Stadt der Liebe, der Mode, der Gastronomie, der Kunst oder auch die Lichterstadt. Paris war schon immer eine Metropole, für die das Beste gerade gut genug war, eine Stadt der Superlative. Schneller, schöner, größer, glänzender als andere und das sicher nicht nur im Vergleich mit Berlin, der preußischen Kapitale, von der Friedrich der Große sagte, er habe nicht die törichte Anmaßung zu meinen, Berlin könne Paris aufwiegen. Es genügt, an einem Dezemberabend den dann von 135 000 Glühbirnen zum Glänzen gebrachten, 2,5 km langen Prachtboulevard Champs-Elysées entlangzuschlendern oder in dem zu jeder Tages- und Nachtzeit quirligen Studenten- und Vergnügungsviertel Saint-Germain-des-Prés von einem Straßencafé aus das bunte Treiben zu beobachten, um vom Virus dieser Stadt angesteckt zu werden.
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