Madrids schönster Markt, eine Konstruktion aus Glas und hellgrün gestrichenem Gusseisen. Wegen fehlender Kundschaft hat leider die Hälfte der Stände die Rollläden heruntergelassen.
Der Markt im Bezirk Chamberí hat das Flair des frühen 20. Jahrhunderts bewahrt: nicht alles Beton, wie in vielen anderen Madrider Markthallen, sondern Backstein und Holz - und voller Leben.
Straße:
Fernando el Católico 14
PLZ/Stadt:
28015 Madrid
U-Bahn
Metro 2: Quevedo
Karte
Rastro
Ein wirklich schreckliches Menschengewimmel erfüllt am Sonntagvormittag die Straßen rund um die Plaza Cascorro. Der Besuch des Rastros gehört zur Sonntagsroutine vieler Madrider wie für andere der Kirchgang. An die 80 000 Menschen zwängen sich an den 1300 Ständen vorbei. Die meisten suchen nichts Bestimmtes - und kaufen doch immer irgendetwas. Außergewöhnliche Entdeckungen gibt es kaum zu machen. Aber der Rastrobesuch ist eine gute Ausrede, um sich hinterher bei Wein und Tapas in einer der vielen Bars der Gegend mit Freunden zu treffen.
Von der Plaza Cascorro geht es die Ribera de Curtidores hinunter und dann hinein in die Nebenstraßen: echte Antiquitäten neben schlecht kopierten Gemälden, verrostete Schlüssel neben billigen Schuhen, fabrikneue T-Shirts neben illegal gepressten CDs. Feilschen ist erlaubt. Höchste Vorsicht vor Taschendieben, besonders minderjährigen!
Straße:
Plaza Cascorro
PLZ/Stadt:
Madrid
U-Bahn
Metro 1, 5: Tirso de Molina, La Latina, Puerta de Toledo