Das neoklassizistische Gebäude versammelt britische Kunst vom 16. Jahrhundert bis heute. Die Sammlung geht auf den Zuckermagnaten Sir Henry Tate zurück und umfasst die moralischnarrativen Gemälde William Hogarths, die poetisch-religiösen Visionen William Blakes, die pastoralen Landschaften Thomas Gainsboroughs und John Constables, die Naturund Frauenmystik der Präraffaeliten, die verstörende Bildwelt eines Francis Bacon und die anthropomorphen Skulpturen Henry Moores. Lucian Freuds neorealistische Portraits haben Sigmund Freuds Enkel zum bekanntesten zeitgenössischen englischen Maler gemacht. Nicht versäumen: die "Turners" in der Clore Gallery. Joseph Mallard William Turner (1775-1851) ist der wichtigste Maler der englischen Kunstgeschichte, ein Meister des stimmungsvollen Spiels mit Licht und Schatten. Jedes Jahr ab Mitte Oktober zeigt Tate Britain das Werk jener vier Künstler, die für den wichtigen Turner Prize, der im Dezember verliehen wird, in die engere Wahl gekommen sind. Täglich von 10 bis 17.50 Uhr geöffnet, kostenlose Führungen finden Montag bis Freitag um 11, 12, 14 und 15 Uhr statt, Samstag und Sonntag um 12 und 15 Uhr.
"Es gibt Orte, von denen man schon als Kind träumt, ohne zu wissen, warum. London ist so ein Fall." (A. Hallaschka, MERIAN-Chefredakteur) Aktuelles Heft kaufen »
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