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Museen

    In Pekings Museumslandschaft kommt Schwung! Lange hat man darauf gewartet, denn zu schlecht präsentierte Chinas Hauptstadt jahrzehntelang ihre einzigartigen Schätze. Jetzt endlich findet man nicht nur Anschluss, sondern schreitet mit zuweilen kühnen Neuerungen sogleich mutig vorweg. Achtung: Bei den meisten Häusern ist Einlass nur bis 60 Minuten vor Torschluss. Sofern nicht anders angegeben, beträgt der Eintrittspreis 10 Yuan oder weniger.
  • Beijing Planning Exhibition Hall
    Das Stadtplanungsmuseum: Was sich sehr speziell anhört, sei allen empfohlen, denn die Rückblicke und Ausblicke auf die vergangene und die zukünftige Stadtentwicklung schlagen die Besucher in Bann. Ein 10 mal 9 Meter großes Bronzemodell zeigt das Peking von 1949, noch um Vieles größer ist das begehbare Stadtmodell im 3. Stock, das die aktuelle Bauplanung inklusive Olympia 2008 zeigt. Im 3-D-Kino reist man durch Pekings Geschichte, im 4-D-Kino katapultieren einen elektrisch gesteuerte Sessel in die Zukunft des Pekinger Verkehrswesens.
    Dienstag-Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 30 Yuan, die Kinos kosten je 10 Yuan.
    Straße:
    Qianmendong Dajie 20
    PLZ/Stadt:
    Peking
    U-Bahn
    U-Bahn 2: Qianmen
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  • Geologisches Museum
    Exponat im Geologischen Museum
    Der Museumsneubau birgt eine große, modern präsentierte Sammlung mit Fossilien und Edelsteinen, darunter mineralogische Exponate zur Jade. Dienstag bis Sonntag von 9-16.30 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 30 Yuan.
    Straße:
    Yangrou Hutong 15
    PLZ/Stadt:
    Peking
  • Glockenmuseum
    Der einstige "Tempel zur großen Glocke" wurde sinnreich umgenutzt. Zu sehen sind 160 Glocken verschiedenen Alters und Stils, darunter mehrere Glockenspiele. Der Name des Tempels bezieht sich auf das 6,75 m hohe, 1420 gegossene Prunkstück der Sammlung. Es ist nicht nur ein wahrlich imposantes, sondern auch ein besonders frommes Instrument: Sutren im Umfang von 230 000 Zeichen bedecken seine Wandung. Chinas Glocken haben übrigens keinen Klöppel: Sie hängen fest und werden von außen angeschlagen. Täglich von 8.30 bis 16.30 Uhr geöffnet.
    Straße:
    Dazhong Si, Beisanhuan Xilu
    PLZ/Stadt:
    Peking
    U-Bahn
    U-Bahn 13: Dazhongsi
  • Hauptstadtmuseum
    Im "Capital Museum" wird Pekings Stadtgeschichte bis 1949 ausgebreitet. Spektakulär ist der Bau, dessen riesige äußere Hülle zwei nahezu frei stehende Gebäude (darunter ein rundes und schiefes) mit den eigentlichen Ausstellungsräumen birgt; das meiste ist freilich leerer Raum - sechs Etagen hoch. Der Entwurf stammt von Jean-Marie Duthilleul, einem französischen Bahnhofsarchitekten. Originale, Repliken, Modelle und audiovisuelle Medien thematisieren Feste und Brauchtum, die Pekingoper, Kunst und die Stadtentwicklung.
    Dienstag-Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 30 Yuan.
    Straße:
    Fuxingmenwai Dajie, Ecke Baiyun Lu
    PLZ/Stadt:
    Peking
    U-Bahn
    U-Bahn 1: Muxidi
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  • Kaiserstadtmuseum
    Freundliche, kleine Schau zur Kulturgeschichte des Areals rund um den Palast. Ein Modell im Maßstab 1:500 zeigt die Kaiserstadt des 18. Jahrhunderts. Täglich von 10-17.30 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 20 Yuan.
    Straße:
    Huangcheng Yishuguan
    PLZ/Stadt:
    Peking - im Park der Kaiserstadtmauer westlich der Nanchizi Dajie
    U-Bahn
    U-Bahn 1: Tiananmendong
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  • Luftfahrtmuseum
    Eingangsbereich des Museums
    Eingangsbereich des Museums
    © Baris Selcuk / www.insidebeijing.de
    Hier stimmt sogar das Ambiente: Das Museum ist in einem ehemaligen Militärflughafen untergebracht, als spektakuläre Ausstellungshalle dient ein Felsbunker. Zu sehen sind Zivil- und Militärmaschinen, zwar nicht alles Originale, doch auch die Nachbauten aus der Frühzeit der Fliegerei sind interessant. Täglich von 8.30 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 30 Yuan.
    Straße:
    Changping Datangshan
    PLZ/Stadt:
    Peking - ca. 45 km nördlich der Stadt
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  • Mao-Mausoleum
    Mao-Mausoleum auf dem Tian'anmen-Platz
    Mao-Mausoleum auf dem Tian'anmen-Platz
    © Yo Hibino / flickr.com
    Zu sehen ist zwar nur ein einziges Exponat, doch der inszenatorische Aufwand, den man für den konservierten Landesvater trieb, ist gewaltig. Der Bau, der ausgerechnet dem architektonischen Vorbild des Lincoln Memorial in Washington D. C. folgt, hat die Maße einer mittleren Kongresshalle. Wie im Falle Lincolns muss der Eintretende zu einer überlebensgroßen Marmorstatue des Verehrungswürdigen aufblicken, der hier milde lächelnd vor einer chinesischen Ideallandschaft sitzt. Dahinter, im Allerheiligsten, liegt der Leichnam zwischen zwei Rabatten aus Plastikblumen in einem Glassarg, halb zugedeckt von der Landesflagge. Mehr als ein flüchtiger Blick auf die Mumie ist aus mehreren Metern Entfernung im Dämmerlicht nicht zu erhaschen. Ob hier wirklich der alte Mao oder auch mal jene Wachsfigur liegt, die man dem Bekenntnis von Maos Leibarzt zufolge sicherheitshalber angefertigt hat, bleibt ein Geheimnis. Von Anfang an gab es Probleme, den Unsterblichen vor der Verwesung zu bewahren.
    Mao-Portrait am Tian'anmen-Tor
    Mao-Portrait am Tian'anmen-Tor
    © Gandi / pixelio.de
    Das Mausoleum wurde 1976/ 77 innerhalb eines Jahres nach dem Tod des großen Vorsitzenden fertiggestellt. Alle Provinzen des Landes haben sich mit Materialien und Arbeitskräften darin verewigt. Wie die Thronsäle im Kaiserpalast steht der Bau Ehrfurcht gebietend auf hohem Podest, und wie jene liegt er genau auf der alten Nord-Süd-Achse der Stadt - vis-a-vis dem Staatssymbol Tian‘an Men. Auch Mao selbst liegt auf dieser Achse. Ob er diese postume Einordnung ins imperiale Vermächtnis begrüßt hätte, brauchte nach seinem Tode niemanden zu kümmern. Entscheidend war die Botschaft des Baus: China ist Mao, und Mao ist Chinas Heiligtum.
    Innen herrscht strenges Rede- und Fotografierverbot. Kameras und Taschen sind neben dem Nationalmuseum zur Aufbewahrung abzugeben, ehe man sich in die Schlange einreiht. Täglich von 8.30-11.30 Uhr geöffnet, von September-Juni auch von 14-16 Uhr, der Eintritt ist frei.
    Straße:
    Tian‘anmen-Platz, Südseite
    PLZ/Stadt:
    Peking
    U-Bahn
    U-Bahn 2: Qianmen
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  • Militärmuseum
    Hauptattraktion für Waffennarren ist die große Halle geradeaus hinterm Eingang des monumentalen Baus: Dort stehen Panzer, Raketen und anderes Großgerät (Fotografieren ist erlaubt). Im linken Gebäudeflügel (2. OG) wird mit Modellen, Abbildungen und ein paar Originalen die gesamte ältere Militärgeschichte Chinas ausgebreitet, im rechten Flügel dagegen in allen Details die Kriegs- und Revolutionsgeschichte des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Dienstag-Sonntag von 8.30-17.30 Uhr geöffnet.
    Straße:
    Fuxinglu 9
    PLZ/Stadt:
    Peking
    U-Bahn
    U-Bahn 1: Junshi Bowuguan
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  • Museum für alte chinesische Architektur
    In den restaurierten Hallen des Ackerbaualtars verbirgt sich eine zwar wenig bekannte, doch ausgezeichnete Sammlung von akkuraten Modellen, Fotos und einigen Originalteilen altchinesischer Baukunst. Glanzstück ist ein riesiges Stadtmodell im Maßstab 1:1000, das Peking so darstellt, wie es bis 1950 bestand. Schöne, ruhige Atmosphäre. Dienstag-Sonntag von 9-16 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 15 Yuan.
    Straße:
    am Südende der Dongjing Lu
    PLZ/Stadt:
    Peking
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  • Nationalgalerie
    Der wenig einladende sinostalinistische Bau von 1959 dient ausschließlich wechselnden Ausstellungen. Hier präsentiert sich das zeitgenössische chinesische Kunstschaffen von epigonaler Tuschmalerei über Porzellanmalerei bis hin zu experimentierfreudiger Avantgarde. Die meisten Ausstellungen sind jedoch kommerziell: Zahlungskräftige Künstler können die Räume mieten und ihre Werke hier verkaufen. Dienstag-Sonntag von 9-17 Uhr geöffnet.
    Straße:
    Wusi Dajie 1
    PLZ/Stadt:
    Peking
  • Nationalmuseum
    Fassade des Nationalmuseums
    Fassade des Nationalmuseums
    © Baris Selcuk / www.insidebeijing.de
    So lautet seit 2003 der Name des gewaltigen Museumspalastes auf der Ostseite des Tian‘anmen-Platzes. Die Umbenennung der einstigen Museen der chinesischen Revolution und der chinesischen Geschichte war der erste Schritt zu einer Neukonzipierung: Der 1961 eröffnete Bau wird umgestaltet und von 65 000 auf 170 000 m² Fläche erweitert. Wenn das Projekt fertig ist - laut Plan zu den Olympischen Spielen -, wird das Museum zu den größten der Welt zählen. Dass es auch vom Auftreten und vom Ansehen her in der ersten Liga mitmischen will, wurde mit einem internationalen Architektenwettbewerb unterstrichen. Den ersten Preis, der nun realisiert wird, gewann 2004 das Hamburger Büro gmp (Gerkan, Marg und Partner; Entwürfe unter www.gmp-architekten.de).
    In der ursprünglichen Konzeption, von der man sich schon in den letzten Jahren allmählich verabschiedete, wollte das Doppelmuseum den Weg nachzeichnen, der gemäß einem marxistisch-leninistischen Fortschrittsglauben von einer primitiven Urgesellschaft über Sklaverei und Unterdrückung bis zur kommunistischen Revolution führte. Nun werden stattdessen die Kulturleistungen des alten China noch wirkungsvoller - und mit moderner Ausstellungstechnik - hervorgehoben. Auch während des Umbaus sollen größere Teile der (bislang fast nur chinesisch beschrifteten) Schau, die chronologisch aufgebaut und technikgeschichtlich interessant ist, weiterhin zugänglich sein. Daneben finden Wechselausstellungen zu vielen Themen statt - auch mit Exponaten aus dem Ausland.
    Täglich von 8.30-16.30 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 30 Yuan.
    U-Bahn
    U-Bahn 2: Qianmen, U-Bahn 1: Tian‘anmendong
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  • Palastmuseum
    Viele Gebäude des Kaiserpalastes dienen auch als Museum
    Viele Gebäude des Kaiserpalastes dienen auch als Museum
    © Torsten Weidemann / pixelio.de
    Die Kaiser waren Chinas größte Kunstsammler. Das meiste wurde von den besten Handwerkern im Lande eigens für den Hof hergestellt, andere Schätze kamen als Tributgeschenke hinzu, manches wurde auch regulär gekauft. Was auf diese Weise im Laufe der Jahrhunderte an Möbeln, Jade, Goldschmuck, Porzellan, Gemälden, Plastiken und Kuriositäten zusammenkam, ist an Größe und Wert schlichtweg unvergleichlich. Die Mehrzahl der Schätze wurde in den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts in 13427 Kisten verstaut vor den anrückenden Japanern nach Süden abtransportiert. Damit begann eine wahre Odyssee, an deren Ende der kostbarste Teil der kaiserlichen Sammlung in Taipei auf Taiwan landete, wo sie nun im dortigen Palastmuseum zu sehen ist. Der in Peking verbliebene Rest braucht sich jedoch nicht zu verstecken - weder was die Zahl der Schätze noch was ihren Wert angeht.
    Die Exponate befinden sich jedoch nicht in einem zweckgerecht errichteten Museum, sondern verteilen sich auf zahllose Einzelgebäude des Kaiserpalastes, wo sie jahrzehntelang eher lieblos präsentiert wurden - ein Zustand, der teilweise noch anhält. Da heute ein großes Renovierungs- und Restaurierungsprogramm läuft, müssen Teile der Sammlungen immer mal wieder umziehen oder verschwinden auf unbestimmte Zeit im Magazin. Im Zuge dieser Umstrukturierung werden aber auch moderne Ausstellungstechniken eingeführt, vor allem eine anständige Beleuchtung und englische Beschriftung.
    Exponat  im Palastmusem, 'Landscape after Night Rain Shower', 1660, von Kuncan
    Malerei aus Ming- und Qing-Zeit: Ein kleiner Teil der Bestände wird im frisch renovierten Wuying-Dian-Komplex gezeigt. Da die Tuschbilder lichtempfindlich sind, wird häufiger gewechselt. Zugang durch das Seitentor links im ersten Palasthof, weiter geradeaus, dann rechts. Eine zweite Gemälde- und Kalligrafieausstellung birgt die östliche Nebenhalle des Yanxi Gong. Südöstlicher der Sechs östlichen Paläste (Dong Liu Gong)
    Buch- und Druckkunst: Zimelien der Palastdruckerei sind in den Seitenhallen des Wuying-Dian-Komplexes zu sehen.
    Seidenmalerei und -kalligrafie, Stickarbeiten: Neu konzipierte Ausstellung in der großen mittleren Torhalle auf dem südlichen Palasttor Wumen. Zugang über die westliche Treppe vom ersten Hof aus.
    Zeremonialgerät und Kostüme: Hier sieht man die Paraphernalien der großen Zeremonien, wie sie in vor den großen Thronhallen und an den kaiserlichen Altären stattfanden. In den westlichen Seitenhallen des ersten Hofs.
    "Treasures of the Qing Palace": Unter diesem Titel steht eine thematisch weit gespannte Ausstellung in den westlichen Seitenhallen der großen Thronhallen. Zu sehen sind Waffen, Musikinstrumente, Gebrauchsgegenstände, wissenschaftliches Gerät (zur Himmelsbeobachtung und Kalenderberechnung), Tributgaben und Geschenke an den Palast, Produkte der Palastwerkstätten und anderes mehr.
    Uhren und Automaten: Eine sehr schöne und in den an sich schon eindrucksvollen Bauten des Fengxian-Dian-Komplexes auch schön präsentierte Schau. Das meiste sind Prunkuhren europäischer Provenienz, die als Tributgeschenke hochwillkommen waren. Die riesige chinesische Wasseruhr gleich vorne rechts ist als Pavillon gestaltet. In der Mitte der hinteren Halle werden einige Spieluhren mehrmals täglich vorgeführt. Der Sondereintritt beträgt 10 Yuan.
    Ausstellungsstück im Palastmuseum, 'Portrait of the Qianlong Emperor in Court Dress'
    Schatzkammern: Goldgefäße für Hofzeremonien, Prunkgewänder, schmucküberladene Reliquienpagoden - nicht immer das Geschmackvollste, aber durchweg beeindruckend. Ein typisch chinesisches Material beim Kopfschmuck sind leuchtend blaue Eisvogelfedern, die zurechtgeschnitten und aufgeklebt werden. In der hinteren Schatzhalle folgen Jadeschmuck, Tischaufsätze, Glückszepter und Kuriositäten. Der Sondereintritt beträgt 10 Yuan, im Ningshou Gong.
    Theatersammlung: Sinnreich untergebracht in der Zuschauergalerie des Palasttheaters von 1776 mit seiner doppelstöckigen Bühne. Zu sehen sind Kostüme und Illustrationen. Östlich des Hofes hinter dem Tor Yangxing Men.
    Interieur: Kleiner Teil der einst gezeigten Möbelsammlung. Sehenswert sind die Halle Yangxing Dian und das Schlafzimmer der Kaiserinwitwe Cixi in der Halle Leshou Tang. An deren Nordausgang trifft eine ungeheuer kostbare, im künstlerischen Wert freilich eher zweifelhafte monumentale Jadeplastik den Zeitgeschmack ab dem späten 18. Jahrhundert. Sie stellt den Urkaiser Yu inmitten einer phantastischen Berg-Wasser-Szenerie als Bezwinger der Fluten dar. Allein der Transport des Steins aus der Provinz Xinjiang in Zentralasien nach Peking soll drei Jahre gedauert haben. Nördlich des Tores Yangxing Men.
    Siegel: Kaiserliche Siegelstempel - persönliche wie amtliche - finden sich hier verteilt auf zwei Hallen. Jingren Gong (südwestlicher der Sechs östlichen Paläste)
    Porzellan: Derzeit nur eine stark reduzierte Schau, instruktive Scherbensammlung. Westliche Nebenhalle des Yanxi Gong (südöstlicher der Sechs östlichen Paläste)
    Altchinesische Bronze: Die kostbaren Ritualgefäße aus den Dynastien Shang und Zhou (ca. 16.-3. Jahrhundert v. Chr.) beeindrucken auch heute noch. Chengqian Gong (mittlerer westlicher der Sechs östlichen Paläste)
    Jade: Erstklassige Sammlung, leider noch immer lieblos präsentiert. Wer in den beiden Hallen jeweils links beginnt, kann sehr gut die Stilentwicklung über mehr als drei Jahrtausende verfolgen. In den nördlichen der Sechs östlichen Paläste (Dong Liu Gong)
    Cloisonné: Diese aus Vorderasien stammende Emailkunst entwickelte sich in China seit dem 15. Jahrhundert zu höchster Blüte. In den östlichen Nachbarhöfen der Jadesammlung.
    Von März-Oktober täglich von 8.30-17 Uhr geöffnet, ansonsten täglich bis 16.30 Uhr, der Eintritt kostet 60 Yuan.
    Straße:
    Gugong Bowuyuan
    PLZ/Stadt:
    Peking
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  • Pekingmensch-Museum und -Fundstätte in Zhoukoudian
    Pekingmensch-Fundstätte in Zhoukoudian
    1928/29 wurden in Karsthügeln bei Peking erstmals Schädelknochen eines Urmenschen entdeckt, der vor 230000 bis 460000 Jahren gelebt haben soll und die Bezeichnung "homo erectus pekinensis" erhielt. Die durch die Grabungen leer geräumten Höhlen sind zu besichtigen. Sie enthielten Sedimente von bis zu 50 Metern Mächtigkeit und konservierten so eine erd- und arten-geschichtliche Entwicklung von 700000 Jahren.
    Das Museum zeigt einen Teil der Funde und gibt (auch auf Englisch) Einblicke in Paläontologie und Anthropologie. Täglich von 8.30 bis 16.30 Uhr geöffnet, im Sommer bis 18 Uhr, der Eintritt kostet 20 Yuan.
  • Xu-Beihong-Museum
    Xu Beihong (1895-1953) ist vor allem für seine Pferdebilder bekannt, die in traditioneller Tuschtechnik ausgeführt und seither vielfach imitiert wurden. Er malte aber auch andere Motive und in anderen Techniken. Das 1983 erbaute Museum verfügt über 1200 Bilder des Meisters und 10 000 von Xu gesammelte Gemälde anderer Künstler. Dienstag-Sonntag von 9-16 Uhr geöffnet.
    Straße:
    Xinjiekou Beidajie 53
    PLZ/Stadt:
    Peking
    U-Bahn
    U-Bahn 2: Jishuitan
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  • Yan Huang Art Gallery
    Die Kunsthalle, ein 1991 eingeweihter auffälliger, architektonisch interessanter Bau, wurde teilweise privat finanziert. Gezeigt werden niveauvolle Ausstellungen alter und neuer Kunst. Dienstag bis Sonntag von 9-16.30 Uhr geöffnet.
    Straße:
    Huizhong Lu 9
    PLZ/Stadt:
    Peking - Asian Games Village im Norden der Stadt
Stadtplan Peking
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Nützliches in Peking
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Große Mauer
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Ein Ausflug zum legendären Bauwerk in Pekings Bergen.
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