Shoppen in München - aber wo?
Ein kleiner Einkaufs-Führer durch Bayerns Hauptstadt
Die etwas andere Alpenmode
© Klaudia Tot / lolapaltinger.com
Die belebtesten Geschäftsmeilen in Münchens Fußgängerzone sind die Neuhauser- und die Kaufingerstraße zwischen Marienplatz und Stachus mit der neuen Hypovereinsbank-Passage und der "Arcade".
Hier liegen dicht beieinander Kaufhäuser, Bekleidungsgeschäfte, Juweliere und Plattenläden. Straßenkünstler und Musikanten schaffen es noch immer, wenn auch nur für kurze Zeit, die Mitmenschen in ihrem Kaufrausch zu bremsen.
Das Teuerste vom Teuersten
Die zweite Achse der Fußgängerzone, vom Marienplatz zum Odeonsplatz, gehört dann schon zum Kapitel "dicker Geldbeutel". In der Theatinerstraße, in den auch architektonisch ansprechenden Fünf Höfen und in den anderen hübschen Passagen, die auf beiden Seiten von ihr abzweigen, findet man exquisite Modeboutiquen, Herrenausstatter, Hutsalons, italienische Schuhgeschäfte, Juweliere und Kunstgalerien.
Moderner Heimatkitsch und Souvenirs
© servusheimat.de
Dieses exklusive Einkaufsviertel umschließt den ganzen Bereich um die Perusa- und Residenzstraße, bis hinauf zur Briennerstraße und zum Salvatorplatz. Vom Schwulenviertel zum Einkaufsparadies für Freunde exotischer Mode hat sich das Gärtnerplatzviertel gemausert.
Hier findet man Kleider aus Hanf genauso wie kreativ-kühne Schneiderkunst. Shopping-unlustige Begleiter können Sie in einem der zahllosen Cafés abstellen oder zum Friseur schicken, denn dieses Viertel hat die möglicherweise weltweit größte Coiffeurdichte.
Doch der unumstrittene Münchner Einkaufs- Prachtboulevard ist die Maximilianstraße. Hier, zwischen Nationaltheater und Altstadtring, findet man nur das Teuerste vom Teuren - ob Jagdkleidung, Schmuck oder Kunst.
TIPP
Öffnungszeiten
Die Geschäfte und Kaufhäuser sind in der Innenstadt Mo. bis Sa. von 9 bis 20 Uhr geöffnet (außerhalb der Innenstadt meist nur bis 14 Uhr).
Beschaulich und erschwinglich
Kurz vor der Asamkirche verbindet eine Einkaufspassage die Sendlinger- mit der Kreuzstraße: die Asampassage, eine ruhige Insel inmitten der Stadt, mit Cafés, Kneipen und Geschäften.
Tal heißt die Straße zwischen Marienplatz und Isartor, die Touristen eine interessante Mischung von Läden bietet, vom Andenkenladen mit Bayernkitsch bis zum Computergeschäft.
Zu einer attraktiven Einkaufsstraße mit vielen kleinen Boutiquen (erschwingliche Ware) hat sich in den letzten Jahren die Sendlinger Straße vom Marienplatz bis zum Sendlinger Tor entwickelt. Wen in der Fußgängerzone Platzangst und Panik befällt, der sollte hierher ausweichen.
Ausgefallenes und Zeitgeist
Wer den Zeitgeist und flippigere Dinge sucht, muss nach Schwabing.
Und zwar nicht nach Altschwabing ins Neppviertel, sondern ins Studentenviertel zwischen Leopold-, Hohenzollern-, Amalien-, Schelling- und Türkenstraße.
Hier wechseln die Moden und Geschäfte so schnell, dass man nur den Tipp geben kann: einfach herumschlendern, schauen, genießen und sich inspirieren lassen.
Die Amalienpassage, unauffällig eingebettet zwischen den alten, ehrwürdigen Häusern hinter der Universität, verbindet die Türken- und die Amalienstraße: kleine, stimmungsvolle Cafés, schicke Modeboutiquen, asiatische und südamerikanische Läden.