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Kaufhäuser

    Galerie Vivienne
    Galerie Vivienne
    © Paris Tourist Office / Thomas Sanson
    Die mit Glas überdachten Passagen, auch Galerien genannt, sind eine typische Pariser Einrichtung und erlebten Anfang des 19. Jahrhunderts ihre Blütezeit. Das gut betuchte Bürgertum konnte so trockenen Fußes und fernab von den unangenehmen Gerüchen, die damals noch durch die Straßen wehten, flanieren, einkaufen und sich verköstigen. Mit ihren oft reichhaltigen Dekors haben die meisten Passagen nichts von ihrem nostalgischen Flair verloren und laden nach wie vor zum Bummeln ein. Viele der Passagen sind inzwischen aufwändig restauriert worden. In den letzten Jahren entstanden sogar neue Galerien.
  • Carrousel du Louvre
    © Paris Tourist Office / Amélie Dupont
    Die Passage entstand erst 1990. Sie ist gewissermaßen Teil des Louvre und mit ihren Öffnungszeiten angepasst an das Museum. In den großzügigen, hellen Gängen unter der Glaspyramide und dem Louvre gibt es edle Geschäfte für den Kauf von Reisemitbringseln, aber auch Restaurants und Cafés. Die Boutique des Musées Nationaux offeriert Reproduktionen von Kunstwerken aus verschiedenen französischen Museen, ausgesuchte Karten und Bücher. Für das leibliche Wohl der Flaneure sorgt ein Schnellimbiss der etwas anderen Art: Im Restorama (€) gibt es Spezialitäten aus der ganzen Welt.
    Straße:
    99, rue de Rivoli
    PLZ/Stadt:
    Paris - 1. Arr.
    U-Bahn
    M 1, 7: Palais Royal-Musée du Louvre
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  • Galerie Véro-Dodat
    Galerie Véro-Dodat
    Galerie Véro-Dodat
    © Paris Tourist Office / Amélie Dupont
    Die dunklen Holzvertäfelungen sind einheitlich in Kupfer eingefasst und spiegeln den Charme vergangener Epochen wider. Neben Buch- und Spielzeugläden ist der Antiquitätenladen des Puppensammlers Robert Capia besonders bemerkenswert.
    Straße:
    19, rue Jean Jacques Rousseau
    PLZ/Stadt:
    Paris - 1. Arr.
    U-Bahn
    M 1: Louvre-Rivoli
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  • Galerie Vivienne
    © Paris Tourist Office / Thomas Sanson
    Sie gilt als die "Königin der Pariser Passagen" und wurde 2000 komplett renoviert. Auf dem schönen Mosaikboden im neoklassizistischen Stil flanieren Sie unter Glaskuppeln vorbei an ausgesuchten Läden. Nach einem Besuch bei Emilio Robba, wo es die schönsten künstlichen Blumen der Welt gibt, können Sie im Teesalon A priori thé eine vorzügliche "Chocolat à l‘ancienne" trinken. Direkt danach folgt die Galerie Colbert mit ihrer Rotunde im pompejanischen Stil.
    Straße:
    4, rue des Petits Champs
    PLZ/Stadt:
    Paris - 2. Arr.
    U-Bahn
    M 3: Bourse
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  • Galeries Lafayette
    © Paris Tourist Office / David Lefranc
    Nicht nur Japaner geraten ins Schwärmen, wenn sie unter die gewaltige Glaskuppel dieses Konsumpalasts von 1908 treten. Kleidung ist hier nicht wie in Deutschland nach Hosen, Blusen usw., sondern nach Markennamen geordnet.
    Straße:
    40, bd. Haussmann
    PLZ/Stadt:
    Paris - 9. Arr.
    Nahverkehr
    RER A: Auber
    U-Bahn
    M 3, 7, 8: Opéra
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  • Le Bon Marché
    © Paris Tourist Office / Marc Bertrand
    Das älteste Kaufhaus der Stadt wurde von Gustave Eiffel mitentworfen und ist seit über 150 Jahren Symbol für Luxus und Lebensgenuss. Es ist immer noch beeindruckend, bei dezenter klassischer Musik ohne den sonst üblichen Touristenrummel durch dieses Belle-Epoque-Juwel zu schlendern.
    Es beherbergt eine der besten Schuh- und Modeabteilungen der Stadt mit allen großen Marken. Die Feinkostabteilung im Nebenhaus (www.lagrandeepicerie.fr) ist ein echtes Erlebnis.
    Straße:
    24, rue de Sèvres
    PLZ/Stadt:
    Paris - 7. Arr.
    U-Bahn
    M 10, 12: Sèvres Babylone
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  • Printemps
    Jugendstil-Glaskuppel
    Jugendstil-Glaskuppel
    © Paris Tourist Office / David Lefranc
    Nach der riesigen Kosmetikabteilung im Erdgeschoss und dem neu gestalteten Wellnessbereich in der ersten Etage geht es nach oben zu sämtlichen Luxusmodemarken, aber auch an Erschwinglicherem vorbei bis zum Café-Restaurant unter der berühmten Jugendstil-Glaskuppel. Kundinnen können sich dienstags bei einer kostenlosen Modenschau inspirieren lassen (im 7. Stock, jeden Dienstag um 10 Uhr, www.webcamer.com).
    Straße:
    64, bd. Haussmann
    PLZ/Stadt:
    Paris - 9. Arr.
    Nahverkehr
    RER A: Auber
    U-Bahn
    M 3, 9: Havre-Caumartin
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  • Passage des Panoramas und Galerie Jouffroy
    Diese älteste Passage von Paris (1800) wurde schon in Emile Zolas Roman »Nana« beschrieben. Neben Briefmarkengeschäften und Graveuren lädt der große Teesalon L‘Arbre à Cannelle mit der wunderschönen holzgeschnitzten Fassade einer ehemaligen Chocolaterie von 1846 zum Brunch ein.
    Nach Überquerung des Boulevard Montmartre schließt sich unmittelbar die Galerie Jouffroy an (direkt neben dem Wachsfigurenmuseum Grevin). Besonders sehenswert dort ist der Spielwarenladen Pain d‘Epices mit Puppenhauszubehör auch im Miniaturformat, das jedes Mädchenherz höher schlagen lässt.
    Straße:
    10, rue Saint-Marc
    PLZ/Stadt:
    Paris - 9. Arr.
    U-Bahn
    M 3, 8: Grands Boulevards
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