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Bauwerke

  • Heilig-Geist-Spital
    Heilig-Geist-Spital
    Das Heilig-Geist-Spital
    © CTZ Nürnberg
    Das Heilig-Geist-Spital wurde 1332 von dem Patrizier Konrad Groß für Alte und Bedürftige errichtet und gilt als die umfangreichste Stiftung einer Einzelperson im Reich vor 1500. Später wurde es über die Pegnitz erweitert. Erhalten sind Sudenprediger- und Verwalterhaus und die Nordwand der ehemaligen Spitalkirche mit polygonalem Dachreiter, in der von 1424 bis 1796 die Reichskleinodien aufbewahrt wurden (Hans-Sachs-Platz). Im Hanselhof befindet sich die älteste große Gussplastik Nürnbergs (um 1380, das Original steht im Germanischen Nationalmuseum). Der Kreuzigungshof, von Arkaden und Holzgalerien umgeben, birgt die Hauptteile von Adam Krafts Kalvarienberg (um 1506/08) und die Tischgräber der Stifter Konrad Groß und Herdegen Valzner. Heute dient das Heilig-Geist-Spital als städtisches Seniorenheim.
    Straße:
    Spitalgasse
    PLZ/Stadt:
    90403 Nürnberg
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  • Kaiserstallung mit DJH
    Blick zur Kaiserstallung
    Blick zur Kaiserstallung
    © CTZ Nürnberg
    Die Kaiserstallung ist das wohl bedeutendste reichsstädtische Gebäude. 1494/95 wurde der zweistöckige Steinbau mit fünf übereinander liegenden Dachböden von Hans Beheim als Kornspeicher errichtet, diente allerdings bei Reichstagen auch als Marstall. Das gewaltige Bauwerk fügt sich überraschend gut zwischen die beiden grundverschiedenen und schräg zueinander stehenden Türme Luginsland und Fünfeckturm ein. Heute dient die Kaiserstallung als Jugendherberge und -gästehaus mit 340 Betten.
    Straße:
    Obere Söldnersgasse
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  • Mauthalle
    Blick zur Mauthalle
    Blick zur Mauthalle
    © CTZ Nürnberg
    1498 ließ Hans Beheim d. A. das innere Frauentor abreißen und im Stadtgraben wurde ein Getreidespeicher errichtet. Mit 84 x 20 x 29 m war die Mauthalle das Größte von 12 Kornspeichern der Stadt. Der Sandsteinbau mit drei Stockwerken und einem fünfgeschossigem Dacherker war an den Schmalseiten befahrbar und wurde über Aufzugsluken an Giebelachsen und Traufluken befüllt. Die Ostseite der Mauthalle war mit Kielbögen und einem Spitzbogenportal mit dem Stadtwappen geschmückt. 1572 wurde das Gebäude auch als Stadtwaage und Zollamt (Maut) benutzt. Beim Wiederaufbau 1953 ließ man das Fachwerk der Dacherker in verputztem Mauerwerk errichten.
    Der Keller der Mauthalle wird von 26 Säulen gestützt und beherbegt eine Gaststätte mit eigener Kleinbrauerei.
    Straße:
    Ecke Königsstraße/ Hallplatz
    PLZ/Stadt:
    90402
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  • Nassauer Haus
    Das Nassauer Haus
    Das Nassauer Haus
    © CTZ Nürnberg
    Das Nassauer Haus ist eines der besterhaltensten Beispiele für ein mittelalterliches Turmhaus (Adelshaus). Der wehrhafte Charakter ist hier nur von schmückendem und symbolischen Wert. Vermutlich hatten früher im Nassauer Haus Ministerialen ihren Sitz. Nach dem Aussterben der Familie Schlüsselfelder im Jahre 1709 wurde es zum Stiftungshaus. Die beiden Untergeschosse sind aus dem frühen 13. Jahrhundert, 1422/33 wurden die Obergeschosse mit Kapellenchörlein und abschließendem Zinnengeschoß mit vier achtseitigen Ecktürmen aufgemauert. 1431 hatte König Sigismund dem Besitzer Ortlieb für einen 1500-Gulden-Kredit seine Krone als Pfand hinterlegt. Daraufhin ließ Ortlieb die Steinbalustrade mit dem Wappen des Kaisers, des Papstes, der sieben Kurfürsten, der Reichsstadt Nürnberg usw. schmücken.
    Straße:
    Karolinenstraße 2
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  • Planetarium (Nicolaus-Copernicus-Planetarium Nürnberg)
    Kuppel vom Planetarium
    Kuppel vom Planetarium
    © CTZ Nürnberg
    Eine virtuelle Reise durch das Universum erwartet die Besucher des Planetariums in Nürnberg. EIn künstlicher Sternenhimmel in einer 18m Durchmesser großen Kuppel verzaubert sie mit 9000 Fixsternen. Unterschiedliche Veranstaltungen für Familien, Kinder, Schulklassen oder Sternenfreunde zum Thema Astronomie und Raumfahrt finden dort regelmäßig statt.
    Vorführungen: Mi 16, Do 19, Sa u. So 16 Uhr

    Eintrittspreise:Erwachsene 6€, Kinder 3,50€
    Straße:
    Am Plärrer 41
    PLZ/Stadt:
    90402 Nürnberg
    Telefon:
    0911/ 265467
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  • Rathaus
    Wolff'scher Bau Außenansicht
    Wolff'scher Bau Außenansicht
    © CTZ Nürnberg
    Das Nürnberger Rathau besteht aus mehreren Bauabschnitten: Der älteste Teil ist der 40m lange Rathaussaal (1332-1340); einst der größte profane Saalbau nördlich der Alpen. 1520 wurde die Wandbemalung von Albrecht Dürer und dem Humanist Willibald Pirckheimer festgelegt. Nach dem 30-jährigen Krieg fand hier das Friedensmahl statt. Unter dem Saal befinden sich die mittelalterlichen Lochgefängnisse. 1616 - 1622 wurde nach dem Vorbild des italienischen Stadtpalastes der Rathausbau von Jakob Wolff errichtet; der "Wolff'sche Bau". 1945 wurde der ganze Komplex durch Bomben zerstört und von 1956 - 1962 wiederaufgebaut. In der Ehrenhalle des Rathauses befinden sich Nachbildungen der mittelalterlichen Reichskleinodien.
    Straße:
    Rathausplatz 2
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  • Regiomontanus-Sternwarte
    Die Sternwarte
    Die Sternwarte
    © CTZ Nürnberg
    Die Regiomontanus-Sternwarte Nürnberg ist eine so genannte Volkssternwarte, deren Aufgabe die astronomische Volksbildung ist. Die Veranstaltungen auf der Sternwarte werden alle von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Nürnberger Astronomischen Arbeitsgemeinschaft (NAA) e.V. durchgeführt. Über das Jahr verteilt gibt es zahlreiche Vorträge, Vereinsabende, Führungen mit Fernrohrbeobachtungen und viele Sonderveranstaltungen.
    Straße:
    Regiomontanusweg 1
    PLZ/Stadt:
    90403 Nürnberg
    Telefon:
    0911/ 9593538
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  • Ruine der Katharinenkirche
    Luftbild auf die Katharinenkirche
    Luftbild auf die Katharinenkirche
    © CTZ Nürnberg
    Im Mittelalter gehörte die Katharinenkirche zum Komplex eines Dominikanerinnenklosters, welches kunsthandwerkliches Zentrum der Buchmalerei und der Teppichwirkerei in Nürnberg war. Nach der Reformation beherbergte das Gebäude die Nürnberger Meistersinger (1620-1778). Im Jahre 1945 brannte die gesamte Kirche aus und wurde nicht wieder aufgebaut. Heute finden in der Ruine zahlreiche Open-Air-Veranstaltungen statt.
    Straße:
    Peter-Vischer-Straße
    PLZ/Stadt:
    90403 Nürnberg
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  • Staatstheater Nürnberg
    Staatstheater Nürnberg
    Staatstheater Nürnberg
    © CTZ Nürnberg
    Mit mehr als 700 Veranstaltungen pro Spielzeit aus Oper, Konzert, Ballett und Schauspiel ist das Staatstheater Nürnberg eines der größten Drei-Sparten-Theater Deutschlands. Das Opernhaus wurde 1905 errichtet und ist eine der schönsten Theaterbauten Deutschlands. 1959 wurde das Opernhaus um den Theaterbau erweitert. Am 16. September 2003 wurde das Theater Nürnberg zum Staatstheater ernannt und erlangte dadurch auch internationale Bedeutung.
    Straße:
    Richard-Wagner-Platz 2 - 10
    PLZ/Stadt:
    90443 Nürnberg
    Telefon:
    0911/ 2313575
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  • Unschlitthaus
    Luftbild auf das Unschlitthaus
    Luftbild auf das Unschlitthaus
    © CTZ Nürnberg
    Das Unschlitthaus wurde ihm Jahre 1491 von Hans Beheim d. Ä. errichtet und gehört zu den sieben Kornhäusern der Stadt Nürnberg, die im 15. Jahrhundert erbaut wurden. Durch 76 Dachluken werden die Kornböden belüftet. Den Namen erhielt das Haus 1562 von dem dort untergebrachten Unschlittamt. Die Metzger waren verpflichtet ihren Unschlitt (nicht genießbares Fett) hier abzugeben und die Stadt verkaufte den geschmolzenen Talg weiter an andere Gewerbe. Heute dient das Gebäude als Amts- und Leihhaus. Der südliche Teil des Dachstuhls ist noch original erhalten.
    Straße:
    Unschlittplatz
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  • Weinstadel
    Weinstadel
    Weinstadel
    © CTZ Nürnberg
    Eines der schönsten Gebäude Nürnbergs. Zwei Fachwerkgeschosse ragen über dem Erdgeschoss aus Sandsteinquadern vor. An der Stirnseite zur Pegnitz befinden sich Holzgalerien mit metallenen Wasserspeiern, zum Henkersteg hin eine Brücke mit Wehrgang. Im 13. Jh. verlief an dieser Stelle die "vorletzte Stadtbefestigung", die hier durch eine Pegnitzüberbrückung die beiden Stadtseiten miteinander verband. In dem 1446/48 errichteten Siechenhaus waren Leprakranke untergebracht. Drei Tage lang durften sie während der Karwoche in der Stadt bleiben und erhielten – neben Essen und Kleidung – auch eine ärztliche Untersuchung. Ab ca. 1571 diente der Bau als Weinlager, später als Arbeits- und Spinnhaus und Unterkunft für arme Familien. 1950 Umbau zum Studentenwohnheim; seither ist die innere Baustruktur kaum mehr zu erkennen.
    Straße:
    Maxplatz
    PLZ/Stadt:
    90403 Nürnberg
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  • Handwerkerhof
    Handwerkerhof
    Handwerkerhof
    © CTZ Nürnberg
    In der "kleinen Stadt am Königstor" kann man allerlei traditionelle fränkische Handwerkskunst entdecken. Die kleinen Gässschen, Läden und Werkstätten laden zum Schauen und Kaufen ein. Im besonderen Ambiente der schönen Fachwerkhäuser zeigen Zinngießer, Töpfer, Wachskünstler, Puppenmacher, Lebkuchenbäcker und viele andere ihr Können. Mit typisch fränkischer Gastlichkeit sind Sie herzlich eingeladen die berühmten Nürnberger Bratwürste zu kosten, einen guten Frankenwein zu genießen und viele weitere leckere Spezialitäten zu entdecken. Jährlich finden hier viele Sonderaustellungen statt.
    Die Geschäfte haben von Montag bis Freitag von 10 bis 18.30 und samstags bis 16 Uhr geöffnet; die Gaststätten von Montag bis Samstag 10.30 bis 22.00 Uhr.
    Beachten Sie die Winterpause von Januar bis Mitte März.
    Straße:
    Königstor
    PLZ/Stadt:
    Nürnberg
    Telefon:
    0911 / 98833-590
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Stadtplan Nürnberg
Merian Nürnberg Reiseführer
NÜRNBERG
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Tradition und Moderne, Nürnberg verbindet beides: Die Stadt mit der berühmten Kaiser- burg ist eines der meistbesuchten romantischen Reiseziele Europas.
Nützliches in Nürnberg
Von Ärzten über Banken bis hin zu Telefonzellen. Die wichtigsten Infos für Ihre Städtereisen, übersichtlich zusammengefasst, finden Sie hier »