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Casa do Fado e da Guitarra Portuguesa
Portugiesische Gitarre, gespielt von António Chainho
© Luis Benard da Costa Ghude
Das Fado-Museum bietet eine gemütliche audiovisuelle Reise zu den Wurzeln des Fado. Auch die Geschichte der dazugehörenden 12-saitigen portugiesischen Gitarre wird hier erzählt. Virtuos: der Gitarrist Carlos Paredes! Außerdem zu sehen: Plakate, Kostüme, Fotos und Partituren. Täglich 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro.
Straße:
Alfama, Largo do Chafariz de Dentro, 1
Telefon:
351 218 823 470, Fax 351 218 823 478
Nahverkehr
Bus 28 bis Casa Conta
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Centro de Arte Moderna
Im Museum für moderne Kunst, das zur Gulbenkian-Stiftung gehört, kann man sich einen guten Überblick über die zeitgenössische Kunstszene Portugals verschaffen. Es lohnt sich allemal, Paula Rego kennen zu lernen, deren Bilder ganze Geschichten erzählen, oder den Maler Almada Negreiros, eine Schlüsselfigur der portugiesischen Moderne. Das Museum ist von Dienstag bist Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Man kann sich aber auch das Kombiticket mit Museu Gulbenkian für 5 Euro kaufen.
Straße:
Rua Dr. Nicolau de Bettencourt
Telefon:
351 21 78 23 474, Fax 351 21 78 23 034
U-Bahn
Metro: Sao Sebastiao
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Fundacao Arpad Szenes - Vieira da Silva
© Fundacao Arpad Szenes - Vieira da Silva
Die Kunststiftung liegt direkt am kleinen Amoreiras-Garten. Hier wird das Werk des ungarisch-portugiesischen Künstlerehepaares gezeigt, das der Stiftung den Namen gab. Die Lissabonnerin Maria Helena Vieira da Silva zählt zu Portugals bekanntesten zeitgenössischen Malern. Ihre Werke sind unter anderem in der Londoner Tate Gallery, im Pariser Centre Pompidou und im Museum of Modern Art in New York zu sehen. Außerdem gibt es wechselnde Ausstellungen moderner Kunst.
Montag und Mittwoch bis Samstag ist das Museum von 11 bis 19 Uhr geöffnet, Sonntags von 10 bis 18 Uhr, Dienstag und feiertags ist geschlossen. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro. Montags ist der Eintritt frei!
Straße:
Praca das Amoreiras, 56-58
Telefon:
351 21 3880044/53, Fax 351 21 3880039
Nahverkehr
Bus Nr. 74 (Rua das Amoreiras)
U-Bahn
Metro: Estacao Rato
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Museu Antóniano
An dieser Stelle soll er geboren worden sein: der heilige Antonius von Padua, den die "alfacinhas" zu ihrem Schutzpatron gemacht haben. Das kleine Museum des heiligen Antonius präsentiert sakrale Kunstobjekte, Roben, Bücher und allerlei Gegenstände, die mit dem Leben des Heiligen zu tun haben. Daneben steht die kleine, pombalinische Kirche Igreja de Santo António de Lisboa.
Das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffent. Der Eintritt beträgt 1,05 Euro.
Straße:
Largo de Santo António à Sé, 24
Nahverkehr
Eléctrico 28, 12, Bus 37 bis Sé
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Museu da Água
Aqueduto das Águas Livres
© Bildpixel / pixelio.de
Zum Wassermuseum gehören verschiedene Anlagen: Glanzstück ist der Aquädukt "Aqueduto das Águas Livres". Im Museum gibt es eine großartige alte Pumpstation von 1880 zu sehen, eine typische guss eiserne Konstruktion aus dem Industriezeitalter. Von Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro. Die Station befindet sich in der Rua da Alviela, 12. Mit dem Bus 104, 105 bis Calcada Sta. Apolónia fahren. Lohnenswert ist auch ein Besuch bei der "Mae d‘Água", "Mutter des Wassers", dem Endpunkt des Aquäduktes. Das tiefe Wasserreservoir liegt in einem wuchtigen Gebäude von 1746 im lauschigen Amoreiras-Garten. Hier finden ab und zu Kunsthappenings und Konzerte statt. Vom Dach hat man eine tolle Aussicht über die Stadt bis zum Tejo. Von Montag bis Samstag kann man von 10 bis 18 Uhr besichtigen. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro. Es befindet sich in der Praca das Amoreiras, 10. Mit der Metro können sie an der Station Rato aussteigen.
Straße:
Rua da Alviela, 12
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Museu da Carris
(Straßenbahnmuseum)
Wer ein Faible für die alten Straßenbahnen und Aufzüge der Stadt hat, der ist im Straßenbahnmuseum genau richtig. Zu sehen gibt es zahlreiche historische Trambahnen und Busse, außerdem Uniformen, Fahrpläne und Fotografien. Zum Museumsbesuch gehört auch eine kurze Fahrt in einer Uralttram. Das Museum ist von Montag bis Samstag von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro.
Straße:
Rua 1º de Maio, 101
Telefon:
21 361 30 00, Fax 21 361 30 69
Nahverkehr
Eléctrico 15 bis Santo Amaro
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Museu da Cidade
(Stadtmuseum)
Stadtgeschichte von der Antike bis in die Gegenwart. Interessant ist ein Modell, das Lissabon vor dem Erdbeben 1755 zeigt. Das Stadtmuseum ist im Palácio Pimenta untergebracht, den König Joao V. 1746 als Geschenk für seine Geliebte errichten ließ. Allein das Interieur des Palastes mit Möbeln und großartigen Azulejos lohnt den Besuch. Besonders schön ist die alte Palastküche. Von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2 Euro.
Straße:
Campo Grande, 245
U-Bahn
Metro: Campo Grande
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Museu da Marioneta
(Marionettenmuseum)
© Museu da Marioneta
Das Marionettenmuseum ist im schön restaurierten Convento das Bernardas im Stadtteil Madragoa untergebracht, einem der nettesten alten Viertel Lissabons. Es präsentiert Marionetten aus der ganzen Welt, Masken und Kulissen. Von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro.
Straße:
Rua da Esperança, 146
Telefon:
351 213 942 810, Fax 351 213 942 819
Nahverkehr
Zug: Santos, Eléctrico 25 bis Santos-o-Velho
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Museu de Calouste Gulbenkian
Das größte Museum der Stadt ist gleichzeitig das schönste. Im Gulbenkian-Museum werden Teile der einzigartigen Kunstsammlung gezeigt, die der armenische Ölmagnat Calouste Sarkis Gulbenkian Lissabon hinterlassen hat, das ihm im Zweiten Weltkrieg Asyl gewährte. Die Hälfte der Ausstellung zeigt orientalisches Kunsthandwerk - feinste Tapisserien, Azulejos, Teppiche, Bücher, Schriften, Porzellan- und Glaswaren aus der Türkei, Persien, Syrien oder China. Die Kunstfertigkeit dieser Pretiosen ist wirklich außerordentlich und zeigt den exquisiten Geschmack des Kunstenthusiasten Gulbenkian. In weiteren Räumen sind bei gedämpften Licht, ab und zu von Ausblicken ins Grüne erhellt, Bilder und Skulpturen europäischer Meister zu sehen. Darunter Werke von Rubens, Rembrandt, Frans Hals, Turner, Gainsborough, Manet, Degas, Renoir und Rodin. Außerdem: Stilmöbel, Porzellane und silberne Tafeldekorationen, zumeist französische Glanzstücke aus dem 18. Jahrhundert. Freunde des Jugendstils kommen im René-Lalique-Raum auf ihre Kosten.
Auch ein Spaziergang durch den schönen Gulbenkian-Park und ein Besuch des angeschlossenen Centro de Arte Moderna ,Museum für moderne Kunst, lohnen sich. Von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17.45 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Durch das Kombiticket mit dem Centro de Arte Moderna muss man nur 5 Euro zahlen.
Straße:
Avenida de Berna, 45A
U-Bahn
Metro: Sao Sebastiao oder Praca de Espanha
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Museu de Macao
1557 gelangten die portugiesischen Entdecker an die chinesische Küste und eröffneten auf der Halbinsel Macao eine Handelsniederlassung. Ein interessanter audiovisueller Trip führt den Besucher zurück in diese Zeit. 1999 wurde Macao als letzte der portugiesischen Kolonien an China zurückgegeben. Außerdem zu sehen: eine wertvolle Sammlung antiker chinesischer Kunstobjekte, Porzellan und Keramik, Bronze, Münzen, Elfenbeinminiaturen, Bücher und Bilder. Von Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr und Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 3 Euro.
Straße:
Rua da Junqueira, 30
Telefon:
351 213617570, Fax 213617598
Nahverkehr
Eléctrico 15 bis Rua da Junqueira (Centro Congressos)
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Museu de Marinha
(Marinemuseum)
Für Freunde des Modellbaus ist das Marinemuseum ein wahres Paradies. Es ist voll gestopft mit kunstvollen Schiffsmodellen von antik bis zeitgenössisch: einfache Fischerboote, Walfangschiffe, Rudergaleeren, Fregatten, Karavellen, Segeljachten, Kreuzer, Kriegsschiffe, Öltanker. Die Seefahrernation Portugal hat sich und dem Zeitalter der Entdeckungen mit diesem Museum ein Denkmal gesetzt. Nur ein paar Hundert Meter entfernt von hier stach vor über 500 Jahren die Armada von Kapitän Vasco da Gama in See. Reminiszenzen aus dem Orient, Schiffsmodelle, Landkarten, nautische Instrumente und Bordgeräte, Logbücher und Gemälde lassen die Zeit der Entdeckungen lebendig werden. Im Sommer ist das Museum von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Im Winter von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Telefon:
351 21 362 00 19, Fax 351 21 363 19 87
Nahverkehr
Eléctrico 15 bis CCB
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Museu do Chiado
(Museum für zeitgenössische Kunst)
Das Museum für zeitgenössische Kunst ist im restaurierten Convento de S. Francisco untergebracht. In den alten Ziegelgewölben gibt es Skulpturen und Bilder portugiesischer und französischer Künstler zu sehen. Auch wechselnde Ausstellungen finden statt. Es besitzt ein schönes Terrassencafé. Es ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Sonntags ist der Eintritt bis 14 Uhr frei.
Straße:
Rua Serpa Pinto 4
Telefon:
351 213432148, Fax 351 213432151
U-Bahn
Metro: Baixa-Chiado
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Museu do Design
(Designmuseum)
Die kunterbunte Kollektion von Möbeln, Gebrauchsgegenständen und Objekten von 1930 bis heute zeigt die wichtigsten Strömungen im Design des 20. Jahrhunderts. Auch ein paar Designklassiker gibt‘s zu sehen, zum Beispiel von Frank Gehry und Philippe Starck. Das Designmuseum ist im 1. Stock des Centro Cultural de Belém untergebracht. Es ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Telefon:
213 612 400, Fax 213 612 500
Nahverkehr
Eléctrico 15 bis Centro Cultural de Belém (CCB)
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Museu Escola de Artes Decorativas
(Museum für angewandte Kunst)
Die Familie Espírito Santo - eine der reichsten in Portugal - hat aus ihrem Privatbesitz Möbel und andere wertvolle Stücke gestiftet. Neben Möbeln werden im Museum für angewandte Kunst, das stilecht im Palácio Azurara aus dem 17. Jahrhundert untergebracht ist, kunstvolle Tapisserien und Teppiche, Azulejos, Porzellan und Silber gezeigt. Schräg gegenüber liegt der kleine Miradouro Portas do Sol. Montags bis Samstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Straße:
Largo das Portas do Sol, 2
Telefon:
351 21 888 19 91, Fax 351 21 881 46 83
Nahverkehr
Eléctrico 28 bis Largo das Portas do Sol
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Museu Nacional de Arqueologia
(Archäologisches Museum)
Besonders interessant ist der "Schatzraum" im Archäologischen Museum. Schmuck und Münzen von 20-150 nach Christi zeigen eindrucksvoll die reichen Gold-, Silber- und Kupfervorkommen, die es einmal in Portugal gegeben hat. Die Minen wurden unter den Römern regelrecht ausgebeutet. Außerdem: archäologische Funde aus der Frühzeit, Artefakte aus Ägypten, römische Mosaike und mittelalterliche Geräte. Das Museum ist im Westflügel des Hieronymusklosters untergebracht. Es ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Telefon:
351 213620000, Fax 351 213620016
Nahverkehr
Eléctrico 15 bis Mosteiro dos Jerónimos
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Museu Nacional de Arte Antiga
(Nationalmuseum für alte Kunst)
Das Nationalmuseum für alte Kunst ist in Lissabon fast besser bekannt als "Museu das Janelas Verdes", Museum der grünen Fenster - so benannt nach dem Straßennamen. Der Kunsttempel zeigt die bedeutendste Kunstsammlung Portugals. Präsentiert werden Möbel, Keramik, Glas, sakrale Silber- und Goldarbeiten sowie orientalische Elfenbein- und Perlmuttobjekte. Herausragend ist die Sammlung europäischer Meister, darunter Werke von Dürer, Holbein, Cranach und Velasquez. Glanzstück ist Hieronymus Boschs Triptychon Versuchung des heiligen Antonius. Das wichtigste Werk im Museumsbesitz ist der sechsteilige Flügelaltar des portugiesischen Malers Nuno Gonçalves. Das Meisterwerk portugiesischer Porträtmalerei zeigt 60 wichtige Persönlichkeiten, darunter Heinrich den Seefahrer, ganz in Schwarz auf dem dritten Bild von links. Das Museum hat eine schöne Terrassenbar mit Blick über den Tejo und den alten Hafen. Am Dienstag von 14 bis 18 Uhr, und von Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Straße:
Rua das Janelas Verdes
Telefon:
351 21 391 28 00, Fax 351 21 397 37 03
Nahverkehr
Eléctrico 15 bis Cais Rocha, dann die Freitreppen hinauf
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Museu Nacional de Etnologia
(Ethnologisches Museum)
Tauchen Sie ein in fremde Kulturen! Das ethnologische Museum besitzt eine umfangreiche Sammlung von Artefakten aus der ganzen Welt, größtenteils stammen sie aus den ehemaligen Kolonien. Im halbjährlichen Wechsel gibt es außerdem thematische Ausstellungen zu sehen, etwa über Masken und Puppen aus Mali oder die Korbflechtkunst in Afrika. Aber egal, um was es geht: Sehenswert sind diese Ausstellungen immer. In der Galerie werden außerdem in einer ständigen Schau Objekte aus dem ländlichen Leben in Portugal präsentiert. Das Museum liegt oberhalb des Hieronymusklosters in Belém-Restelo. Dienstags von 14 bis 18 Uhr und von Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Straße:
Avenida Ilha da Madeira
Telefon:
351 21 304 11 60 / 9, Fax 351 21 301 39 94
Nahverkehr
Bus 32, 38 bis Avenida Ilha da Madeira
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Museu Nacional do Azulejo
(Kachelmuseum)
Wunderschöne portugiesische Kacheln
© M.M / pixelio.de
Das Kachelmuseum ist ein Muss für jeden Lissabon-Besucher. Es besitzt eine umfangreiche Sammlung von Azulejos aus Portugal, den Niederlanden und Spanien und bietet einen interessanten Querschnitt durch die historische Entwicklung der für Portugal so typischen Kunst der Kachelmalerei - von den maurischen Anfängen bis ins 21. Jh. Prunkstück der Sammlung ist das 35 m lange Azulejopanorama Lissabons vor dem Erdbeben. Untergebracht ist das Museum im Convento da Madre de Deus. Vom 1509 erbauten Konvent steht aber nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen. Auch das schöne Café-Restaurant mit Innenhof-Terrasse lohnt einen Besuch. Besonders an heißen Tagen lässt es sich hier unter Palmen gut aushalten. Dienstags von 14 bis 18 Uhr und Mittwochs bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Straße:
Rua Madre de Deus, 4
Telefon:
351 21 810 0340, Fax 21 810 0369
Nahverkehr
Bus 104, 105 bis Igreja Madre Deus
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Museu Nacional do Teatro
(Theatermuseum)
Alles rund ums portugiesische Theater: schöne Bühnenbilder, Kostümskizzen, Theaterzettel, Fotos und Programmhefte. Das Nationale Theatermuseum ist im Palast Monteiro-Mor untergebracht, dem sich der gleichnamige, weitläufige Park anschließt. Durch den Garten gelangt man zum Trachtenmuseum. Es ist an Dienstagen von 14 bis 18 Uhr und von Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 3 Euro, er gilt auch für das Trachtenmuseum.
Straße:
Estrada do Lumiar, 10
Telefon:
217567410/19, Fax 217575714
U-Bahn
Metro: Lumiar, dann fünf Minuten zu Fuß
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Museu Nacional do Traje
(Trachtenmuseum)
Wer sich für Mode und Design interessiert, ist hier richtig. Zum Fundus des Trachtenmuseums gehören 30000 Objekte aus vielen Jahrhunderten. Sie stammen aus Portugal und den ehemaligen Kolonien. Alle zwei Jahre wechseln Ausstellungen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten, die stets mit viel Sinn für Atmosphäre präsentiert werden. Zur Schau von Festkleidern erklingt dann zum Beispiel Menuettmusik, zum Thema Schlaghosen und Plateausohlen hören Sie 70er-Beat.
Das Museum liegt im nördlichen Stadtviertel Lumiar und ist in einem schönen Palast aus dem 18. Jahrhundert untergebracht, dem sich der ausgedehnte Parque do Monteiro-Mor anschließt. Ein Spaziergang durch den schönen Park mit viel altem Baumbestand führt zum Theatermuseum. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro, welcher auch für das Theatermuseum gilt.
Straße:
Lumiar, Largo Júlio de Castilho
U-Bahn
Metro: Lumiar, dann fünf Minuten zu Fuß
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Museu Nacional dos Coches
(Kutschenmuseum)
Ausstellungsstück im Kutschenmuseum
© irisch / pixelio.de
In der ehemaligen Reitschule des Palácio de Belém, heute Sitz des portugiesischen Präsidenten, wird die weltweit einmalige Sammlung von Kutschen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert präsentiert. Besonders prunkvoll sind die drei Triumphkutschen des portugiesischen Botschafters in Rom aus dem Jahr 1716. Das älteste Gefährt ist gleichzeitig auch das bescheidenste: der Reisewagen von König Philipp I. (Filipe II. von Portugal), Ende des 16. Jahrhunderts in Spanien gebaut. Von der Empore kann man die reich verzierten Dächer mancher Prunkkarossen betrachten. In der Galerie gibt es Gemälde und Zeichnungen, Uniformen, Trachten und Reiterzubehör zu sehen. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag von 10-18 Uhr, Eintritt 3 Euro,
Straße:
Praca Afonso de Albuquerque
Telefon:
351 213 610 850, Fax 351 213 632 503
Nahverkehr
Eléctrico 15 bis Belém