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Bauwerke

  • Arc de Triomphe
    © Paris Tourist Office / Angélique Clément
    Auf der eindrucksvollen Sichtachse zwischen dem kleinen Bogen am Louvre und dem großen Bogen von La Défense erhebt sich das 50 m hohe Wahrzeichen, das Jean François Chalgrin nach antikem Vorbild gestaltete. Nachdem Napoleon den Bau 1806 zu Ehren seiner "Großen Armee" in Auftrag gegeben hatte, sollte es bis zu dessen Fertigstellung noch 30 Jahre dauern. Unter dem Bogen befindet sich das Grabmal des unbekannten Soldaten, das Ausgangspunkt für die Militärparaden am 14. Juli ist. Eine unterirdische Passage nahe der Métrostation am Place Charles de Gaulle-Etoile führt vorbei an einem kleinen Museum zur Geschichte des Triumphbogens und zum Zugang zur Aussichtsplattform. Der Blick von dort oben ist phänomenal, zumal an diesem Platz zwölf Avenuen sternenförmig zusammenlaufen. Täglich geöffnet, April bis September von 10 bis 23 Uhr, Oktober bis März 10 bis 22.30 Uhr, der Eintritt kostet 8 Euro.
    PLZ/Stadt:
    Paris
    Nahverkehr
    RER A: Charles de Gaulle-Etoile
    U-Bahn
    M 1, 2, 6: Charles de Gaulle-Etoile
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  • Bibliothèque Nationale de France (Site François Mitterrand)
    Bibliothèque Nationale de France
    Bibliothèque Nationale de France
    © Paris Tourist Office / Amélie Dupont
    Ein Glanzprojekt des Architekten Dominique Perrault aus der Mitterrand-Ära: Vier gewaltige Hochhausblöcke in Form aufgeschlagener Bücher rahmen ein kleines Wäldchen ein. Die auf den ersten Blick ästhetisch durchaus eindrucksvolle Nationalbibliothek, die 1996 fertig gestellt wurde, weist jedoch zahlreiche Mängel auf, nicht zuletzt den, dass die in den Glastürmen gelagerten Bücher viel zu sehr dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Dienstag-Samstag von 10-20 Uhr geöffnet, Sonntag von 13-19 Uhr, der Eintritt kostet 3,30 Euro, Sonderausstellungen 5-7 Euro.
    Straße:
    Quai François Mauriac
    PLZ/Stadt:
    Paris - 13. Arr.
    Nahverkehr
    RER C: Bibliothèque François Mitterrand,
    U-Bahn
    M 14: Bibliothèque François Mitterrand,
    Karte
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  • Conciergerie
    Conciergerie Innenansicht
    Conciergerie Innenansicht
    © GNU / ChrisO
    Als "Vorzimmer zur Guillotine" - so wird das ehemalige Gefängnis makabererweise genannt - dokumentiert dieses mächtige Bauwerk auf der Ile de la Cité eine tragische Episode der französischen Geschichte. Die berühmtesten unter den mehr als 2000 Häftlingen, die hier ihrer Hinrichtung entgegensahen, waren die Königin Marie Antoinette (ihre Zelle wurde wieder hergerichtet) sowie die Revolutionäre Georges Danton und Maximilien de Robespierre.
    Ursprünglich war der mit seinen Rundtürmen malerisch wirkende Bau ein Palast der Herrscherdynastie der Kapetinger aus dem 10. Jahrhundert. Der Salle des Gens d‘Armes gilt als eins der eindrucksvollsten Beispiele gotischer Profanarchitektur. Der Name leitet sich übrigens von concierge für Haushofmeister her, der ab etwa 1300 vom König mit großer Macht ausgestattet wurde. Täglich außer feiertags geöffnet, April-September von 9.30-18 Uhr, Oktober-März von 9-17 Uhr, der Eintritt kostet 6,10 Euro (inklusive Sainte-Chapelle zahlen Sie 9 Euro).
    Straße:
    1, Quai de l‘Horloge
    PLZ/Stadt:
    Paris - 1. Arr.
    U-Bahn
    M 4: Cité
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  • Eiffelturm (Tour Eiffel)
    © Paris Tourist Office / Marc Bertrand
    Ohne den Eiffelturm wäre Paris nicht Paris. Das 300 m hohe Wahrzeichen war lange das höchste Bauwerk der Welt. Von Gustave Eiffel anlässlich der 100-Jahr-Feier der französischen Revolution und der Weltausstellung 1889 errichtet, war das Stahlgebilde zunächst heftig umstritten. Ursprünglich sollte der Turm nur 20 Jahre stehen. Wegen seiner Bedeutung als meteorologische Station sowie später für die Flugsicherung und als Funk- und Fernsehstation blieb er schließlich stehen.
    Von der ersten Plattform in 115 m Höhe bietet sich Ihnen eine eindrucksvolle Panoramasicht über Paris, von der obersten Ebene in 274 m Höhe reicht der Blick an klaren Tagen bis weit in das Pariser Becken. Vom Palais de Chaillot (M 6, 9: Trocadéro) haben Sie den besten Blick auf den Eiffelturm selbst. Täglich von 9.30-23 Uhr geöffnet, 19. Juni bis 29. August von 9-24 Uhr, die Treppe ist bis 18.30 Uhr bzw. 24 Uhr offen, Aufzug/Treppe: 1. Etage 3,70/3,30 Euro, 2. Etage 7/3,90 Euro, 3. Etage 10,70/5,50 Euro.
    Straße:
    Champ de Mars
    PLZ/Stadt:
    Paris - 7. Arr.
    U-Bahn
    M 6: Bir Hakeim
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  • Grand und Petit Palais
    Petit Palais
    Petit Palais
    © Paris Tourist Office / David Lefranc
    Beide wurden anlässlich der Weltausstellung 1900 errichtet und symbolisieren mit ihrem opulenten historisierenden Figurenschmuck eine der fruchtbarsten kulturellen Epochen von Paris. Besonders die Eisen-Glas-Konstruktion und die Kuppeln machen sie zu einem Kleinod des Jugendstils und der Belle Epoque. Während es im Grand Palais ausschließlich Wechselausstellungen von hohem Rang gibt, findet man im Ende 2005 wiedereröffneten, aufwändig restaurierten Petit Palais eine Dauerausstellung mit Kunstgegenständen und Gemälden aus dem 18./19. Jahrhundert. (Eintritt frei).
    Straße:
    3, av. du Général Eisenhower u. av. Winston Churchill
    PLZ/Stadt:
    Paris - 8. Arr.
    U-Bahn
    M 1, 13: Champs-Elysées-Clemenceau
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  • Grande Arche und La Défense
    La Défense mit Grande Arche
    La Défense mit Grande Arche
    © Liam Heffernan
    Die in den 1950er-/60er-Jahren entstandene größte Bürostadt Europas mit ihren vielen Hochhäusern wurde in den 1980er-/90er-Jahren unter Staatspräsident François Mitterrand noch einmal deutlich erweitert. Das auffälligste Bauwerk, das in dieser Zeit errichtet wurde, ist die Grande Arche des dänischen Architekten Otto von Spreckelsen.
    Gläserne Fahrstühle bringen Sie auf die Aussichtsplattform des mit Glas und Carrara-Marmor verkleideten Bogens, unter dem Notre-Dame bequem Platz hätte. Von oben bietet sich eine herrliche Aussicht auf die große Achse Richtung Triumphbogen, Opéra und Bastille sowie auf die in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden und teilweise futuristisch anmutenden Wolkenkratzer von La Défense mit ihren spiegelnden Glasfassaden. April-September täglich von 10-20 Uhr geöffnet, Oktober-März von 10-19 Uhr, der Eintritt kostet 7,50 Euro.
    PLZ/Stadt:
    Paris
    Nahverkehr
    RER A: La Défense
    U-Bahn
    M 1: La Défense
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  • Hotel de Ville und Place de l‘Hotel de Ville
    Hôtel de Ville
    Hôtel de Ville
    © Paris Tourist Office / Raymond Mesnildrey
    Nach einem Brandanschlag ist das Rathaus 1882 im Stil der Neorenaissance neu aufgebaut worden. An seiner Fassade finden sich Skulpturen von mehr als hundert in Paris geborenen Persönlichkeiten. Im Mittelalter erstreckte sich der damals noch zentral gelegene Platz vor dem Gebäude bis zur Schiffslände an der Seine hinunter. Wo damals Volksfeste und Hinrichtungen stattfanden, gibt es heute Kundgebungen und im Winter eine künstliche Eislaufbahn mit Flutlicht. Mo-Fr, Eintritt frei, telefonische Anmeldung allerdings erforderlich!
    PLZ/Stadt:
    Paris - 4. Arr.
    Telefon:
    01 42 76 50 49
    U-Bahn
    M 1, 11: H
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  • Invalides
    © Paris Tourist Office / Barthelemy Ruggeri
    Das Hôtel des Invalides ist nach Versailles der zweite gigantische Baukomplex, der unter Ludwig XIV. errichtet wurde. Der »Sonnenkönig« ließ ihn für die Versehrten unter seinen Kriegsveteranen bauen. Damit die ehemaligen Soldaten nicht zum Betteln oder Stehlen gezwungen waren, wurden bis zu 3000 Invaliden bei strenger Zucht und guter Versorgung in eigens eingerichteten Werkstätten beschäftigt. Neben der Soldatenkirche bildet der barocke Dôme des Invalides mit seiner goldglänzenden Kuppel den Höhepunkt der Anlage. Unter der Kuppel thront das Grabmal Napoleons. Das daran angegliederte Armeemuseum ist eins der größten dieser Art weltweit und dient dem Ruhm der französischen Armee. Täglich geööfnet, April-Sept. 10-18 Uhr, Okt. bis März 10-17 Uhr (im Winter 1. Mo im Monat geschlossen), 7 Euro.
    Straße:
    Esplanade des Invalides
    PLZ/Stadt:
    Paris - 7. Arr.
    U-Bahn
    M 8: La Tour-Maubourg, M 13: Varenne
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  • Panthéon
    Pantheon
    Von weitem sichtbar thront der mächtige Kuppelbau auf dem Hügel von Sainte-Genovève. Ludwig XV. ließ das Gebäude 1756 von seinem Baumeister Jacques-Germain Soufflot zur Erfüllung eines Gelübdes gegenüber der Pariser Schutzheiligen Genoveva errichten. Bereits kurz nach der Revolution empfing die Kirche die sterblichen Überreste großer Franzosen wie Voltaire, Jean-Jacques Rousseau und Emile Zola. Seit der Überführung des Leichnams von Victor Hugo 1885 ins Panthéon dient die zeitweise auch als Gebetshaus genutzte Kirche endgültig als Mausoleum. Sie können auch die Galerie der Kuppel besteigen, von der aus der Physiker Léon Foucault seinen berühmten Pendelversuch zum Nachweis der Achsendrehung der Erde durchgeführt hat (von 10-12 Uhr und von 13.30-17.30 Uhr). Täglich geöffnet, April-September von 10-18.30 Uhr, Oktober-März von 10-18.15 Uhr, der Eintritt kostet 7 Euro (Oktober-März jeweiles am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei).
    Straße:
    pl. du Panthéon
    PLZ/Stadt:
    Paris - 5. Arr.
    Nahverkehr
    RER B: Luxembourg
    U-Bahn
    M 10: Cardinal Lemoine
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  • Stade de France
    Rugbymatch im Stade de France
    Im Vorort Saint-Denis entstand für die Fußball-WM 1998 ein beeindruckendes Stadion: Mit mobiler Tribüne (25 000 Plätze) und einem elliptisch aufgehängten Dach ist dieses architektonische Meisterwerk einer der weltgrößten Freilichträume. Hier finden auch Konzerte für bis zu 100 000 Zuschauer statt. Führungen täglich 10.30-14.30 Uhr jeweils zur vollen Stunde, 10 Euro.
    PLZ/Stadt:
    Paris
    Nahverkehr
    RER D: Stade de France-Saint-Denis
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  • Unesco-Gebäude
    Der Y-förmige Komplex wurde 1958 von dem Amerikaner Marcel Breuer, dem Franzosen Bernard Zehrfuss und dem Italiener Pierluigi Nervi gebaut. An der künstlerischen Ausgestaltung waren unter anderen Alexander Calder, Le Corbusier, Joan Miró, Hans Arp, Henry Moore und Pablo Picasso beteiligt. Führungen Di (engl.) u. Mi (franz.) 15 Uhr, Eintritt frei.
    Straße:
    7, pl. Fontenoy
    PLZ/Stadt:
    Paris - 7. Arr.
    U-Bahn
    M 10: Ségur
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