Eine grüne Oase mitten in der City, wie geschaffen für gemütliche Spaziergänge oder Verschnaufpausen. Der tropische alte Baumbestand des 1873 angelegten Gartens stammt hauptsächlich aus den portugiesischen Exkolonien. Kleine Teiche, Treppchen und Statuen geben dem Park einen charmant-pittoresken Look. Im Sommer ist er täglich von 10 bis 20 Uhr, im Winter täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 1,50 Euro.
Der über 100 Jahre alte Zoo hat harte Zeiten hinter sich, aber seit einigen Jahren wird das 180 000 m² große Gelände mit über 2200 Tieren wieder modernen Zooansprüchen gerecht. Für Kinder ist der Tierpark ein Paradies mit Drahtseilbahn, Rummelplatz, Delphin- und anderen Tiershows. Er ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro.
Mehr lang als breit zieht sich der Park hinter dem Marques-de-Pombal-Platz den Hügel hinauf. Er ist an beiden Seiten von Bäumen gesäumt. Für Fotografen ist der "Schuss" vom oberen Ende des Parks ein Muss. Bei schönem Wetter reicht die Sicht von hier bis weit hinüber zum anderen Tejoufer.
Nur wenige Touristen verirren sich in die Estufa fria (kaltes Gewächshaus) am oberen Ende des Parks, obwohl sie eine wahre Idylle ist. Das Dach des Treibhauses besteht aus einem hölzernen Lattensystem, das wie eine Jalousie verstellt werden kann und so die Sonne abhält, deshalb auch kaltes Gewächshaus. Angeschlossen ist die Estufa quente ,warmes Gewächshaus, wo Kakteen und andere tropische Pflanzen gedeihen. Die estufas wurden Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt und beherbergen Gewächse aus der ganzen Welt. Wasserfälle plätschern in Teiche, Moose und Flechten überziehen Felsen und Grotten, üppige Planzen wuchern und ranken über verschlungene Pfade. Von November bis April kann man den Park täglich von 9 bis 17 Uhr und von Mai bis Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr besuchen. Der Eintritt kostet 1,50 Euro.
Der riesige Friedhof der Vergnügungen, angelegt 1833, ist eine kleine Stadt für sich. Prächtige Mausoleen und bescheidene Grabstellen liegen nah beieinander. Viele berühmte portugiesische Häupter fanden hier ihre letzte Ruhestätte, wie Alfredo Keil, deutschstämmiger Komponist der portugiesischen Nationalhymne "A Portuguesa". Auch Dichter Fernando Pessoa wurde hier zu Grabe getragen, bevor man ihn später in das Hieronymuskloster verlegte, ebenso Fadosängerin Amália Rodrigues, die jetzt im Panteao Nacional ruht. Von Oktober bist April kann man den Friedhof täglich von 9 bis 17 Uhr und von Mai bis September von 9 bis 18 Uhr besuchen.
Der kleine Stadtpark vor der "Basílica da Estrela" ist ein recht gemütliches Plätzchen. Viele alte Bäume, Holzbänke unter Schatten spendenden Platanen, ein kleines Terrassencafé und ein paar Teiche mit Enten und Schwänen kann man hier vorfinden. In der Mitte befindet sich ein filigraner Jugendstil-Musikpavillon.
Der riesige Park im Nordwesten von Lissabon ist die grüne Lunge der Stadt. Es gibt Fahrrad-, Wander- und Reitwege, Trimmpfade, Picknickparks, Spielplätze und einige Restaurants. Im Amphitheater Keil do Amaral finden im Sommer Konzerte mit Pop, Rock, Fado, Ethno, Klassik statt. Ab 22 Uhr kann man die Konzerte bei freiem Eintritt genießen. Weitere Infos hierzu findet man auf: www.egeac.pt. Außerdem bietet der Park einen Fahrradverleih, Freeclimbing- und Skateanlagen. Im Park zirkuliert im Sommer von 9.30 bis 17 Uhr ein Minibus gratis.
Straße:
Parque Florestal de Monsanto
PLZ/Stadt:
Lissabon
U-Bahn
Metro: Sete Rios
Karte
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