Das 1764 mit Säulen im Stil eines griechischen Tempels angelegte Gotteshaus Sainte-Maria Madeleine wurde unter Napoleon als Monument zum Ruhm seiner Armee genutzt. Danach diente es unter anderem als Parlament, Börse und Nationalbibliothek. Erst 1842 wurde es schließlich doch zur Kirche geweiht. Heute finden hier Grabmessen für berühmte Sänger und Schauspieler wie etwa Gilbert Becaud statt. Täglich 7.30-19 Uhr.
Straße:
Place de la Madeleine
Stadtteil:
8. Arr.
U-Bahn:
M 8, 12, 14: Madeleine
Karte:
Notre-Dame
Portale von Notre Dame
Dieses Meisterwerk der Gotik wurde zwischen 1163 und 1345 auf Veranlassung des Bischofs Maurice de Sully errichtet. Auf dem Platz stand schon vor 2000 Jahren ein römischer Tempel. Im Innenraum des fünfschiffigen Langhauses finden 9000 Personen Platz. Besonders beeindruckend sind die drei großen Eingangsportale, die gewaltigen Strebebögen um den Chor und die Rosetten, die einen Durchmesser von mehr als 10 m haben.
Hier fanden viele historisch wichtige Ereignisse statt, darunter die Krönung Napoleons. Während der Revolution wurde Notre-Dame in einen "Tempel der Vernunft" umgewandelt: Die Kirche schien vor dem Verfall zu stehen. In seinem Roman "Der Glöckner von Notre-Dame" appellierte Victor Hugo erfolgreich an die Öffentlichkeit, diesem Zustand nicht länger zuzusehen. In der Folge wurde die Kathedrale restauriert. Vom Turm schöner Blick auf Wasserspeier und über die Stadt. Auf dem Vorplatz befindet sich eine Markierung, von der aus alle Entfernungen in andere französische Städte berechnet werden. Montag-Samstag von 8-18.45 Uhr geöffnet, Sonntag 8-19.45 Uhr, der Eintritt ist frei, Der Turm ist von April bis September täglich von 9.30-19.30 Uhr offen, von Oktober bis März von 10-17.30 Uhr, der Eintritt kostet 7 Euro (Oktober-März jeweils am ersten Sonntag im Monat frei).
Fast unwirklich leuchtet die blendend weiße Basilika hoch über der Stadt auf dem Montmartre-Hügel. In den Augen vieler Spötter handelt es sich bei den romanisch-byzantinischen Kuppeln um eine Zuckerbäckerspielerei. Auch das riesige Mosaik im Innern ist kunsthistorisch wenig bedeutend. Das Bauwerk wurde als nationales Mahnmal nach der Niederlage Frankreichs im Krieg 1870/71 gegen Deutschland errichtet. 1919 wurde die Wallfahrtskirche dem "Herzen Jesu" geweiht. Heute pilgern täglich Tausende von Touristen die vielen Treppen hinauf, um den imposanten Blick vom Kirchenvorplatz über Paris zu genießen. Wer es bequemer mag, kann auch mit der Zahnradbahn hinauffahren. Täglich von 10-17 Uhr geöffnet.
Das Bauwerk wurde als nationales Mahnmal nach der Niederlage Frankreichs im Krieg 1870/71 gegen Deutschland errichtet. 1919 wurde die Wallfahrtskirche dem "Herzen Jesu" geweiht. Heute pilgern täglich Tausende von Touristen die vielen Treppen hinauf, um den imposanten Blick vom Kirchenvorplatz über Paris zu genießen. Wer es bequemer mag, kann auch mit der Zahnradbahn hinauffahren. Täglich von 10-17 Uhr.
Beeindruckende frühgotische Kirche, die wegweisend für diesen Baustil in ganz Frankreich werden sollte. Zu den Höhepunkten einer Besichtigung des im Pariser Vorort Saint-Denis gelegenen Gotteshauses gehören die Königsgrabmäler. Über viele Jahrhunderte ließen sich fast alle Herrscher des Landes hier bestatten. Die erste Kirche wurde im 5. Jahrhundert an der Stelle gebaut, zu der der Märtyrer Dionysius im Jahr 250 mit dem ihm auf dem Montmartre abgeschlagenen Kopf unter dem Arm gewandert sein soll. Sommer täglich 10-18 Uhr, Winter täglich 12-18 Uhr, Königsgräber: 6,10 Euro.
Von der einst mächtigen Benediktinerabtei aus dem 8. Jahrhundert ist nur die Kirche mit einem Glockenturm erhalten. Hier wurde die Bibel zum ersten Mal ins Französische übersetzt, und hier liegt auch der Philosoph René Descartes begraben. Täglich von 8 bis 19.45 Uhr geöffnet (Montag erst ab 12.30 Uhr).