
    Telefon:
    0212 222 28 82
  • Modern Sanat Müzesi (Istanbul Modern)
    Ausgefallen die Schale, attraktiv der Inhalt: Das erste private moderne Kunstmuseum Istanbuls ist in der Lagerhalle Nr. 4 des alten Hafens untergebracht. Gestiftet von dem Pharmakonzern Eczacibasi, beherbergt das Ende 2004 eröffnete Museum auf 8000 m² hervorragende Beispiele zeitgenössischer türkischer Malerei und Fotografie. Eine Bücherei und ein großes Café am Kai runden das Angebot ab. Dienstag bis Sonntag von 10-18 Uhr geöffnet, Donnerstag von 10-20 Uhr, der Eintritt kostet ca. 3 Euro (Donnerstag von 10-14 Uhr ist der Eintritt frei).
    Straße:
    Meclis-i Mebusan Caddesi, Liman Sahasi, Antrepo Nr. 4
    PLZ/Stadt:
    Istanbul - Karaköy
    Telefon:
    0212 334 73 00
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  • Mozaik Müzesi (Mosaikmuseum)
    Die restaurierten Mosaiken des byzantinischen Kaiserpalastes sind an Ort und Stelle zu einem Museum umgebaut worden. Die am besten erhaltenen Fußbodenmosaike zeigen Jagd- und Hirtenszenen. Das Museum wurde mit österreichischen und deutschen Sponsorengeldern in den letzten Jahren neu aufgebaut. Dienstag-Sonntag von 9.30-17 Uhr geöffnet, de Eintritt kostet ca. 4 Euro.
    Straße:
    Kabasakal Caddesi, hinter dem Arasta-Markt
    PLZ/Stadt:
    Istanbul - Sultanahmet
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  • Resim ve Heykel Müzesi (Museum für Malerei und Bildhauerei)
    Bedingt durch das Bilderverbot im Islam, hat sich eine Malerei im europäischen Sinne in der Türkei erst im späten 19. Jahrhundert entwickelt. Zuvor gab es lediglich standardisierte Miniaturenmalerei, über die der derzeit bekannteste türkische Romancier, Orhan Pamuk, den Roman "Rot ist mein Name" geschrieben hat. Das Verbot der Porträtmalerei wurde erstmals durchbrochen, als der Eroberer Konstantinopels, Mehmet II., sich von dem italienischen Künstler Gentile Bellini malen ließ. In dem etwas verstaubten Museum direkt neben dem Dolmabahce-Palast werden vor allem Arbeiten türkischer Künstler aus dem 19. und 20. Jahrhundert ausgestellt. Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 9.30-16.30 Uhr Museum für Malerei und Bildhauerei, de Eintritt kostet ca. 3,50 Euro.
    Straße:
    Dolmabahce Caddesi 112
    PLZ/Stadt:
    Istanbul - Besiktas
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  • Sadberk Hanim Müzesi (Sadberk- Hanim-Museum)
    Hier am Bosporus lagert die Privatsammlung der türkischen Industriellenfamilie Koc. Von archäologischen Fundstücken über osmanische Kunst bis zu Iznik-Kacheln und chinesischem Porzellan können außergewöhnliche Sammlerstücke besichtigt werden, die die Familie über Generationen zusammengetragen hat. Von April-September Donnerstag-Dienstag von 10-18 Uhr geöffnet, von Oktober-März von 10-17 Uhr, de Eintritt kostet ca. 3,50 Euro.
    Straße:
    Piyasa Caddesi 27-29
    PLZ/Stadt:
    Istanbul - Büyükdere
    Telefon:
    0212 242 38 13
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  • Türk ve Islam Eserleri Müzesi (Museum für türkische & islamische Kunst)
    Das Haus am Hippodrom gehörte einem der reichsten Großwesire der osmanischen Geschichte, ?brahim Pascha. Er ließ sich einen Palast bauen, der an Prunk selbst die Gemächer des Sultans übertraf. Das restaurierte Haus besitzt eine einzigartige Sammlung seldschukischer Teppiche, kostbarer Miniaturen, Kalligrafien und Keramiken. Die Prachtentfaltung ist ?brahim Pascha schlecht bekommen: Der Sultan ließ ihn erdrosseln, weil er fürchtete, Pascha könnte zu mächtig werden. Dienstag-Sonntag von 9.30-16.30 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet ca. 3,50 Euro.
    Straße:
    Ibrahim Pasa Sarayi, At Meydani 46
    PLZ/Stadt:
    Istanbul - Sultanahmet
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