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Dresden beeindruckt mit Kunst und Kultur. Doch es ist die Elbe, die das Lebensgefühl bestimmt.

Parks

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Botanischer Garten
Die 200 000 m² große Anlage nördlich des Nymphenburger Parks gilt nicht nur bei Biologen und Botanikern als einer der schönsten Pflanzengärten Europas, und zwar das ganze Jahr über. Ästhetik und Wissenschaft sind hier eine ideale Verbindung eingegangen, ein Dorado für den Fotoamateur und ein unerschöpfliches Reservoir für den Floristen. Ob im Schmuckhof, in der genetischen Abteilung, im Alpinhaus, Rhododendronhain oder im Arboretum, überall herrscht hier die Pracht der Natur - und sie wird, von der Medizinpflanze bis zur insektenfressenden Blüte, wenig belehrend und doch informativ erklärt. Von November bis Januar täglich von 9 bis 16.30 Uhr, Februar, März und Oktober von 9 bis 17 Uhr, April und September von 9 bis 18 Uhr, Mai bis August von 9 bis 19 Uhr, der Eintritt kostet 3 Euro.
Straße: Menzinger Str. 65
Telefon: 089 17 86 13 16
Nahverkehr: Tram 17, Bus 143 Botanischer Garten
Homepage: atgard.botanik.biologie.uni-muenchen.de/botgart/
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Englischer Garten
Englischer Garten
Englischer Garten
© Laura Januschke
New York hat den Central Park, London den Hyde Park, doch kein Münchner würde "seinen" Englischen Garten dagegen eintauschen. Zwar ist dieser 5 km lange und bis zu 1 km breite Park - im Geiste der Aufklärung von Sir Benjamin Thompson, Graf von Rumford, Physiker und Generalleutnant der kurfürstlich-bayerischen Armee, 1788 als Idee geboren und ein Jahr später von Kurfürst Karl Theodor verwirklicht - heutzutage mehr durch seine "Nackerten" berühmt geworden. Doch der Münchner sieht über derlei Berg und Tal stoisch hinweg auf dem Weg zum Chinesischen Turm, zum Kleinhesseloher See oder zum Aumeister.
Monopteros im Englischen Garten
Monopteros im Englischen Garten
© Laura Januschke
Von Süd nach Nord ändert der Englische Garten seinen Charakter, wird wilder, einsamer, bewachsener. Die klassischen Merkmale (und Treffpunkte)sind: Zunächst der Monopteros im Süden, unweit vom Haus der Kunst. Bei diesem klassizistischen Rundtempel aus der Feder des Architekten Leo von Klenze trifft sich die Jugend aus aller Welt (und wer sich dazuzählt) zum Musizieren. Auf der schönen Wiese davor tummeln sich Verliebte, Familien und Hundehalter mit "Zamperl" aller Arten und Größen zum Erfahrungsaustausch.
Chinesischer Turm
Chinesischer Turm
© Laura Januschke
Oberhalb des Eisbaches liegt der Chinesische Turm (1790 eingeweiht, 1944 abgebrannt und 1951 wieder aufgebaut). Dies ist Münchens berühmtester Biergarten. 1 km nördlich, vor dem Mittleren Ring, hat sich am Kleinhesseloher See, in den von Gabriel von Seidl 1883 gebauten Räumen des Seehauses, eine noble Gaststätte mit Biergarten direkt am Wasser breit gemacht. Doch eine halbe Wanderstunde weiter, Richtung Freimann, liegt der Aumeister, ein altes Jägerwirtshaus mit wunderschönem Garten. Dank der Bäume sitzen Sie hier auch bei großer Sommerhitze herrlich. Leider muss man mittlerweile vor Nachtspaziergängen in diesem Teil warnen.
Straße: Englischer Garten 3
PLZ/Stadt: 80538 München
Telefon: 089 386 66 39 0
U-Bahn: U 3/6 Giselastraße oder Universität
Homepage: www.englischer-garten.de
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Hofgarten
Tempel im Hofgarten
Tempel im Hofgarten
© Laura Januschke
Münchens modernster "Kriegsschauplatz". Der 1988 verstorbene Ministerpräsident Franz Josef Strauß wollte sich hier mit einem gigantischen Staatskanzlei-Bauwerk ein Denkmal setzen. Doch die Bevölkerung lief, unterstützt von Architekten, Umweltschützern und Stadtpolitikern, Sturm gegen das "Straußoleum". Nachfolger Max Streibl reduzierte die Pläne auf ein erträgliches Maß. Doch wird trotz allem der nach den Prinzipien italienischer Gartenarchitektur entworfene Hofgarten durch den um die Kuppel des alten Armeemuseums hochgezogenen Bau empfindlich gestört.
Straße: Hofgartenstraße
PLZ/Stadt: 80538 München
U-Bahn: U 3/4/5/6 Odeonsplatz
Homepage: www.schloesser.bayern.de
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Luitpoldpark
Münchens Bürger wussten, wie sie sich einem Prinzregenten gegenüber zu benehmen hatten: Anlässlich seines 90. Geburtstages schenkten sie Luitpold anno 1911 neunzig Linden und pflanzten diese in einen nach ihm benannten Erholungspark im Westen Schwabings. Heute ist dieser Park ein beliebtes innerstädtisches Erholungsziel. Von hier aus lässt es sich bequem zum Olympiagelände wandern oder Rast machen im Bamberger Haus, das mit prachtvollem Barockrestaurant und urigem Bierstüberl Jung und Alt anzieht. Auch schön: die Freskomalereien im Festsaal im ersten Stock.
U-Bahn: U 2/3 Scheidplatz
Homepage: www.schloesser.bayern.de
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Olympiagelände
Olympiaturm
Olympiaturm
© Laura Januschke
Der Münchner Olympiapark ist weltweit ein Beispiel für revolutionäre zeitgenössische Architektur geworden. Nachdem die Stadt den Zuschlag für die Spiele 1972 bekommen hatte, beschloss die Kommune, das Motto "Fröhliche Spiele" bereits beim Bau der Sportstätten umzusetzen. Das Architektenbüro Behnisch und Partner setzte auf das archaische Prinzip der Zeltkonstruktion. Und so entstand auf dem drei Quadratkilometer großen Gelände des einstigen königlich-bayerischen Exerzierfeldes am Oberwiesenfeld ein kühnes Nebeneinander von in sich geschlossenen Dachlinien, die überragt werden vom 291 Meter hohen Olympiaturm (der Eintritt kostet 4 Euro). Von 9 bis 24 Uhr laufen die Aufzüge, und dann ist auch das Drehrestaurant dort oben mit respektabler Küche in Betrieb.
See auf dem Olympiagelände
See auf dem Olympiagelände
© Laura Januschke
Zentrum des Olympiageländes ist das 80 000 Besucher fassende Stadion. Früher Heimat der Fußballvereine FC Bayern und TSV 1860, die jedoch seit 2005 in der Allianz-Arena in Fröttmaning ein neues, moderneres Zuhause gefunden haben. Seitdem sucht man nach alternativen Nutzungsmöglichkeiten. Und fand sie etwa im Air & Style, einem internationalen Snowboardwettbewerb, der für die nächsten Jahre immer Anfang Dezember stattfindet, in der SoccaFive Arena, in der fünf gegen fünf auf Minispielfeldern gegeneinander antreten (Tel. 30 67 21 37, www.olympiapark-soccafive.de) oder in einer geführten, zweistündigen Bergtour über das Zeltdach (April bis Oktober, Tel. 30 67 24 14, 40 Euro). Im Theatron am Olympiasee finden im Sommer kostenlose Popkonzerte statt. Der aus Trümmern des Zweiten Weltkriegs aufgeschichtete Olympiaberg dient Trimmern zum Schwitzen und Besuchern zur Aussicht über die Stadt.
Straße: Spiridon-Louis-Ring 21
PLZ/Stadt: 80809 München
Telefon: 089 30 670
U-Bahn: U 3
Nahverkehr: Bus 51, 173 Olympiazentrum, Bus 174, 178 Olympia-Eisstadion
Homepage: www.olympiapark-muenchen.de
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