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Manegenplatz mit Alexandergarten
Manege in Moskau
Manege in Moskau
© Reino Helismaa (public domain)
Jahrelang zeigte sich der Manegeplatz als eine riesige Baustelle. Pünktlich zu den Feierlichkeiten zur 850-Jahr-Feier im September 1997 war alles fertig: Schon 1995 wurde vor dem Historischen Museum das 11 m hohe Denkmal des Berlin-Eroberers General Georgi Schukow eingeweiht. Von dort kann man nun durch eine weitläufige Grünanlage am Kreml entlang bis zur Manege schlendern. Der kleine Fluss Neglinnaya wurde wieder freigelegt, und Springbrunnen plätschern. Durch die Märchenskulpturen des Bildhauers Surab Zereteli wirkt alles ein bisschen wie ein russisches Disneyland und trifft nicht jedermanns Geschmack. Unter dieser aufwändigen Anlage verbirgt sich - Glaskuppeln geben den Blick frei - ein luxuriöses Einkaufszentrum.
Straße: Maneschnaya pl.
Nahverkehr: Metro 2: Okhotny Ryad
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Roter Platz (Krasnaja Ploshchad')
Roter Platz mit Kreml und Basiliuskathedrale
Roter Platz mit Kreml und Basiliuskathedrale
© Cornerstone / pixelio.de
Der Rote Platz trägt seinen Namen im doppelten Sinn, denn krasnaja heißt rot, aber es hieß im Altrussischen auch schön. Der ursprüngliche Marktplatz existierte schon in der Zarenzeit als Platz politischer Demonstrationen und diente als Versammlungsstätte der Aufständischen gegen die Zaren. Vor der Basilius-Kathedrale sieht man eine erhöhte Plattform (Lobnoje Mesto). Bekanntgaben von zaristischen Proklamationen fanden dort ebenso statt wie öffentliche Hinrichtungen. Peter der Große ließ hier den aufständischen Strelitzen die Köpfe abschlagen, und Stepan Rasin, der Führer des Bauernaufstandes, wurde hier gevierteilt. Heute noch ist der Platz Ort politischer Demonstrationen, die Militäraufmärsche zum 1. Mai finden jedoch in reduzierter Form statt.
Das Auferstehungstor auf dem Roten Platz
Das Auferstehungstor auf dem Roten Platz
© Harald Gebel / pixelio.de
Den 60 000 m² großen Platz begrenzen an einer Seite die roten Mauern des Kremls mit dem angrenzenden Lenin-Mausoleum und auf der gegenüberliegenden Seite das Kaufhaus GUM. Ist das Lenin-Mausoleum geöffnet, kann man den Platz nicht überqueren, sondern nur am GUM entlang gehen. Eine besondere Attraktion im Winter bietet der Platz seit 2006: Eine künstliche Eislaufbahn (täglich von 10 bis 24 Uhr, 500 Rubel für 1,5 Stunden). Vom Manegenplatz kommend, betritt man den Roten Platz nun wieder durch die Iberische Pforte (auch Auferstehungstor), die 1931 abgerissen und originalgetreu mit der kleinen blauen Kapelle der Gottesmutter von Iberien erneut aufgebaut wurde.
Nahverkehr: Metro 3, 9: Ploshad' Revolyutsii, Borovitskaya
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Theaterplatz
Die ersten Gebäude auf dem Platz waren das Bolschoi- und das Malyjtheater. Gegenüber vom Malyjtheater das Zentrale Kindertheater und dahinter die völlig neu gebaute Filiale des Bolschoitheaters mit großer Freitreppe. In der Mitte steht das Karl-Marx-Denkmal mit Blick auf das Bolschoitheater.
Rasenflächen, Blumen und ein Springbrunnen lockern den Platz mitten im Zentrum der Stadt auf.
Nahverkehr: Metro 1, 2: Teatral'naya
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