Ausflüge
Hoover Dam
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Hoover Dam und Lake Mead
Der monströse Hoover Dam liegt knapp 60 km südöstlich von Las Vegas. Man fährt ungefähr 45 Minuten, erst 40 km auf der I 115 Southeast, die zur US 93/95 South wird, Richtung Boulder City. Danach bleiben noch rund 10 km auf der US 93 East bis zum Hoover Dam, von dessen Kamm aus sich ein herrlicher Blick auf den Colorado, den Lake Mead und die umliegenden Berge bietet. Eineinhalb Stunden sollte man sich Zeit nehmen für die Besichtigung. Zahlreiche Unternehmen in Las Vegas bieten organisierte Bustouren an (z.B. Tours Unlimited, Tel. 702/471-71 55, www.sightseeingtoursunlimited.com). Ein Mietwagen hat allerdings den Vorteil, die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten am Lake Mead (wandern, baden, Boot oder Rad fahren) nutzen und die Weite und Ruhe der Landschaft genießen zu können.
Hoover Staudamm bei Las Vegas
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Der Weg zum Hoover Dam führt durch Boulder City, 1931 mitten in der wirtschaftlichen Depression für die zahlreich anreisenden Arbeiter gegründet. Bis ins kleinste Detail von Behörden kontrolliert, war sie die erste amerikanische Bilderbuchstadt mit perfekt-hübscher Sicherheit und Ordnung. Das Boulder City/Hoover Dam Museum gibt einen Eindruck vom Leben der Arbeiter, unter anderem in einem 30-minütigen Film über die Entstehung des Damms (im Boulder Dam Hotel, 1305 Arizona St., Montag-Samstag von 10-17 Uhr, Sonntag von 12-17 Uhr Uhr, Eintritt $ 2).
Zunächst als Boulder Dam bekannt, wurde der gigantische Wall später nach dem 31. US-Präsidenten Herbert Hoover benannt, der sich für die Entwicklung des Projekts engagierte. Eine halbe Million Haushalte beziehen von hier ihren Strom; nur 4 Prozent der Gesamtkapazität gehen an die nahe gelegene Glitzermetropole Las Vegas.
Viele Besucher beim Hoover Dam
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Die ansprechend gestaltete "Discovery Tour" im Visitor Center verschafft durch Dias, Fotos, Videos und Ausstellungsstücke Einblick in die Entstehung und Funktionsweise des Damms und führt in das Innere des Bauwerks sowie auf eine Aussichtsplattform (täglich von 9-17 Uhr, Eintritt $ 10, im Sommer sollten Sie für die Tour längere Wartezeiten einkalkulieren). Aus Las Vegas kommend liegen Visitor Center und Parkhaus ($ 5) vor dem Damm. Wenn Sie gut zu Fuß sind, können Sie sich auch auf weiter entfernte, kostenfreie Plätze hinter dem Damm stellen.
Fahren Sie danach ein Stück zurück, also westlich, auf der US 93. An der Kreuzung mit Lakeshore Scenic Drive liegt das Alan Bible Visitor Center, wo Sie sich mit Tieren und Pflanzen der Wüste vertraut machen können. Fahren Sie nicht daran vorbei - allein das Modell des Stausees und seiner Umgebung lohnt einen Blick! Außerdem erhalten Sie hier kostenlos eine Umgebungskarte und andere nützliche Informationen (täglich von 8.30 bis 16.30 Uhr, der Eintritt ist frei).
Surfer auf dem Lake Mead
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Verfolgen Sie den Lakeshore Scenic Drive nach Norden. Stichstraßen bringen Sie ans Ufer des Lake Mead, der mit seinem tiefen Blau mitten in der braunen Wüste wunderschön anzuschauen ist (Eintritt in die Lake Mead National Recreation Area $ 5 pro Auto). Baden am - allerdings steinigen - Boulder Beach ist im heißen Sommer eine geradezu göttliche Erfrischung. Nehmen Sie Badesachen mit und Proviant für ein Picknick am See! Lake Mead Cruises bringt Sie in Schaufelraddampfern über den See recht dicht an den Damm heran, kombiniert mit Frühstück, Mittag- oder Abendessen (Abfahrt Lake Mead Marina am Lakeshore Scenic Drive, ab $ 19, im Sommer unbedingt reservieren, Tel. 702/293-61 80, www.lakemeadcruises.com).
Mehrere Bootsverleihe vermieten auch Fischerboote, z.B. Lake Mead Marina ($ 50 für 2 Stunden, Tel. 702/293-34 84, www.riverlakes.com) oder Las Vegas Boat Harbor (Tel. 702/293-11 91, www.boatinglakemead.com).
Red Rock Canyon
Diese imposante Gebirgsschlucht liegt am nordöstlichen Rand der Mojavewüste, nur eine halbe Stunde Fahrt vom Strip entfernt. 30 km nach Westen auf dem Highway 159 (Charleston Blvd.), und schon haben Sie Zugang zum Scenic Drive, einer 20 km langen Panoramastraße. Nach der Aussichtstour folgen Sie dem Highway 159 für weitere 8 km bis zum Spring Mountain Ranch State Park, in dem Sie einen Eindruck vom Alltag im Wilden Westen gewinnen können. Nehmen Sie Getränke und Verpflegung für ein Picknick mit.
Scenic Drive entlang des Red Rock Canyons
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Eigentlich bezaubert der Red Rock Canyon nicht nur durch sein Rot, sondern durch seine Mehrfarbigkeit: Rote, violette, weiße und braune Schichten aus Sand- und Kalkstein verändern ihre Tönung mit der Tageszeit. Besonders farbintensiv zeigt sich das Gestein kurz nach Sonnenaufgang und -untergang. Im Visitor Center erhalten Sie Informationen über Flora und Fauna sowie Landkarten (1000 Scenic Drive, von Mitte April bis Mitte Oktober täglich von 8 bis 16.30 Uhr, von Mitte Oktober-Mitte April von 8 bis 15.30 Uhr geöffnet).
Der Scenic Drive mit phantastischen Ausblicken ist von 6 bis mindestens 17 Uhr befahrbahr, im Sommer bis 20 Uhr (Eintritt $ 5 pro Auto). Zwei der schönsten Wanderwege führen durch die Calico Hills und den Sandstone Quarry (Steinbruch). Sehr hilfreiche Beschreibungen von Wanderwegen im südlichen Nevada finden Sie unter www.hikinglasvegas.com.
Spring Mountain Ranch
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Wenn Sie nach Verlassen der Panoramastraße dem Highway 159 noch 8 km folgen, stoßen Sie auf den Spring Mountain Ranch State Park, benannt nach den zahlreichen Wasserquellen in der Umgebung (täglich von 8-18 Uhr, Eintritt $ 5 pro Auto). Das rote Haupthaus der ehemaligen Rinderfarm kann von innen besichtigt werden (täglich von 10-16 Uhr). Das weitläufige Gelände ist ideal zum Picknicken und hat sogar ein Amphitheater vorzuweisen, das im Sommer abendliche Vorstellungen bietet (Info Tel. 702/875-41 41).
Wenn Sie Ihren Proviant vergessen haben, finden Sie nach 1-2 km Rettung: Auf Bonnie Springs, ebenfalls eine ehemalige Rinderfarm, gibt es nicht nur einen Saloon mit Schwingtüren, sondern auch eine Bar und ein Restaurant (täglich von 10.30-18, im Winter bis 17 Uhr, Eintritt $ 7-10 pro Auto).
In Old Nevada, einer auf der Farm nachgebauten Goldgräberstadt würde man sich nicht wundern, böge gleich John Wayne um die Ecke. Alle zweieinhalb Stunden gibt es eine Schießerei, kurz darauf wird ein Bösewicht erhängt, immer derselbe natürlich. Eine Zeit lang gehörte die Ranch der deutschen Schauspielerin Vera Krupp. Infos gibt's unter www.bonniesprings.com.
Valley of Fire State Park
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Valley of Fire State Park
Das Tal aus feuerrotem Sandstein erreichen Sie in ungefähr einer Stunde, ca. 55 km nach Norden auf der I 15/US 93, Ausfahrt/Exit 75 auf den Highway 169 South/East, der Sie nach 30 km zum Visitor Center des Parks bringt. Auch hier Proviant und vor allem Wasser mitnehmen! Anschließend ist es nicht weit zum Overton Arm des Lake Mead, in dem Sie im Sommer baden können.
Sonne, Wasser und Wüstenwinde haben dem roten Sandstein über Hunderte von Millionen Jahren seine bizarren Formen verpasst. Informieren Sie sich über diesen State Park (Eintritt $ 5 pro Auto) im Visitor Center, in dem Sie auch gratis Karten erhalten, die Ihnen den Weg zum Elephant Rock oder den Seven Sisters weisen sowie Spazier- und Wanderwege aufzeigen (Visitor Center täglich von 8.30-16.30 Uhr). Halten Sie Ausschau nach wilden Pferden und Eseln, nach Dickhornschafen und Wüstenschildkröten. Die Gegend gehört seit prähistorischen Zeiten zum Siedlungsgebiet der Navajo-Indianer, die sich hier durch ihre in Stein gemeißelten Nachrichten und Bilder verewigt haben. Betörende Farbgebung bei Sonnenaufgang und Abenddämmerung.
Feuerroter Sandstein
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Verlassen Sie das Valley of Fire durch den östlichen Eingang, und folgen Sie den Wegweisern nach Overton Beach (ca. 12 km). Von hier aus haben Sie einen prachtvollen Blick auf den See, die Virgin Mountains im Hintergrund. Baden ist ein Erlebnis, Boot fahren ebenso (Overton Beach Marina Bootsreservierung, 2 Stunden für $ 50, Tel. 702/394-40 40, www.overtonbeachmarina.com).
Sie können das Valley of Fire auch auf einem so genannten All Terrain Vehicle (ATV), einer Art vierrädrigen Motorrad, entdecken. ATV Adventures veranstaltet 5,5-stündige Touren vormittags oder nachmittags für $ 165 pro Person, wobei das Abholen vom Hotel und Mittagessen inbegriffen sind (Tel. 702/398-77 29, www.atv-jeep-tours.com)
Grand Canyon
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Abheben zum Grand Canyon
Las Vegas, so sagt man, sei das Tor zum Grand Canyon. Ein Europäer kann diesen Spruch kaum geprägt haben, ist die Entfernung für europäische Verhältnisse doch recht groß. Fast 500 km sind es vom Strip bis zu dieser größten und berühmtesten Schlucht des Südwestens. Es gibt eine ganze Reihe von Fluggesellschaften, die "flight-seeing-tours" anbieten.
Der majestätische Grand Canyon ist 450 km lang, 16 km breit und 1,5 km tief. Der Blick in die Schlucht mit ihren braun-rot-violett getönten Schichten ist ein unvergleichliches Erlebnis, besonders dann, wenn frühe Morgen- oder späte Abendsonne die vielfältige Farbgebung unterstreicht. Der südliche Rand (South Rim) ist das ganze Jahr über geöffnet, der Nordrand bleibt von Mitte Mai bis Mitte Oktober geschlossen.
Skywalk über dem Grand Canyon
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Der Skywalk ist die höchste freischwebende Aussichtsplattform der Welt und befindet sich 200 km östlich von Las Vegas am Grand Canyon. Das Stahlgerüst ragt in 1 200 Metern Höhe 21 Meter über den Rand und ermöglicht durch eine 5,5 cm dicke Glasscheibe und ein 1,5 Meter hohes Glasgelände für höchstens 120 Besucher einen Blick in den Abgrund des Grand Canyon und auf den Colorado-River. Wissen sollte man, dass die Plattform manchmal leicht schwingt, was aber nicht beunruhigen sollte, da das Gerüst ein Gewicht von mehr als 35 Millionen Kilogramm aushält – so viel wie 70 000 Flugzeuge.
Die Idee für den 30 Millionen Dollar teuren Skywalk stammt von David Jin. Für den klaren Blick auf den Grand Canyon sorgt Glas, dass aus Deutschland, genauer gesagt aus Köln und Berlin importiert wurde. Kameras, Handtaschen, Stöckelschuhe und Schuhe oder Stiefel mit Stahlkanten sind verboten. Beim Eintritt gibt es spezielle Filzhüllen für die Schuhe, damit keine Kratzer im Glas entstehen.
Blick auf die Aussichtsplattform
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In der Nähe befindet sich noch ein Hualapai-Dorf, ein Markt der Indianer, eine Ranch und eine Westernstadt, von wo man Ausritte oder Planwagenfahrten machen kann. Außerdem ist das der einzige Ort, an dem man entlang des Grand Canyon mit einem Hubschrauber auf dem Grund landen kann. Geplant wird noch auf drei Etagen ein 560 qm großes Gebäude mit einem Museum, einem Kino, einer VIP Lounge, Geschäften, Restaurants und Bars. Ein Higlight wird das Skywalk Café auf der Dachterrasse direkt am Abgrund des Grand Canyons.
Die Fluggesellschaften bieten sehr unterschiedliche Touren an, Broschüren finden Sie in jedem Hotel. Schon in drei Stunden (inklusive Transport vom Hotel zum Flugplatz) können Sie alles gesehen haben: den West Rim des Grand Canyon, Lake Mead und den Hoover Dam (mindestens $ 100 pro Person). Andere Touren fliegen den Canyon weiter Richtung Osten ab, manche planen eine Landung ein mit Wanderungen und Mittagsbuffet sowie Besichtigungen von indianischen Dörfern. Sieben bis acht Stunden sind Sie dann unterwegs. Während die Flugzeuge den Grand Canyon nur überfliegen, bringen Sie die Hubschrauber in die Schlucht hinein - für wesentlich mehr Geld allerdings (selten unter $ 250 pro Person).
Der Grand Canyon im Sonnenaufgang
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Bustouren zum Grand Canyon werden auch angeboten, bieten jedoch einen fragwürdigen Genuss: zehn Stunden im Bus hocken für zwei Stunden schöne Aussicht. Touren und Preise ändern sich je nach Saison. Anbieter sind z.B. Grand Canyon Tour Company (Tel. 702/655-60 60, www.grandcanyontours.com), Grand Canyon Tours (Tel. 702/233-16 27, www.1-grand-canyon-tours.com), Lostwagestours (Tel. 888/888-75 01, www.lostwagestours.com) und Desert Odyssey Tours (Tel. 702/465-14 12, www.desert-odyssey-tours.com). Fragen Sie nach Angeboten (special offers) und auf jeden Fall nach dem Endpreis (total including tax and other charges)!