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Bauwerke München

  • Allianz-Arena
    Allianz Arena
    Allianz Arena
    © Patrick Huebgen
    Genau 2.874 Luftkissen bilden die Außenhaut des Fußballtempels in München, wegen seiner Form oft als Schlauchboot oder Autoreifen verspottet.
    Dennoch gehört die Allianz-Arena seit ihrer Eröffnung im Mai 2005 zu einer der Top-Sehenswürdigkeiten der bayerischen Landeshauptstadt. Die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron haben sich einen Spezialeffekt einfallen lassen: Die Luftkissen, die ständig mit trockener Luft aufgeblasen werden, können in drei verschiedenen Farben beleuchtet werden. Trägt der FC Bayern München seine Heimspiele dort aus, erstrahlt die Arena in Rot, spielt der TSV 1860 München, leuchtet das Stadion blau. Bei neutralen Veranstaltungen wie Fußball-Länderspielen ist die Arena in weißes Licht getaucht. Das Stadion leuchtet dabei so hell, dass es bei guten Wetterbedingungen noch von den rund 75 Kilometer entfernten Berggipfeln in Österreich zu sehen ist.
    Begonnen wurde mit dem Bau im Herbst 2002, nachdem sich die Münchner in einer Volksbefragung mit deutlicher Mehrheit für den Neubau eines Stadions ausgesprochen hatten. Die Baukosten betrugen rund 286 Millionen Euro. Nach der Fertigstellung im April 2005 finden 69.901 Personen im Inneren des Stadtions Platz.
    Neben den Heimspielen des FC Bayern und der Münchner Löwen fanden in der Allianz-Arena unter anderem das Eröffnungsspiel und weitere Begegnungen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 statt. 2012 wurde im Stadion außerdem das Champions-League-Finale ausgetragen.
    Im Mai 2012 wurde die FCB-Erlebniswelt in der Allianz-Arena eröffnet. Dabei erlebt der Besucher die über 100-jährige Geschichte des Vereins von der Gründung bis zu den aktuellen Erfolgen anhand von Dokumenten, Videos und Fotos. Auf der Via Triumphalis kann man alle Pokale bewundern, die der FC Bayern in seiner Geschichte gewonnen hat. In der Hall of Fame lernt man die Superstars des Vereins näher kennen.
    Außerdem gibt es im Inneren der Arena den FC Bayern Megastore mit einer Verkaufsfläche von rund 800 m² untergebracht, wo es alles gibt, was das Fan-Herz begehrt.
    Bei einer Stadion-Tour kann man unter anderem die Sponsoren Lounge, den Raum für Pressekonferenzen, die Mixed Zone und die Mannschaftskabine besichtigen. Die Arena-Tour wird täglich (außer an Spieltagen oder Veranstaltungstagen) um 11, 13, 15 und 16.30 Uhr angeboten und dauert rund 75 Minuten. Für Erwachsene kostet die Tour 10 Euro, ermäßigt 9 Euro. Wer es exklusiver mag, kann auch an einer VIP-Tour für 25 Euro teilnehmen, hier kann man zusätzlich auf der Trainerbank und im Ehrengastbereich Platz nehmen.
    Straße:
    Werner-Heisenberg-Allee 25 (gut sichtbar von der Autobahn A 9 Richtung Nürnberg)
    PLZ/Stadt:
    München
    Telefon:
    01805 55 51 01
    U-Bahn
    U 6 Fröttmaning
    Karte
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  • Altes Rathaus
    Altes Rathhaus und Marienplatz
    Altes Rathhaus und Marienplatz
    © Tourismusamt München / Christl Reiter
    Tipp für Verliebte: Die bronzene "Julia" an der Südseite des über 500 Jahre alten, oft zerstörten und zuletzt nach dem Krieg nicht mehr ganz originalgetreu wieder errichteten Alten Rathauses ist ihre Schutzpatronin. Sie waltet, so will's der Volksmund, besonders aufmerksam, wenn man ihr ein paar Blumen zusteckt. Der Ballsaal mit seinem hölzernen Tonnengewölbe dient noch heute repräsentativen Empfängen. Hier ist auch das Spielzeugmuseum zu Hause. Täglich von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 3,50 Euro.
    Straße:
    Marienplatz 15
    PLZ/Stadt:
    80331 München
    U-Bahn
    U-S-Bahnhof Marienplatz
    Karte
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  • Bavaria
    Bavaria vor der Ruhmeshalle
    Bavaria vor der Ruhmeshalle
    © Tourismusamt München / C. L. Schmitt
    Wo könnte die weibliche Symbolfigur Bayerns besser stehen als auf einer Anhöhe über der Theresienwiese, dem Schauplatz des Oktoberfestes? Errichtet 1850 durch Ludwig I., wacht die gusseiserne Dame über die Ruhmeshalle im Hintergrund, einen Tempel nach antikem Vorbild zu Ehren bayerischer Persönlichkeiten. Der Bau der 18 Meter hohen Statue galt als technisches Meisterwerk; heute hat man von der Aussichtsplattform im Bavaria-Kopf einen einzigartigen Ausblick auf die schräg gegenüberliegende St.-Paul-Kirche. Von April bis 15. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, während des Oktoberfestes täglich von 9 bis 20 Uhr, der Eintritt kostet 3 Euro.
    Straße:
    Theresienhöhe 16
    PLZ/Stadt:
    80339 München
    U-Bahn
    U 4/5 Theresienwiese
    Karte
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  • Bavaria-Filmgelände
    Kind auf Fuchur
    Kind auf Fuchur
    © www.filmstadt.de
    Wer mit Kindern reist, darf das "Hollywood an der Isar" nicht versäumen. Auf dem 3,5 km² großen Gelände im Südosten Münchens findet seit 1919 deutsche Filmgeschichte statt. Hier haben die Großen der Zelluloidhistorie gedreht: Orson Welles, Alfred Hitchcock, Billy Wilder. Die Lollobrigida stand ebenso vor der Kamera wie Liz Taylor oder Romy Schneider. Auf den Führungen der Bavaria stehen der Besuch des U-Boot-Modells aus dem Petersen-Film "Das Boot" genauso auf dem Programm wie die Trickfiguren aus der "Unendlichen Geschichte" und Michael "Bully" Herbigs "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1". Es gibt mehrere Varianten, darunter eine mit Stuntshow und/oder 3D-Erlebniskino. Von März bis Oktober täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet, von November bis Februar täglich von 9 bis 15 Uhr, der Eintritt kostet ab 10 Euro (Führung).
    Straße:
    Bavariafilmplatz 7
    PLZ/Stadt:
    82031 München
    Telefon:
    089 64 99 22 84
    Nahverkehr
    Tram 25 Bavaria-Filmplatz
    Karte
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  • BMW Welt
    Außergewöhnliche Architektur
    Außergewöhnliche Architektur
    © BMW AG
    Gemeinsam mit dem BMW Museum und den Werkführungen des Münchener Stammwerks bildet die BMW Welt das Gesamterlebnis BMW. In unmittelbarer Nähe zur Konzernzentrale können Besucher das Unternehmen, die Marke und das Produkt persönlich entdecken und erfahren.
    Das multifunktionale Gebäude BMW Welt bietet Kindern und Erwachsenen ein umfangreiches Erlebnisangebot: Gäste können hier hautnah erfahren, was die Welt von BMW beinhaltet - von neuesten Trends und Ausstellungen über Technik und Design bis hin zu den Emotionen derjenigen, die in der BMW Welt ihr neues Automobil in Empfang nehmen. Neben einem hochwertigen gastronomischen Angebot bietet die BMW Welt im Rahmen des Junior Campus einen Erlebnisbereich für Schüler der 2. bis 7. Jahrgangsstufe, und ist Location für zahlreiche Kulturveranstaltungen, Ausstellungen und Konzerte.
    Die BMW Welt ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Abholer haben Montag bis Samstag schon ab 7 Uhr Zugang zur BMW Welt.
    Straße:
    Am Olympiapark 1
    PLZ/Stadt:
    80809 München
    Telefon:
    01 802 118 822
    U-Bahn
    U 3 Olympiazentrum
    Karte
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  • Mae West
    Skulptur Mae West
    "Mae West" von Rita McBride
    Die geschwungene Silhouette des 52 Meter hohen Riesenkunstwerks im Stadtteil Bogenhausen inspirierte seine Schöpferin Rita McBride zum Titel "Mae West". Wie die berühmte Hollywood-Diva zieht die Großskulptur seit 30. Januar 2011 alle Blicke auf sich - ob von Autofahrern, Passanten oder Trambahnfahrgästen. Letztere schauen ihr unter den Rock, wenn Ende des Jahres die Tram der neuen Linie St.Emmeram die Skulptur durchqueren wird.
    Straße:
    Effnerplatz
    PLZ/Stadt:
    München
    Karte
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  • Maximilianeum
    Fassade des Maximilianeums
    Fassade des Maximilianeums
    © Bildarchiv des Bayerischen Landtags / Rolf Poss
    Im Überschwang des vergangenen Jahrhunderts wollte Maximilian II. eine richtige "Akropolis" ans Ende der Maximilianstraße setzen. Architekt Friedrich Bürklein sorgte für die Erfüllung des Wunsches. Ursprünglich gedacht als Wohn- und Unterrichtsstätte für besonders begabte bayerische Studenten (die Stiftung - freie Kost und Logis während des Studiums - gibt es für ausgewählte 1,0-Abiturienten immer noch), zogen 1949 hier der Bayerische Landtag und der Senat des Freistaates ein.
    Straße:
    Max-Planck-Strasse 1
    PLZ/Stadt:
    81627 München
    Telefon:
    089 419 44 11
    U-Bahn
    U 4/5 Max-Weber-Platz
    Karte
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  • Müllersches Volksbad
    Müllersches Volksbad
    Müllersches Volksbad
    © SWM
    Auch wenn Ihnen der Sinn nicht nach einem erfrischenden Bad steht, sehenswert ist das schöne Jugendstilgebäude auf jeden Fall. Die beiden gewölbten Schwimmhallen sowie Dampfbad und gekachelte Saunaräume lohnen einen ausgiebigen Besuch. Täglich von 7.30 bis 23 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 3,30 Euro.
    Straße:
    Rosenheimer Str. 1
    PLZ/Stadt:
    81667 München
    Telefon:
    01801 796 223
    Nahverkehr
    S-Bahnhof Rosenheimer Platz, Tram 18 Deutsches Museum
    Karte
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  • Nationaltheater
    Nationaltheater
    Nationaltheater
    © Laura Januschke
    Bayerns erster König, Max I. Joseph, wünschte sich zu Anfang des 19. Jahrhunderts ein Theater nach Vorbild des Pariser Odéon und gab einen entsprechenden Auftrag an den jungen Karl von Fischer. Schon fünf Jahre nach der Einweihung im Jahr 1818 vernichtete ein Großfeuer den stolzen, streng klassizistischen Bau, und Leo von Klenze machte sich an die Rekonstruktion des Kunsttempels. Auch der Zweite Weltkrieg forderte seinen Tribut: Kein Stein blieb auf dem anderen. Statt einer modernen Lösung zuzustimmen, entschlossen sich die Stadtväter zur abermaligen Rekonstruktion des klassizistischen Gebäudes. So wird der Max-Joseph-Platz heute dominiert durch das Denkmal des Königs und den griechischen Säulenportikus des Theaters mit seinem versetzten Doppelgiebel. Das prunkvolle Halbrund fasst nur 2100 Besucher, deshalb muss, um das (von Kritikern heftig umstrittene) Niveau der Inszenierungen zu halten, jeder Sitzplatz mit über 100 Euro pro Aufführung subventioniert werden. Doch hat das Haus auch eine durchaus ehrenwerte jüngere Geschichte: Richard Strauss dirigierte hier viele Uraufführungen, Dirigenten wie Clemens Krauss, Bruno Walter, Hans Knappertsbusch, Solti, Fricsay und Keilberth starteten von hier aus Weltkarrieren. Bis 2006 war Zubin Mehta Chef am Pult. Dann kam Kent Nagano. Höhepunkt der Saison sind die Festspiele im Juli. Eine Besichtigung ist nur nach Anmeldung möglich.
    Straße:
    Max-Joseph-Platz 2
    PLZ/Stadt:
    München
    Telefon:
    089 21 85 10 21
    Nahverkehr
    Tram 19 Max-Joseph-Platz
    Karte
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  • Neues Rathaus
    Neues Rathaus und Marienplatz
    Neues Rathaus und Marienplatz
    © Michael Nagy / Presseamt München
    Mehr pompös denn kulturgeschichtlich wertvoll. Überbordende Lust zur Gotik trieb den Grazer Architekten Georg von Hauberrisser zu seltsamen Einfällen, als das Gebäude von 1867 bis 1908 errichtet wurde. Unterhalb des 80 m hohen Turms ist in einem Erker Europas viertgrößtes Glockenspiel installiert. Es erzählt täglich um 11 und 12 Uhr (von März bis Oktober auch um 17 Uhr) von zwei Großereignissen, die einst auf dem Marienplatz stattgefunden haben: das Turnier anlässlich der Hochzeit Herzog Wilhelms V. von Bayern mit Renata von Lothringen (1568) und der auch heute noch am Fasching in siebenjährigem Rhythmus - der nächste 2012 - zelebrierte Schäfflertanz anlässlich der Pest im Jahr 1517. Der Turmaufzug fährt von Mai bis Oktober Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 19 Uhr, von November bis April Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, Freitag von 9 bis 13 Uhr.
    Straße:
    Marienplatz 8
    PLZ/Stadt:
    80331 München
    Telefon:
    089 233 00
    U-Bahn
    U-S-Bahnhof Marienplatz
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  • Nymphenburg
    Schloss Nymphenburg
    Schloss Nymphenburg
    © Tourismusamt München / Studio Hahn
    Man schenkte vornehm zu Kurfürst Ferdinand Marias Zeiten. Mitte des 17. Jahrhunderts bescherte ihm Henriette Adelaide den ersehnten künftigen Thronfolger Max Emanuel. Dafür beehrte der stolze Vater sie mit dem Schloss Nymphenburg. An die 700 m, also dreimal so lang wie das Olympiastadion, ist die Front dieser barocken Schlossanlage, deren Bau von 1664 bis 1757 gedauert hat. Sie diente den bayerischen Herrschern als Sommerresidenz, und wer durch all die prächtigen Gemächer flaniert, kann erahnen, wie nobel es zur Glanzzeit des bayerischen Hofes zugegangen sein muss. Neben dem Mittelbau mit seinem prunkvollen steinernen Saal und der Schönheitengalerie locken das Marstallmuseum mit der weltweit bedeutendsten Sammlung an Wagen, Schlitten und Geschirren und das Porzellanmuseum mit Pretiosen der namensgleichen Manufaktur.
    Park Nymphenburg
    Park Nymphenburg
    © Bayerische Schlösserverwaltung, www.schloesser.bayern.de
    Einen Besuch wert sind außerdem der Schlosspark mit den Gewächshäusern, die Amalienburg als ein Paradebeispiel höfischen Rokokos, die Badenburg mit ihren chinesischen Papiertapeten, die Pagodenburg mit ihrer in der damaligen Zeit schicken chinoisen Ausschmückung und die Magdalenenklause, die sich Kurfürst Max Emanuel im hohen Alter als Meditationskapelle bauen ließ. Von April bis 15. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, von 16. Oktober bis März täglich von 10 bis 16 Uhr, der Eintritt mit Gesamtkarte kostet 10 Euro, eine Jahreskarte für alle bayerischen Schlösser und Sammlungen für zwei Personen kostet 50 Euro.
    PLZ/Stadt:
    80638 München
    Nahverkehr
    Tram 17, Bus 51 Schloss Nymphenburg
    U-Bahn
    U 1 Rotkreuzplatz
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  • Residenz
    Eingänge zur Residenz
    Eingänge zur Residenz
    © Laura Januschke
    Eine schier unfassbare Pracht bietet sich dem Besucher. Unsere Empfehlung: mindestens einen ganzen Tag hierfür einplanen. Denn nach der Zerstörung durch die Bomben des Zweiten Weltkrieges hat der Freistaat Abermillionen in die Restaurierung der "Herzkammer Bayerns" gesteckt, die ein halbes Jahrtausend Sitz der Herrscher war. Alle architektonischen Spielarten, die die Kultur Bayerns geprägt haben, findet man hier: strenge Renaissance, überbordendes Barock, verspieltes Rokoko und geradlinigen Klassizismus. 1385 wurde der Grundstein für die Neuveste im Nordosten der alten Stadt gelegt. Über die Jahrhunderte entstand Schritt für Schritt die Residenz, bestehend aus drei Hauptkomplexen und sechs Innenhöfen.
    Innenhof der Residenz
    Innenhof der Residenz
    © Laura Januschke
    Wer nicht alle Kostbarkeiten zwischen Residenz-, Hofgarten- und Marstallstraße anschauen kann, sollte zumindest das Residenzmuseum mit Europas wertvollster Hofkunstsammlung besuchen. Das Vestibül, die Ahnengalerien, Porzellankabinett, Antiquarium (in dem heute noch die großen Empfänge des Ministerpräsidenten stattfinden), die Porzellankammern, die Reichen Zimmer, das Spiegelkabinett und die Nibelungensäle bieten einen groben Überblick. Von März bis Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, von November bis Februar täglich von 10 bis 16 Uhr, der Eintritt kostet 6 Euro.
    Straße:
    Residenzstr. 1
    PLZ/Stadt:
    80333 München
    Telefon:
    089 290 671
    Nahverkehr
    Tram 19 Max-Joseph-Platz
    U-Bahn
    U-S-Bahnhof Marienplatz
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  • Südfriedhof
    Grab Leo von Klenzes
    Grab Leo von Klenzes
    © GNU / Michael Chlistalla
    Ein Dorado für Geschichtsfreunde und -freaks. Der Südfriedhof, entstanden im 16. Jahrhundert, war einst von Albrecht V. als Gottesacker für arme Leute geplant worden, diente im 17. Jahrhundert als Pestfriedhof und ab Ende des 18. Jahrhunderts als Zentralfriedhof. Nach der Erweiterung Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er letzte Ruhestätte für viele prominente und angesehene Münchner. Wer hier langsam von Grabstein zu Grabstein wandert, erlebt auf ganz eigene Art die Geschichte dieser Stadt. Hier liegen unter anderem begraben: der Bildhauer Roman Anton Boos (St. Peter), der Architekt Friedrich von Gärtner (Feldherrnhalle), der Historienmaler Wilhelm von Kaulbach, Architekt Leo von Klenze und auch der "Arme Poet"-Maler Carl Spitzweg.
    Straße:
    Thalkirchner Str. 17
    PLZ/Stadt:
    München
    U-Bahn
    U 1/2/3/6 Sendlinger Tor
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  • Universität
    In der Universität
    In der Universität
    © Laura Januschke
    Die Ludwig-Maximilians-Universität (Ludwig I. holte sie 1826 von Landshut nach München) ist, nach der Freien Universität Berlin, mit mehr als 60000 Studenten Deutschlands zweitgrößte Hochschule. Namen wie Fraunhofer, Röntgen, Pettenkofer, Ringseis, Sauerbruch, Schelling, Riehl, Max Weber, Guardini verbinden sich mit dieser Universität (und dienen als Namenspatrone für Münchens Straßen). Weltberühmt sind die beiden Schalenbrunnen links und rechts der Ludwigstraße. Die Adresse der Universität trägt in Ehrerbietung für und zum Gedenken an Sophie und Hans Scholl, die im Kreis der "Weißen Rose" Widerstand gegen das Hitler-Regime geleistet hatten und dafür 1943 hingerichtet wurden, deren Namen.
    Straße:
    Geschwister-Scholl-Platz
    PLZ/Stadt:
    München
    U-Bahn
    U 3/6 Universität
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