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Bauwerke

  • Aqueduto das Águas Livres (Aquädukt der freien Wasser)
    Teilstück des Aquäduktes
    Teilstück des Aquäduktes
    © Bildpixel / pixelio.de
    Der Aquädukt der freien Wasser zählt zu den großen Ingenieursleistungen des 18. Jahrhunderts. Er ist eines der imposantesten Wahrzeichen der Metropole. Obwohl Lissabon vom riesigen Tejo-Delta fast eingeschlossen ist, war Wassermangel jahrhundertelang das Hauptproblem der Stadt und ihrer Bewohner. König D. Joao V. (1705-50) gab den Aquädukt in Auftrag, den Bau bezahlte das Volk mittels einer Wasserabgabe. Das Wasser wird auf einer Länge von 18,5 km unter- und oberirdisch bis zum Reservoir Mae d‘Água, Mutter des Wassers, nahe dem Amoreiras-Shoppingcenter geführt. Das monumentale Bauwerk überstand selbst das verheerende Erdbeben im Jahre 1755 unbeschadet, erst 1967 wurde der Betrieb vollends eingestellt.
     Das Aquädukt am Rand des Alcântara-Tales
     
    Die knapp ein Kilometer lange Überbrückung des Alcântara-Tales bildet den eindrucksvollsten Teil des Aquädukts. Er besteht aus 35 Bögen, der größte ist 65,3 m hoch und 29 m breit. Hier trieb um 1830 der berühmt-berüchtigte Schurke Diogo Alves sein Unwesen. Er überfiel Passanten, raubte sie aus und stürzte sie in die Tiefe. Bis 1837 hatte er schon 76 Morde auf dem Gewissen. Den Fußweg über den Aquädukt kann man heute wieder begehen. Er bietet rundum einen tollen Ausblick. Das Aquädukt ist vom 1. März bis 30. November von Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro.
    Straße:
    Calcada da Quintinha, 6
    PLZ/Stadt:
    Lissabon
    Nahverkehr
    Bus 2 bis Campolide
    Karte
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  • Assembleia da República (Palácio de Sao Bento)
    Parlament
    Parlament
    © www.parlamento.pt
    Hier tagt das portugiesische Parlament, der hintere Teil ist Sitz des Premierministers. Weite Treppen, beidseitig flankiert von einem marmornen Löwen, führen hinauf zum Palast. Besonders eindrucksvoll ist die neoklassizistische Säulenfront am Haupteingang.
    Der Palácio de Sao Bento hat seine Ursprünge im ersten Benediktiner-Kloster, das 1598 gebaut wurde. Die Benediktiner-Mönche kamen aus dem Norden Portugals (Braga) und suchten in der Gegend um Lissabon einen Platz um ihr erstes Kloster zu bauen. Mönche haben bis nach der Liberalen Revolution im Jahr 1820 im Kloster gelebt. 1834 schaffte Peter IV. die religiösen Orden ab, dies führte zur Einrichtung des Parlaments im alten Kloster, das dann den namen "Palácio das Cortes" bekam.
    Straße:
    Avenida Dom Carlos
    PLZ/Stadt:
    Lissabon
    Nahverkehr
    Eléctrico 28 bis Calcada Estrela
    Karte
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  • Casa dos Bicos
    Casa dos Bicos
    Casa dos Bicos
    © Jake Setlak / flickr.com
    Das Haus der Spitzen verdankt seinen Namen der außergewöhnlichen Fassade aus spitzen Steinquadern. Der Sohn des Vizekönigs von Indien, Brás de Albuquerque, ließ den Stadtpalast 1522 im italienischen Stil errichten. Solche diamantförmigen Fassaden waren im Italien und Spanien der Frührenaissance groß in Mode. Für Fotofreunde: Im Spiel von Licht und Schatten geben die Spitzquader interessante Effekte.
    Straße:
    Rua dos Bacalhoeiros
    PLZ/Stadt:
    Lissabon
    Nahverkehr
    Eléctrico 18, 25 bis Rua Alfândega
    Karte
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  • Cristo Rei
    Cristo Rei
    Cristo Rei
    © Helmuth Wolf / pixelio.de
    Den Blick auf Lissabon gerichtet, scheint die markante Christusstatue am südlichen Ufer des Tejo mit offenen Armen seine Besucher zu empfangen. Für manche ist der Christkönig ein Wallfahrtsort, für die meisten ist er schlicht ein Aussichtspunkt mit herrlichem Blick über Lissabon und das Tejo-Delta. Ein Aufzug fährt über 80 m hinauf zur Aussichtsplattform, auf der sich die 28 m hohe Betonstatue erhebt. Die 1959 eingeweihte Christusfigur entstand als Dank der portugiesischen Nation dafür, dass man im 2. Weltkrieg "ausgespart" wurde. Der Christkönig kann täglich von 9.30 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
    Straße:
    Cristo Rei
    PLZ/Stadt:
    Lissabon
    Nahverkehr
    Fähre ab Cais do Sodré bis Cacilhas, dann Bus 101 bis Cristo Rei
    Karte
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  • Igreja do Carmo
    Das dachlose Kirchenschiff
    Das dachlose Kirchenschiff
    © irisch / pixelio.de
    Als steinernes Mahnmal erhebt sich die Ruine der Carmo-Kirche weithin sichtbar über der Altstadt. Der gotische Konvent aus dem 14. Jahrhundert wurde beim großen Erdbeben 1755 fast vollständig zerstört. Stehen geblieben sind nur die eleganten Pfeiler des Portalbogens. Im Inneren des dachlosen Kirchenschiffes werden manchmal unter freiem Himmel klassische Konzerte gegeben. In den Seitenflügeln ist das archäologische Museum untergebracht, das einige Pretiosen aufzuweisen hat. Die Kirche liegt am lauschigen Largo do Carmo mit einem kleinen, verspielten Brunnen. Von Mai bis September von Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr kann man das Mahnmal besichtigen. In den Monaten Oktober bis April von Montag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro.
    Straße:
    Largo do Carmo
    PLZ/Stadt:
    Lissabon
    U-Bahn
    Metro: Baixa-Chiado
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  • Padrão dos Descobrimentos (Entdeckerdenkmal)
    Denkmal der Entdeckungen
    Denkmal der Entdeckungen
    © Mariocopa / pixelio.de
    Das weiße Denkmal in Belém versinnbildlicht den Aufbruch der portugiesischen Entdecker in neue Welten. Zu Ehren Prinz Heinrich des Seefahrers (Infante Dom Henrique, 1394-1460) wurde es 1960, anlässlich seines 500. Todestages, errichtet. Das wuchtige, 50 m hohe Denkmal schiebt sich wie der Bug einer Karavelle in den Tejo. Darauf steht an der Spitze Prinz Heinrich, dessen berühmte Seefahrerschule in Sagres (Algarve) die Keimzelle der Entdeckungsfahrten war. Hinter ihm reihen sich dicht gedrängt wichtige Persönlichkeiten jener Zeit: Kapitäne, Könige, Astronomen, Kartografen und Schriftsteller.
    Ein Fahrstuhl bringt Sie zur Aussichtsterrasse. Von hier oben haben Sie den besten Blick auf das kunstvolle Marmormosaik vor dem Denkmal. Es zeigt eine Weltkarte mit den ehemaligen portugiesischen Kolonien. Von Dientstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr kann man diese Aussicht genießen. Der Eintritt kostet 3 Euro.
    PLZ/Stadt:
    Lissabon
    Nahverkehr
    Eléctrico 15 bis Centro Cultural Belém
    Karte
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  • Ponte 25 de Abril
    © Helmuth Wolf / pixelio.de
    Die elegante Ponte 25 (Vinte e cinco) de Abril erinnert stark an die Golden Gate Bridge in San Francisco. Sie ist eines der Wahrzeichen Lissabons. Diktator Salazar ließ sie bei der Einweihung 1966 auf seinen Namen taufen. Nach dem Sturz des Regimes erhielt die Brücke zum Andenken an die Nelkenrevolution am 25. April 1974 ihren heutigen Namen. Fünf Fahrspuren führen in 70 m Höhe über den Fluss. Für Fußgänger ist die 2,3 km lange Hängebrücke gesperrt. 1999 wurden für eine Bahnverbindung Schienentrassen unter die Fahrbahn gehängt. Der moderne zweistöckige Brückenzug (Comboio da Ponte) braucht von der Innenstadt circa 20 Minuten bis auf die andere Seite und eignet sich auch als kleiner Sightseeingtrip. Um über die Ponte zu fahren zahlt man eine in Cityrichtung eine Pkw-Maut von 1,15 Euro. Im August ist die Überfahrt frei.
    PLZ/Stadt:
    Lissabon
    U-Bahn
    Comboio da Ponte: Haltestellen bei den Metrostationen Roma/Areeiro, Entrecampos, Sete Rios, Ticket b
  • Ponte Vasco da Gama
     Ponte Vasco da Gama
    Ponte Vasco da Gama
    © Osvaldo Gago / www.fotografar.net
    Die über 17 km lange Brücke im Norden Lissabons war ein Geschenk an die Lisboetas anlässlich der Expo 98. Die neue Verbindung zwischen der City und dem noch sehr ländlichen Gebiet am nördlichen Südufer des Tejo löste damals einen wahren Immobilienboom aus. Die filigrane Hängebrücke entlastet die City vom Fernverkehr und ist eine angenehme Alternative zur fast ständig verstopften Ponte 25 de Abril.
    PLZ/Stadt:
    Lissabon
    Nahverkehr
    Pkw: Anfahrt vom Flughafen auf die A12, Maut nur in Richtung City 2 Euro
    U-Bahn
    Metro: Oriente
    Karte
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  • Torre de Belém
    © Frank Nürnberger / pixelio.de
    Der Turm von Betlehem ist das Wahrzeichen Lissabons. Der kunstvoll im manuelinischen Stil gehaltene Wehrturm erinnert an die Zeit, als die portugiesischen Entdecker mit ihren Karavellen von hier aus in See stachen. Unter der Ägide von König Manuel I. zwischen 1515 und 1521 errichtet, diente der Turm eher zum Empfang der voll beladenen Schiffe aus aller Welt als zur Verteidigung der breiten Flussmündung. Einst stand das Schmuckstück auf einer kleinen Insel mitten im Tejo. Im Laufe der Jahrhunderte versandete der Fluss, und so ist der Torre heute vom Ufer aus zugänglich. Über einen kurzen Steg geht es ins Innere. Hier liegen einige Kanonen, auf der Terrasse steht die Statue der Schutzheiligen des Erfolges, "Madona do Bom Sucesso", die bereits die Schiffe der Entdecker grüßte. Von der Terrasse im vierten Stock hat man aus 35 m Höhe eine gute Aussicht auf die umliegenden Stadtviertel und den Tejo. Von Oktober bis April ist der Turm von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, von Mai bis September von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Sonntags ist der Eintritt bis 14 Uhr frei.
    Säulen
    Säulen
    © Mariocopa / pixelio.de
    Hier liegen einige Kanonen, auf der Terrasse steht die Statue der Schutzheiligen des Erfolges, "Madona do Bom Sucesso", die bereits die Schiffe der Entdecker grüßte. Von der Terrasse im vierten Stock hat man aus 35 m Höhe eine gute Aussicht auf die umliegenden Stadtviertel und den Tejo. Von Oktober bis April ist der Turm von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, von Mai bis September von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Sonntags ist der Eintritt bis 14 Uhr frei.
    Straße:
    Torre de Belém
    PLZ/Stadt:
    Lissabon
    Nahverkehr
    Eléctrico 15 bis Largo da Princesa
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