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Museen

  • Convento de la Encarnación
    Real Monasterio de la Encarnación
    Real Monasterio de la Encarnación
    © HÃ¥kan Svensson
    Auch dieses barocke Augustinerinnenkloster, errichtet zu Beginn des 17. Jahrhunderts, wird noch von neun Nonnen bewohnt. Der beeindruckende Altarchor ist aus Gips, ansonsten ist das Kloster reich mit Kunst ausgestattet.
    Dienstag-Donnerstag und Samstag von 10.30-12.45 Uhr und von 16-17.45 Uhr geöffnet, Freitag von 10.30-12.45 Uhr, Sonntag von 11-13.45 Uhr. Der Eintritt kostet 3,60 Euro.
    Straße:
    Plaza de la Encarnación 1
    PLZ/Stadt:
    28013 Madrid
    U-Bahn
    Metro 2, 5: Ópera, Santo Domingo
    Karte
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  • Convento de las Descalzas Reales
    Monasterio de las Descalzas
    Monasterio de las Descalzas
    © Heinz Albers
    In dem Stadtpalast, der 1557 zum Franziskanerinnenkloster umgewidmet wurde, leben heute noch 21 Nonnen. Er war ein Ort der Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen der Madrider Aristokratie. Überall sind Gemälde und Gobelins zu bewundern, eingehüllt in die Atmosphäre der Renaissance.
    Dienstag-Donnerstag und Samstag von 10.30-12.45 Uhr und von 16-17.45 Uhr geöffnet, Freitag von 10.30-12.45 Uhr und Sonntag von 11 bis 13.45 Uhr. Der Einritt kostet 5 Euro (nicht in Madrid-Card inbegriffen!).
    Straße:
    Plaza de las Descalzas 3
    PLZ/Stadt:
    28013 Madrid
    Telefon:
    914 54 88 00
    U-Bahn
    Metro 3, 5: Callao
  • Museo Arqueológico Nacional
    Museo Arqueológico Nacional
    Museo Arqueológico Nacional
    © J. L. de Diego / Wikimedia Commons
    Jeder Spanier kennt die "Dame von Elche", eine steinerne Skulptur aus vorrömischer Zeit, die bei Ausgrabungen in der Gegend von Elche in der Mittelmeerprovinz Alicante gefunden wurde. Ausgestellt ist sie im Archäologischen Nationalmuseum, zu dessen Schätzen auch eine Sammlung westgotischer Kronen und Goldschmucks gehört - die Germanenstämme, die nach den Römern bis zur arabischen Eroberung 711 die Iberische Halbinsel beherrschten, hinterließen nur wenige Zeugnisse ihrer Kultur.
    Dienstag bis Samstag von 9.30-20.30 Uhr geöffnet, Sonntag von 9.30-14.30 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro, Samstags ab 14.30 Uhr und Sonntags ist der Eintritt gratis.
    Straße:
    Serrano 13
    PLZ/Stadt:
    28001 Madrid
    Telefon:
    915 77 79 12
    U-Bahn
    Metro 2, 4: Retiro, Serrano
  • Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía (MNCARS)
    Fassade des MNCARS
    Fassade des MNCARS
    © Brian Snelson / flickr.com
    Eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer, vornehmlich spanischer Kunst vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute. Ihr goldenes Herz ist Picassos "Guernica" (2. Stock, Saal 5), das der Maler 1937 während des Spanischen Bürgerkriegs im Auftrag der republikanischen Regierung für die Pariser Weltausstellung malte.
    Am 26. April 1937 hatten Flieger der deutschen Legion Condor über dem baskischen Städtchen Guernica ihre Bombenlast abgeworfen, drei Viertel des Ortes zerstört und Hunderte von Menschen getötet. Die deutschen Militärs auf Seiten Francos probten mit der Bombardierung zum ersten Mal den "totalen Krieg", der sich die Zivilbevölkerung zum Ziel nimmt. Aufgewühlt und empört, machte sich Picasso ein sehr eigenes Bild von den Schrecken des Kriegs.
    Besucher vor Picassos "Guernica"
    Besucher vor Picassos "Guernica"
    © MNCARS
    Im 2. Stock sind neben Picasso weitere Klassiker der Avantgarde der ersten Hälfte des 20. Jhs. ausgestellt, unter ihnen Juan Gris, Joan Miró und Salvador Dalí. Der 4. Stock ist der aktuelleren Kunst, unter anderem von Antoni Tàpies, Eduardo Chillida und Antonio López, gewidmet. Ein fast fertiger Anbau des Architekten Jean Nouvel nimmt ab ca. Anfang 2006 die Bibliothek, ein Auditorium und die Säle für Sonderausstellungen auf.
    Montag und Mittwoch bis Samstag von 10-21 Uhr geöffnet, Sonntag von 10-14.30 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro, Samstags ab 14.30 Uhr und Sonntags ist der Eintritt gratis.
    Straße:
    Santa Isabel 52
    PLZ/Stadt:
    28012 Madrid
    Telefon:
    917 74 10 00
    U-Bahn
    Metro 1: Atocha
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  • Museo Nacional del Prado
    Fassade des Museo del Prado
    Fassade des Museo del Prado
    © Brian Snelson / flickr.com
    Der Architekt Juan de Villanueva begann 1785 im Auftrag Karls III. mit dem Bau des Prado (zu Deutsch "Wiese") im neoklassischen Stil. Im Villanueva-Bau sind heute Werke vom 12. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ausgestellt. Schwerpunkt ist die spanische Malerei. Der Prado besitzt die umfassendsten Sammlungen von Werken El Grecos (1541 bis 1614), Velázquez‘ (1599-1660) und Goyas (1746-1828), zudem der Velázquez-Zeitgenossen José de Ribera, Francisco de Zurbarán und Bartolomé Esteban Murillo. Außerdem herausragende Gemälde der Flamen Hieronymus Bosch, Rubens und Brueghel, der Deutschen Dürer und Cranach, der Italiener Botticelli, Rafael, Tizian, Tintoretto und Caravaggio und Hunderte Maler mehr.
    Das Drama eines Museums wie des Prado ist seine Größe, die schiere Menge an Kunstwerken, die um die Aufmerksamkeit der Besucher buhlen. Der Prado besitzt mehr als 7500 Werke, von denen ein Drittel ausgestellt sind. Was erstmalige Besucher brauchen, ist Orientierung. Sie können sich durch die Säle treiben lassen, sich den Massen anschließen oder gerade die Räume suchen, wo der wenigste Trubel herrscht. Aber: Was muss man gesehen haben? Jede Auswahl ist ungerecht, doch wer sich führen lassen mag, gehe nicht achtlos an diesen Werken vorbei:
    Portrait der María Cristina de Borbón
    Portrait der María Cristina de Borbón
    © Brian Snelson / flickr.com
    Las Meninas (Die Hoffräulein) von Diego de Velázquez (Saal 12 im Hauptgeschoss). Kunsthistoriker sind fasziniert von der Perspektive des Malers, der sich im Vordergrund, leicht im Schatten, selbst ins Bild gesetzt hat, während im Hintergrund das Königspaar Philipp IV. und Maria Anna offenbar in einem Spiegel auftaucht. Es sieht so aus, als zeige sich uns der Maler aus der Sicht des porträtierten königlichen Paares. Doch Velázquez hat die Szenerie spiegelverkehrt gemalt: als schaue er sich selbst in einem Spiegel bei der Arbeit zu. Eine Reflexion über die Kunst in der Kunst.
    El Jardín de las Delicias (Der Garten der Lüste) von Hieronymus Bosch (Saal 56 a im Untergeschoss). Die gängige Interpretation des dreiflügeligen Gemäldes, entstanden um das Jahr 1500, geht davon aus, dass Bosch (auf Spanisch El Bosco) in seiner einzigartig wilden Bildsprache das Paradies, den sündigen Menschen und die strafende Hölle darstellen wollte. Der deutsche Kunsthistoriker Hans Belting ist anderer Meinung: In dem wunderschönen Bildband "Hieronymus Bosch - Garten der Lüste" erläutert er überzeugend die These, der Maler habe im Mittelteil seines Gemäldes gerade den unschuldigen, mit der Natur vereinten, zur Sünde nicht fähigen Menschen abgebildet.
    Perro semihundido (Halbversunkener Hund) von Francisco de Goya (Saal 36 im Hauptgeschoss). Wer einmal den traurigen Blick des kleinen Hundes am unteren Bildrand gesehen hat, vergisst ihn nicht. Es ist eines von Goyas späteren, "schwarzen" Bildern. Im Saal 39 hängen die berühmten Erschießungen vom 3. Mai 1808, im Saal 32 das gnadenlose Gruppenbildnis Die Familie Karls IV., im Saal 21 Die bekleidete Maja und Die unbekleidete Maja. Der frühe, heitere Goya ist im Obergeschoss in den Sälen 85 und 90 bis 94 zu genießen.
    Weitere Höhepunkte: David, Sieger über Goliath von Caravaggio (Saal 5), Die drei Grazien von Peter Paul Rubens (Saal 9), Die Verkündigung von Fra Angelico (Saal 49), das Selbstbildnis Albrecht Dürers (Saal 55 b), Die Kreuzigung von El Greco (Saal 61 a).
    Dienstag bis Sonntag von 9-20 Uhr geöffnet, am 1. Januar, Karfreitag, 1. Mai und 25. Dezember geschlossen. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, ab 18 Uhr ist der Eintritt frei.
    Straße:
    Paseo del Prado
    PLZ/Stadt:
    28014 Madrid
    Nahverkehr
    Bus 9, 10, 14, 19, 27, 34, 37, 45
    U-Bahn
    Metro 1, 2: Atocha, Banco de España
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  • Museo Cerralbo
    Im Stadtpalast des 17. Marqués de Cerralbo, den er selbst in ein kleines Museum verwandelte und dem Staat vermachte, ist die Zeit stehen geblieben. Möbel, Gobelins, Porzellan, Gemälde aus allen Epochen: das Gesamtkunstwerk eines Adligen mit dem Geschmack des späten 19. Jahrhunderts.
    Dienstag bis Sonntag von 10-15 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 2,40 Euro, Mittwoch und Sonntag ist der Eintritt gratis.
    Straße:
    Ventura Rodríguez 17
    PLZ/Stadt:
    Madrid
    U-Bahn
    Metro 3: Ventura Rodríguez
  • Museo de América
    Spaniens Kolonialgeschichte in Amerika begann mit Kolumbus‘ Reise 1492, die ihn eigentlich nach Indien führen sollte, und endete mit dem Verlust Kubas 1898. Das Amerika-Museum versucht diese Geschichte nachzuzeichnen, ohne deren schmerzhafte und oft menschenverachtende Aspekte zu vertiefen. Beeindruckend sind vor allem die Ausstellungsstücke aus der präkolumbischen Zeit.
    Dienstag bis Samstag von 9.30-15 Uhr geöffnet, Sonntag bis 10-14.30 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro, Sonntags ist der Eintritt gratis.
    Straße:
    Avenida de los Reyes Católicos 6
    PLZ/Stadt:
    28040 Madrid
    U-Bahn
    Metro 3, 6: Moncloa
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  • Museo Municipal
    Im alten Madrider Hospiz (18. Jahrhundert) ist seit 1929 das Stadtmuseum untergebracht. Das Eingangsportal erschlägt die Besucher fast mit seiner barocken Pracht. Drinnen sind Gemälde, Fotos und Dokumente zur Stadtgeschichte ausgestellt. Höhepunkt ist ein exaktes Modell Madrids aus dem Jahr 1830.
    Dienstag bis Freitag von 9.30-20 Uhr geöffnet (Mitte Juli bis Mitte September nur vormittags), Samstag und Sonntag von 10-14 Uhr. Der Eintritt ist frei.
    Straße:
    Calle Fuencarral 78
    PLZ/Stadt:
    28004 Madrid
    Telefon:
    917 01 18 63
    Nahverkehr
    Bus: 3 , 21 , 40 , 147 , 149
    U-Bahn
    Metro 1, 10: Tribunal
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  • Museo Nacional de Artes Decorativas
    Das Kunstgewerbemuseum ist eines der kuriosesten Museen Madrids: Über fünf Stockwerke wird die Geschichte des Wohnens ausgebreitet, ganz oben ist eine liebevoll rekonstruierte Küche aus einem Adelspalast des 18. Jahrhunderts ausgestellt.
    Dienstag bis Sonntag von 10-15 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 2,40 Euro.
    Straße:
    Montalbán 12
    PLZ/Stadt:
    28014 Madrid
    U-Bahn
    Metro 2: Retiro
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  • Museo Sorolla
    Die Villa aus dem frühen 20. Jahrhundert war Wohnhaus und Werkstatt des spanischen Malers Joaquín Sorolla (1863-1923) in seinen letzten Lebensjahren. Während man seine lichtdurchfluteten Bilder betrachtet, bekommt man zugleich einen Eindruck vom Leben des Künstlers. Schöner Garten im andalusischen Stil.
    Dienstag bis Samstag von 9:30-20 Uhr geöffnet, Sonntags von 10-15 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro, Sonntags ist der Eintritt gratis.
    Straße:
    Paseo General Martínez Campos 37
    PLZ/Stadt:
    28010 Madrid
    Telefon:
    913 10 15 84
    U-Bahn
    Metro 5, 7, 10: Gregorio Marañón, Rubén Darío
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  • Museo Thyssen-Bornemisza
    Thyssen, ein Name aus Stahl. Friedrich, Zweitgeborener des Gründervaters des Ruhrimperiums August Thyssen, wollte vom Stahl nichts wissen, heiratete eine ungarische Baronin mit Namen Bornemisza und sammelte Kunst. Ihr gemeinsamer Sohn Hans-Heinrich (1921-2002) wurde Schweizer Staatsbürger und sammelte weiter, mit Vorliebe deutsche Expressionisten. Bei seinem Tod hatte er rund 1500 Werke beisammen, die einen fast enzyklopädischen Gang durch die Kunstgeschichte Europas und Nordamerikas erlauben. Der zentrale Teil dieser Sammlung, etwa 800 Gemälde, ist seit 1992 im Madrider Museum Thyssen-Bornemisza im Palacio Villahermosa (18. Jahrhundert) zu sehen. 2004 ist ein moderner Anbau des Villahermosa-Palasts fürs Publikum geöffnet worden, in dem 220 weitere Gemälde ausgestellt sind. Ein chronologischer Spaziergang durch die Kunst vom 13. bis zum 20. Jahrhundert beginnt im zweiten Stockwerk und endet im Erdgeschoss.
    Dienstag bis Sonntag von 10-19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 5,50 Euro.
    Straße:
    Paseo del Prado 8
    PLZ/Stadt:
    28014 Madrid
    Telefon:
    913 69 01 51
    U-Bahn
    Metro 2: Banco de España
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  • Panteón de Goya
    Die kleine Ermita de San Antonio de la Florida ist seit 1919 Goyas Grabstätte. In der Kirchenkuppel über ihm wölbt sich sein Fresko "Die wunderbare Erscheinung des heiligen Antonius in Lissabon".
    Dienstag bis Freitag von 10-14 Uhr und 16-20 von geöffnet, Samstag und Sonntag von 10-14 Uhr. Der Eintritt kostet 2 Euro.
    Straße:
    Glorieta de la Florida 5
    PLZ/Stadt:
    28008 Madrid
    U-Bahn
    Metro 6, 10: Príncipe Pío
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  • Real Academia de Bellas Artes de San Fernando
    Das Museum beherbergt eine kleine, feine Sammlung bedeutender Gemälde, unter anderem von El Greco, Velázquez, Arcimboldo und Rubens. Die Hauptattraktion sind jedoch 13 Goyas.
    Dienstag bis Samstag von 9-17 Uhr geöffnet, Sonntag von 9-14.30 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.
    Straße:
    Alcalá 13
    PLZ/Stadt:
    28014 Madrid
    Telefon:
    915 24 08 64
    U-Bahn
    Metro 2: Sevilla
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