Fettnäpfchen in Paris
Im Restaurant selbst den Platz aussuchen
Wer in ein Restaurant kommt, sollte möglichst nicht gleich auf einen freien Tisch zustürmen. In Paris ist es üblich, darauf zu warten, vom Kellner an einen von ihm bestimmten Tisch geführt zu werden. Natürlich lässt er in der Regel mit sich reden, wenn Sie mit dem Platz dann nicht einverstanden sind.
Die Klappsitze in der Métro benutzen
Als im doppelten Sinn äußerst anstößig gelten in Paris Leute, die in überfüllten U-Bahnen auf den in der Nähe der Türen angebrachten Klappsitzen Platz nehmen. Sobald es eng wird, sollten Sie aufstehen. Andernfalls werden Sie als ziemlich schlecht erzogener Franzose oder aber als recht unsensibler Tourist angesehen.
Abends in gefährlichen Gegenden bummeln
Vor allem spätabends sollten Sie die meisten Vororte im Norden, Osten und teilweise auch Süden der Stadt möglichst meiden. Ebenso in der Gegend um die Métrostationen Strasbourg-Saint-Denis, Stalingrad und Châtelet-Les Halles sollten Sie dann vorsichtig sein. Auch der Bereich um die Porte Dauphine und der Bois de Boulogne (Straßenstrich) haben einen schlechten Ruf.
Bier an Touristenfallen trinken
Wer unbedingt auf den Champs-Elysées, am Place du Tertre oder anderen Touristenzentren ein Bier trinken muss und dann auch noch ein großes, erlebt meist eine böse Überraschung. Die Rechnung ist an solchen Orten gesalzen und erreicht manchmal das Drei- bis Vierfache der Preise an anderen Plätzen. Übrigens: Ein démi ist kein halber Liter, sondern 0,25 l.
Auf den Mitleidstrick hereinfallen
Um den Eiffelturm und am Arc de Triomphe gibt es Leute, die behaupten, sie seien ausgeraubte Touristen, denen die Kreditkarte gestohlen wurde. Um wieder nach Hause zu kommen, bitten sie die ahnungslosen Touristen um Geld und bieten als Gegengabe angebliche Markenkleidung. Wer sich darauf einlässt, zahlt kräftig drauf.
Pizza essen
Es gibt Ausnahmen, aber im Allgemeinen lässt die Qualität dieser beliebten Touristenspeise in Paris sehr zu wünschen übrig: Meist ist der Teig weich, die Pizza fett, und oft sind es auch nicht die richtigen Zutaten. Nur wenige sind im Holzofen zubereitet, die Preise sind hoch. Besuchen Sie lieber eine Crêperie oder eine der manchmal guten Sandwicherien, wenn Sie nicht groß essen gehen wollen.