Das elegante Museum erzählt die Geschichte der Nationalbank, zeigt alle britischen Geldscheine, die je im Umlauf waren, sowie geschickte Fälschungen. Spielen Sie Devisenhändler und heben Sie einen Goldbarren im Wert von £ 86000! Geöffnet Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei.
Füttern Sie erst den Intellekt mit einer Sozialgeschichte des Tee- und Kaffeehandels (und lassen Sie sich vor einer riesigen Teekanne fotografieren), und holen Sie dann den Eintrittspreis (£4) mit dem günstigen Afternoon Tea (£9) wieder raus. Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Der Umzug der Nationalbibliothek 1997 aus dem British Museum im Literatenviertel Bloomsbury in einen klotzigen und extrem teuren Backsteinbau nahe Kings Cross Station markierte das Ende einer Ära. Die British Library erhält ein Exemplar von jedem in Großbritannien veröffentlichen Buchtitel; mit über 150 Mio. Büchern platzt das umstrittene Gebäude jetzt schon aus allen Nähten. Dem Publikum zugänglich ist u. a. die John Ritblat Gallery (dort ist der Eintritt frei) mit wertvollen Manuskripten wie z. B. den Lindisfarne Gospels (8. Jh.), der Magna Carta von 1215 und den Beatles-Songtexten. Geöffnet Montag und Mittwoch bis Freitag von 9.30 bis 18 Uhr, Dienstag von 9.30 bis 20 Uhr, Samstag von 9.30 bis 17 Uhr und Sonntag von 11 bis 17 Uhr.
Das weltberühmte Nationalmuseum, kulturelles Archiv der Welt und Londons populärste Attraktion, feierte 2003 seinen 250. Geburtstag. Der neoklassizistische Greek Revival-Stil des Gebäudes wird innen wunderbar durch Norman Fosters glasüberdachten Great Court komplementiert (Sonntag-Mittwoch von 9-18 Uhr geöffnet, Donnerstag bis Samstag von 9-23 Uhr). Dieser größte überdachte Innenraum in Europa umfasst das überkuppelte Rondell des berühmten Lesesaals, in dem Karl Marx "Das Kapital" schrieb. Wenn Sie nur wenig Zeit für den Besuch eingeplant haben, beschränken Sie sich am besten auf die Highlights: die Schätze der Sutton-Hoo-Schiffsbestattung des angelsächsischen Stammesfürsten Redwald (7. Jahrhundert), die Lewis-Schachfiguren (12. Jahrhundert), die Lindow Man-Torfmumie, die ägyptischen Rosetta Stone-Hieroglyphen. Ein heißes Eisen bleiben die "Elgin Marbles", Marmorstatuen, Reiterskulpturen und Friese aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., von Lord Elgin Anfang des 19. Jahrhunderts vom Athener Parthenon nach England verschifft, die Athen bis heute zurückverlangt. Geöffnet Montag bis Mittwoch, Samstag und Sonntag 10 bis 17.30 Uhr, Donnerstag und Freitag 10 bis 20.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Highlight-Führungen (90 Min., £8) finden täglich um 10.30, 13 und 15 Uhr statt, kürzere "Eye Opener"-Führungen sind kostenfrei.
Kartenraum, Gasmasken und ein Mikrofon für die Ansprachen an die Nation: In Winston Churchills unterirdischer Befehlszentrale während des Zweiten Weltkriegs ist die Zeit am 16. August 1945 stehen geblieben. Seit 2005 dokumentiert das Museum auch die Lebensgeschichte des großen Staatsmannes (1874-1965), der 1940 bis 1945 Premier- und Verteidigungsminister zugleich war. Täglich von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet, der eintritt kostet £10 inklusive einem 45-Minuten-Audioguide.
Internationale (Möbel-)Designklassiker und spannende Wechselausstellungen finden Sie in Terence Conrans weißem Bau an der Themse. Täglich von 10 bis 17.45 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet £ 6.
Hinter der orange- und pinkfarbenen Fassade verbirgt sich das Museum für Mode und Textilien (1950 bis heute), für das die exzentrische britische Designerin Zandra Rhodes 3000 Modelle stiftete. Geöffnet Dienstag bis Samstag von 10 bis 16 Uhr, der Eintritt kostet £5.
Hier lebte der Begründer der Psychoanalyse von seiner Flucht aus Wien 1938 bis zu seinem Tod 1939. Zu sehen sind Freuds Arbeitszimmer mit der berühmten Couch, mit Schreibtisch, Antiquitätensammlung und Bibliothek sowie das Arbeitszimmer von Freuds jüngster Tochter Anna, einer Pionierin der Kinderpsychologie, die bis zu ihrem Tod 1982 hier lebte. Geöffnet Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 17 Uhr, der Eintritt kostet £5.
Wohnräume und Mobiliar der englischen Mittelschicht von 1600 bis 2000, von Eichentäfelung bis Loft Living, liebevoll präsentiert in Stiftshäusern aus dem 18. Jahrhundert. Der reizvolle Kräutergarten kann von April bis Oktober besichtigt werden. Geöffnet Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr, Sonntag 12-5 Uhr, der Eintritt ist frei.
Georg Friedrich Händel, Barockkomponist und Wahlengländer, lebte von 1723 bis zu seinem Tod 1759 in diesem eleganten Haus in Mayfair und komponierte hier u. a. den "Messias" und die "Feuerwerksmusik". Zu sehen sind Briefe, Noten und Ölgemälde. In Nr. 23 wohnte übrigens kurzzeitig Jimi Hendrix! Jeden Donnerstag finden um 18.30 Uhr Konzerte statt (Karten kosten £7.50 inklusive Museumsbesuch). Geöffnet am Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 10 bis 18 Uhr, Donnerstag von 10 bis 20 Uhr, Sonntag von 12 bis 18 Uhr, der Eintritt kostet £5.
Im ehemaligen Bethlam Royal Hospital, oder Bedlam, werden heute militärische Konflikte des 20. Jahrhunderts präsentiert. In der Eingangshalle finden Sie Originale der legendären Spitfire-Kriegsflugzeuge, Panzer, Armeefahrzeuge und Raketen - 500 deutsche V2-Bomben fielen während des Zweiten Weltkriegs auf London.
Die Trench/Blitz Experiences versetzen Besucher mit Special Effects zurück in die Schützengräben und den Bombenregen des Ersten und Zweiten Weltkriegs. außerdem gibt es eine hervorragende Holocaust-Ausstellung. Im hübschen Café kann man sich von den Kriegseindrücken erholen. Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Ausstellung zur Sozialgeschichte der jüdischen Gemeinde in London, die heute noch etwa 200 000 Mitglieder zählt, über sechs Jahrhunderte hinweg. Außerdem ist eine große Sammlung zeremonieller Objekte zu bewundern. Das Partnermuseum ist in Finchley. Geöffnet Montag bis Donnerstag von 10 bis 16 Uhr, Sonntag von 10 bis 17 Uhr, der Eintritt kostet £3.50.
Wie sich die Londoner im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts fortbewegt haben, zeigt das Verkehrsmuseum in der viktorianischen Blumenmarkthalle von Covent Garden: Pferdebusse, Straßenbahnen, Busse, und ein ganzes U-Bahnabteil der Metropolitan Line von 1930.
Montag bis Donnerstag, Samstag und Sonntag von 10-18 Uhr geöffnet, Freitag 11 bis 18 Uhr, der Eintritt kostet £5.95.
Trotz gesalzener Preise zeugen lange Schlangen von der anhaltenden Beliebtheit des berühmtesten Wachsfigurenkabinetts der Welt, mit mehr oder weniger lebensechten Nachbildungen von David Beckham, Kylie Minogue oder Prince William. "Spirit of London" ist eine Zeitreise durch 400 Jahre Stadtgeschichte. Zum Start des zweiten "Fluch der Karibik" Piratenstreifens gibt es bei Madame Tussaud's einen neuen interaktiven Themenbereich mit Wachsfiguren der Hauptdarsteller.
Der im Juli im ehemaligen Planetarium neueröffnete Stardome bietet ein dreidimensionales Sternenabenteuer der Aardman Animation Studios. Geöffnet Montag bis Freitag von 9.30 bis 17.30, Samstag und Sonntag von 9 bis 18 Uhr, der Eintritt kostet £21.99, ab 17 Uhr nur noch £13 Eintritt, ein Familienticket gibt es ab £71.20 (Samstag und Sonntag ab 15 Uhr £58).
In einer ehemaligen Lagerhalle für Zucker, Kaffee und Rum im Windschatten der Wolkenkratzer von Canary Wharf erzählt das neue Hafenmuseum die 2000-jährige Geschichte der Themseschifffahrt und der Londoner Docks. Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet £5.
Das kleine, 2004 renovierte Museum in der hübschen St-Mary-at-Lambeth-Kirche ist der Tradescant-Familie königlicher Gärtner und Pflanzensammler des 16./17. Jahrhunderts gewidmet. Hier finden Sie prähistorische Landbaugeräte, viktorianische Schubkarren und Gießkannen und können für £1 ein Päckchen mit Pflanzensamen mit nach Hause nehmen: Beim beliebten "Gardeners Gamble" ("Gärtners Glücksspiel") bleibt es bis zur Blütezeit spannend - was wird in Ihrem Garten zu Hause erscheinen? Neben dem Familiengrab der Tradescants ist auch der Sarkophag mit den Überresten Captain Blighs zu sehen, den die Meuterer auf der "Bounty" 1789 seinem Schicksal überließen. Ein Café gibt es auch. Von Januar bis Mitte Dezember täglich von 10.30 bis 17 Uhr geöffnet, ein freiwilliger Eintritt von £3 wird erbeten.
Hervorragender Überblick über die Stadtgeschichte. Sehen Sie die Befestigungsruinen des römischen Londinium, das Hemd, das Charles I. 1649 bei seiner Hinrichtung trug, und die vergoldete Kutsche des Londoner Oberbürgermeisters. Im Herbst 2005 wurden die Räume zum angelsächsischen, zum mittelalterlichen und zum Tudorzeit-London wieder eröffnet.
Montag bis Samstag von 10 bis 17.50 Uhr geöffnet, Sonntag von 12-17.50 Uhr, der Eintritt ist frei.
Straße:
150 London Wall
PLZ/Stadt:
EC2Y 5HN London
Telefon:
0870 444 3852
U-Bahn
Barbican (Circle, Hammersmith & City, Metropolitan)
Eine der bedeutendsten Sammlungen Alter Meister (1250-1900) Europas, deren Standort in den 1830ern bewusst gewählt wurde: Trafalgar Square als Mittelpunkt Londons sollte für alle gesellschaftlichen Schichten gleich gut erreichbar sein. Nicht verpassen: Jan Van Eycks "The Arnolfini Wedding", John Constables "The Hay Wain" und Raffaels "Madonna of the Pinks" (1507/08). Beim langen Museumsabend am Mittwoch spielt ein Kammerorchester (Extraführungen um 18 und 18.30 Uhr).
Täglich von 10-18 Uhr geöffnet, Mittwoch 10-21 Uhr. Täglich finden Führungen um 11.30 und 14.30 Uhr statt, samstags auch um 12.30 und 15.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Die britische Nation verdankt ihre welthistorische Position der Seefahrt. Dieses elegante, weitläufige Museum in Greenwich mit seinem spektakulär überkuppelten neuen Innenhof (Neptune-Court) dokumentiert britische Expeditionen und Seeschlachten sowie die Passagierschifffahrt und die nautische Geschichte Londons. Sehen Sie Captain Cooks Sextanten, "Titanic"-Memorabilia und die weltgrößte Sammlung maritimer Kunst.
Am stilvollsten ist natürlich, wenn Sie mit einem Themseboot in Greenwich einlaufen (z. B. von Westminster, eine Stunde Fahrzeit, £ 4.40 kostet die einfache Fahrt mit Travelcard, Tel. 79 30 40 97, www.westminsterpier.co.uk). Täglich von 10-17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Vielleicht die unterhaltsamste Art, sich britischer Geschichte und Kultur zu nähern: Hier sind Porträts aus fünf Jahrhunderten ausgestellt, von Tudor-Königin Elizabeth I. und dem einzigen bekannten Bild William Shakespeares bis zu den aktuellen Porträts der Queen und anderer VIPs aus Wissenschaft, Literatur, Pop. Einen wunderbaren Blick über Trafalgar Square, Whitehall und Houses of Parliament bietet das Rooftop Restaurant.
Montag bis Mittwoch, Samstag/Sonntag 10-18 Uhr, Donnerstag/Freitag 10-21 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Mit seiner hellblauen und pinkfarbenen Terrakottabänderung und Tausenden von ornamentalen Tier- und Pflanzenskulpturen ist das monumentale neogotische Naturwissenschaftsmuseum das wohl schönste Museum der Stadt. Mittelpunkt der Ausstellung ist das 26 m lange Diplodocus-Saurierskelett in der kathedralenartigen Eingangshalle. Die Idee: Naturwissenschaft muss nicht langweilig sein! Und Publikumsliebling Tyrannosaurus Rex ist auch wieder da! Dank Hightechsensoren verfolgt das lebensecht animierte Dinosauriermodell eines Tyrannosaurus Rex Ihre Bewegungen.
In den Earth Galleries wird das Erdbeben von Kobe von 1995 in einem rekonstruierten Supermarkt simuliert. Das Darwin Centre zeigt zoologische Raritäten und Kuriositäten in Glasgefäßen. Eine Gratisführung in der Kleingruppe gibt einen tollen Blick hinter die Kulissen. Sehen Sie, was Darwin von seiner Forschungsreise auf der "Beagle" mitbrachte, und blicken Sie den Wissenschaftlern bei der Arbeit über die Schulter (von 11 bis 16.30 Uhr alle 30 Minuten, unter Tel. 79 42 61 28 reservieren). Geöffnet Montag bis Samstag von 10 bis 17.50 Uhr, Sonntag von 11 bis 17.50 Uhr, der Eintritt ist frei.
Im Sommer 2007 wird die Saatchi-Gallery in ihren neuen Räumen des Duke of Yorks HQ Building wiedereröffnet. Werbemogul Charles Saatchi, einer der wichtigsten Förderer provokativer neuer britischer Kunst, zeigt dann wieder internationale zeitgenössische Kunst und kehrt verstärkt zur Malerei zurück.
Ab Mitte 2007 täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, Freitag und Samstag bis 22 Uhr, der Eintritt kostet £9.
Im Wissenschaftsmuseum wird die technische Entwicklung anschaulich: von der ersten Dampflokomotive, "Puffing Billy" (1813), über die rote "Burnley Mill Engine", deren riesiges Rad einmal 1700 Webstühle antrieb, bis zu einer Rekonstruktion der Mondlandekapsel Apollo. Flug- und Telefontechnik, Medizin, Materialkunde und moderne Raumfahrt haben hier ihren Platz. Der Wellcome-Flügel bietet ein interaktives "Digitopolis" und das Deep Blue Café. Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Ein Wohnhaus mit knarzenden Dielen, bis zur Decke voll gestellt und gehängt mit Skulpturen, Medaillen, Kuriositäten. Diese Schatzkammer ist das Resultat der Sammelleidenschaft von Sir John Soane (1753 bis 1837). Der Maurersohn und Architekt der Bank of England verfügte, dass nach seinem Tod nichts verändert werden durfte. So blieben ein 3000-jähriger ägyptischer Sarkophag, römische Urnen, William Hogarths berühmter Bilderzyklus "The Rakes Progress", sowie das Marmorgrab von Soanes Lieblingshund. Geöffnet Dienstag bis Samstag vob 10 bis 17 Uhr, jeden ersten Dienstag im Monat von 10 bis 21 Uhr, der Eintritt ist frei, an Führungen können Sie jeden Samstag um 14.30 Uhr für £ 3 teilnehmen.
Faszinierender Museumskomplex am Themseufer mit schöner Caféterrasse und großem Angebot an (Gratis-)Events im Innenhof. Die Courtauld Gallery bietet eine hervorragende Kunstsammlung (Impressionisten, 20. Jahrhundert), die Gilbert Collection Florentiner Intarsienmöbel, Silber und die Schnupftabakdosensammlung Friedrichs des Großen. Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, rein kommt man schon ab £ 5.
Straße:
Strand
PLZ/Stadt:
WC2R 1LA London
Telefon:
78 45 46 00
U-Bahn
Temple (Circle, District, So geschl., dann Embankment)
Das neoklassizistische Gebäude versammelt britische Kunst vom 16. Jahrhundert bis heute. Die Sammlung geht auf den Zuckermagnaten Sir Henry Tate zurück und umfasst die moralischnarrativen Gemälde William Hogarths, die poetisch-religiösen Visionen William Blakes, die pastoralen Landschaften Thomas Gainsboroughs und John Constables, die Naturund Frauenmystik der Präraffaeliten, die verstörende Bildwelt eines Francis Bacon und die anthropomorphen Skulpturen Henry Moores. Lucian Freuds neorealistische Portraits haben Sigmund Freuds Enkel zum bekanntesten zeitgenössischen englischen Maler gemacht. Nicht versäumen: die "Turners" in der Clore Gallery. Joseph Mallard William Turner (1775-1851) ist der wichtigste Maler der englischen Kunstgeschichte, ein Meister des stimmungsvollen Spiels mit Licht und Schatten. Jedes Jahr ab Mitte Oktober zeigt Tate Britain das Werk jener vier Künstler, die für den wichtigen Turner Prize, der im Dezember verliehen wird, in die engere Wahl gekommen sind. Täglich von 10 bis 17.50 Uhr geöffnet, kostenlose Führungen finden Montag bis Freitag um 11, 12, 14 und 15 Uhr statt, Samstag und Sonntag um 12 und 15 Uhr.
Seit der Eröffnung im Jahr 2000, als die immense Sammlung der Tate Gallery auf zwei Museen aufgeteilt wurde, ist Tate Modern der Star am Londoner Museenhimmel. Internationale moderne Kunst, präsentiert auf einer Fläche von mehr als 12 000 m² in einem ehemaligen Kraftwerk. Der riesige Backsteinbau an der Themse wurde von dem Schweizer Architektenteam Herzog & de Meuron umgebaut (die zehnminütige Architektur-Audiotour kostet £1). Die Sammlung mit allen großen Namen des 20. Jahrhunderts - Matisse, Picasso, Pollock, Rothko, Warhol - ist nicht chronologisch geordnet, sondern nach Themen. In der Turbine Hall finden wechselnde Großausstellungen statt. Hier befindet sich auch die größte Kunstbuchhandlung Europas. Vom Café im 7. Stock haben Sie einen weiten Blick über London. Montag-Sonntag 10-18 Uhr, Freitag und Samstag 10-22 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Das kurz V&A genannte Museum ist das weltgrößte für angewandte Kunst und Kunstgewerbe: Skulpturen, Porzellan, Kleidung, Mobiliar, Glas, Silber, Sakralkunst aus Europa, Amerika, Asien. Sehen Sie in den British Galleries neben kompletten Interieurs das eichenholzgeschnitzte Great Bed of Ware (16. Jh.) und den Hochzeitsanzug von König James II. (17. Jh.). Weitere Highlights: die biblischen Raphael Cartoons aus der Renaissance und die mittelalterlichen Devonshire Hunts-Wandteppiche. Täglich 10 bis 17.45 Uhr, Mittwoch und am letzten Freitag des Monats (außer Dezember) bis 22 Uhr, der Eintritt ist frei.
Herausragende Sammlung französischer Kunst und Kunsthandwerk, mit Schwerpunkt 18. Jahrhundert: Sèvres-Porzellan, Gemälde von Fragonard und Poussin, Möbel, Rüstungen und vieles mehr kann man hier bewundern. Täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Führungen finden Montag bis Freitag um 13 uhr, Mittwoch und Samstag zusätzlich um 11.30 Uhr, und Sonntag um 15 Uhr statt, der Eintritt ist frei.
"Es gibt Orte, von denen man schon als Kind träumt, ohne zu wissen, warum. London ist so ein Fall." (A. Hallaschka, MERIAN-Chefredakteur) Aktuelles Heft kaufen »
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