Mit zum Schönsten, was Lissabon zu bieten hat, gehören die zahlreichen "miradouros", die "goldenen Blicke". Hier kann man bei herrlicher Aussicht vortrefflich relaxen.
Für die Lissabonner sind die Aussichtspunkte Nachbarschaft, Kneipe, Jugendtreff, Kinderspielplatz und Vorgarten in einem.
Das beste Rundpanorama über die gesamte Stadt hat man natürlich vom Castelo de São Jorge auf dem Burgberg.
Miradouro da Graça
Einige Bäume, ein paar Tische und Stühle, ein kleiner Café-Kiosk und Musik aus dem Gettoblaster. Von hier hat man einen herrlichen Blick zur Burg und über die Baixa bis zur Brücke des 25. April.
Straße:
Largo da Graça
Nahverkehr:
Eléctrico 28 bis Largo da Graça
Karte:
Miradouro de Santa Catarina
Ein Platz wie geschaffen für laue Sommernächte. Weiter Blick über den Hafen und den Tejo bis fast zum Atlantik. Hier treffen sich Lebenskünstler, Studenten und Szeneleute am kleinen Café-Kiosk, der im Sommer täglich von mittags bis spätnachts geöffnet ist. Im Winter gibt es wetterabhängige Öffnungszeiten.
Nahverkehr:
Eléctrico 28 bis Calhariz-Bica
Miradouro de Santa Luzia/Portas do Sol
Von dieser Aussichtsterrasse hat man einen grandiosen Blick über das Dächermeer und Gassengewirr der Alfama und den Tejo. Die Azulejowand an der Kirche Santa Luzia zeigt eine Ansicht Lissabons vor dem Erdbeben 1755. Etwas weiter oben, am Largo Portas do Sol, liegt ein kleiner Café-Kiosk.
Nahverkehr:
Eléctrico 12 und 28 bis Miradouro de Santa Luzia
Miradouro São Pedro de Alcântara
Dieser miradouro ist fast ein kleiner Stadtpark. Unter Schatten spendenden Bäumen sprudelt ein Springbrunnen, Holzbänke laden zum Verweilen ein. Das Denkmal zeigt den Zeitungsgründer Eduardo Coelho, begleitet von einem bronzenen ardina, dem typischen Lissabonner Zeitungsjungen im 19. Jahrhundert. Phantastische Sicht auf die Silhouette des alten Lissabon mit den Vierteln Mouraria und Alfama, den Kirchtürmen, Kuppeln und dem Castelo de São Jorge. Hinter dem miradouro liegt die Portweinprobierstube Solar do Vinho do Porto.