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Bauwerke

  • Eigelstein Torburg (Stadttor am Eigelstein)
    Fassade der Eigelstein Torburg
    Fassade der Eigelstein Torburg
    © Eigelstein-Torburg e.V.
    Das nördliche Stadttor hieß früher Adlerpforte, in der französischen Besatzungszeit (1794-1814) Porte d‘Aigle, phonetisch eingedeutscht zu Eigel.
    In der rechten Turmnische hängen zum Gedenken an die Toten der MS Cöln im Ersten Weltkrieg die Reste eines hölzernen Rettungsboots. Wer damals seinen Trauring zum Einschmelzen spendete, durfte am Eigelsteintor einen Nagel in die hölzerne Skulptur des "Kölsche Boor" (Kölner Bauer) schlagen. Heute sehen Sie dort am linken Turm ein steinernes Relief dieses Bauern.
    Der "Kölsche Boor" symbolisiert die Wehrhaftigkeit der mittellalterlichen Stadt. In wilhelminischer Zeit wurde er zum Symbol der Reichstreue umgedeutet, wie die Inschrift erläutert: "Halt fass am Rich do kölsche Boor, loss et nit fall ov söös ov soor" - Halt fest am Reich, du kölscher Bauer, lass es nicht fallen, ob (die Zeiten) süß oder sauer (sind).
    Neben Prinz und Jungfrau (Symbol der Unversehrtheit der Stadt) ist der "Kölsche Boor" eine Figur im Dreigestirn des Karnevals.
    Das imposante mittelalterliche Bauwerk kann auch für Veranstaltungen gemietet werden.
    PLZ/Stadt:
    50668 Köln
    Telefon:
    0221 130 565 28
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Ebertplatz
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  • EL-DE-Haus (NS-Dokumentationszentrum)
    Fassade des EL-DE-Hauses
    Fassade des EL-DE-Hauses
    © Foto: Jürgen Seidel
    Einer der schrecklichsten Orte in der Stadt: In der Nazizeit nutzte die Gestapo den Keller als Gefängnis. Im 1. und 2. Stock wird die Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus" gezeigt. Ständig werden Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen präsentiert.
    Im Keller ist die Gedenkstätte Gestapogefängnis mit 10 original erhaltenen Zellen, deren 1800 Inschriften die Leiden, Hoffnungen und Sehnsüchte der Gefangenen dokumentieren.
    Dienstag-Freitag von 10-16 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 11-16 Uhr. Eine kostenlose Führung findet an jedem 1. Samstag im Monat um 14 Uhr statt, weitere Führungen sind nach Voranmeldung möglich.
    Der Eintritt kostet 3,60 Euro, erm. 1,50 €. Kinder bis 18 Jahre erhalten freien Eintritt.
    Straße:
    NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Telefon:
    0221 221 26332
    U-Bahn
    Haltestelle Appellhofplatz, Ausgang Schwalbengasse
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  • Gürzenich
    Das Saalfoyer des Gürzenich
    Das Saalfoyer des Gürzenich
    © KölnKongress GmbH
    Die mittelalterlichen Kaiser machten nach ihrer Krönung in Aachen oft in Köln Station. Zu ihrem Empfang fehlte jedoch ein Festhaus, und so beschloss der Rat 1437 den Bau eines prächtigen Bankett- und Tanzsaals für 4000 Gäste. 80 000 Gulden kostete der gotische Bau damals. Später diente er als Lager- und Warenhaus. Seit dem 19. Jahrhundert werden dort Konzerte und Bälle veranstaltet.
    Straße:
    Martinstr. 29-37
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    U-Bahn
    U 1, 2, 7, 9: Heumarkt
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  • Mikwe / Judenbad
    Glaspyramide über der Mikwe
    Glaspyramide über der Mikwe
    © Willy Horsch / Wikimedia Commons
    Die seit dem 4. Jahrhundert existierende Kölner jüdische Gemeinde ist eine der ältesten nördlich der Alpen. Im Mittelalter lebten die Juden bis ins 14. Jahrhundert im heutigen Rathausviertel. Auf dem Platz sieht man unter der Glaspyramide die unterirdischen Reste des Kultbades Mikwe (um 1150).
    Montag von 8-16 Uhr geöffnet, Dienstag von 8-18 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 8-16 Uhr und Freitag von 8-12 Uhr. Ein Schlüssel ist im Praetorium erhältlich (Rathaus, Spanischer Bau), Samstag und Sonntag von 10-16 Uhr beim Pförtner des Römisch-Germanischen Museums.
    Straße:
    Rathausvorplatz, Judengasse
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Dom/Hbf.
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  • Overstolzenhaus
    Overstolzenhaus Fassade
    Overstolzenhaus Fassade
    © Willy Horsch / Wikimedia Commons
    Das Haus der Overstolzen ist eines der ältesten Gebäude in Köln und das älteste erhaltene Patrizierhaus in Deutschland. Die hohen Räume waren früher zugig und ziemlich ungemütlich, doch das 1230 fertig gestellte Haus der Weinhändlerfamilie Overstolz galt als eines der prächtigsten Patrizierhäuser der Stadt. Mit seinem Stufengiebel ist es das einzige erhaltene Gebäude im spätromanischen Stil.
    Heute werden die Räumlichkeiten von der Kunsthochschule für Medien Köln genutzt. Das Overstolzenhaus ist für Besucher frei zugänglich.
    Straße:
    Rheingasse 8
    PLZ/Stadt:
    50676 Köln
    Nahverkehr
    Busse 132, 133
    U-Bahn
    U 1, 2, 7, 9: Heumarkt
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  • Praetorium
    Prätorium - Infotafel am Rathausplatz
    Prätorium - Infotafel am Rathausplatz
    © Willy Horsch / Wikimedia Commons
    Als man 1953 die Errichtung des Spanischen Baus gegenüber dem Historischen Rathaus begann, machten die Bauarbeiter einen sensationellen Fund: Die Palastanlage des römischen Statthalters, des Praetors. Die Ausgrabungen sind im Untergeschoss des Rathausneubaus zu besichtigen. Der Praetor hatte sich sogar eine Fußbodenheizung gegönnt.
    Dienstag bis Sonntag von 10-17 Uhr geöffnet.
    Straße:
    Kleine Budengasse 2 (Seiteneingang Rathaus, Spanischer Bau)
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Nahverkehr
    Bus 132: Rathaus
    U-Bahn
    U-Bahnen: Dom/Hbf.
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  • Rathaus
    Historischer Rathausturm
    Historischer Rathausturm
    © Willy Horsch / Wikimedia Commons
    Als der Rat zwischen 1407 und 1414 den 61 Meter hohen Ratsturm im spätgotischen Stil erbauen ließ, geschah dies in bewusster Konkurrenz zu den benachbarten Kirchen: Die reichen Handelsbürger demonstrierten mit diesem Bauwerk ihr Selbstbewusstsein. Auf der Seite zum Alter Markt streckt unter der Turmuhr die Figur des Platzjabbeck dem Betrachter die Zunge heraus: Ein drastisches Sinnbild stolzen Bürgersinns, der alles andere als unterwürfig ist. Beim Wiederaufbau des Turms haben zeitgenössische Bildhauer 124 Standbilder mit Porträts von Berühmtheiten wie Karl Marx und Heinrich Böll an der Fassade angebracht.
    Montag von 8-16 Uhr geöffnet, Dienstag von 8-18 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 8-16 Uhr, Freitag von 8-12 Uhr.
    Straße:
    Rathausplatz
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Nahverkehr
    Bus 132: Rathaus
    U-Bahn
    Dom/Hbf.
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  • Rheinauhafen
    Modernes Bauprojekt im Rheinauhafen
    Modernes Bauprojekt im Rheinauhafen
    © Anne Bermüller / pixelio.de
    In die Speicherhallen des 1898 angelegten Preußischen See- und Zollhafens sind inzwischen Museen und andere hafenfremde Nutzer eingezogen. Die Neubebauung sieht zu gleichen Teilen Wohnen, Kultur und Gastronomie vor. Vom Biergarten der Hafenterrasse aus haben Sie die alte Drehbrücke, das Schokoladenmuseum und den Yachthafen gut im Blick. Die Wurstbude kennen Sie als Kulisse aus den "Tatort"-Krimis.
    Straße:
    Holzmarkt / Rheinauhalbinsel
    PLZ/Stadt:
    Köln
    Nahverkehr
    Busse 132, 133
    U-Bahn
    U 3, 4: Severinstr.
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  • Ruine St. Alban
    Restaurierte Straßenfront von St. Alban
    Restaurierte Straßenfront von St. Alban
    © Willy Horsch / Wikimedia Commons
    St. Alban war eine der ältesten Pfarrkirchen und wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die Ruine ist seit 1959 Gedenkstätte für die Toten beider Weltkriege. Im Innenhof steht die Kopie der Skulptur "Trauerndes Elternpaar" (1931) von Käthe Kollwitz.
    Straße:
    Quatermarkt 4
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    U-Bahn
    U 1, 7, 8, 9: Heumarkt
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  • Römerturm
    Etwa 50 n. Chr. entstandener Eckturm der römischen Stadtmauer mit Mosaik aus Natursteinen. Der Römerturm ist der am besten erhaltene Teil der Stadtbefestigung der ehemaligen römischen Kolonie Colonia Claudia Ara Agrippinensium.
    Straße:
    St. Apern Str. / Zeughausstraße
    PLZ/Stadt:
    Köln
    U-Bahn
    Appellhofplatz
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  • Römische Hafenstraße
    Am Römisch-Germanischen Museum ist mit originalen Pflastersteinen ein Stück Römerstraße rekonstruiert worden.
    Straße:
    Roncalliplatz, Richtung Bischofsgartenstr.
    PLZ/Stadt:
    50667 Köln
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Dom/Hbf.
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  • Römisches Nordtor
    Seitenpforte des römisches Nordtores
    Seitenpforte des römisches Nordtores
    © Willy Horsch / Wikimedia Commons
    Ursprünglich war das römische Nordtor 15 Meter breit und hatte drei Torbögen. Der mittlere Bogen steht im Römisch-Germanischen Museum, eine Seitenpforte befindet sich an der Nordwestecke der Domplatte. Hier ist es immer zugig, und Heinrich Böll vermutete, schon die römischen Wachleute hätten sich einen Schnupfen geholt. Die Reste des dritten Torbogens sind frei zugänglich unmittelbar darunter im Domparkhaus zu finden.
    Straße:
    Domplatte
    PLZ/Stadt:
    Köln
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Dom/Hbf.
  • Stadtbefestigung
    Der Bayenturm ist erhalten
    Der Bayenturm ist erhalten
    © Anne Bermüller / pixelio.de
    Heute noch verraten Straßennamen wie Pantaleonswall, Friesenwall, Gereonswall, wo seit dem 13. Jahrhundert die mittelalterliche Stadtmauer verlief. In der Epoche der Industrialisierung war die Stadt zu klein geworden; 1881 trug man die Mauer größtenteils ab. Industrievororte wie Nippes und Ehrenfeld wurden eingemeindet.
    Erhalten ist noch der Bayenturm, heute als "Frauen-Media-Turm" genutzt. Die Bottmühle am Severinswall war früher eine Traubenmühle Fünf Minuten Fußweg entfernt liegt das Severinstor am Chlodwigplatz Der Sachsenturm, die Ulrepforte und das Hahnentor am Rudolfplatz sind heute Sitz von Karnevalsgesellschaften. Der Gereonsmühlenturm und das Eigelsteintor werden für Partys genutzt.
    Wenige Schritte neben der Bastei steht der Gefängnisturm Weckschnapp: Wenn die Gefangenen unten im Verlies etwas zu essen haben wollten, mussten sie nach einer "Weck schnappen", welche die Wärter an einer Schnur herunterbaumeln ließen.
  • Tünnes und Schäl
    Kölsche Originale: Tünnes und Schäl
    Kölsche Originale: Tünnes und Schäl
    © Michael Wegner / pixelio.de
    Jupp Engels, kölsches Original und Begründer des Kallendresserordens, beauftragte den Bildhauer Ewald Mataré mit dem Tünnes-und-Schäl-Denkmal (1958-64). Im Alltag sind die beiden Figuren bis heute in zahllosen Witzen lebendig.
    Tünnes ist der kleinere von beiden, hat eine Knollennase und ein eher friedliches Gemüt, während der schielende Frackträger Schäl als listig oder sogar hinterhältig bezeichnet wird. Beide Charaktere sind frei erfunden, weil sie aber die typischen Eigenarten der Kölner repräsentieren, gehören sie zu den "Kölschen Originalen".
    Straße:
    Brigittengässchen
    PLZ/Stadt:
    Köln
    Nahverkehr
    Bahnen und Busse: Dom/Hbf.
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