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Museen

  • Artothek - Raum für junge Kunst
    Die Sammlung mit Werken zeitgenössischer Kölner Künstler ist dem Kölnischen Stadtmuseum zugeordnet. Pro Jahr werden sechs bis sieben Wechselausstellungen zumeist junger Künstler gezeigt.
    Montag-Donnerstag von 13-19 Uhr geöffnet, Freitag 10-17 Uhr, der Eintritt ist frei.
    Straße:
    Am Hof 50
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Telefon:
    0221 221 223 32
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Dom/Hbf.
    Karte
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  • Deutsches Sport & Olympia Museum
    Deutsches Sport & Olympia Museum
    Deutsches Sport & Olympia Museum
    © externbrink und weber
    Ein Muss für alle Sportfans! Zu den Exponaten gehören das Racket, das Boris Becker in Melbourne zertrümmerte, eine Skimontur von Rosi Mittermaier, ein Helm von Ralf und die Schuhe von Bruder Michael Schumacher.
    Junges Publikum wollen die Macher durch interaktive Angebote ansprechen: Im Boxring können Sie auf den Sandsack eindreschen, im Windkanal mit dem Fahrrad trainieren oder an der originalen ZDF-Torwand so lange Elfmeterschießen üben, bis Sie besser sind als es Franz Beckenbauer einst war.
    © Stiftung Deutsches Sport & Olympia Museum
    Wenn Ihnen das nicht genügt: Auf dem Dach befindet sich Kölns höchstgelegener Fußballplatz, und ein paar Mitspieler finden Sie unter den Besuchern bestimmt.
    Dienstag-Freitag von 10-18 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 11-19 Uhr, der Eintritt kostet 5 Euro. Führungen sind nach telefonischer Vereinbarung möglich.
    Straße:
    Im Zollhafen 1
    PLZ/Stadt:
    50678 Köln
    Telefon:
    0221 336 090
    U-Bahn
    U 1, 2, 7, 9: Heumarkt, U 3, 4: Severinstraße
    Karte
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  • Geldgeschichtliches Museum
    Münzvitrine im Geldgeschichtlichen Museum / Foto: Marek Ratajczak
    In den Räumen der Kreissparkasse am Neumarkt wird seit den fünfziger Jahren an eine eigene Sammlung aufgebaut, die nicht nur Sparbüchsen und Münzen umfasst, sondern auch hervorragende Beispiele aus vielen anderen Bereichen der Geldgeschichte. Darunter sind zum Beispiel Münzwaagen, Papiergeld, vormünzliche Zahlungsmittel, Sparbücher, Geldbörsen, historische Wertpapiere, Münzedikte, Grafiken mit geldgeschichtlichen Themen, Geldkisten und Tresore. Die mehr als 2000 ausgestellten Objekten sind in rund 30 kleinen und größeren Vitrinen untergebracht, die in die Kassenhalle integriert sind.
    Montag bis Freitag von 9-18.30 Uhr geöffnet, Samstag von 10-14 Uhr.
    Straße:
    Neumarkt 18-24
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Telefon:
    0221 227 - 2370 oder - 2899
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Neumarkt
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  • GeoMuseum
    Das Museum des Universitätsinstituts für Mineralogie und Geochemie präsentiert Meteoriten, Achate und Edelsteine.
    Mittwoch von 14-20 Uhr geöffnet, von Januar-November außerdem an jedem letzten Sonntag im Monat von 14-17 Uhr, der Eintritt ist frei.
    Straße:
    Zülpicher Str. 49 b (Hörsaaltrakt der geowisschenschaftlichen Institute)
    PLZ/Stadt:
    50674 Köln
    U-Bahn
    U 8, 9: Universität oder Dasselstr./Bf. Süd, U 18, 19: Eifelwall
    Karte
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  • Kolumba (Kunstmuseum des Erzbistums Köln)
    © Kolumba Köln 2007 / Foto: Hélène Binet
    Früher konzentrierte sich die Sammlung in erster Linie auf frühe christliche Kunst und sakrale Malerei, Plastik und Goldschmiedekunst des Mittelalters. Zu den wertvollsten Stücken zählt Stefan Lochners "Madonna mit dem Veilchen". Seit 1990 hat das Museum auch eine Sammlung zeitgenössischer Kunst aufgebaut.
    Zum Bestand gehören Werke u. a. von Joseph Beuys, Eduardo Chillida, Otto Dix, Salvador Dalí, Keith Haring, Andy Warhol. Die Wechselausstellungen konfrontieren Werke der zeitgenössischen Kunst mit dem klassischen Bestand. Seit 2006 bewohnt das Museum den Neubau an St. Kolumba, errichtet von Architekt Peter Zumthor auf einem Ruinenfeld des Zweiten Weltkriegs.
    Freitag bis Mittwoch von 11-18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei, Führungen bis maximal 25 Personen sind nach Vereinbarung möglich.
    Straße:
    Kolumbastraße 4
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Telefon:
    0221 933 193 0
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Dom/Hbf.
    Karte
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  • Kunststation St. Peter (Jesuitenkirche Sankt Peter)
    Installation von Sebastian Wickeroth
    Peter Paul Rubens wohnte gleich nebenan in der Sternengasse. Von ihm ist hier "Die Kreuzigung Petri" zu bewundern. Außerdem lädt Pater Mennekes regelmäßig Gegenwartskünstler zu plastischen Installationen im Innenraum und im Kirchhof ein.
    Dienstag bis Samstag von 11-17 Uhr geöffnet, Sonntag von 13-17 Uhr, der Eintritt ist frei.
    Straße:
    Jabachstr. 1
    PLZ/Stadt:
    50676 Köln
    Telefon:
    0221 92 13 03 0
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Neumarkt
    Karte
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  • Käthe Kollwitz Museum
    Käthe Kollwitz, Selbstbildnis en face, um 1910, Kohle auf graublauem Ingres-Papier, NT 688
    Käthe Kollwitz, Selbstbildnis en face, um 1910, Kohle auf graublauem Ingres-Papier, NT 688
    © VG Bild-Kunst, Bonn 2009
    Das Käthe Kollwitz Museum Köln wurde 1985 von der Kreissparkasse Köln als erstes Kollwitz Museum überhaupt gegründet. Seit 1989 besitzt es im Obergeschoss der Neumarkt Passage ein neu errichtetes Domizil mit 1.000 qm Ausstellungsfläche und einem Forum für Veranstaltungen. Die kontinuierlich und systematisch erweiterte Sammlung gilt inzwischen als international größter Bestand an Werken dieser herausragenden Künstlerin des 20. Jahrhunderts.
    Unter den Zeichnungen, die einen Schwerpunkt bilden, besitzt das Kölner Museum einige der ausdrucksvollsten Blätter, darunter auch skizzenhafte Vorzeichnungen, die das Entstehen wichtiger druckgraphischer Blätter beleuchten.
    Innenraum des Käthe Kollwitz Museum Köln, Photograph: Uwe Spoering
    Im Bereich der Druckgraphik sind alle großen Folgen vorhanden – Marksteine nicht nur in der Entwicklung des Werkes von Käthe Kollwitz, sondern auch der Druckgraphik des 20. Jahrhunderts allgemein: die frühen Zyklen "Ein Weberaufstand" (1893-1898) und "Bauernkrieg" (1902-1908), die Holzschnittfolgen "Krieg" (1921/22) und "Proletariat" (1925) sowie die späte lithographierte Folge "Tod" (1934-1938). Hinzu kommen singuläre Werke wie die letzte Lithographie "Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden" aus dem Jahr 1942, das Vermächtnis der Künstlerin gegen Solda-tentod und Krieg. Neben dem kompletten plastischen Werk gehören auch alle Plakate der Künstlerin zum Museumsbestand.
    Dienstag bis Freitag von 10-18 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 11-18 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Führungen finden sonntags um 15 Uhr statt; nur Eintritt, kein Führungsentgelt. Führungen auch nach Vereinbarung.
    Straße:
    Neumarkt 18-24
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Telefon:
    0221 227 - 2899 / 2602
    Nahverkehr
    Busse und Bahnen: Neumarkt
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  • Kölner Karnevalsmuseum
    Haupteingang des Museums
    Haupteingang des Museums
    © Kölner Karnevalsmuseum
    Das Kölner Karnevalsmuseum präsentiert als das größte und modernste seiner Art im deutschsprachigen Raum die Geschichte des Karnevals von seinen Anfängen bis zur Gegenwart. Es spannt einen Bogen von der Antike bis in die Neuzeit und beleuchtet dabei Themen wie "Der Narr", "Fasten und Fastnacht", "Commedia dell’Arte" sowie "Karneval in der Krise" und "Wirtschaftswunderkarneval".
    Die Dauerausstellung bietet umfassende Einblicke in die bunten Facetten des karnevalistischen Treibens im Rheinland. Vom Sitzungskarneval über das Dreigestirn, die Schull- und Veedelszöch, Künstler der Bühne und die Karnevalsmusik bis hin zum Alternativen Karneval zeichnet die Präsentation ein Stück Lebensgefühl der kölschen Jecken nach.
    Kunstvoller Orden von "Fest in Gold"
    Kunstvoller Orden von "Fest in Gold"
    © Kölner Karnevalsmuseum
    Die einzigartige Sammlung geht zurück auf das Archiv des Festkomitees des Kölner Karnevals von 1823 e.V., welches seit den 1960er Jahren fachkundig betreut und erweitert wurde. Bereits ein Jahr nach der Eröffnung wurde das neue Museum aus mehr als 1200 Bewerbern ausgewählt und als ein "Ort der Ideen und Innovation 2006" in Deutschland ausgezeichnet.
    Donnerstag von 10-20 Uhr geöffnet, Freitag von 10-17 Uhr, Samstag und Sonntag von 11-17 Uhr. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.
    Straße:
    Maarweg 134-136
    PLZ/Stadt:
    50825 Köln
    Telefon:
    0221 574 00 76
    Nahverkehr
    S-Bahnlinie 1, Haltestelle Maarweg, Buslinien 141 und 143, Haltestelle Karnevalsmuseum
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  • Kölnischer Kunstverein
    Mit dem Gründungsdatum 1839 und 2500 Mitgliedern ist der Kölnische Kunstverein einer der ältesten und größten Vereine zur Förderung zeitgenössischer Kunst. Regelmäßige Wechselausstellungen mit jungen Künstlern und begleitenden Filmprogrammen.
    Dienstag bis Freitag von 13–19 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 11–18 Uhr. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.
    Straße:
    Die Brücke, Hahnenstr. 6 (ehem. British Council)
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Telefon:
    0221 21 70 21
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Neumarkt
    Karte
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  • Kölnisches Stadtmuseum
    Treppengiebel des Stadtmuseums
    Treppengiebel des Stadtmuseums
    © Harald-KU / pixelio.de
    Das Zeughaus mit seinen Treppengiebeln war seit 1600 Rüstungsund Waffenarsenal der freien Reichsstadt. Heute ist hier das Kölnische Stadtmuseum untergebracht. Im Erdgeschoss wird die politische Geschichte der Stadt vom Mittelalter bis 1950/60 dokumentiert.
    Der Rundgang beginnt mit dem Stichwort Köln. Dazu gehören natürlich Karneval und Kölnisch Wasser, aber auch eine originale Ford-Limousine von 1936 "Typ Köln". Alltagsrelikte illustrieren die Zeit des Ersten Weltkriegs, der Weimarer Republik und der Nazidiktatur. Wie Köln 1561 aussah, zeigt ein großes Modell aus der Vogelperspektive von Arnold Mercator. Im Obergeschoss geht es um den kulturellen und wirtschaftlichen Hintergrund der Stadtentwicklung.
    Wenn Sie den Rundgang beendet und wieder das Foyer erreicht haben, schließt sich rechter Hand an das Museum die Alte Wache an (1840). Hier präsentiert die Kölnische Galerie Ausstellungen von Kölner Gegenwartskünstlern.
    Dienstag von 10-20 Uhr geöffnet, Mittwoch bis Sonntag von 10-17 Uhr, der Eintritt kostet 4,20 Euro, ermäßigt 2,60 Euro.
    Straße:
    Zeughausstr. 1-3
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Telefon:
    0221 221 25789
    U-Bahn
    Appellhofplatz
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  • Museum für Angewandte Kunst
    Museum für Angewandte Kunst
    Museum für Angewandte Kunst
    © Rheinisches Bildarchiv, Marion Mennicken
    Kunsthandwerk und Design aus allen Epochen vom Mittelalter bis zur Gegenwart: Jugendstilporzellan, Hochzeitskleider aus den 1930er und 40er-Jahren, Zinn und Fernsehapparate, Möbel und Plakate gehören zu dieser gut präsentierten Sammlung.
    Dienstag und Donnerstag bis Sonntag von 11-17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 4,20 Euro, Führungen sind Mittwochs um 18 Uhr, Samstag und Sonntag um 14.40 Uhr.
    Straße:
    An der Rechtschule
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Telefon:
    0221 221 26735
    Nahverkehr
    Busse und Bahnen: Dom/Hbf.
    Karte
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  • Museum für Ostasiatische Kunst
    Museum für Ostasiatische Kunst
    Museum für Ostasiatische Kunst
    © Foto: Rainer Gärtner, Köln
    Sie sollten sich in der Cafeteria auf die asiatische Kunst einstimmen: Von der Terrasse fällt der Blick auf die steinerne Skulptur "Kaze no hata" (Fahne im Wind) des japanischen Bildhauers Masayuki Nagare. Kunst aus China, Korea und Japan bildet den Sammlungsschwerpunkt dieses einzigartigen Museums. Die chinesische Sakralplastik ist durch einige bedeutende taoistische und buddhistische Steinskulpturen dokumentiert.
    Aus dem 6. Jahrhundert stammen die Reliefplatten in Form von Torbauten - sie markierten den Eingang zum Totenbett eines chinesischen Herrschers. Neben koreanischer Keramik fallen in den anderen Räumen vor allem japanische Priester- und Bodhisattva-Skulpturen aus Zypressenholz auf. Die Weltenwächterfigur aus der Han-Zeit (12. Jahrhundert) zählt zu den ganz wenigen erhaltenen Figuren dieser Art.
    Dienstag bis Sonntag von 11-17 Uhr geöffnet, Donnerstag von 11-20 Uhr, der Eintritt kostet 4,20 Euro.
    Straße:
    Universitätsstraße 100
    PLZ/Stadt:
    50674 Köln
    Telefon:
    0221 221 28608
    Nahverkehr
    Busse 137, 961, 962, 963, 970
    U-Bahn
    U 1, 2: Universitätsstraße/Aachener Weiher
    Karte
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  • Museum Ludwig
    Vorderansicht des Museum Ludwig
    Vorderansicht des Museum Ludwig
    © Rheinisches Bildarchiv
    Peter Ludwig sammelte ebenso mittelalterliche Handschriften und präkolumbianische Kunst wie DDR-Malerei, und schließlich holte er auch Werke der russischen Avantgarde an den Rhein. In der Sowjetunion hatte man diese Kunst jahrzehntelang ignoriert, und im Westen kannten nur wenige Insider die Bilder der Suprematisten um Kasimir Malewitsch. In seinen letzten Lebensjahren spürte Peter Ludwig (er starb 1996) in China und auf Kuba Arbeiten auf, in denen sich die Idee einer Globalkunst manifestiert - Ausdruck eines zeitgleichen Lebensgefühls der jungen Künstlergeneration von Peking bis Havanna, von Köln bis New York.
    Eine großzügige Picasso-Schenkung aus den 1990er-Jahren ergänzte seine Witwe Irene Ludwig 2001 durch die Überlassung weiterer Werke dieses Künstlers. Insgesamt verfügt das Museum Ludwig nun über 180 Originalwerke und 780 Grafiken aus allen Schaffensphasen von Pablo Picasso.
    Museum Ludwig von Westen
    Museum Ludwig von Westen
    © Museum Ludwig
    Das stetige Anwachsen der Sammlungen erforderte schließlich eine räumliche Aufteilung der Kunstbestände: Das Museum Ludwig am Dom zeigt nunmehr ausschließlich die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Neben der Präsentation der ständigen Sammlung locken die beiden Projektsäle A/C und D/C mit aktuellen Wechselausstellungen von Künstlern der Gegenwart. Die Sammlung ist nicht nach Gattungen geordnet, sondern integriert z. B. auch die Fotografie.
    Aus Pablo Picassos Schaffen über 70 Jahre sehen Sie Arbeiten, die für die jeweilige Werkphase typisch sind: Noch vor der "Blauen Periode" entstand 1901 das kleinformatige "Café am Montmartre". Einen Höhepunkt der kubistischen Phase stellt die Abstraktion "Mädchen mit Mandoline" (1910) dar. 1917 brach Picasso mit dem Kubismus; aus der nun folgenden neoklassizistischen Periode stammt die "Frau im grünen Morgenrock" (1922). Das Konvolut der Bilder und Blätter reicht bis zum Spätwerk der 1960er-Jahre.
    Oskar Kokoschka malte 1956 vom Messeturm aus eine Stadtansicht von Köln. Dieses Bild gehört zur expressionistischen Abteilung mit Gemälden von Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Alexej Jawlensky und vor allem einigen sehr wichtigen Arbeiten von Max Beckmann. Zeichnungen und Aquarelle von Paul Klee sowie abstrakt-informelle Bilder von Ernst Wilhelm Nay runden die Beispiele aus der klassischen Moderne ab.
    Das Museum von Südwesten
    Das Museum von Südwesten
    © Museum Ludwig
    Um 1960 trat mit Fluxus und Pop-Art die nächste Künstlergeneration an. Neben den Nouveaux Réalistes Yves Klein, Arman und Daniel Spoerri dokumentieren vor allem Pop-Klassiker diese Epoche: Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Jasper Johns, Mel Ramos, Robert Rauschenberg, James Rosenquist, Claes Oldenburg. Wenn Sie sich darüber wundern, dass eine Touristin die ganze Zeit reglos an derselben Stelle verharrt: Schauen Sie mal genau hin, und Sie stellen fest, dass es sich um eine hyperrealistische Skulptur von Duane Hanson handelt.
    An russischer Kunst des 20. Jahrhunderts reicht der Bogen von Kasimir Malewitschs Bild "Dynamischer Suprematismus" (1916) und Collagen von El Lissitzky von 1927 bis zu Beiträgen von Gegenwartskünstlern wie Ilya Kabakov und Vitali Komar/Alexander Melamed. Georg Baselitz, Jörg Immendorff und Markus Lüpertz repräsentieren die neoexpressive Malerei der 1980er-Jahre. Die Exponate des kubanischen Künstlers Kcho (geb. 1970) und seines aus China gebürtigen Kollegen Yan Pei Ming (geb. 1960) stehen für die aktuelle Kunst nach 1990.
    Dienstag bis Sonntag von 10-18 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 11-18 Uhr, jeden ersten Freitag im Monat bis 23 Uhr. Der Eintritt kostet 7,50 Euro.
    Straße:
    Heinrich-Böll-Platz
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Telefon:
    0221 221 23491
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Dom/Hbf.
    Karte
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  • Museum Schnütgen
    Portal von St. Cäcilien, Eingang zum Museum / © Museum Schnütgen, Foto: Andreas Lechthape
    Portal von St. Cäcilien, Eingang zum Museum / © Museum Schnütgen, Foto: Andreas Lechthape
    © Museum Schnütgen / Andreas Lechthape
    Zu den Schlüsselwerken der Sammlung zählen der Heribertkamm und das frühromanische Holzkruzifix aus St. Georg. Die Sammlung an Kirchenkunst vom frühen Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert wird nach Abschluss der Renovierungsarbeiten am Ausstellungsgebäude St. Cäcilien neu geordnet. Neu ist schon der Name: Museum Schnütgen - Kunst der Mittelalters, aber die Kölner bleiben einfach beim allseits bekannten Schütgen-Museum.
    Dienstag bis Freitag von 10-17 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 11-17 Uhr, der Eintritt kostet 3,20 Euro.
    Straße:
    Cäcilienstrasse 29-33
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Telefon:
    0221 221 23620
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Neumarkt
  • Photographische Sammlung (SK Stiftung Kultur)
    August Sander fotografierte um 1920/30 Menschen in ihrer sozialen Umgebung. Bernd und Hilla Becher wurden durch sachliche Industrieaufnahmen berühmt. Außerdem sehen Sie hier Arbeiten von Karl Blossfeldt und Albert Renger-Patzsch. Im Archiv ist die Sammlung der Deutschen Gesellschaft für Photographie mit 1700 Abzügen untergebracht.
    Donnerstag bis Dienstag von 14-19 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 4,50 Euro, ein Kombiticket mit Tanzmuseum 6 Euro, Montags ist der Eintritt frei.
    Straße:
    Im Mediapark 7
    PLZ/Stadt:
    50670 Köln
    Telefon:
    0221 226 5900
    U-Bahn
    U 6, 15, 17, 19: Christophstr./Mediapark
    Karte
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  • Rautenstrauch-Joest Museum für Völkerkunde
    Anthropomorphe Figur von Nukuoro, Karolinen, 19. Jahrhundert
    Anthropomorphe Figur von Nukuoro, Karolinen, 19. Jahrhundert
    © Rautenstrauch-Joest Museum
    Der Naturwissenschaftler und Weltreisende Wilhelm Joest (1852 bis 1897) hinterließ eine Sammlung von Ethnografica. Seine Schwester Adele schenkte diese Objekte der Stadt und stiftete nach dem Tod ihres Mannes Eugen Rautenstrauch auch das Kapital zum Bau des 1906 gegründeten Völkerkundemseums. Es ist das einzige Museum dieser Art in Nordrhein-Westfalen. Die Afrika-Abteilung umfasst 13 000 Skulpturen, Masken und Ritualobjekte. Ägyptiaca, Exponate aus dem pazifischen Raum, altindonesische Objekte und solche aus Altamerika bilden weitere Schwerpunkte. Eines der wertvollsten Objekte ist ein Federmantel aus Hawaii.
    Seit Anfang 2008 ist das Museum am Ubierring geschlossen, die Eröffnung des Neubaus am Neumarkt ist für den 23. Oktober 2010 geplant.
    Straße:
    Ubierring 45
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Telefon:
    0221 221 313 01
    Nahverkehr
    Busse 132, 133: Chlodwigplatz
    U-Bahn
    U 16: Ubierring
    Karte
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  • Römisch-Germanisches Museum
    Römisch-Germanisches Museum
    Römisch-Germanisches Museum
    © www.koelntourismus.de
    Wie die alten Römer lebten, führte 1999 der Bundeskanzler seinen Staatsgästen vor: Die Runde der Staatspräsidenten durfte ausnahmsweise auf dem Dionysosmosaik tafeln, das aus dem Speisesaal einer römischen Villa des 4. Jahrhunderts stammt. Sie stand genau an der Stelle des heutigen Museums. Ein anderes markantes Monument ist das Grabmal des Veteranen Poblicius (um 40 n. Chr.) im Treppenaufgang. Das Museum beherbergt die weltweit größte Sammlung römischer Prunkgläser, außerdem Schmuck und Relikte des römischen Alltags sowie aus fränkischer Zeit.
    Dienstag und Donnerstag bis Sonntag von 10-17 Uhr geöffnet, Mittwoch von 10-20 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro, Führungen sind jeden Sonntag um 11.30 Uhr.
    Straße:
    Roncalliplatz 4
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Telefon:
    0221 221 2 44 38 und 221 2 45 90
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Dom/Hbf.
    Karte
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  • Schokoladenmuseum (Imhoff-Stollwerck-Museum)
    Schokoladenbrunnen
    Schokoladenbrunnen
    © Schokoladenmuseum Köln
    Hier dreht sich alles um die Schokolade. Sie schlendern durch ein Tropenhaus mit Kakaobäumen. Anschließend sehen Sie nicht nur, wie aus Rohkakao Schokolade hergestellt wird, sondern können das fertige Produkt auch an einem Schokoladenbrunnen kosten.
    Das Café bietet einen herrlichen Panoramablick auf die architektonische Schokoladenseite von Köln, und im Museumsshop gibt's Pralinen und andere Leckereien.
    Dienstag bis Freitag von 10-18 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 11-19 Uhr, der Eintritt kostet 6 Euro.
    Straße:
    Am Schokoladenmuseum 1a
    PLZ/Stadt:
    50678 Köln
    Telefon:
    0221 931 88 80
    U-Bahn
    U 1, 2, 7, 9: Heumarkt, U 3, 4: Severinstraße
    Karte
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  • Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln
    Tanzmuseum des Deutsches Tanzarchiv
    Tanzmuseum des Deutsches Tanzarchiv
    © SK Stiftung Kultur / Foto: Susanne Fern
    Im weltweit ersten Tanzmuseum dokumentieren Plakate, Stiche und Fotos die Geschichte des Bühnentanzes und vor allem den Ausdruckstanz im 20. Jahrhundert.
    Donnerstag bis Dienstag von 14-19 Uhr geöffnet, jeden Montag ist der Eintritt frei, ansonsten kostet es 4,50 Euro.
    Straße:
    Im Mediapark 7, 3.OG
    PLZ/Stadt:
    50670 Köln
    Telefon:
    0221 226 5777
    U-Bahn
    U 6, 15, 17, 19: Christophstr./Mediapark
    Karte
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  • Theaterwissenschaftliche Sammlung
    Sammlung des Theaterwissenschaftlichen Instituts der Kölner Universität: Szenenentwürfe, Bühnenbilder, Vorhänge, Plakate, Fotos.
    Eine Besichtigung ist nur möglich nach Voranmeldung unter Tel. 02203/60 09 20.
    Straße:
    Schloss Wahn, Burgallee 2
    PLZ/Stadt:
    51127 Köln - Porz-Wahn
    Telefon:
    02203 60 09 20
    Nahverkehr
    S 12: Porz-Wahn
    Karte
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  • Wallraf-Richartz-Museum - Fondation Corboud
    Nordfassade des Museums
    Nordfassade des Museums
    © Wallraf-Richartz-Museum
    Von Etage zu Etage geht es Epoche für Epoche voran, bis Sie im obersten Galeriegeschoss Malerei und Skulpturen des 18. und 19. Jahrhunderts erreicht haben.
    Die mittelalterliche Malerei aus Köln und die gotischen Werke aus anderen Kunstlandschaften bieten einen lückenlosen Überblick über die Entwicklung der Tafelmalerei von 1300 bis 1500.
    Besonders an der niederländischen Kunst des 15./16. Jahrhundert lässt sich studieren, wie die Darstellung religiöser Themen mehr und mehr um weltliche Motive angereichert wurde. Daraus entwickelten sich dann das Stillleben und das Genrebild als selbstständige Gattung - bis zu den Bildern von Willem Kalf mit blinkenden Gläsern und Schüsseln. Ein berühmtes Bild ist Rembrandts Selbstbildnis im Alter (um 1668).
    Barock-Abteilung des Museums
    Barock-Abteilung des Museums
    © Wallraf-Richartz-Museum
    Doch vor allem für die Abteilung des 19. Jahrhunderts sollten Sie sich etwas Zeit nehmen. Die romantische Landschaftsmalerei mit Joseph Anton Koch und Caspar David Friedrich, im folgenden Kabinett die biedermeierliche Interieurmalerei mit Bildern von Ferdinand Georg Waldmüller und Carl Spitzweg und schließlich der Realismus eines Wilhelm Leibl und eines Gustave Courbet sind hier mit beispielhaften Werken dokumentiert.
    Es folgt die Epoche von Symbolismus, Impressionismus und Pointillismus: Edvard Munch, Camille Pissarro, Alfred Sisley, Claude Monet, Paul Signac, Auguste Renoir, Vincent van Gogh, Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth. Bei Henri Matisse und Paul Gauguin sieht man schon erste Stilelemente, die auf die Entwicklung der expressionistischen Moderne hindeuten.
    Dienstag von 10-20 Uhr geöffnet, Mittwoch bis Freitag von 10-18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11-18 Uhr. Der Eintritt kostet 5,80 Euro, Führungen finden Mittwochs um 16.30 Uhr und Sonntags um 11.30 Uhr statt.
    Straße:
    Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Telefon:
    0221 22 12 11 19
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Dom/Hbf. oder Heumarkt
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