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Musée du Louvre
Haupteingang Louvre
Haupteingang Louvre
© Paris Tourist Office / Marc Verhille
Für das weitläufigste Museum der Welt bedarf es einer überlegten Besuchsstrategie. Denn im Louvre gibt es weit mehr als ehrwürdige Damen wie die "Venus von Milo" (2. Jahrhundert v. Chr.), Leonardo da Vincis "Mona Lisa" (16. Jahrhundert) und Jan Vermeers "Spitzenklöpplerin" (17. Jahrhundert) zu bewundern. Wer die lange Schlange am Haupteingang unter der Pyramide vermeiden will, nimmt die Porte des Lions (Seine-Seite) am Denon-Flügel. Von dort aus stehen Sie schnell vor der ständig umlagerten "La Joconde", der Mona Lisa, die im frisch restaurierten Salle des Etats in neuem Licht erstrahlt. Daneben sollten Sie sich am Informationsschalter unbedingt einen Übersichtsplan (auf Deutsch) und eine Wochenübersicht über die turnusmäßigen Schließungen bestimmter Sammlungen besorgen.
Louvre im Abendlicht
Louvre im Abendlicht
© Paris Tourist Office / David Lefranc
Dann können Kulturhungrige aus einem reichhaltigen Menü, das bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurückreicht, auswählen: Auf die drei Gebäudekomplexe verteilt (Denon, Sully, Richelieu) stellen sich die orientalische, ägyptische (besonders monumental) und griechisch-römische Hochkultur vor. Neben der europäischen Bildhauerkunst vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert, dem Kunsthandwerk und über 100 000 Grafiken aus sechs Jahrhunderten stellt die Gemäldesammlung einen Höhepunkt dar, der die Geschichte der europäischen Malerei vom 13. bis zum 19. Jahrhundert nach Regionen geordnet dokumentiert. In der prächtigen Apollo-Galerie legen überbordender Stuck und Gemälde von Charles Le Brun, Eugène Delacroix unter anderem Zeugnis ab von der Machtfülle des Sonnenkönigs Ludwig XIV.
© Paris Tourist Office / David Lefranc
Sie können den Museumsbesuch auch unterbrechen, indem Sie in der geschmackvollen unterirdischen Einkaufspassage Carrousel du Louvre (auch sonntags) ein Café oder eins der vielen internationalen Schnellrestaurants aufsuchen. Selbst wenn Sie das Museum gar nicht anschauen wollen, lohnt es sich, zumindest den Gebäudekomplex des Louvre zu besichtigen, der sich von einer Festung aus dem 12. Jahrhundert zu einem Renaissancepalast entwickelt hatte. Die freigelegten mittelalterlichen Grundmauern, der abends sehr schön beleuchtete Cour Carée, der kleine Triumphbogen, der in einer Sichtachse mit seinem größeren Bruder steht, und die gewagte Glaspyramide des chinesischen Architekten Ieoh Ming Pei sind absolute Höhepunkte eines Paris-Besuchs.
Mittwoch-Montag von 9-18 Uhr geöffnet (Mittwoch und Freitag bis 21.45 Uhr), der Eintritt kostet 8,50 Euro (ab 18 Uhr 6 Euro). Tickets im Vorverkauf an Bahnhöfen (SNCF) oder bei Fnac: Tel. 08 92 68 46 94, aus dem Ausland Tel. 0033/1/42 31 32 28.
PLZ/Stadt:
Paris
U-Bahn
M 1, 7: Palais Royal-Musée du Louvre
Homepage:
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