Sommer in Paris. Grégoire und Vincent, zwei halbwüchsige Kleinkriminelle, klauen einem alten Mann die Tasche, deren Inhalt sie erschaudern lässt: vier Haarbüschel, ein Tierschädel, eine Filmdose mit Zahnsplittern und 30.000 Francs. Am nächsten Morgen findet Grégoire seinen Freund Vincent erstochen in dessen Wohnung.
Natürlich lässt Grégoire die Tasche nicht einfach in Vincent's Wohnung liegen. Der Bestohlene ist nun auf der Suche nach Grégoire und der Kommissar Adamsberg ist auf der Suche nach dem Serienkiller, der seinen Opfern Widderzeichen in die Haut ritzt.
Graphic Krimi
"Das Zeichen des Widders" ist die erste Zusammenarbeit der Autorin Fred Vargas mit dem Comiczeichner Edmond Baudoin. Der Graphic Krimi ist düster, spannend, fesselnd und voller authentischer Charaktere. Für Fans von Vargas' Kriminalromanen ist der Text etwas zu kurz ausgefallen, "Das Zeichen des Widders" ist aber auch viel mehr als ein klassischer Krimi.
Aus der Verbindung von Vargas' phantasie- und humorvollem Schreibstil und den schwarzweißen Schattenbildern der Stilikone Baudoin entsteht ein Gesamtkunstwerk, das im momentan boomenden Graphic-Novel-Genre wohl einzigartig ist. Die Ästhetik von Wort und Bild führt zu einer außergewöhnlichen Leseerfahrung.
Die Autoren
Fred Vargas ist eine der erfolgreichsten französische Kriminalautorinnen: "Ihr Stil ist brilliant, ihr Kommissar Adamsberg verschroben und genial und ihr Herz gehört denen, die vom Weg abgekommen sind und am Rande leben." (Emotion). Fred Vargas schreibt die Romane in ihrer Freizeit, hauptberuflich arbeitet sie als Archäologin.
Edmond Baudoin ist Illustrator und Comiczeichner und lebt in Paris. Er zeichnet unkonventionell und verleiht dem Roman mit seinen Illustrationen eine geheimnisvolle Atmosphäre.