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Museen

  • Alte Pinakothek
    Fassade der Alten Pinakothek
    Fassade der Alten Pinakothek
    © Tourismusamt München / Wilfried Hösl
    Nach mehrjähriger Totalrenovierung erstrahlen die Räume in neuem Glanz. In der Alten Pinakothek finden Sie unter den 1400 alten Meistern zwar nicht Leonardo da Vincis "Mona Lisa", dafür aber seine "Maria mit dem Kinde" oder Lorenzo Lottos "Mystische Vermählung der heiligen Katharina". Die Alte Pinakothek zählt zu den sechs wichtigsten Gemäldegalerien der Welt. Ihre Gemälde repräsentieren alle Schulen der europäischen Malerei vom Mittelalter bis zum beginnenden 19. Jahrhundert. Die Schwerpunkte aber sind deutsche und niederländische Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts, holländische und flämische Malerei des 17. Jahrhunderts, italienische Malerei des 15. bis 18. Jahrhunderts, französische und spanische Malerei der Barockzeit.
    Ausstellungsraum
    Ausstellungsraum
    © Tourismusamt München / Bjarne Geiges
    Das "Sanctissimum" - und der wohl auch wertvollste Besitz - des Hauses sind Albrecht Dürers "Die vier Apostel" von 1526, die auf listige Weise von Nürnberg nach München gerieten. Besonders sehenswert sind unter anderem die altdeutschen Meister von Altdorfer bis Cranach im Obergeschoss, die Italiener des 15. und 16. Jahrhunderts, der Rubens-Saal, die Franzosen des 17. Jahrhunderts, Tiepolos "Anbetung der Könige" und Jan Brueghels d. Ä. "Großer Fischmarkt" von 1603. Liebhaber der schwäbischen Malerei finden im Erdgeschoss des Museums die Flügel des Kaisheimer Altars aus der Kaisheimer Zisterzienserklosterkirche von Hans Holbein d. Ä.
    Leo von Klenze, König Ludwigs I. berühmter Hofbaumeister, verwirklichte mit dem Bau der Alten Pinakothek zu Beginn des 19. Jahrhunderts revolutionäre architektonische Ideen: Er installierte nicht nur die ersten sichtbaren Oberlichtkonstruktionen eines Museums, sondern führte auch eine völlig neue Raumaufteilung ein, die von verschiedenen Lichtarten und -einfallswinkeln bestimmt wurde. Klenze prägte mit seinem an der italienischen Renaissance orientierten Bauwerk den weiteren Museumsbau in ganz Europa. Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Dienstag von 10 bis 20 Uhr, der Eintritt kostet 5 Euro, sonntags nur 1 Euro.
    Straße:
    Barer Straße 27
    PLZ/Stadt:
    80799 München
    Telefon:
    089 23805 216
    Nahverkehr
    Tram 27 Pinakotheken
    U-Bahn
    U 2 Königsplatz
    Karte
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  • Bayerisches Nationalmuseum
    © www.bayerisches-nationalmuseum.de
    Das 1855 von König Maximilian II. gegründete Bayerische Nationalmuseum zählt zu den größten kunst- und kulturgeschichtlichen Museen Europas. Den Kern der Sammlung bildet der königliche Kunstbesitz der Wittelsbacher, doch die vielseitigen Bestände an Kunst, Kunsthandwerk und Volkskunde greifen weit über die Grenzen Bayerns hinaus. Überdies gehört das nach den Entwürfen Gabriel von Seidls in den Stilformen des Historismus errichtete Gebäude zu den originellsten und bedeutendsten Museumsbauten seiner Zeit. In einem Rundgang durch stilgerecht eingerichtete Räume werden die abendländischen Kunstepochen von der Spätantike bis zum Jugendstil für den Besucher lebendig. Gotische Skulpturen und Goldschmiedekunst der Spätrenaissance, kostbare Wandteppiche, Möbel und Preziosen des Barock und Rokoko vermitteln ein anschauliches Bild vergangener Zeiten. Gemälde, Uhren und Bildwerke aus Elfenbein vervollständigen den glänzenden Reigen bayerischer und europäischer Kunst. Die weltberühmte Krippensammlung umfasst mehr als 60 illusionistisch aufgebaute Weihnachtszenen mit kostbaren Figuren, die zwischen 1700 und der Mitte des 19. Jahrhunderts in Neapel, Sizilien und dem Alpenraum entstanden sind. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Donnerstag von 10 bis 20 Uhr, der Eintritt kostet zwischen 3 und 7 Euro, sonntags 1 Euro.
    Straße:
    Prinzregentenstr. 3
    PLZ/Stadt:
    80538 München
    Telefon:
    089 211 24 216
    Nahverkehr
    Tram 17 Nationalmuseum
    U-Bahn
    U 4/5 Lehel
    Karte
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  • BMW-Museum
    BMW-Museum neben dem BMW-Turm
    BMW-Museum neben dem BMW-Turm
    © Herbert Ziegelmeier jun. / pixelio.de
    Mobil und innovativ: die Bayerischen Motorenwerke produzieren einige der beliebtesten Autos der Welt. Das BMW-Museum, die sogenannte "Kaffeetasse" neben dem großen BMW-Turm, wurde bis Ende 2007 renoviert und neu gestaltet. Auf einer fünf Mal so großen Ausstellungsfläche als bisher können Besucher seit 21. Juni 2008 die facettenreiche Produkt-, Unternehmens- und Markenhistorie von BMW multimedial erleben.
    Die sehenswerte Fahrzeugsammlung (vom legendären Vorkriegswagen Dixi über die Isetta bis zu den extravaganten Sport- und Rennwagen der 50er- und 60er-Jahre) vermittelt in wechselnden Ausstellungen ein Stück deutsche (Automobil-) Geschichte. Dienstag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 10 bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro. ermäßigt 6 Euro.
    Straße:
    Am Olympiapark 2
    PLZ/Stadt:
    80809 München
    U-Bahn
    U 3 Olympiazentrum
    Karte
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  • Deutsches Jagd- und Fischereimuseum
    Skulptur vor dem Museum
    Skulptur vor dem Museum
    © www.jagd-fischerei-museum.de
    Ein Dorado für Waidmänner aller Herren Länder: etwa 500 präparierte Wildtiere in lebensgroßen, ihre natürliche Umgebung darstellenden Dioramen, reich geschmückte Prunkwaffen und kostbare Jagdutensilien aus mehreren Jahrhunderten. Falknereigegenstände, paläontologische Skelette (irischer Riesenhirsch!), Trophäen sowie Fische und Fischereigeräte (Angelhakensammlung von der Steinzeit bis heute). Für Kinder gibt es eine Streichelecke, und für blinde Museumsbesucher wurde eine Tastecke mit diversen präparierten Tieren eingerichtet. Der Museumsgag: eine Kollektion von Wolpertingern. Täglich von 9.30 bis 17 Uhr geöffnet, Donnerstag von 9.30 bis 21 Uhr, der Eintritt kostet 3,50 Euro.
    Straße:
    Neuhauser Str. 2
    PLZ/Stadt:
    80331 München
    Telefon:
    089 22 05 22
    U-Bahn
    U- / S-Bahnhof Stachus
    Karte
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  • Deutsches Museum
    Deutsches Museum
    Deutsches Museum
    © Tourismusamt München / T. Krüger
    Vermutlich würden nicht einmal drei Wochen genügen, um im Deutschen Museum alles zu sehen. Mit 55 000 m² Ausstellungsfläche und rund 17 000 Objekten zählt es zu den größten technisch-naturwissenschaftlichen Museen der Welt. Die Bestände des 1903 von Oskar von Miller gegründeten Museums werden laufend ergänzt und mit Exponaten der neuesten technischen Entwicklungen versehen. So findet sich in der Mammutshow auf der Isarinsel alles, was den Menschen in Sachen Technik bislang eingefallen ist.
    Einige Tipps für Nichttechnikfreaks: Zu den Attraktionen gehören das im Untergeschoss naturalistisch installierte Bergwerk, die Luft- und Schifffahrtshallen sowie der Faradaykäfig in der Starkstromtechnik (täglich um 11, 14 und 16 Uhr Vorführungen). Für einen Besuch des Zeiss-Planetariums sollte man sich in jedem Fall Zeit nehmen (Vorführungen um 10, 12, 14 und 16 Uhr, der Eintritt kostet 2 Euro). Täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, eine Tageskarte kostet 8,50 Euro, eine Ermäßigung gibt es für Gruppen über 20 Personen.
    Das Deutsche Museum hat zusätzlich 1992 die Flugwerft Schleißheim eingerichtet. Täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 3,50 Euro, Effnerstr. 18, Oberschleißheim, S-Bahnhof Oberschleißheim
    Neu ist das so genannte Verkehrszentrum auf dem alten Messegelände. Dort dreht sich in drei Hallen alles rund ums Auto - vom Ur-Porsche 911 bis zur heißen Ducati. Ein Muss für Volant-Fans. Täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, Donnerstag von 9 bis 20 Uhr, der Eintritt kostet 2,50 Euro, Theresienhöhe 14a, U 4/5 Theresienwiese
    Straße:
    Museumsinsel 1
    PLZ/Stadt:
    80538 München
    Telefon:
    089 2179 1
    Nahverkehr
    S-Bahnhof Isartor, Tram 18 Deutsches Museum
    Karte
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  • Die Neue Sammlung (The International Design Museum Munich)
    © Die Neue Sammlung / Foto: Rainer Viertlböck
    Die Neue Sammlung gilt als das erste Designmuseum der Welt – aufgebaut seit 1907. Das Museum bewahrt international die größte Designsammlung mit rund 80.000 Objekten in den Bereichen Industrial Design, angewandte Kunst und Graphic Design.
    Die hohe Qualität, die Vielfalt und die historische Tiefe der Sammlung erlauben es in einzigartiger Weise, die Entwicklung des Designs in den unterschied­lichsten Facetten darzustellen. Zukunfts­weisende Sonder­ausstellungen und Kooperationsprojekte bilden ein lebendiges Forum zeitgenössischer Tendenzen.
    Die Neue Sammlung – ein Museum des Freistaates Bayern – verfügt seit den Jahren 2000 und 2002 über zwei große Neubauten mit transdisziplinärer Konzeption: das Neue Museum für Kunst und Design in Nürnberg und die Pinakothek der Moderne in München. In diesen Häusern steht Design erstmals in einer umfassenden Dauerausstellung an der Seite von freier Kunst, Graphik und Architektur einer breiten Öffentlichkeit vor Augen.
    Straße:
    Barer Straße 40 / Pinakothek der Moderne
    PLZ/Stadt:
    80333 München
    Telefon:
    089 2727 25-0 oder 089 238 05-360 (allg. Infos)
    Nahverkehr
    Tram 27 Pinakothek, Bus 100 (Museumslinie)
    U-Bahn
    U 2, 8 Königsplatz oder Theresienstraße, U 3, 6 Odeonsplatz oder Universität
    Karte
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  • Glyptothek
    Skulptur in der Glyptothek
    Skulptur in der Glyptothek
    © Tourismusamt München / J. Wildgruber
    Münchens ältestes Museum und gleichzeitig eines der ersten öffentlichen Museen Europas ist die Glyptothek am Königsplatz. König Ludwigs I. berühmte Antikensammlung öffnete ihre Pforten im Jahre 1830, also noch vor dem British Museum in London oder der Eremitage in St. Petersburg. Ein Gesamtkunstwerk der Superlative: eine besonders großartige Skulpturensammlung Europas in einem der bedeutenden klassizistischen Bauwerke Deutschlands. Die meisten der ausgestellten Werke sind freilich Kopien.
    Das von Leo von Klenze (1784 bis 1864) im Stil eines ionischen Tempels errichtete Museum beherbergt griechische und römische Skulpturen vom 6. Jh. v. Chr. bis zum 4. Jh. n. Chr. Ein Rundgang durch die 13 Säle des Hauses ist wirklich lohnend, wobei man sich möglichst jeweils auf ein paar Einzelstücke beschränken sollte. Erstaunlich modern: der lasziv-erotisch hingestreckte Barberinische Faun, dem man seine über 2000 Jahre kaum abnehmen mag (Saal II). Imposant: die 62 römischen Porträtbüsten auf Kalksteinpfeilern, deren Höhe den jeweiligen Rang berücksichtigt (Saal XI). Kostbarster Besitz: die gut erhaltenen Original-Giebelfiguren des Aphaia-Tempels (500 v. Chr.) auf der Insel Ägina (Saal VII und IX).
    Im Innenhof der Glyptothek findet sich ein verstecktes Idyll im Münchner Großstadtgetümmel: ein Café unter Akazien und zwischen weinbewachsenen Museumsmauern, das zum Träumen und kreativen Arbeiten einlädt. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Donnerstag von 10 bis 20 Uhr, der Eintritt kostet 3 Euro, sonntags nur 1 Euro.
    Straße:
    Königsplatz 3
    PLZ/Stadt:
    80333 München
    Telefon:
    089 286 100
    U-Bahn
    U 2 Königsplatz
    Karte
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  • Haus der Kunst
    Ausstellungsraum im Haus der Kunst
    Ausstellungsraum im Haus der Kunst
    © Tourismusamt München / Wilfried Hösl
    Seit der Eröffnung der Pinakothek der Moderne ist dieses Haus mit seiner eigenartigen Geschichte (Hitler gab seinem Lieblingsarchitekten den Auftrag für ein Haus der deutschen Kunst) in Gefahr, in die zweite Reihe abzurutschen. Dagegen stemmt sich Chris Dercon, seit 2002 Direktor. Er versucht erfolgreich, mit neuem Konzept und präziser Auswahl der Ausstellungen verloren gegangenes Terrain zurückzugewinnen. Die ersten Jahre zeigen Mut zu Außergewöhnlichem. Dass hier mit Florian Süßmayr gar ein neuer Star entdeckt wurde, ist dem Haus der Kunst schon seit langem nicht mehr passiert. Nun will Dercon das Haus gar in seinen ursprünglichen Nazistil zurückverwandeln - als kulturhistorisches Mahnmal. Täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, Donnerstag von 10 bis 22 Uhr, der Eintritt kostet je nach Ausstellung ab 6 Euro.
    Straße:
    Prinzregentenstr. 1
    PLZ/Stadt:
    80538 München
    Telefon:
    089 211 27 115
    Nahverkehr
    Tram 17, Bus 100 Haus der Kunst
    Karte
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  • Jüdisches Museum München
    Außenansicht
    Außenansicht
    © Presseamt München
    Auf insgesamt drei Ausstellungsebenen werden vielfältige Einblicke in das jüdische Leben und Kultur in der Landeshauptstadt geboten. Eine Studienbibliothek erleichtert es den Besuchern, auf ihre Fragen Antworten zu erhalten. Die Daueraustellung "Stimmen_Orte_Zeiten" sowie diverse Wechselausstellungen runden die Sammlung ab. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 6€ (ermäßigt 3€).
    Straße:
    St.-Jakobs-Platz 16
    PLZ/Stadt:
    80331 München
    Telefon:
    089 233 96096 / Fax 089 233 989 96096
    Nahverkehr
    U-S-Bahnhof Marienplatz
    U-Bahn
    U 1/2/3/6 Sendlinger Tor
    Karte
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  • Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
    Edler Ort mit edlen Exponaten im Wechsel. Hier wird Kunst von der Renaissance bis zu den Zeitgenossen gezeigt. Aufwändig renoviert und integriert in den Fünf Höfen. Täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet je nach Ausstellung um die 8 Euro.
    Straße:
    Theatinerstr. 8
    PLZ/Stadt:
    80333 München
    Telefon:
    089 22 44 12
    U-Bahn
    U 3/6 Marien- oder Odeonsplatz
    Karte
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  • Lenbachhaus
    Lenbachhaus
    Lenbachhaus
    © Tourismusamt München / C. L. Schmitt
    Nur einen Steinwurf vom Königsplatz entfernt liegt ein besonders schönes Museum Münchens: die ehemalige Villa des "Malerfürsten" Franz von Lenbach. Wer seinen Schritt durch das schmiedeeiserne Eingangsportal lenkt, findet nicht nur Kunst, sondern auch eine grüne Oase der Ruhe und Erholung. Seit 1929 sind in der ockergelben, im italienischen Landvillenstil der Renaissance erbauten Künstlerresidenz die Sammlungen der Städtischen Galerie untergebracht. Die umfangreichen Bestände dokumentieren die Geschichte der bildenden Kunst in München von der Gotik bis zur Gegenwart. Schwerpunkte der Sammlungen liegen jedoch im 19. Jahrhundert (Lenbach-Nachlass) und im 20. Jahrhundert (Jugendstil, Paul-Klee-Sammlung, Kubin-Archiv).
    Seine internationale Bedeutung verdankt das Museum aber der Blauen-Reiter-Sammlung: Neben den berühmten Bildern von Franz Marc, Gabriele Münter, Alexej von Jawlenksy, August Macke und Paul Klee sollte man sich vor allem auf Wassily Kandinskys umfangreiches Werk konzentrieren, das seine langjährige Lebensgefährtin Gabriele Münter der Städtischen Galerie 1957 gestiftet hat. Im Erdgeschoss wird in Wechselausstellungen zeitgenössische Kunst gezeigt. Auch Vortragsreihen, Konzerte, Film- und Videovorstellungen. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet je nach Ausstellung ab 4 Euro.
    Straße:
    Luisenstr. 33 (Ecke Briennerstr.)
    PLZ/Stadt:
    80333 München
    Telefon:
    089 233 32 00 0
    U-Bahn
    U 2 Königsplatz
    Karte
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  • Museum Brandhorst
    Museum Brandhorst Innenaufnahme
    Museum Brandhorst Innenaufnahme
    © Museum Brandhorst / Haydar Koyupinar
    Das Museum Brandhorst wurde im Mai 2009 eröffnet. Die Sammlung umfasst weit über 700 Werke wegweisender Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts, wie z.B. Cy Twombly, Andy Warhol, Sigmar Polke, Damien Hirst und Mike Kelley. 1999 konnte die gleichnamige Stiftung, deren Bestandteil die Sammlung ist, dauerhaft für den Freistaat Bayern gesichert werden. Für das Museum wurde ein eigenes Gebäude auf dem an die Pinakothek der Moderne angrenzenden Gelände errichtet. Ein Höhepunkt bildet die mit 112 Exemplaren fast vollständige Sammlung der illustrierten Bücher von Pablo Picasso.
    Straße:
    Theresienstr. 35 a
    PLZ/Stadt:
    80333 München
    Telefon:
    089 23 80 53 45, Fax 089 23 80 51 25
    Nahverkehr
    Bus 100 Maxvorstadt
    U-Bahn
    U 3/6 Universität
    Karte
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  • Museum Mensch und Natur
    Hier wird Naturkunde spielerisch aufbereitet: die bunte Welt der Minerale, die Geschichte des Leben. Beileibe nicht nur für Kinder. Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 2,50 Euro, Sonntags ist der Eintritt frei, Kinder bis 14 Jahre in Begleitung Erwachsener haben immer freien Eintritt.
    Straße:
    Schloss Nymphenburg
    PLZ/Stadt:
    80638 München
    Telefon:
    089 17 95 89 0
    Nahverkehr
    Tram 17, Bus 51 Schloss Nymphenburg
    Karte
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  • Münchner Stadtmuseum
    Ein Heimatmuseum im eigentlichen Sinne ist das Münchner Stadtmuseum nicht. Der alte Sammlungskern umfasst historische Waffen, plastische Kleinkunst (Moriskentänzer!), Münzen und Medaillen sowie volkskundliche Objekte und Textilien (Brautschmuck, Trachten, Krippen). Zu den interessanten Fachmuseen, die alle im Stadtmuseum untergebracht sind, zählen eine große Puppentheaterabteilung (mehr als 50 000 Puppen) und eine große Musikinstrumentensammlung. Nicht zu vergessen: das Modemuseum (mit Kleidung, Accessoires, Grafiken und Fotografien vom 18. Jahrhundert bis heute) und das Foto- und Filmmuseum (im Museumskino täglich zwei öffentliche Vorführungen). Neu ist die Dauerausstellung "Chiffren der Erinnerung" über München als Hauptstadt der Bewegung. Als Geheimtipp gelten die pfiffigen Wechselausstellungen im Stadtmuseum zu Themen wie "Tod", "Oktoberfest" oder "Nightmares in Plastic". Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 4 Euro.
    Straße:
    St.-Jakobs-Platz 1
    PLZ/Stadt:
    80331 München
    Telefon:
    089 233 223 70
    U-Bahn
    U-S-Bahnhof Marienplatz
    Karte
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  • Neue Pinakothek
    Außenansicht Neue Pinakothek
    Außenansicht Neue Pinakothek
    © Tourismusamt München / Robert Hertz
    Als Pendant zur Alten Pinakothek gründete Ludwig I. in der Mitte des vorigen Jahrhunderts direkt gegenüber die Neue Pinakothek. In Europa das erste große Museum für zeitgenössische Kunst, das öffentlich zugänglich war. Doch Kriegszerstörungen zwangen zum Abbruch des alten Klenze-Gebäudes. Alexander von Brancas neues Galeriegebäude, das 1981 als der größte deutsche Museumsneubau nach dem Krieg eröffnet wurde, löste eine Welle von Begeisterung, aber auch kontroverse Diskussionen aus.
    Ausstellungsräume der Neuen Pinakothek
    Ausstellungsräume der Neuen Pinakothek
    © Tourismusamt München / Jürgen Sauer
    Das Interesse an dem neuen Galeriegebäude ist unvermindert groß: Bereits ein Jahr nach der Eröffnung 1981 wurde der millionste Besucher gezählt. In den 22 Ausstellungssälen sind etwa 550 Gemälde und 50 Plastiken aus der Zeit zwischen Rokoko und Jugendstil zu sehen. Im Mittelpunkt steht jedoch die europäische Kunst des 19. Jahrhunderts. Die Konzeption der verschiedenen Ausstellungsräume geht von der Vielfalt der einzelnen Malerschulen des 19. Jahrhunderts aus: von den Frühromantikern, der Hofkunst unter Ludwig I., den Nazarenern, den französischen und deutschen Spätromantikern und Realisten bis zu den Deutschrömern (von Marées, Böcklin, Feuerbach), der Gründerzeitmalerei und den französischen Impressionisten (Degas, Manet, Monet, Renoir). Wer der Kunst des 19. Jahrhunderts nur wenig abgewinnen kann, sollte sich auf die frühe Moderne konzentrieren: Impressionisten, Sezessionisten, Symbolisten und Jugendstil (Räume 18-22). Sonderausstellungen im Untergeschoss. Donnerstag bis Montag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Mittwoch von 10 bis 20 Uhr, der Eintritt kostet 5 Euro, Sonntags nur 1 Euro, kostenlose thematische Führungen finden jeden Montag um 15 Uhr, und Mittwoch um 18.30 Uhr statt, Treffpunkt: an der Information.
    Straße:
    Barer Str. 29 (Nordeingang)
    PLZ/Stadt:
    80799 München
    Telefon:
    089 23 80 51 95
    Nahverkehr
    Tram 27 Pinakothek
    U-Bahn
    U 2/8 Theresienstraße
    Karte
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  • Pinakothek der Moderne
    Außenansicht
    Außenansicht
    © Pinakothek der Moderne / Jens Weber
    Sie ist der Star unter Münchens Kunsthäusern. Nach großen Querelen endlich 2002 eingeweiht, registrierte man schon nach wenigen Wochen den millionsten Besucher und übertraf sogar die Londoner Tate Gallery an Beliebtheit. Das von Stefan Braunfels entworfene Haus entstand mit der Idee, selbst ein architektonisches Kunstwerk zu sein und so der Kunst ein adäquates Zuhause zu geben (auch wenn manche Lästermäuler von einer "Schuhschachtel" sprechen).
    © Pinakothek der Moderne / Sibylle Forster
    Vier große Sammlungen des Freistaates und eine Reihe privater Schenkungen sind hier untergebracht, so die Staatsgalerie Moderner Kunst mit Werken der Blauen Reiter bis Beuys. Auf mehr als 12 000 m² werden die wichtigsten künstlerischen Entwicklungen von Malerei, Grafik, Design und Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts gezeigt. Dazu kommen Video- und Fotokunst sowie große aktuelle Schauen. Dienstag, Mittwoch, Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Donnerstag und Freitag von 10 bis 20 Uhr, der Eintritt kostet 9 Euro, Sonntags 1 Euro Eintritt.
    Straße:
    Barer Str. 40
    PLZ/Stadt:
    80799 München
    Telefon:
    089 23 80 53 60
    Nahverkehr
    Tram 27 Pinakothek
    U-Bahn
    U 2/8 Theresienstraße
    Karte
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  • Rockmuseum (auf der Besucherplattform des Olympiaturm München)
    Arno Eser und Herbert Hauke
    Arno Eser und Herbert Hauke
    © www.rockmuseum.de
    2004 wurde das höchste Rockmuseum der Welt auf der Aussichtsplattform des Olympiaturms eröffnet. Arno Eser und Herbert Hauke haben mittlerweile mehr als 3000 Fanartikel und Kuriositäten aus Münchens Rockgeschichte gesammelt, zum Beispiel die Anmeldung von Jimi Hendrix für ein Zimmer im Hotel Dachs. Täglich geöffnet von 9 bis 24 Uhr, der Eintritt ist frei, die Auffahrt im Olympiaturm kostet 4 Euro.
    Straße:
    Spiridon-Louis-Ring 7
    PLZ/Stadt:
    80809 München
    Telefon:
    0162 7364438
    U-Bahn
    U 3 Olympiazentrum
    Karte
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  • Valentin-Karlstadt-Musäum (Volkssängermuseum und Volkssängerlokal)
    Im Isartorturm ist Münchens liebenswertestes und lustigstes Museum untergebracht. Neben dem Nagel, an den der Volksschauspieler Karl Valentin (sprich "Fallentin") seinen bürgerlichen Beruf hängte, und dem Winterzahnstocher mit Pelzbesatz ist in dem Panoptikum so manche skurrile Kostbarkeit, aber auch eine phantasievolle Dokumentation damaliger Volksschauspielkunst zu sehen. 2001 wurde auch eine eigene Liesl-Karlstadt-Abteilung eingerichtet. Unterm Dach findet sich ein bewirtschaftetes Volkssängerlokal mit einer "Kaffeehauseinrichtung" aus der Zeit der Jahrhundertwende. Übrigens: Senioren über 99 Jahre haben in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt. Der Eintritt kostet 1,99 Euro, Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Samstag von 11.01 bis 17.29 Uhr, Freitag von 11.01 bis 21.59 Uhr, Sonntag von 10.01 bis 17.29 Uhr.
    Straße:
    Tal 43
    PLZ/Stadt:
    80331 München
    Telefon:
    089 22 32 66
    Nahverkehr
    S-Bahnhof Isartor
    Karte
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  • Villa Stuck
    Interieur der Villa Stuck
    Interieur der Villa Stuck
    © Tourismusamt München / Bjarne Geiges
    Mitten in Münchens Nobelviertel Bogenhausen liegt das neoklassizistische Jugendstilpalais des Münchner "Malerfürsten" Franz von Stuck. Exterieur und Interieur dieses eigenwilligen Gesamtkunstwerks wurden von Stuck selbst konzipiert. Zu seinen Lebzeiten war die 1898 vollendete Künstlervilla glanzvoller Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Im Erdgeschoss können Sie die Repräsentationsräume mit den prächtigen Wanddekorationen sowie eine Sammlung von Stucks Bildern, Skulpturen und Möbeln bewundern. Oben befindet sich das Atelier mit einer prunkvollen Kassettendecke, schönen Gobelins und dem "Altar der Sünde". Herausragende Wechselausstellungen zur Kunst um die vorletzte Jahrhundertwende und aus der Jugendstilepoche. Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet zwischen 4 und 8 Euro.
    Straße:
    Prinzregentenstr. 60
    PLZ/Stadt:
    81675 München
    Telefon:
    089 455 55 10
    Nahverkehr
    Tram 18 Friedensengel
    U-Bahn
    U 4 Prinzregentenplatz
    Karte
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