Die Öffnungszeiten der Museen sind nicht einheitlich geregelt. Sie schließen jeweils einen Tag in der Woche - meist ist es der Montag. Damit Sie nicht, trotz offizieller Öffnungszeiten, doch vor verschlossenen Türen stehen, empfiehlt es sich in jedem Falle vor einem Besuch anzurufen (bitten Sie den Reiseservice Ihres Hotels). Zur besseren Orientierung sind in vielen Museen Führungen unbedingt empfehlenswert. Seit einiger Zeit gibt es unterschiedliche Eintrittspreise für Russen und für Ausländer. Ausländer bezahlen in der Regel mindestens 5 Euro. Fotografieren und Filmen muss extra vergütet werden, falls es überhaupt erlaubt ist.
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Alter Englischer Hof
(Staryj Anglijskij dwor)
1553 übergab Iwan der Schreckliche dieses Gebäude englischen Kaufleuten, die sich ausschließlich mit dem Russlandhandel beschäftigten. Der "Englische Hof" entwickelte sich zum Handelsumschlagplatz und zum diplomatischen Treffpunkt. Das Museum dokumentiert die Geschichte dieser Beziehung und wurde Ende der Neunzigerjahre von Königin Elisabeth II. eingeweiht. Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Mittwoch und Freitag von 11 bis 19 Uhr.
Nahverkehr
Metro 6, 7: Kitay-Gorod
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Andrei-Rubljow-Museum
Dieses Museum liegt im Osten der Stadt in dem im 15. Jahrhundert gebauten Andronikow-Kloster. Andrei Rubljow (ca. 1370-1430) lebte und arbeitete im Kloster und ist in der Erlöser-Kathedrale beigesetzt. Der Mönch gilt als der bedeutendste Ikonenmaler des Mittelalters. Seine Lebensgeschichte hat Regisseur Andrei Tarkowski verfilmt.
Leider sind in dem Museum nur Kopien der Werke zu sehen, allerdings von hohem künstlerischem Wert. Die Originale hängen in der Tretjakow-Galerie. Man bekommt im Andrei-Rubljow-Museum einen guten Überblick über die altrussische Ikonenmalerei. Deswegen lohnt sich ein Besuch, den man gut mit einem Spaziergang durch das sehr reizvoll auf einer Anhöhe gelegene Kloster verbinden kann.
Täglich außer Mittwoch von 11 bis 18 Uhr geöffnet, am letzten Freitag im Monat geschlossen.
Straße:
Andron'evskaya pl. 10
Nahverkehr
Metro 8: Ploshad' Il'icha
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Bachruschin-Theatermuseum
Der Bankier Bachruschin gründete 1894 dieses Museum und übergab es 1913 der Akademie der Wissenschaften. Angefangen von einer Dokumentation der Leibeigenen-Theatertruppen zeigt es vor allem die letzten 100 ruhmvollen Jahre der russischen und sowjetischen Theatergeschichte. Ausgestellt sind dort Requisiten, Kostümentwürfe, Bühnenbildmodelle, Plakate, Schallplatten, Tonbänder, Programmzettel und Fotos. Dem Sänger Fjodor Schaljapin ist ein eigener Gedenkraum gewidmet. Mittwoch bis Montag von 12 bis 19 Uhr geöffnet, am letzten Montag im Monat geschlossen.
Straße:
ul. Bakhrushina 31/12
Nahverkehr
Metro 2, 5: Paveletskaya
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Glinka-Musikmuseum
Das kleine Museum zeigt eine interessante Sammlung alter, seltener Musikinstrumente und Partituren russischer Komponisten. Täglich außer Montag von 11 bis 19 Uhr geöffnet, am letzten Tag im Monat geschlossen.
Nahverkehr
Metro 2, 5: Mayakovskaya, Novoslobodskaya
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KGB-Museum
Die Lubjanka war der Inbegriff des stalinistischen Terrors. Hier wurde verhört und gefoltert. Doch darüber erfährt man nichts, stattdessen werden hier Kuriositäten aus der Welt der Spione des Kalten Krieges gezeigt: Abhörgeräte, Feuerzeuge mit Kamera oder Sprengsätze in Coladosen. Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, nur nach Anmeldung.
Straße:
Lubyanskaya pl. 2
Nahverkehr
Metro 1: Lubyanka
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Kosmonautenmuseum
(Memoralnyj musej kosmonawtiki)
Für alle Freunde des Alls: Die Geschichte des Kosmos und der russischen Weltraumfahrt wird in diesem Museum sehr anschaulich dargestellt. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am letzten Freitag im Monat geschlossen.
Nahverkehr
Metro 6: VDNKh
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Majakowski-Museum
Seit 1974 gibt es das Majakowski-Museum in dem Wohnhaus, in dem der russische Literat von 1919 bis 1930 lebte. Wladimir Majakowski (1893-1930) setzte seinem Leben selbst ein Ende, weil er persönlich und politisch von den Ereignissen jener Zeit enttäuscht war. Ursprünglich studierte Majakowski Malerei und Bildhauerei. Deshalb sind hier nicht nur Schriften und Fotos, sondern auch Bilder, Plakate und Skizzen zu sehen. Auf Anfrage werden Auszüge aus seinem Film "Das Fräulein und der Rowdy" von 1918 gezeigt. Freitag bis Mittwoch von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Donnerstag von 13 bis 21 Uhr, am letzten Freitag im Monat geschlossen.
Straße:
Lubyansky pr. 3/6
Nahverkehr
Metro 1: Lubyanka
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Matrjoschka-Museum

Verzierte Puppen aus Holz
© Adrian Pingstone / Wikimedia Commons
In der Werkstatt, in der vor über 100 Jahren die erste Puppe in der Puppe hergestellt wurde, kann man heute Matrjoschkas aller Zeiten bewundern. Montag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr und Samstag bis 17 Uhr geöffnet.
Straße:
Leont'evskiy per. 7
Nahverkehr
Metro 2, 7: Okhotny Ryad, Pushkinskaya
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Moskauer Museum für Moderne Kunst
Surab Zeretelis Museum für Moderne Kunst entsprach ganz und gar nicht der von Moskauer Kunstexperten entwickelten Linie für ein solches Museum. Inzwischen hängen hier 15 000 Exponate, allerdings etwas konzeptlos. Montag und Mittwoch bis Freitag von 12 bis 20 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 12 bis 19 Uhr.
Nahverkehr
Metro 9: Chekhovskaya
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Museum 'Die andere Kunst'
Wer sich für die nichtoffizielle Kunst der Sowjetunion in der Zeit des Kalten Krieges interessiert, ist hier richtig: Es hängen Werke von Oskar Rjabin, Wladimir Nemuchin, Komar & Melamid und anderen, die von 1950 bis 1970 im Verborgenen arbeiteten. Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Nahverkehr
Metro 5, 9: Novoslobodskaya, Mendeleevskaya
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Museum der Geschichte Moskaus
Das Museum ist in der St.-Johannes-Evangelist-Kirche untergebracht, einem spätklassizistischen Bau aus dem Jahr 1825 mit sechssäuligem Portikus mit Dreiecksgiebel. Hier wird die Entwicklungsgeschichte der Stadt von der Gründung bis zur Gegenwart anhand von Ausgrabungen, Plänen, Modellen und Fotos gezeigt, sowie geplante Baumaßnahmen in der näheren Zukunft vorgestellt. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am letzten Freitag im Monat geschlossen.
Nahverkehr
Metro 1: Lubyanka
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Museum für die moderne Geschichte Russlands
Bis zur Revolution befand sich in diesem Gebäude der Englische Club, ein exklusiver Treffpunkt für Adlige. Nach der Revolution präsentierte sich hier das Revolutionsmuseum mit einer Dokumentation über die Geschichte der Revolution. Nun wurde es umbenannt, umstrukturiert und durch kritische Kommentare ergänzt. Dienstag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Sonntag von 10 bis 17 Uhr, am letzten Freitag im Monat geschlossen.
Nahverkehr
Metro 7: Pushkinskaya
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Neue Tretjakow-Galerie
Seit dem 150. Geburtstag 2006 wird die Avantgarde neu und interessant präsentiert. Die Ausstellung umfasst den Zeitraum von 1910 bis zur Gegenwart. Im Zentrum die Ikone der abstrakten Malerei von Kasimir Malewitsch, "Das schwarze Quadrat" (1913). Die Bilder der Primitivisten N. Gontscharowa, M. Larionow, I. Maschkow und P. Kontschalowski sind ebenso zu sehen wie K. S. Petrow-Wodkin mit seinem berühmten Bild "Das Baden des roten Pferdes" und der georgische Naive N. Pirosmani. Auch die die jüngsten Werke russischer Kunst werden hier gezeigt. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 19.30 Uhr geöffnet.
Nahverkehr
Metro 1, 5, 6: Park Kul'tury, Oktyabr'skaya
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Panoramamuseum der Schlacht von Borodino
Auf einer Anhöhe am Ende des Kutozovskiy-Prospekts ließ Napoleon 1812 Halt machen lassen, um auf eine Abordnung Moskauer Bürger zu warten. 150 Jahre später wurde hier der Museumsrundbau eröffnet, der an die Schlacht um Borodino erinnert, in der General Michail Kutusow Napoleons Truppen schlug.
Wie in einem Kuppelkino fühlt man sich in dem Rundbau, einbezogen in die Schlacht, die auf einem Monumentalgemälde (115 m lang und 15 m hoch) des Malers Rubo dargestellt ist. Außerhalb des Museums liegen der Triumphbogen von 1834, ein Obelisk an einem Massengrab der 1812 gefallenen Soldaten und ein Denkmal für Kutusow. Täglich außer Freitag von 10 bis 16.45 Uhr geöffnet, am letzten Donnerstag im Monat geschlossen.
Straße:
Kutuzovskiy pr. 38
Nahverkehr
Metro 4: Kutuzovskaya
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Puschkin-Haus
Moskau ist der Geburtsort von Alexander Puschkin (1799-1836), der immer noch das höchste Ansehen unter den vielen russischen Dichtern genießt. Leider blieb das Haus, in dem der Dichter geboren wurde, nicht erhalten. Statt dessen richtete man 1961 in einem schönen alten Adelspalais aus dem 19. Jahrhundert im Empirestil das Museum ein. Ausgestellt sind Möbel, Bilder und Porzellan aus der Zeit Puschkins, eine hervorragende Bibliothek, Briefe, Kopien der handschriftlichen Originale Puschkins sowie alle Ausgaben seiner Werke, die im In- und Ausland erschienen sind. Ein besonders schöner Raum ist der Onegin-Saal. Dienstag bis Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet, am letzten Freitag im Monat geschlossen.
Nahverkehr
Metro 1: Kropotkinskaya
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Puschkin-Museum für bildende Künste
Das Puschkin-Museum beherbergt die nichtrussische Kunst. 1912 wurde das Museum in einem neoklassizistischen Bau eröffnet, erhielt seine eigentliche Bedeutung jedoch erst nach 1937, als es zum 100. Todestag Puschkins umbenannt wurde.
Ausgestellt werden hier Werke ausgezeichneter westeuropäischer Meister aus verstaatlichtem Privatbesitz, etwa Brueghel, Rembrandt und El Greco, aber vor allem die Exponate der Moskauer Sammler Sergej Schtschukin und Iwan Morosow, die seit 2006 links neben dem Hauptgebäude ihre eigene Impressionisten-Galerie haben. Manet, Cézanne, Renoir, Degas und andere große Franzosen wie Matisse, außerdem zum Beispiel Picasso, werden nun in 26 Räumen gezeigt. Die Galerie ist ein Teil des Programms zur 100-Jahr-Feier des Museums im Jahre 2012. Bis dahin soll um das Hauptgebäude herum, so wünscht es die umtriebige Direktorin Irina Antonowa, ein Museumsstädtchen entstehen.
Weiterhin gibt es Kunst des Altertums von Ägypten bis Rom zu sehen. Regelmäßig werden auch Sonderausstellungen geboten. Eine ständige Sonderausstellung zeigt Schliemanns Troja-Gold. Täglich außer Montag von 10 bis 19 Uhr geöffnet.
Ab 2009 wird das Museum wegen umfassender Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten geschlossen und vom britischen Star-Architekten Sir Norman Foster modernisiert. Die Wiedereröffnung ist für das Jubiläumsjahr 2012 geplant.
Nahverkehr
Metro 1, 4, 9: Kropotkinskaya, Aleksandrowskij Sad, Borowizkaja
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Rüstkammer im Kreml
Seit der Herrschaft Iwans des Schrecklichen bis ins 19. Jahrhundert hinein war die Rüstkammer die Schatzkammer der Moskauer Herrscher. Die Präsente ausländischer Gesandter wurden hier gesammelt sowie Waffen und Schmuck hergestellt. 1851 ließ Zar Nikolaus I. dieses Museum innerhalb des Kreml errichten. Nach der Revolution konnte auch die Öffentlichkeit die dort gesammelten reichen Schätze bewundern. Der Besucher bekommt einen bleibenden Eindruck vom Prunk und der Verschwendungssucht der russischen Herrscher.

Das Museum gilt als eines der bedeutendsten der Welt für prachtvolle Kutschen, Waffen, Rüstungen, Tafelgeschirr, Kronen, Gewänder. Herausragend sind zum Beispiel die "Mütze des Manomach" (13. Jahrhundert), die bis zur Zeit Peters I. Zarenkrone war; der Thron Iwans des Schrecklichen mit prächtigen Elfenbeinverzierungen aus dem 16. Jahrhundert oder der mit 800 Diamanten geschmückte Thron des Zaren Alexej Romanow aus dem 17. Jahrhundert. Der "Diamantenfonds" verwahrt die größten Schätze, etwa den Orlow-Diamanten von 189,62 Karat, ein Geschenk an die Zarin Katharina II. von ihrem Liebhaber Alexej Graf Orlow. Täglich außer Donnerstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet (13 bis 14 Uhr Pause).
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Staatliches Historisches Museum
Seit 1872 beherbergt das Backsteingebäude am Roten Platz das Historische Museum. 4,5 Millionen Exponate in 48 Sälen bieten russische Geschichte von ihren Anfängen bis heute. Täglich außer Dienstag von 11 bis 19 Uhr geöffent, am ersten Montag im Monat geschlossen.
Nahverkehr
Metro 3: Ploshchad' Revolyutsii
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Tolstoi-Haus
Das Holzhaus mit 18 Zimmern enthält noch die Originaleinrichtung des beliebten Dichters Graf Lew Tolstoi (1828-1910), der vor allem durch seine Romane "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina" berühmt wurde. Hier verbrachte er die Wintermonate der Jahre 1882 bis 1901 und traf sich mit seinen Schriftstellerkollegen.
Die Atmosphäre der Wohnverhältnisse Ende des 19. Jahrhunderts ist in diesem Stadthaus Tolstoi zu spüren. Das Museum wurde 1921 eröffnet, nachdem Lenin per Dekret festlegen ließ: "Im Haus ist alles so zu erhalten, wie es bisher war. Die Massen müssen wissen, wie Lew Tolstoi in den zwei Geschossen wohnte. Er hat das selbst in seinen Werken widergespiegelt."
Täglich außer Montag von 11 bis 17 Uhr geöffnet, jeden letzten Freitag im Monat und von Oktober bis März Sonntags geschlossen.
Straße:
ul. L'va Tolstogo 21
Nahverkehr
Metro 1, 5: Park Kul'tury
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Tolstoi-Museum
Etwa eine halbe Stunde Fußweg entfernt vom Wohnhaus Tolstois befindet sich das Museum - in einer klassizistischen Villa aus dem 19. Jahrhundert - sodass man einen Besuch beider Häuser gut verbinden kann. Leben und Werk des beliebten Dichters sind in zahlreichen Dokumenten nachzuvollziehen. In dem Gebäude ist nicht nur das Museum, sondern auch die Tolstoi-Forschungsabteilung untergebracht. Täglich außer Montag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Nahverkehr
Metro 1: Kropotkinskaya
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Tretjakow-Galerie
Die Tretjakow-Galerie beherbergt die größte Sammlung russischer und sowjetischer Kunst, an die 50 000 Exponate. Die Grundlage für das Museum schuf 1856 der reiche Kaufmann Pawel Tretjakow (1832-1898) mit dem Erwerb erster Bilder für eine Gemäldesammlung. Er verfolgte die Idee einer Nationalgalerie und schenkte 1892 seinen gesamten Besitz, inklusive der von seinem Bruder Sergej hinterlassenen Sammlung, der Stadt Moskau. Die Bilder hängte man ursprünglich im Wohnhaus der Tretjakows auf. An dieser Stelle entstand 1902 nach Entwürfen des Märchenmalers Viktor Wasnezow das heutige Bauwerk im altrussischen Märchenstil. Die aus mehreren Gebäuden bestehende Galerie wurde bis 1994 umgebaut und restauriert.
Die Sammlung reicht von russischen Ikonen aus dem 12. Jahrhundert über Heiligenbilder des berühmtesten Ikonenmalers, Andrei Rubljow, bis zu Werken russischer Malerei aus der Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Täglich außer Montag von 10 bis 19.30 Uhr geöffnet.
Straße:
Lavrushinskiy per. 10-12
Nahverkehr
Metro 6, 8: Tret'yakowskaya, Novokuznetskaya
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Tschechow-Haus
In diesem Ziegelhaus lebte von 1886 bis 1890 der Arzt und Schriftsteller Anton Tschechow, der 1904 im Alter von nur 44 Jahren starb. Tschechow wurde bei uns vor allem durch seine Theaterstücke "Drei Schwestern", "Onkel Wanja" und "Die Möwe" bekannt.
Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag von 11 bis 16 Uhr geöffnet, Mittwoch und Freitag von 14 bis 18 Uhr, am letzten Tag im Monat geschlossen.
Straße:
ul. Sadovaya-Kudrinskaya 6
Nahverkehr
Metro 5, 7: Barrikadnaya, Krasnopresnenskaya
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Wachsfigurenkabinett
Hundert Persönlichkeiten der russischen Geschichte kann man hier bewundern. Unter ihnen: Lenin, Stalin, Beria, Breschnew, Gorbatschow, aber auch Tolstoi. Täglich von 11 bis 18.30 Uhr geöffnet.
Nahverkehr
Metro 5, 6: Prospekt Mira
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Zentralhaus des Künstlers
Vorgesehen für verschiedene Wechselausstellungen sowohl in- als auch ausländischer Künstler. Im Obergeschoss rechts befindet sich die Neue Tretjakow-Galerie. Täglich außer Montag und Dienstag von 11 bis 19 Uhr geöffnet.
Straße:
Krymskaya Naberezhnaya 14/10 oder Krymskiy Val 10
Nahverkehr
Metro 5: Oktyabr'skaya, Park Kul'tury
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Zentralmuseum des Großen Vaterländischen Krieges
Das Museum liegt im 9 ha großen Park des Sieges und wurde zum 50. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg eröffnet. Drei Säle dokumentieren das Leiden dieses Krieges. In dem Park befinden sich weiterhin eine Kirche, eine Moschee und eine Synagoge, um der Opfer zu gedenken, die der Vielvölkerstaat Sowjetunion verlor. Die Wasserfontänen vor dem Museum sind abends rot beleuchtet und symbolisieren das Blut, das im Krieg floss. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet, am letzten Donnerstag im Monat geschlossen.
Straße:
Brat'ev Fonchenko 10
Nahverkehr
Metro 3: Park Pobedy
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Zwetajewa-Museum
(Musej-kwartira Zwetajewoj)
In diesem Haus lebte die große russische Lyrikerin Marina Zwetajewa (1892-1941) von 1914 bis 1922. Nach der Revolution requirierte die Regierung das Domizil, der Familie Zwetajewa blieben nur zwei Zimmer. Eine schwere Zeit bis zur Emigration 1922 - davon zeugen Versdramen, Gedichte und Tagebuchprosa. Das Haus wurde später nach Fotos und Erinnerungen von Zwetajewas Schwester Anastassija hergerichtet. Sonntag bis Freitag von 12 bis 17 Uhr geöffnet.
Straße:
Borisoglebskiy per. 6
Nahverkehr
Metro 3, 4: Arbatskaya